Der Chor besucht die Projektwoche der „Klangwelten“ im FEZ Berlin

Auch in diesem Jahr war es dem Chor der „Diesterweg-Grundschule“ wieder ermöglicht worden, an der Projektwoche des Musikfestivals „Klangwelten“, in diesem Jahr unter dem Motto „StreetBeatz- Sounds dieser Welt“, im FEZ in der Wuhlheide / Berlin teilzunehmen. Nachdem unser Weihnachtsprogramm sehr erfolgreich über die Bühne ging, erstattete uns die Stadt Beelitz die Buskosten, so dass wir nur noch den Eintrittspreis zu entrichten hatten. Es erwartete uns wieder ein erlebnisreicher Vormittag.
Zuerst gab es ein kleines, musikalisches „Warming up“ im Foyer des FEZ. Ein Musiker animierte alle Teilnehmer rhythmisch mit Körper-Percussion mitzumachen.
Im Anschluss daran besuchten wir ein Mitmach- Konzert zweier Vollblutmusiker, die den Rhythmus im Blut hatten. Wenn jemand etwas über die Beats der Straßen dieser Welt zu erzählen hat, dann die akustischen Weltenbummler Claudio und Yoyo, die „Groovetrotters“.Als wir den Zuschauersaal betraten, sahen wir schon diverse Rhythmusinstrumente auf der Bühne aufgebaut, wie z.B. Rahmentrommeln, Sticks, Chaker, aber auch Wasserbehälter mit hohlen Kürbissen und diversen Klangerzeugern wie Schläuchen, Zimbeln, Eimer, Blechtonnen, Straßenbesen, Wasserflaschen usw. . Mit Beginn des Konzertes hörten wir zunächst leise, fast mystische Klänge, die einen Zauber über den Saal legten. Eine Kamera fing das Spiel der Künstler hautnah ein, so dass es die Kinder auf einer großen Leinwand verfolgen konnten. So hatten diese Gelegenheit, die Instrumente zu erleben und zu betrachten. Der Rhythmus ging aber auch ins Blut. Die Künstler leiteten die Zuschauer an mitzumachen. Die Begeisterung der Schüler war nicht zu bremsen. Zu erleben, wie man mit einfachsten Mitteln Klänge produzieren kann, auch mit dem eigenen Körper, animierte auch meine Chorkinder in der Pause danach fleißig weitere Rhythmen zu spielen und auszuprobieren.
Anschließend besuchten wir dann unseren eigentlichen Workshop, der da hieß:
„Bucket folk“. Unser Coach, ein waschechter Musiker mit irischem Temperament, trainierte mit uns weitere Trommel-Basics auf großen Plastikeimern, die mit Filz beklebt waren. Man spielte mit beiden Händen abwechselnd. Die Rhythmen wurden allen gezeigt. Dann wurde gemeinsam und in Gruppen geübt. Gleichzeitig spielte unser Coach auf seiner Geige oder seinem Banjo eine irische Volksweise. Unser getrommelter Rhythmus gab dazu den Takt an, ähnlich als würden Füße den Rhythmus stampfen. Es war eine hohe Konzentration erforderlich, wenn es in der großen Gruppe gut klingen sollte. Für alle war es anstrengend, aber auch ein begeisterndes Erlebnis. Abschließend wurden auch noch Boomwhacker, klingende Röhren, durch die Kinder eingesetzt, die die Dreiklangsbegleitung der Melodie unterstützten. Am Ende durften die Kinder das Banjo und die geige genauer ansehen und einmal das Gewicht des Banjos spüren, denn es wog ca. 5 kg. Wär hätte das gedacht!
Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es uns wieder gelingen sollte an den „Klangwelten“ im FEZ teilzunehmen und ausreichend Plätze zu ergattern.

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