Archiv der Kategorie: FLEX

Spuren entdecken – mit allen Sinnen durch den Wald

Am letzten Tag vor den Osterferien hatte die Flexklasse d eine Verabredung mit Herrn Schmitt, dem Stadtwaldförster von Beelitz. Er erwartete uns am Waldrand, um uns durch den Wald zu führen und uns mit geschultem Auge auf die vielen Spuren aufmerksam zu machen, die Tiere im Wald hinterlassen.

In Vorbereitung auf diesen Wandertag war Herr Richter, der Papa von Helena und ehrenamtlicher Jäger, mit dem Lernort Natur Mobil bei uns in der Schule und hat den Kindern, anhand von Präparaten, Fellen und Geweihen einen Überblick über die in unserer Region vorkommenden Tierarten gegeben.

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Mit all unseren Sinnen machten wir uns auf, den Wald zu erkunden. Dabei verließen wir die Wege und schlugen die Pfade der Tiere ein. So entdeckten wir den Schlafplatz von Wildschweinen, fanden kleine Bäumchen, an denen Rehe geknabbert haben und hörten den Eichelhäher, den Polizisten des Waldes.

Am Waldspielplatz wartete dann Herr Richter auf uns. Beide Männer führten die Kinder in die Kompasskunde ein und absolvierten einen kleinen Orientierungslauf.

Nach einer ordentlichen Stärkung beim Picknik wurden noch kleine Überraschungen gesucht, die der Osterhase versteckt hatte. Leider blieb nur noch sehr wenig Zeit, um auf dem Waldspielplatz zu spielen.

S. Haase

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Kindermeinungen:

Aliza : „Der Förster war total nett.“

Felize: „Ich fand es schön, dass wir ein Schlafzimmer von den Wildschweinen gesehen haben.“

Raphael: „Am besten hat mir das Spiel mit dem Eichelhäher gefallen.“

Nathalie: „Der Eichelhäher ist der Polizist des Waldes, weil er die anderen Tiere warnt, wenn Gefahr droht.“

Leonard: „Der Förster hat Sachen für uns im Wald versteckt, die wir uns ansehen konnten. Ein Geweih und auch Fell.“

Leon: „Der Förster hatte keinen Hut mit Feder und kein Gewehr.“

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Plätzchen backen

Wie schon andere Klassen nutzte die Flex 1/2c die Möglichkeit, die Bäckerei Exner zu besuchen, um Plätzchen zu backen. Nach der Wanderung zum Bäckereigelände durften die Kinder, ausgerüstet mit Haarnetz und gewaschenen Händen, an langen Tischen nach Herzenslust Plätzchen ausstechen und sie anschließend verzieren.
Während die fertig gebackenen Kekse auskühlten,  gab es eine kleine Pause, um die mitgebrachte Verpflegung zu verspeisen.
Nachdem die ausgekühlten Plätzchen in Tüten verpackt und auf die Rucksäcke verteilt waren, wanderte die Klasse glücklich und zufrieden wieder zur Schule zurück.
Vielen Dank an Herrn Lehmann, der diesen Vormittag in der Bäckerei Exner für uns da war.

Das schreiben Petter und Linus zu unserem Ausflug:

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Bäume als Mieter?

Eine Schule, in der Bäume aus dem Fenster wachsen? Rasen auf dem Dach? So etwas gibt es doch gar nicht. Doch gibt es! In der Lutherstadt Wittenberg steht die Hundertwasserschule. Das Luther – Melanchtthon – Gymnasium ist die einzige Schule in Deutschland, die nach den Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Um uns auf unsere Hundertwasserwerkstatt einzustimmen, fuhren die Flexklessen a und d Ende September mit ihren Lehrern und Horterziehern nach Wittenberg. Dort wurden wir in kleinen Gruppen herumgeführt und lernten von ortskundigen Schülern der Schule die typischen Merkmale des Hundertwasserbaustils kennen. Säulen, Baummieter, Mosaike und Fensterrecht, wir wissen jetzt Bescheid.

Kindermeinungen

Georgia:“Wir haben eine Statue vom Hundertwasser gesehen.“

Aliza:“Ich fand es schön, dass alle Türen unterschiedlich waren.“

Sidney:“Ich finde es toll, dass der Hundertwasser der Natur was zurückgibt.“

Raphael:“Ich fand es toll, dass die Fenster so unterschiedlich waren und so bunt.“

Leonard:“Ich fand es schön, dass die Säulen so bunt waren und nicht alles gerade.“

Jakub:“Ich fand es schön, dass der Baum aus dem Fenster gewachsen ist.“

Leonie:“Die Schule war schön bunt.“

S. Haase

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Besuch der Mühle

Der letzte Wandertag in diesem Schuljahr führte die Kinder der Flexklasse 1/2b zur Beelitzer Bockwindmühle. Der Müller Herr Bürger erklärte den Aufbau der Mühle von außen und ließ sich von den Kindern beim Drehen der Mühle helfen. Alle hofften, dass der Wind etwas auffrischt, sodass sich die großen Flügel drehen würden.

Bei der Führung durch das Innere der Windmühle erfuhren die Kinder viel über die Funktionsweise. Besonders aufregend war es, den Mühlstein anzufassen und gemeinsam einen Sack mit Schrot herab zu lassen bzw. herauf zu ziehen.

Alle waren sich einig, dass es ein ganz spannender Ausflug zu einem sehenswerten Ort unserer Stadt war. Vielen Dank an Herrn Bürger für die interessante Führung!

Das schrieben drei der Kinder über den Ausflug:

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Brandschutzunterricht

Eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Diesterweg Grundschule Beelitz besteht nun schon viele Jahre.

Im Rahmen von zwei Unterrichtsstunden wurden Brandschutzkenntnisse vermittelt.

Der Brandschutzunterricht wurde durchgeführt von  dem Feuerwehrmann Herrn Andre Schulz.

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Im Verlauf des Unterrichts lernten die Schüler wie man am Telefon einen Notruf durchführt, die Notrufnummer 112 wurde geübt und was alles am Telefon gesagt werden muss.

Wer anruft, wo es brennt und was brennt.

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Hierbei stellte sich heraus, dass manche Kinder nicht  den Straßennamen ihres zu Hauses kannten, ein Grund dies nun zu üben.

Sehr interessant waren auch die Experimente, die Herr Schulz den Kindern zeigte.

An praktischen Beispielen konnten die Kinder sehen, wie leicht bestimmte Stoffe entzündbar sind und wie schnell diese Stoffe anfangen können zu brennen. Ihnen wurde ein Rauchmelder gezeigt und seine Notwendigkeit erklärt.

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An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn A. Schulz von der Freiwilligen Feuerwehr recht herzlich für den tollen Brandschutzunterricht bedanken.

Die Schüler waren sehr interessiert und begeistert.

K.Vondran

In der Weihnachtsbäckerei

Bei schönem Sonnenaufgangshimmel wanderte die Flex B ins Gewerbegebiet zur Bäckerei Exner. Dort führte uns Frau Müller durch die verschiedenen Bereiche der Bäckerei und zeigte uns riesige Rührgeräte und andere Maschinen, bevor wir an einem langen Tisch Plätzchen ausstechen durften.

Die vielen Bleche mit unseren Plätzchen wurden in den großen Ofen geschoben, nachdem wir sie reichlich mit Mandelsplittern und Zuckerstreuseln dekoriert hatten. Nach dem Abkühlen durften wir die leckeren Butterplätzchen in Tüten packen und sie zur Schule und nach Hause mitnehmen.

Vielen Dank an Frau Müller für diesen schönen Vormittag!

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Havelbus macht Schule

Seit vielen Jahren kommt im Herbst die Havelbusschule nach Beelitz gefahren. In diesem Jahr begrüßten Manfred und Wolfgang unsere Erstklässler wieder einmal mit ihrem schönen Bus.
An der Haltestelle wurden die großen Räder des Busses angesehen. Sie sind fast so groß wie die Kinder und stellen eine große Gefahr dar, wenn man zu dicht an der Bordsteinkante steht. So lernten die Kinder, dass sie einen „Erwachsenenschritt“ Abstand halten müssen, wenn sie auf den Bus warten.

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Dass man vor den Türen keine Angst haben muss, zeigte Wolfgang, als er sich einfach zwischen die Türen stellte, die von Manfred geschlossen wurden. Ganz mutige Kinder probierten das auch einmal aus.

Verwundert waren die Kinder, als Wolfgang behauptete, der Bus könne sprechen. Einige Kinder haben diese Sprache sehr schnell verstanden und erklärten, was die verschiedenen Bildzeichen neben den Bustüren bedeuteten. Auch im Businneren fanden die Kinder solche Zeichen und versuchten sie zu deuten.

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Natürlich blieben wir mit dem tollen Bus nicht nur an der Haltestelle stehen. Nachdem die Kinder gezeigt hatten, wie man ordentlich in einen Bus einsteigt, fuhren wir ins Gewerbegebiet. Dort übten die Kinder das achtsame Aussteigen und guckten, was passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält und sich zu dicht an die Bordsteinkante stellt.
Das unvorsichtige „Mäxchen“ wurde dadurch vom Bus angefahren. Manchmal fällt er dabei sogar auf die Straße, berichtete Wolfgang.

Bevor wir wieder zurück zur Schule fuhren, erhielt jedes Kind einen Fahrschein und durfte ihn selbst entwerten. Die Rückfahrt hielt dann noch zwei spannende Augenblicke bereit, als Manfred kräftig bremste. Da merkten alle, wie wichtig es ist, sich an den Haltegriffen im Bus festzuhalten.

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Zum Abschluss der Busschulstunde erhielt jedes Kind ein kleines Malbuch, einen Stundenplan und eine Urkunde.

Nach der Rückkehr in unsere räderlose Schule haben wir noch darüber gesprochen, was den Kindern gut gefiel, was sie gelernt haben, was sie beeindruckt hat. Wer wissen möchte, was die Kinder sagten, möge hier klicken: KLICK

D. Schöneberg

Ernährungsquiz mit Paul

Heute besuchten die ersten,  zweiten und dritten Klassen unserer Schule den EDEKA-Einkaufsmarkt. Dort erwartete sie eine kleine Wissensralley zum Thema gesunde Ernährung.

Die erste Station befand sich im Obst- und Gemüsebereich. Dort gaben die Kinder an, wie viele Portionen Obst und Gemüse man pro Tag essen sollte.
In der Milchprodukteabteilung fragte Pinguin Paul, wofür unser Körper Kalzium benötigt. Die dritte Frage fanden die Jungen und Mädchen in der Nähe des Reis- und Nudelregals. Dass Reis in Asien angebaut wird, wussten schon viele Kinder und konnten den richtigen Lösungsbuchstaben auf ihrem Quizzettel notieren.
Die letzte Station wurde im Bereich der Getränke absolviert. Hier musste angegeben werden, wie viel Liter Wasser ein Mensch pro Tag trinken sollte. Auch das wussten schon sehr viele der Schüler.

Als Belohnung für die Wissensralley erhielt jedes Kind eine Urkunde, ein kleines Kochbuch und einen Kochlöffel. Begeistert blätterten sie nach der Rückkehr in die Schule im Kochbuch und malten darin.

Vielen Dank an die Familie Senteck für die Einladung in den EDEKA-Markt.

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