{"id":792,"date":"2014-10-28T18:22:09","date_gmt":"2014-10-28T17:22:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.4teachers.de\/egondirks\/?p=792"},"modified":"2014-10-28T18:22:09","modified_gmt":"2014-10-28T17:22:09","slug":"elektroenergetik-leicht-gemacht-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog4schools.de\/elektroenergetik\/2014\/10\/28\/elektroenergetik-leicht-gemacht-2\/","title":{"rendered":"Elektroenergetik leicht gemacht&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Von Egon Dirks.<\/p>\n<p>Teil II.<\/p>\n<p><strong>Das EE-Windstromr\u00e4tsel\u2026<br \/>\n<\/strong><br \/>\n\u201eDer \u00d6kostrom-Anteil ist im ersten Halbjahr 2014 auf 28,5 Prozent gestiegen, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Dienstag in Berlin mitteilte. Im ersten Halbjahr 2013 waren es 24,6 Prozent. Ziel der Bundesregierung ist es, den \u00d6kostrom-Anteil am Verbrauch bis 2020 auf 40 bis 45 Prozent zu steigern und bis 2035 auf 55 bis 60 Prozent.\u201c \u2013 so hat die mia\/ssu\/dpa\/Reuter das allen EE-Begeisterten mittgeteilt.<br \/>\nEhrgeizige Ziele hier, im Klimasch\u00fctz, das ist, wie im Spruch: Mit allen Frauen der Welt kann man nicht Sex haben, aber das muss das Ziel Echtm\u00e4nnern sein, so auch oben, wichtig ist das Ziel, ob da was rauskommt, ist doch schei\u00dfegal! Klar, jede solche \u201eEntdeckung\u201c der Wasserbruderschaft ist f\u00fcr die progressive EE-Weltmenschheit volle Hose Freude, ABER, wenn ich mich richtig erinnere, vor ZEHN Jahren haben wir im Jahresstromverbrauch 3% Solar- und 7% Windstrom gehabt, (Wasserstrom ist konstant und Bio- kann man ruhig weglassen), heute haben wir im Jahresstromverbrauch bei 600 TWh 4% Solar- und 8,8% Windstrom und das sind 28 GW Solar-, die wir auf die D\u00e4cher gepflastert haben und 37 GW (zusammen 65 GW!) Windstromleistung bei der mittlerer f\u00fcr D Stromleistung (die die 600 TWh j\u00e4hrlich produziert!) 72 GW! Wenn man sich in diese Zahlen reindenkt, wird es inne kalt! Wo ist denn der \u00d6kostrom?! Es gibt aber noch eine bl\u00f6dsinnigere EE-Arithmetik: S\u00fcdd.Z. Nr. 285 von 10\/11.12.11. da steht die Jahresbilanz f\u00fcrs Jahr 2010 \u2013 588 TWh und 17% davon \u00d6kostrom! Also, in nur VIER Jahren haben wir Zuwachs 11,5%, fast das Doppelte, man kann sich ja nur freuen, ABER in den letzten ZWEI Jahren haben wir \u201eviel-viel\u201c \u00d6kostrom scheint nur auf dem Papier, WEIL boomt ja der Kohlenstrom! Und wo ist der \u201eviel-viel\u201c (fr\u00fcher war das der \u201e\u00dcbersch\u00fcssige\u201c!) \u00d6kostrom?! Dass das Volk den Strom nicht sucht, gibt es die Regierungs-Presse-Anekdoten vom verschenktem ins Ausland \u00d6kostrom! Jetzt aber der Logik nach: Mit der \u00d6kostrom-Umlage wird das eigene Volk von der eigener Regierung wild beraubt, um \u201eviel-viel\u201c \u00d6kostrom zu produzieren und ihn ins Ausland zu verschenken! Das finanz-\u00f6konomisches Resultat: Zitronia-Land &#8211;  Neunundneunzig weinen und Einer lacht&#8230; <\/p>\n<p>Jetzt mal ein kleines Praktikum im Fach \u201eElektroenergetik\u201c. Vor kurzem war im SPIEGEL ein Breitfoto mit bei zwanzig WKAs in einer flachh\u00fcgeligen Landschaft in S.-H., ver\u00f6ffentlicht, die WKAs sind schwer zusammenzuz\u00e4hlen, \u00fcberdecken sich, das Ganze sieht aber vielversprechend aus\u2026 Habe mehrmals schon geschrieben, dass die Grunddummheit der sog. \u201eEnergiewende\u201c ist die Annahme: Je mehr Solar auf die D\u00e4cher kommt, je mehr Windr\u00e4der reingesteckt werden, DESTO mehr \u00d6KOSTROM wird es geben! So denkt heute schon niemand in der Mongolei oder Afrika. Also, 20 WKAs je 5 MW, das sollen die neuste sein! Ich habe mit WKAs nichts zu tun gehabt, das ist aber unser Vorteil, kommt denken wir zusammen. Die Generatoren (G) der WKA sind h\u00f6chstwahrscheinlich 6-10 kV Maschinen, das soll die Spannung auf den Klemmen der G sein, sie k\u00f6nnen nicht G.-0,4 kV sein \u2013 total unrentabel, auch nicht 20 kV und h\u00f6her sein \u2013 da passt der Zusammenhang von Elektroisolation, Gewicht (Gr\u00f6\u00dfe) und K\u00fchlung nicht. Selbstverst\u00e4ndlich kann im Leibe jeder WKA die Spannung nieder auf 0,4 kV (Eigenbedarf und wenn die WKA auch im Haushaltnetz 0,4 kW genutzt werden soll) und hoch auf 20, (35), 110 kV transformiert werden. Also, Pl\u00e4tze feststellen, L\u00f6cher graben, Beton rein und die WKAs aufstellen (Montage), das ist so einfach, wie zwei Finger nasspinkeln, anders ist ABER der elektrische Teil: Mit Frei- oder Kabelleitungen 10-20 kV m\u00fcssen alle WKAs ihre Leistungen zu einem Punkt zum Umspannwerk (UW) bringen, wo die Leistung vorerst auf 110 kV transformiert wird. Ich gehe davon aus, dass diese 20 WKAs nicht f\u00fcr ein EE-Kolchose aufgestellt sind!  Was ist UW? Aus Reservegr\u00fcnden werden die 100 MW im UW auf zwei Schienensysteme (SS) 10-20 kV verteilt je 50 MW (10 WKA) auf jede SS mit zwei Trafos 75 MVA 10-20\/110 kV. Das ist sozusagen ein Knoten. Weiter geht eine 2-Ketten-Leitung 110 kV oder zum Verbraucher, oder zum n\u00e4chsten genau solchem Sammelpunkt 10-20\/110 kV mit folgendem Transformieren und Fernstromtransport auf 220\/380 kV. Das ist kurz das Prinzip, ohne in die Details einzugehen, mehr dazu in \u201eElektroenergetik\u201c Artikel \u201eDas Reservieren\u201c\u2026 Und jetzt die Hammer-Frage: Wo sind die elektrischen Verbindungen der WKAs einender und ans NETZ!! Weil die Verbindungen, das sind Hochspannungsleitungen 10-20 kV und egal ob Freileitungen oder Kabel, das ist ein Riesen-Volumen von Arbeit (Grabarbeiten, Montage, Trassen, Genehmigungen usw.). Mehr JEDE solche 100 MW Windstromleistung muss oder ein eigenes UW haben, oder das n\u00e4herliegendes UW muss bei Aufnahme dieser Leistung auf 20 (20 WKA) Linienzellen (LZ) 10-20 kV erweitert werden (eine LZ ist eine Kammer mit dem Schalter 10-20 kV, drei Strom-Trenner und Schaltautomatik) und das ALLES nicht OHNE den Wechsel von beiden UW-Trafos, beiden SS und Verst\u00e4rkung des Netzes in Richtung, in welche diese Stromleistung \u00fcbertragen werden muss! Da sage ich absichtlich kein Wort vom Strom-Qualit\u00e4t und Strom-Standard und, ob man diese Netze zusammenschalten kann und darf, das ist eine wichtige Arie, aber aus einer anderen Oper\u2026 \u00dcber all diese Riesen-Arbeit von hunderten Megawattschweren EE-ANSCHL\u00dcSSEN sollte man doch was h\u00f6ren und lesen bekommen, das SOLLTEN DOCH tausende km Verbindungsleitungen 10-20 kV sein, hunderte neue und erweiterte Umspannwerke, HIER sollte der EE-Netzausbau stattfinden und den EBEN gibt\u2019s nicht!!! Ohne diese Arbeit durchzuf\u00fchren ist der Wind-Stromtransport \u201eNord-S\u00fcd\u201c oder \u201eOst-S\u00fcd-West\u201c nur ein unprofessionelles bl\u00f6dsinniges Geplapper, WEIL den Strom muss man zuerst in zwei-drei Knotenpunkten im Norden zusammenbringen, ihn TRANSPORTABEL machen und dann kann man SPIEGELs Stromtransport Bla-bla einschalten\u2026 Habe geschrieben und wiederhole, die erste Warnung f\u00fcr mich kam von den Brandenburger-Gr\u00fcnen, die ein Protest offen machten, sie wollen nicht zulassen, dass WKAs bei ihnen in BB aufgestellt werden ohne sie ans Netz anzuschalten; dann waren es die offshore-Windparks-Anschl\u00fcsse, mal hat \u201eTennet\u201c kein n\u00f6tiges Kapital, mal liegt zwischen Windpark und Festland was vom Zweiten Weltkrieg aufm Meeresboden und verhindert den Anschluss; jetzt solche, wie im Foto onshore-Windparks, Gabriel will doch auch weiter j\u00e4hrlich 2,5 GW Windstromleistung ans Netz einschalten! Und \u201eWO\u201c und \u201eWIE\u201c sehen die Verbindungen der WKAs einander und ans Netz aus?! Sage sofort, solche spezifische Details k\u00f6nnen nur Elektriker wissen, die mit dem Betrieb oder Projektierung von Hochspannungs-Stromnetzen zu tun gehabt haben, Gabriel\/Baake, SPIEGEL und ihre Pseudo EE-Doktoren-Professoren haben nicht nur keine Ahnung, was das ist, sondern sie wissen nicht Mal, was f\u00fcr ein Verbrechen dahinten steckt, wenn die meisten von den onshore-WKAs oder OHNE Anschluss einfach so aufgestellt wurden, oder NUR von der Seite 0,4 kV ein separates Windstrom-Netz 0,4 kV bilden\u2026 Die ganze Welt geht bei Projektierung und Bau von WKAs vom N\u00d6TIGEN Strom aus, die Berliner \u201eEnergiewende\u201c-Antreiber von Prozente der gesamten Fl\u00e4che D, die zum Reinstecken von Windm\u00fchlen genutzt werden kann(?!). Und damit ist doch alles gesagt\u2026<\/p>\n<p>Dieser Teil der \u201eElektroenergetik leicht gemacht\u201c hei\u00dft \u201eDas EE-Windstrom-R\u00e4tsel\u201c, sollte aber \u201eDas EE-Windstrom-Verbrechen\u201c hei\u00dfen, aber lassen wir es so, habe geschrieben, dass nicht irgendwelche in der weiter Zukunft, sondern schon die n\u00e4chste Generation wird diese unsere \u201eEnergiewende\u201c-Regierung f\u00fcr ewig verdammen und da braucht man nichts zu beweisen, da kann ich ein Rat geben: Jede WKA hat einen Hauptz\u00e4hler, was f\u00fcr eine Strommenge sie ins Netz geliefert hat, die H\u00e4lfte &#8211; \u201eNull\u201c, ans Netz nicht angeschlossen, die andere 5-10% von nominaler Leistung, aber wir haben in D noch viel Platz und k\u00f6nnen noch Millionen Windm\u00fchlen reinstecken, Gabriel\/Baake sollen NUR die Z\u00e4hler in den WKAs demontieren, so leise und konspirativ, dass die \u201eGr\u00fcne\u201c das nicht mitbekommen, sonst haben wir wieder Geschrei, wie damals in BB, dass die Regierung j\u00e4hrlich 2,5 GW Windstromleistung in den deutschen Boden reinsteckt und, von Anschl\u00fcssen ans Netz kein Wort, dass der wertvolle Windstrom ins Ausland umsonst verschenkt wird\u2026<\/p>\n<p>28.10.14.                <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Egon Dirks. Teil II. Das EE-Windstromr\u00e4tsel\u2026 \u201eDer \u00d6kostrom-Anteil ist im ersten Halbjahr 2014 auf 28,5 Prozent gestiegen, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Dienstag in Berlin mitteilte. Im ersten Halbjahr 2013 waren es 24,6 Prozent. 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