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Sommerferien 2015

Obwohl ich pensioniert bin, orientieren sich meine Ferien doch noch sehr an den niedersächsischen Schulferien, weil viele meiner Aktivitäten ausgerechnet in den Schulferien Pause machen: die ehrenamtlich geführte Bürgerbücherei Goslar-Jürgenohl, die Martin-Luther-Kantorei Bad Harzburg, die Probstei-Flötengruppe. Also beschloss ich, die Zeit der Sommerferien für eigene Fahrten zu nutzen, jedoch mit einer Ausnahme, auf die ich noch zu sprechen komme.

Zu Beginn der Sommerferien verbrachte ich fast eine ganze Woche in Koblenz beim Sommertreffen von 4teachers. Zuvor machte ich einen kleinen Umweg nach Zeltingen/Mosel, wo ich Ende April mit meiner Freundin Heidi gewesen war, um noch mal im veganen Hotel Nicolay zu nächtigen und am nächsten Morgen im veganen Weingut Gessinger Wein zu kaufen.

Im Hauptquartier von 4teachers zu sein bedeutet für mich fast wie Zu-Hause-Sein. Mir wird eine Bettstatt in einem kühlen Kellerzimmer bereitet, das fern von allem Partylärm ist. Die Begegnung mit all den vielen Kolleginnen, Kollegen und Ehemaligen ist etwas, von dem ich versuche, das ganze Jahr über zu zehren, aber spätestens im November setzen die ersten Entzugserscheinungen ein.

Nach meiner Rückkehr von Koblenz war ich zu Hause und hatte Besuch von der Frau meines verstorbenen Cousins für eine knappe Woche. Finny ist sehr fit und ich konnte mit ihr viele Touren unternehmen, darunter eine Radtour nach Wernigerode (Finny fuhr auf dem neu erworbenen Gästefahrrad) und eine Wanderung zum Brocken.

Nach Finnys Heimfahrt hatte ich noch ein paar Tage Zeit, mich auf die nächste Fahrt vorzubereiten: Ich verbrachte die ganze zweite Augusthälfte in Jüterbog. Mein Domizil war das selbe wie im vergangenen Jahr, nämlich die wunderschöne und sehr preisgünstige Dachwohnung bei Liefeldt im Privatweg 7C. Ich hatte wie im Jahr zuvor mein eigenes Fahrrad wieder im Auto mitgenommen und fuhr brav weitere Routen der Fläming-Skate. Jedoch wurde mir mehr und mehr bewusst, dass ich viel lieber mit einem konkreten Ziel fahre und nicht so sehr Rundkurse schätze (Die Fläming-Skate besteht aus Rundkursen.)

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Deshalb freute ich mich sehr, als es sich herausstellte, dass ich meine 4teachers-Freundin Fossy in Beelitz mit dem Fahrrad besuchen konnte. Die Route führte über Nebenstraßen, befestigte Waldwege und teilweise fast durch Sumpf bis nach Beelitz. Auf dem Rückweg benutzte ich die Bahn, die mich über Treuenbrietzen zurück nach Jüterbog brachte. – Natürlich waren auch die Unternehmungen mit meiner Tochter Sibylle sehr, sehr schön. Sie war ein paar Mal nach der Arbeit bei mir abends zum Essen zu Besuch, aber auch fanden wir einen wunderbaren Strand an einem abgeschiedenen Badesee.

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Am 31. August war diese wundervolle Zeit zu Ende. An diesem letzten brüllendheißen Sommertag (Ich liiiieeebe diese Hitze!!!) musste ich wieder nach Hause fahren und hatte noch ein paar Tage zu Hause zur Vorbereitung auf meine letzte große Fahrt:

Am 3. September, dem 1. Schultag in Niedersachsen, startete ich meine Radtour zu meinem Lieblingskollegen und seiner Frau. Beide waren zu meinem Leidwesen im Dezember zuvor nach Heiligenhafen gezogen. Ich hatte beschlossen, sie mit dem Fahrrad zu besuchen, was ich an diesem Tag begann, in die Tat umzusetzen. Da ich die Strecke zwischen Goslar und Braunschweig durch zahlreiche Radtouren schon kannte, schenkte ich mir diesen Abschnitt und fuhr per Bahn gleich bis Wolfsburg, was sich als Fehler herausstellte, da es von dort circa 20 km dauert, bis man halbwegs akzeptable Radwege findet. Klüger wäre es gewesen, bis Gifhorn zu fahren. In sechs Tagesetappen schaffte ich es bis St. Port (=Heiligenhafen): am ersten Tag bis Wittingen, am zweiten Tag bis Uelzen, am dritten Tag (per Bahn – wegen Regen) bis Lauenburg, am vierten Tag bis Ratzeburg, am fünften Tag bis Neustadt/Holstein, am sechsten Tag bis Heiligenhafen.

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Die coolste Übernachtung hatte ich in Lauenburg im Weinhaus Rufer mit exklusivem Frühstück auf der Terrasse oberhalb der Elbe in der warmen Morgensonne. Zauberhaft ist Ratzeburg mit seiner Altstadtinsel im Ratzeburger See.

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Wunderbar war auch die Woche bei Axel und Marit, zuerst ein paar Tage in ihrem Nurda-Ferienhaus (Am hohen Ufer) und später im ausgebauten Dachgeschoss ihres neuen Wohnhauses.

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So war ich denn wirklich im positiven Sinne vollkommen urlaubssatt nach meiner Rückkehr am 15. September.

 

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