Die Kellermathematik…

Es geht vor allem um die in den alten Bundesländern Schulmathematik. Da habe in den Vorteil, ich kann vergleichen! In den meisten Ländern Europas ist es halt so, die Schulmathematik nennt man noch Elementare Mathematik (EM) und meint damit Arithmetik, Algebra, Geo-, Trigo- und Stereometrie, so eben in den meisten Ländern heißen auch die Mathe-Lehrbücher, nur die Klassen, in welchen sie gelernt werden, kommen dazu! In der 6. Klasse z.B. ist Schluss mit Arithmetik und folgt Einstieg in Algebra, parallel mit Algebra geht Geometrie, 1. Jahr später kommt Trigonometrie dazu, zum Schluss trifft sich alles zusammen in Stereometrie (10. Klasse!) -Körperberechnung, -das ist praktisch die eine in der ganzen Welt Schulmathematik und egal ob Du Arzt, Komponist, Polizist oder Ingenieur wirst, diese Mathe kennen ist internationale Pflicht, also kein Erwachsener, ist damit gemeint, darf beim reden über Trapez, Logarithmen oder Tangens runde Augen machen. Für Ärzte, Komponisten und Polizisten ist mit diesem Volumen der EM Schluss mit Mathe, für Ingenieure aller Arten ist sie die Basis für die weitere Höhere Ingenieur-Mathematik: Differential,- und Integralrechnung (Analysis), Lineare Algebra (LA) und Analytische Geometrie (AG). Das ist die GANZE Mathematik ohne den Teilgebieten, wie Mengenlehre, Kombinatorik, Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und-und-und, über die normalerweise in den Schulen nur kurz berichtet wird, um was es dort geht, weil das sind meist spezielle und separate Zwerge der Mathematik. Das Verteilen des Lernens der Schulmathematik zwischen Schulformen, das ist was ganz anderes! Für Haupt-, Realschulen und Gymnasien (bis in die 10. Klasse) soll, wie ich das verstehe, alles dasselbe sein, differenziert nicht soviel im Volumen , wie in der Tiefe der Kenntnissen. Die zwei-drei Jahre mit der Oberstufenmathematik in Gymnasien in den alten BL, das ist heutzutage das Überbleibsel des Alten und einfach dumm! Ich schreibe immer „in alten BL“, weil ich gehe davon aus, dass es in den „neuen“, Dank der früheren besseren Ordnung, anders ist, „OB“ aber und „WELCHE“ Mathematik in jedem neuen oder alten BL in den Schulen gelernt wird, das wissen weder Schavan noch Tesch, das weiß nur der Heilige Vater! Ich kann nur sagen, wie der Mathezirkus bei uns in Bayern aussieht, manche vernichtende Details kommen immer wieder ins Licht; habe auch eine kleine Vorstellung, was in B.-W. da sich abspielt, weil alle Bildungsaffären von dort kommen!

Hier, noch einmal der Auszug aus dem Kommentar von AlgunaVez zum Artikel „Der Weltkampf der Heuchler“, /DIE ZEIT/, den ich mathematisch erklären versprochen habe: –“Mein Abitur liegt noch nicht ganz so lange zurück, … Und ganz ehrlich: Wenn ich den Lehrplan für Gymnasien an irgendeiner Stelle zusammenstreichen könnte, dann würde meine Wahl auf den Mathematikunterricht in den höheren Klassen fallen. Was da unterrichtet wird, ist für die berufliche Zukunft, wie auch das nicht berufliche Leben von ca. 98% der Schüler völlig irrelevant“. Das ist nicht nur die bittere Wahrheit, sondern unsere Mengen-Mathe-Professoren sind an den Pranger gestellt worden! Beim Dichter I. Krylow gibt es eine Fabel: Der Kater Waska ist in der Küche vom Koch erwischt worden, als er eine Hühnerkeule von Tisch runter zog…, und da beginnt der Koch ihm einen langen Monolog vorzulesen, wie unmoralisch das Klauen ist, der Kater Waska (westdeutsche Mengen-Professoren und „Bildungsforscher“!) aber hört zu und frisst!!! Das eben ist noch lange kein Beweis dies Paradoxes für die Mengen-Professoren! Das werden sie auf die Fantasie von AlgunaVez oder seine „Ausnahmeschule“ verschieben. Die Mengen-Professoren muss man mit eigener Nase ins eigene Dreck schieben, wie man es mit den Katzen macht, dann bringt es vielleicht einen Effekt! Z.B. diesen Blödsinn des früheren Pisa-Kombinators Dr.-Prof. M. Prenzel erklären versuchen: „Bei Pisa haben wir gesehen, dass etwa die Hälfte der Schüler in Mathematik im Verlauf eines Schuljahres keine messbaren Fortschritte macht. Bei TIMSS waren keine Kompetenzzuwächse in der Mathematik von der 12. bis zur 13. Jahrgangsstufe nachweisbar“. Sind wieder die Schüler Idioten?!, NEIN!, mir nach haben die Organisatoren des Matheunterrichts nicht alle Tassen im Schrank?!

Ich habe über das schon geschrieben, man hockt bis in die 9-10. Klasse mit der Bruchrechnung, die die leere Bresche nach der Mengen-Mathe-Affäre gefüllt hat, über die Kenntnisse der Grundlagen der EM ist keine Rede und dadurch ist der direkte Weg zur Analysis, LA und AG gesperrt und da begebt man sich auf den Umweg zu dem Unsinn, den keine Sau braucht: Mengenlehre, Statistik, Kombinatorik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, -wie viele Jahre braucht man für sechs Richtige im Lotto, wahrscheinliche direkte Blitzschläge,… usw. Das Geld muss man doch „verdienen“! Einige von 98% halten diesen Blödsinn aus, die Andere gucken, wo die Waffen schlecht eingesperrt sind…

Ich wollte hier in die unnötige Mathe-Kinderquälerei eingehen, aber das ist wieder zu viel, ich mache das später kurz und Extra…

Solche, wie oben, Verteilung der Mathe-Lehrbücher, wo die Bücher mit konkreten, bestimmten und dauerhaften Lehrplänen abgestimmt sind, in keinem Fall umgekehrt, ist vor allem logisch und stellt die ORDNUNG dar! Bei uns aber muss es umgekehrt sein, alles in ein Kessel, alles ist Mathematik! Vor kurzem lese ich: Beim Klett-Verlag ist mit einer Mathe für die 10. Klasse fertig (Gymnasium, Bayern), sie kostet bei 40. Euro! Ich würde schon gerne Mal in so ein Mathe-Lehrbuch rein schauen, aber da spotte ich mathematisch, dass meine 2-Zimmerwohnung auf dem 3-OG verfrisst 2/3 meiner Rente, aber warum sollten diese Ausgabe und überhaupt Schullehrbücher nicht in den Bibliotheken sein, wie in normalen Ländern?, und umgekehrt, was haben in der Bibliothek die Mathe-Abitur-Aufgaben von allen letzten Jahren zu suchen, wenn es keine Lehrbücher gibt?! Das soll wohl die Demonstration sein: Schauen Sie, bitte, was für kluge Sachen wir da lernen! Die Aufgaben aber sind wirklich superklug und wecken deshalb auch den Verdacht auf professionelle Lügerei!

Über unsere in den alten BL Kellermathematik kann man Detektiv-Romane schreiben. Das schlimmste sind die Tabus und Konspiration, habe schon geschrieben, dass man bei den BND-Geheimpapieren eher landen kann, als ein Mathe-Lehrplan oder Mathe-Lehrbuch in die Hände kriegen! Drei Mal habe ich beim Kultusministerium in S.Schneiders Zeiten Mathe-Lehrplan für die 10. Klasse eines Gymnasiums verlangt, die Kopien speziell dem M.Merkur geschickt, aber leider… Was ist ein Lehrplan? Ja, gar nichts, da kann ja alles drin geschrieben sein, ob das unterrichtet wird- ist ja was ganz anderes! Aber eins ist mir doch klar geworden, die Stunden-Mathe-Lehrpläne gibt’s einfach in Bayern nicht!! Ein Stunden-Mathe-Lehrplan schreiben, da muss man sich die ganze Mathematik klar vorstellen, solch Spezialisten gab es in den Ministerien vielleicht vor 40. Jahren… Deshalb auch die Dummheit, dass die Mathe-Lehrer, die sich an Lehrplänen halten, altmodischen Deppen sind, wer aber einen Holzklotz überzeugen kann, dass er (Holzklotz) kennt mehr Mathematik, als er „denkt!“, -das sind die richtige Mathe-Lehrer! Ich habe schon so viel über unsere Mathe-Lehrer geschrieben, wenn wir sie haben, da sollte sich schon einer melden und mich in die Grundschule Mathe lernen schicken…

Vor drei Jahren kritisierte ich „Mathematik verständlich“ von R. Müller-Fonfara, das große Mathematik-Standardwerk für alle Schulformen, 900 Seiten, wo es das Wort „Algebra“ nur ab Seite 509, als „Lineare ALGEBRA“ gibt, aber nur jetzt fällt es mir ein, dass sind doch Ländersachen, wenn es in Wiesbaden in der EM keine Algebra gibt, haben sie wahrscheinlich die doppelte Geometrie; die meiste alte BL brauchen weder Algebra noch Trigonometrie, haben aber die fünffache Bruchrechnung oder immer noch -„A“ ist Element von „B“! Wen geht das an?! Jede Frage da ist eine Einmischung in die Innere mathematische Angelegenheit des BL! Föderalismus, wie bei den Amis! Diese machen es schon längst, die brauchen überhaupt keine Schulen, sie haben bewiesen, das Spezialisten kaufen ist billiger, als ausbilden. Wir wollen auch so, aber wir kaufen nicht und bilden auch im Ingenieurwesen nicht aus. Wir sparen! Noch ein bisschen Föderalismus und werden wir nicht im Wissens-Zustand sein einen Schornsteinfeger auszubilden! Wenn man die Augen schließt, kriegt man klare Vorstellung über Ordnung und Mathe-Kenntnisse im Lande: -in jedem BL, Stadt, Gemeinde, Kirche, …, -eine wilde Schulmatheanarchie… Bequem ist der Föderalismus schon! Da gibt es keine Verantwortlichen! Die Folgen der Mengen-Mathe-Affäre, Föderalismus, Ganztagsguantanamos, kommen soll jetzt noch Gruppenlernen mit Gruppen, als kleine Forschungszentren mit zwei-drei Dr.-Prof., als Kern in jeder Gruppe, gedacht wird wieder nicht die Kindern lernen, sondern die dubiose Doktoren-Professoren füttern, und so immer weiter und tiefer in den Keller, keine Sau darf wissen, was in den Schulen da sich abspielt… Mit Ideologie hat das nichts zu tun, das ist eine schwarze mengen-doktorisch-professorische Keller-Mathe-Industrie!! Was da mich eben ärgert, kein Mensch fragt diese halb gebackene Mengen-Doktoren-Professoren: Ja, warum sollen Bayerns Schüler eine andere Mathe lernen, als die in NRW oder sonst wo?! Die Grundlagen der Schulmathe sind ja 2500. Jahre alt, nach welchen Kriterien „fischen“ die Bayern aus dieser uralten Weisheit das raus, was sie lernen wollen?! Und so jedes andere BL?! Zirkus, was kann man da noch sagen! Deswegen brauchen wir den Föderalismus, falls solche Fragen kommen… Was mir da aber gefällt, -ist das Zentral-Abitur! Eine lernen Pythagoras, die andere, -Theodorakis und die dritte fragen, ob diese beide Amerikaner waren?! Und was wolle man da ausgleichen? Antwort: Die Papiere…

Mit der Kellermathematik im Lande ist alles klar, offen bleibt nur die Frage: Wie Lange noch die Bildungsfabrikanten, denen (Geld wegen!) unsere Kinder und Zukunft des Landes die NULL wert sind, diesen verbrecherischen Brei noch kochen werden?! Gott sei Dank, manches ist jetzt ins Licht geraten, aber das ist eben nur der kleiner Gipfel des Eisbergs…

Ich bin in einer anderen mathematischen Umgebung mit anderen mathematischen Verhältnissen groß gewachsen, ich habe den Vorteil, ICH KANN VERGLEICHEN…

 

22.08.09.

Es lebe die Dreigliedrigkeit…

„Das Gymnasium ist die neue Volksschule“ -M.Merkur, Nr.128. 6/7.06.09., Gymnasium wird Volksschule“ -SZ Nr.128 6/7.06.09. Zu lesen ist: „Das bayerische Schulsystem steht vor massiven Herausforderungen, die Gymnasien, auf die in den 60er und 70er Jahren nur die besten 20 Prozent eines Jahrgangs gingen, haben starken Zulauf“. In den Worten von SPD-Bildungspolitiker M.Güll: „Das Gymnasium ist die neue Volksschule“. Ist ja kaum ein Jahr vorbei, als K.Beck, schon weit vom Mikrofon weg, aber immer noch schrie: „Bildung für alle!“ Mir nach, alles läuft eben wie auf die Bestellung der SPD, das ist doch eben die Bildung für alle, die die SPD so euphorisch propagiert! SZ: „Das Problem ist nur, die Schulart ist auf diesen Ansturm nicht vorbereitet“(?!). Ich verstehe wie niemand die Sorgen der SPD, vor einem Jahr war es: „Bayerische Schüler rangieren unter den fünf Besten der Welt“ -M.M. Nr. 138 16.06.08. und jetzt auf einmal diese Komödie! Und wieder mit der Säbel der „Dreigliedrigkeit“ in der Hand reitet die SPD den Schuldigen nach!

 „Pfaffmann und Strobl wollen 2010 Dreigliedrigkeit abschaffen“ -M.M. Nr.261 13.11.07., und dieser Zirkus wird von der SPD auch heute weiter vortgesetzt, in der o.g. SZ: Schuld daran hat die CSU, denn: „Sie hält an einem System fest, das heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird“. Aber fragen Sie den Autor dieser Behauptung M. Güll, oder Maget, Pfaffmann, Stiegler (wen Sie wollen), was kommen soll, falls wir das gehasste „System“ abgeschafft haben?! Keiner hat Ahnung, keiner lässt ein Wort fallen… Nur deshalb sind mit die Kommunisten und Anarchisten lieber, -wenn sie was kaputt machen, dann sagen sie auch, was für neues […] sie bauen werden, nicht bloß kaputt machen wegen „massiven Forderungen“, was aber kommen soll, darüber sollen die Andere denken! Ein normaler Mensch fragt doch sofort: Wenn Du nicht weißt, was Du willst, warum soll man das Bestehende abschaffen?! Und das wichtigste: Wer heute das „System“ wirklich abschaffen will, der sollte sich erstmal fragen: Wieso schaffen wir das „System“ schon 40. Jahren ab und kriegen es nicht weg?! Die SPD wird so eine Frage nie stellen. Alles ist nur eine Schau!

 Jetzt aber das gehasste „System“ von der anderen Seite. Jetzt kommt das raus, was ich vor zwei Jahren geschrieben habe: Wir halten uns an der „Gliedrigkeit“, kratzen, schmieren und experimentieren nur, um so die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den verfaulten Gymnasien fern zu halten! Wenn Fusion, habe ich geschrieben, dann nicht Haupt- und Realschulen, sondern Hauptschulen und Gymnasien, -das ist praktisch derselbe Blödsinn, dann sind die o.g. Volksschulen komplett! Und wenn unser Kultusminister was mit diesen Übertritts.. und Kooperationsschulen für immer kaputt macht, dann sind das die Grund- und Realschulen, was eben noch Schulen im wahren Sinne des Wortes sind. Aber?! Obwohl ich Stein auf Stein bei der Kritik des dreigliedrigen „System“ nicht gelassen habe: Und ungerecht ist es, und steht unter internationaler Kritik, und ist es ein barbarischer Ritual der Aussortierung von 10.-jährigen Kindern, und insbesondere tun mir Leid die Buben, die mit 10.! abgesiebt werden, obwohl mit 13-14. sie Wunder in Mathe und Physik gemacht hätten, und-und… Aber?! In dieser Situation macht der Minister alles richtig, er will das behalten, was er hat!!

 Das die CSU (dasselbe CDU in NRW, Niedersachsen) keine Alternative zum gegliedertem System sieht, das passt in keinen Rahmen! Aber, wer das ganze Bildungswesen im Visier hält, sieht doch, was in B.-W. sich abgespielt hat! Die sind die Erste, die alles ausprobiert haben, erst mit…, dann ohne… und jetzt wollen sie wieder zurück zum „dreigl. System“ und nichts anderes, aber mit dem hin und her haben sie den letzten […], den sie besaßen, kaputt gemacht und sind jetzt ein Muster für ganz Deutschland einer klassischen Schulanarchie, gut, wenn es dort mit dem Bürgerkrieg nicht endet… Bei uns in Bayern war vor kurzem auch ein Schlagabtausch und alles Dank der FDP. Die Frage ist: Hat der neue Koalitionspartner was wesentliches ins bayerische Schulwesen gebracht? Nein, doch! Die Kooperationsschulen auf die bayerische Art, das ist nur zum Lachen. Nicht besser ist die Idee mit der fünfjährigen Grundschule, warum 5, nicht 5,5?, d.h. die FDP hat ihr Recht „was anschmieren“ genutzt, aber sie haben das kaputt gemacht, was war: Die Grund- und Realschulen… Ja, klar, sie wollten nur das Neue und Beste, aber es wird schlechter und das dümmste ist: Wir wissen das alle! Schauen wir sich doch um, was alles wir in den alten BL nur nicht ausprobiert haben, alles war und ist doch nur Scheiße wert… Wenn jetzt ausgehen, dass diese tierische Experimente und „unmenschliche Leistungsdruck“ (Fabian Bennewitz) auf den Kinderseelen ausprobiert werden, da haben wir nicht Bildungspolitiker, sondern Holzklötze mit Augen! Die Bayern kriegen jetzt das, was die B.-W.-er schon hinten haben: Die klassische Schulanarchie. Merken wir uns: Ich schreibe nur um Organisation, Struktur und Ordnung, kein Wort über Lernen und Kenntnisse…

 Klar ist, dass das dreigliedrige System in unsere Zeit sieht aus, wie ein Sattel auf einer Kuh, ist auch unsere und Österreicher internationale Schande, aber wenn schon „weg“ mit diesem „System“, dann muss man doch, wenn nicht auf der Staatsebene, dann wenigstens des Landes klare Vorstellung haben, was wir alle im Rahmen des Landes (Staates) als Ersatz haben wollen! Nicht das blödsinnige Geschwätz, was die Amerikaner oder die Skandinavier haben, sondern wissenschaftlich begründetes und mit dem Volk abgestimmtes dauerhaftes Schullernsystem… Ich sage da nichts neues, das ist in der ganzen Welt so! Unsere unzählige Schnapsideen, Affären und Experimente, das sind doch nicht Schritte zur Verbesserung des Lernwesens, sondern Suche nach dem Ausweg aus der Katastrophe! Bei dem Streit um das gehasste „System“ darf man eins nicht vergessen: Das dreigliederige System hat Alibi, das „System“ hat lange Zeit wunderbar funktioniert und funktioniert auch heute irgendwo, d.h. unsere Bildungskatastrophe nur auf das „System“ verschieben, ist einfach dumm!

 Zum Schluss sage ich nur, wer das verhasste „System“ abschaffen will, muss zuerst feststellen, was im Schulwesen im internationalen Vergleich wir haben und wo wir uns befinden, dann kann man was anfangen, deshalb mein Rat der SPD: Oder ein konkreter Vorschlag, -„Was kommen soll!“, wenn nicht, aufhören mit dem ständigen Stinken über die“Abschaffung…“

 Es lebe die Dreigliedrigkeit, nicht umsonst doch haben wir diese „wilde“ Prozedur der Aussortierung von 10.-jährigen Kindern in das 21. Jahrhundert durch geschleppt…

 17.06.09.

Der Schulmathe-Dschungel…

 

Gestern habe ich „Mehr MINT bitte“ noch einmal durchgeschaut, http://bildungsklick.de/a/65355/mehr-mint-bitte/ , da gefällt mir so sehr der ganze zweite Absatz, er beginnt: „Dabei wurden in den vergangenen Jahren so viele MINT-Förderprojekte wie noch nie gestartet“. Rechts, bei „Links zum Artikel“ gehen wir zu: http://www.sinus-transfer.de (Herunterladen, pdf, 7,8 MB). Ich möchte schon immer in diese mathematische „Förderprojekte“ rein schauen, intuitiv spürte ich, dass sie alle -Blödsinn der höchsten Kategorie Geld wegen sind, weil, habe ich schon geschrieben, die Elementare Schulmathematik, die muss man einfach lernen, nicht schwachsinnige „neue“ Ideen und idiotische „Förderprojekte“ aus dem Finger raus saugen! SINUS-Transfer ist keine Ausnahme. Das ist dieselbe Demagogie: „Wir müssen, wir müssen…“, nur bezüglich Mathematikunterricht. Erst habe ich versucht jede Zeile in diesem „fundamentalen“ Werk (72. Seiten!) zu lesen, aber bald las ich schon über einen Absatz, dann auch über 2-3. Seiten und so bis zur Seite 32-33., wo endlich Mal ein Hauch von der Mathematik sich angedeutet hat und da machen wir auch einen kleinen Halt!

Also: „Eine Aufgabe, viele Lösungswege: Wie würden Sie diese Aufgabe lösen?“ Ha, da passt was nicht zusammen, um Lösungswege zu wählen, muss man diese Wege kennen, so eine Frage kann man einem Abiturienten stellen, aber „Im Dschungel“ ist höchstens Algebra der 7. Klasse dabei und ziemlich exotisch und komisch noch dazu dargestellt. Nach turbulenten Überflügen zwischen den Bäumen steht die Schlussfrage: Wie viele Geier saßen ursprünglich auf jedem Baum? Das erinnert mich an Mathematiker R. Schark (Reise ins Innere…), der ist mit dem Bambusstab und Pythagoras nicht zurecht gekommen und hat die alte Chinesen schuldig gemacht. Hier ist fast dasselbe. Warum, z.B. sollen die vier Geier von Baum 1. eine Zwischenlandung machen, warum fliegen sie nicht direkt zum Baum 3? Den Vögeln kann man keine Gesetze vorschreiben, aber mathematisch gesehen ist es nicht anders, als mathematisch dumm… Ich warne versuchen, das als Erhöhung des Schwierigkeitsgrades zu „verkaufen“, es wäre doppelt unklug! Vor kurzem in „bildungsklick.de“ lässt ein Dschungel-Mathe-Professor (Mathe-Olympiade in einem BL) die Schüler zwei Unbekannte (Cola und Pizza) suchen und gibt aber, statt notwendigen zwei!, drei Gleichungen, wollte höchstwahrscheinlich den Kindern die „Arbeit“ erleichtern und spuckt damit auf die Grundregeln der Mathematik (ich will weit von der Meinung bleiben, das er die Regeln nicht wusste, aber…).

Aber weiter. Seite 33., drei „Wege“. Lösung 1. Gleichungssystem mit drei Unbekannten und wieder „verschiedene Varianten, die hier nicht mehr weiter ausgeführt werden“. Zirkus! Erstens, da „vorne“ gibt es nur zwei „Varianten“: Einsetzungsverfahren und Gleichsetzungsverfahren! Die „verschiedene weitere“, -Gleichungen n-tes Grades, Gauß-Aglorithmus, Matrizen- das kommt in der Oberstufenmathematik. Wer aber sollte die zwei den Kindern erklärt haben? Der Heilige Geist? Ich weiß gewiss, wer die zwei, wie „Vater unser…“ nicht kennt, nicht nur theoretisch, sondern gewisse Praxis bei suche nach den Unbekannten hat, der hat bei Matrizen nichts zu suchen… Und in dieser Situation findet der Herr Doktor-Professor P. Baptist nicht Mal nötig eine der beiden Rechnungen beizufügen! Das ist schon mehr, als nur komisch! Lösung 2. Ist zwar richtig und der leichteste Weg, man teilt aber nicht 56 durch 7, sondern löst die Gleichung 7x=56! Lösung 3. Das ist die beliebteste bei uns, da braucht man keine Mathe wissen, man sitzt und rätselt… von der 5. Klasse bis in die Unis, dort aber stellt sich dann fest, dass allen Ländern in Europa reichen drei Jahre für Bachelors, wir brauchen vier!, das aber zur Zeit, nach 3-4. Jahren wird es sich feststellen, dass uns auch fünf nicht reichen! Zum Schluss mit dieser Aufgabe habe ich nur eine ganz kleine Frage zum Dr.-Prof. P. Baptist: Ja, wie viele Geier saßen den ursprünglich auf jedem Baum?! Wieder will ich weit von der Meinung bleiben…, sage nur, das ist eben der Beweis, dass Mathematik in diesem „Werk“ mit blödsinnigem Geschwätz ersetzt wurde! Das weitere ist meine Antwort auf das Mögliche: „Ja, das ist doch so einfach!“ Ich habe mit einem Kollegen gearbeitet, er wusste schon immer, dass z.B. 50+12=62. ist, das ist doch so einfach, aber hat es ohne meiner Zusage nicht einmal in 10. Jahren notiert. Ein Beispiel: Ein Finne- oder Tscheche-Schüler rechnen mit dem T/Rechner 6×3. Das ist doch so einfach! Aber der T/Rechner zeigt 20! Der Finne oder Tscheche zögern keine Sekunde und schmeißen den Rechner weg, unser Schüler schreibt 20! und ihm fällt nie ein, dass da was nicht stimmt, er denkt nicht Mal daran! Katastrophale Unsicherheit auf Basis der mangelnden mathematischen Kenntnissen, heißt es!

Will kurz sein, es geht aber nicht. Nur noch S. 40-41. Kreise im Dreieck. Das ist eine interessante Aufgabe, aber wie zu erwarten ist, wird Mathematik wieder mit Demagogie ersetzt. Das ist eine reine Aufgabe zum rechnen und für immer zu vergessen. Mathematischer Zweck ist -Rechenpraxis zu bekommen, nichts mehr. Wer zu jeder Rechnen-Aufgabe „Strategien“ entwickelt, der kennt sich schlecht in Mathe aus und weiß einfach nicht, was tun! Aus der Aufgabe: „…werden fortwährend Kreise mit möglichst großen Radien…“ Wenn ich so eine „wilde“ Aussage in Dschungel gelesen hätte, na ja, hätte ich gesagt, diese sind ja vor kurzem von den Bäumen hinunter gestiegen, was wolle man von ihnen… Aber dieser Blödsinn kommt von Doktoren-Professoren (?!). Die Grundlage spricht: In jeden Dreieck kann man nur ein Kreis einschreiben und nur ein umschreiben… Das Erste wird noch so definiert: In jedem Dreieck gibt es den Punkt, der den gleichen Abstand von den Seiten hat (Radius), in unserem Fall ist es der untere Kreis… Zweitens, unser größtes Problem sind Diagrammen, Grafiken und Zeichnungen, ich habe 1:1 gemacht (8:12) und ich weiß nicht, wie man da „philosophieren“ kann, wenn vor der Nase was hängt, das in der Wirklichkeit ganz anders aussieht. Im ganzen ist es eine sehr aufgewogene Aufgabe, die Maßen 8 und 12 sind so gegeben, dass jeder nächste Radius oder Durchmesser (von unten nach oben) ist die Hälfte vom unteren, das ist aber in keinem Fall Gesetzmäßigkeit, nein, das ist dieselbe einfachste geometrische Reihe, wie bei den Vögeln oben, scheint, die Autoren neigen zum Schulmathe-Dschungel, aber die Frage nach gesamter Fläche von den Kreisen, die passt zur Aufgabe nicht, wenigsten sollte man die Frage mit der Fläche des Dreiecks verbinden, am besten wären Fragen nach Proportionen von Kreisflächen oder Radien-Längen, der 5. und 10.-te Radien z.B. sind: R=0,175 cm und R’=0,055 mm (gerundet). Das ist das „fortwährend“, und wenn es schon da ist, sollte man da auch was sagen zu haben und das interessanteste da ist eben, egal in welche Richtung Du die Kreisen einbaust, die kann man doch auch in Richtung der zwei andere Ecken einbauen, wichtig ist, immer wieder zwischen neuem Kreis und der Ecke bleibt Platz für den nächsten immer kleineren Kreis bis der Durchmesser nicht gleich Punkt ist und fällt mit dem Gipfel zusammen… Da haben wir die Funktion, Integrationsgrenzen, Oberstufenmathematik usw… Da kann ich viel schreiben, habe aber wieder nur eine Frage zum Dr.-Prof. P. Baptist: Ja, welchen Flächeninhalt haben den alle Kreise zusammen?

Der Doktor-Professor hat da nichts zu sagen, im besten Fall schick er den Fragenden zu „Java“, die „Java“ aber hat denselben Blödsinn nicht selber ausgedacht, da sind andere Doktoren-Professoren mit dem Teller beim Kuchen, einen Schuldigen findet man in diesem Schulmathe-Dschungel nicht, das ist eine geschlossene Kette von Mathematik-Betrügern mit den ungekrönten Mathe-Dschungel-Königen von DMV, mit diesen vier Job Mengen-Doktoren-Professoren in der Spitze… Die letzte zwei Jahren hat man von ihnen, Gott sei Dank, nicht viel zu hören, wie Partisanen haben sie sich in diesem Mathe-Dschungel jetzt verschanzt, warten, was auf sie zukommt… Ein Großmaul wollte vor zwei Jahren sogar ein Redaktionsbüro organisieren, „das mathematische Themen für die Medien aufbereitet“. Das heißt, dass solche häufig schämende Fakten nicht in die Öffentlichkeit kommen. Die Tragödie für mich ist aber nicht, wie viel Millionen so ein blödsinniger „Projekt“ kostet, sondern was sollen Lehrer, Studenten oder sonst wer aus diesem demagogischen Mist entnehmen?! Das ist doch nicht anderes, als Idioten suche mittels Mathematik! Gerechnet wird: Das versteht doch sowieso keine Sau!!!

 

 

17.07.09.

Das Mathemuffelland…

 

Dieser Artikel oder Schreiben, wie Sie wollen, sollte heißen: „Der Mathe-Lehrplan, das Mathe-Lehrbuch und das Zieglers Mathemuffelland“ (da sind alte Bundesländer gemeint!) und in dieser Reihe auch aufgebaut werden, aber mit dem Erhalt des Artikels „Mathe ist überall zu Hause“ (A1) von Philipp Laage (M.Merkur Nr.291 4/5.10.08.) zum früheren „Sind Mathemuffel schick?“ (A2)-mm/lby-(M.Merkur Nr.215 15.09.08.) habe ich beschlossen von hinten anzufangen. Bei uns, Dank den verhängten vom „ Ziegler & Kooperativ“ Mathe-Tabu und Konspiration, wird über Schulmathe praktisch nichts geschrieben und auch richtig so! Weil wenn was geschrieben wird, wie diese zwei Artikel, dann ist es so „originell“ und da lachen die Hühner! Ich habe keine Absicht diese Artikel zu kommentieren, sage nur, sie sind ein Muster, wie mathedumm wir sind! Der „..zu Hause“ ist ja eine Reihe von womöglichen Anwendungsgebieten der Mathematik aus echt Deutscher Sicht: ADAC und Hamburger Containerhafen, MP3-Player und Sudoku, selbst Prof. G. M. Ziegler will in Berlin den U-Bahn-Fahrplan optimieren oder das Pflaster am Alexanderplatz verschönern, Prof. Duzaar beim Start der Jahrestagung der DMV in Erlangen (A2) redet sogar über „drei Liter Milch von einer Kuh!“ Nicht Raketen und Riesen-Brücken-Bau, nicht Berechnung von Flugbahnen im All, nein, mit drei Liter Milch will er „junge Menschen schon früh für Mathe zu begeistern, nach der Schule ist es kaum noch möglich.“ Da brauchen sie keine Milch mehr. Das sagt doch vor allem, dass einige im Kooperativ, was Schulmathe angeht, mehr am Kopf dran, als drin haben… Wirklich wahr! Schauen Sie dies an: In Deutschland gilt es als „schick“ in Mathematik schlecht zu sein (A2), Prof. Duzaar ärgert sich, dass „bei uns viele damit kokettieren, schon in der Schule in Mathe schlecht gewesen zu sein. (diese Aussage wurde beim Prof. A. Beutelspacher geklaut!-siehe Buch-„In Mathe war ich immer schlecht“). Wenn Sie in Frankreich oder Italien sagen, Sie können Mathematik nicht, stoßen Sie auf völliges Unverständnis“. Da muss man ausgerechnet ein Mathe-Professor sein um nicht zu erwarten, dass da automatisch doch die Frage kommt: -„Ja, wer ist denn der Schuldige, dass wir ein Mathemuffelland sind, dass Mathematik in den Schulen jahrzehntelang nur ein verbrecherischer Zirkus ist?!“ -diese Frage habe ich per E-Mail der Tagung gestellt. Ja, wer, wenn nicht selbst Herr Duzaar, sein Patron Ziegler und ihre Vorgänger, die die Mengen-Mathe-Affäre („moderne“ Deutsche Mathematik!) vor 40. Jahren durchgesetzt haben und mit den Ganztags-guantanamos die Folgen der Affäre jetzt begraben wollen! In Frankreich und Italien… Ja!, aber leider nicht nur, in Bulgarien, Kasachstan und Kosovo hat ein Matheprofessor mehr Stroh im Kopf, als alle im Zieglers Kooperativ zusammen! Drei Liter Milch von einer Kuh…

Ellenlange Formeln…, die niemand versteht“, „Da werden im Prinzip Differentialgleichungen gelöst“, „Ziegler betrachtet Polytope eben auch in vierdimensionalen Räumen.“ Hohe Materien mit Anspruch auf Gelehrtheit! Eine diktieren, die zweite schreiben es auf, aber kein A, kein B und kein Kikeriki in Kopf, was das ist. Herr P. Laage, bin ich sicher, hat nie im Leben eine quadratische Gleichung gelöst (7.Klasse), sonst würde er nicht die Differentialgleichung, als eine Atombombe „verkaufen“. Die Mathematik für ihn sind die 2-3 Anekdoten, die nicht ohne Hilfe vom Kooperativ in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Da schreibt ein Professor: Eine Frau klagt der Nachbarin, ihr Sohn (neu gebackener Ingenieur) sei schon 6. Monaten bei Siemens und hat noch kein einziges Integral gelöst! Ich würde gerne in die Augen dem Professor rein schauen und fragen: -“Herr Professor, wozu machen Sie das, Sie wissen ja genau, dass dieser Ingenieur geht bei Siemens auf die Rente, aber wird nie ein Integral lösen?!“ Ja, wozu?! Weil er weiß, dass ihm niemals so eine Frage gestellt wird, weil er ein Mensch „von einem anderem Stern!“ ist, weil alle andere in diesem Lande nur Mathemuffel sind! Ich will nicht wiederholen, was ich im Artikel „Reise ins Innere der Schulmathematik“ geschrieben habe, sage aber schon wenigstens das dritte Mal, die Mathe-Spezialisten (Lehrer) aus den neuen Bundesländer sollen bei dem Mathe-Abitur-Zirkus in westdeutschen Gymnasien mal dabei sein und rein schauen, wie fein erdacht der Spektakel organisiert ist! Die Prüfungsaufgaben, die in Bibliotheken Jahr für Jahr für die Öffentlichkeit gelagert werden um sie (Öffentlichkeit) für dumm zu halten, haben einen großen Minus -sie sind zu richtig um wahr zu sein! Geschrieben ist eins -gemacht wird was ganz anderes! Wenn ein alte Mathe-Lehrer nicht weiß, woher Quadratwurzel aus drei in der Formel der Fläche eines gleichseitigen Dreiecks kommt; wenn ein Physik-Lehrer der Süddeutscher Zeitung klagt, dass er in der 8.Klasse in Gymnasium mit Physik nicht anfangen kann , weil die Schüler kein Quadratwurzel ziehen können, dann soll doch das Deutsche Volk wissen, welchem Kooperativ vom anderen Stern, es dankbar sein muss!

Mathe-Lehrplan. Drei Mal habe ich in unserem Kultusministerium den Mathematik-Lehrplan für Gymnasien, und zwar für die 10-11.Klasse gebettelt (die Kopien habe ich speziell dem M.Merkur gesendet), eben hier soll, meinen Vorstellungen nach, der Übergang von der Elementar- zu der Höheren Mathe sein. Ja, vom Ministerium, klar, kein Hauch! Jetzt habe ich verstanden, warum ich keine Mathe-Lehrpläne gekriegt habe –es gibt sie nicht und kann auch nicht geben! Das, was im Internet als Mathe-Lehrpläne drin steckt, das sind nicht Mal Parodien auf Lehrpläne. „In diesem Jahrgang müssen die Schüler..“ -und eine Liste, was sie wissen müssen… Aber das ist ja eben, der Lehrer weiß was er tut, er trägt für das Verantwortung! Lassen wir zu, dass solches Darstellen der Lehrpläne reicht fürs Internet aus, aber es fällt sofort ein –wie verdächtig richtig sie sind! Zum Lesen steht: Mathe-Lehrpläne, Gymnasium, Bayern, Jahr für Jahr -alles richtig, so, wie es praktisch international gefordert wird. Und da ist diese Sau drin: Die ganze Bruchrechnung ist im Lehrplan nicht Mal die volle 6. Klasse zu lernen! Also, wie überall in der Welt. Und jetzt die Sau-Frage: Wieso sind unsere Gymnasial-Schüler mit der Bruchrechnung bis in die 9. Klasse beschäftigt?! Wieder: Geschrieben ist eins -gemacht wird was ganz anderes! Was für eine Mathe kann man nach der 9.Klasse mit nur der Bruchrechnung im Schädel drin anfangen?! Und das wissen die Mengen-Doktoren-Professoren?! Diese bewerte ich nicht nach dem, wie sie bei Vorlesungen vor den Studenten tanzen, sondern was sie mit der Mathematik in den Schulen gemacht haben und treiben diesen Unsinn frech weiter…

Mathe-Lehrbücher. Das Mathematik-Lehrmaterial- das ist eine schwarze Keller-Industrie. Die Mathemacher aller Farben und Sorten sind da bei der „Arbeit“! Über Mathe-Lehrbücher kann man nur rätseln, ob es sie gibt und was da drin zum Lernen stehen kann?! Mathematik überhaupt hat zwei Ebenen: Obere, die Ebene der Wissenschaftler, dort haben unsere ideenreiche „Mathemacher“ nichts zu suchen; Untere-Allgemeine, der Anfang hier ist 1+1 und liegt 7-8-tausend Jahren zurück, so die Wissenschaftler und endet mit Guldinschen Regeln (17-J.h!), diese Ebene ist komplett fertig! Da kann man kein Wort raus lassen und keins rein schieben! Die beste Köpfe der Welt haben sie jahrhundertelang geschliffen und poliert! Die komplette Welt lernt diese uralte Weisheit, nur bei uns werden da Schnaps-Ideen „geboren“, wird „geforscht“ und schwarzes Geld gemacht! Ich stelle immer eine dieselbe Frage: Wer ist gefährlicher im Schulwesen, als ein Dummkopf? Die Antwort ist: Ein Dummkopf mit Initiative! In unserer Mathe-Industrie sind das die Mathemacher…

Dank ihnen und den Mengen-Doktoren-Professoren ist es in der Mathe von 2-1 in der 1. Klasse alles absichtlich auf den falschen Fuß gestellt… (siehe Ade, Algebra…) Und da muss man, meiner Meinung nach, einfach dumm sein, um in dieser Situation über frühkindliche Förderung und Bildung zu diskutieren! Das ist doch lächerlich! Wir können in den Schulen was Mathematik angeht den Kindern nichts geben, vielleicht klappt’s in den Kindergärten…

Habe ich erklärt was Mathemuffelland ist? Unserm Volk bleibt ja nichts, als stolz zu sein,-es lebt im besten Mathemuffelland (alte Bundesländer!) Europas. Ein Schick, was sonst?!

 

Okt.2008.

 

Amokläufe an Schulen…

 

Dass das Thema Amoklauf an den Schulen präsent ist, das ist besser, als gut, aber…

Im „Münchner Merkur“ schreibt manchmal ein gewisser Andrej K., Russe, ist bei der Redaktion der „Deutsche Welle“ tätig; zu „Winnenden“ hat er geschrieben: So was gab es in russischen Schulen nicht und wird es nicht geben! Unsere Untersuchung des Tatbestandes hat er als lächerlich bezeichnet… Ich will nicht in die Details eingehen, die er nennt, sage nur, ich stelle mir so was in ganz Osteuropa sehr schwer vor. Finnland, Grönland und Alaska sind da Ausnahmen, dort sind andere Motiven dran. Bei uns, -selbst das Gerede, das es keine 100%-tige Sicherheit gibt, das man solche Zufälle nicht vorsehen kann,- das sieht schrecklich naiv und hilflos aus! Weil ehrlich gesagt, bei uns darf man über Zufälle leider schon längst nicht reden, was wir haben heißt mathematisch –Gesetzmäßigkeit von Zufällen! Was da alles über Pubertät, Psycho, Stress und Waffen geschrieben wurde, das alles ist Stroh, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den wahren Ursachen der Tragödie abzulenken… Morgen sprengt eine Schule in die Luft oder brennt ab, werden wir wieder zwei Jahre Gesetze schreiben, wie man die Jugendlichen von Salpeter und Benzin weiter halten soll! Einziges reelles und aufregendes Schreiben, das ich gelesen habe, war: „Amokläufer wählen ihre Schule aus, weil sie dort tiefe Verletzungen erfahren haben“, Frank Robertz, SZ Nr.62 16.03.09. Vor drei Jahren, als die GTS-Affäre die erste Schritte gemacht hat, habe ich über Wächter und Aufseher in den „Ganztagsguantanamos“ geschrieben: „Wenn einige von ihnen erschossen oder aufgehängt werden, geht’s auch hier ohne Rücksicht auf Verluste weiter, wichtig ist, das die Kinder Spaß haben! Es scheint, wir wollen nicht sehen, was für ein Ansturm von Gewalt auf uns zukommt! Erst kommen die Überwachungskameras, dann Stacheldraht und Elektrozaun, dann Wachturme und am Ende -UNO-Friedenstruppen! Und werden die Mauern um die GTS schwerere Folgen haben, als die Berliner Mauer…“ Wir wollen eine Axiom nicht wahr nehmen: Alle Kinder in der ganzen Welt lieben so seht die Schule nur in der erster Hälfte der ersten Klasse! Die Tragödie der Amokläufe an Schulen heißt – Schule, Lehrer, Lernen! Wo das magisches Dreieck normal funktioniert, dort gibt es keine Amokläufe!

Wenn wir zu diesem Ausnahmefall /Winnenden/ keine Sonderkommission gebildet haben, um eben die Ursache der Tragödie gründlich zu klären, dann nur, weil wir alle wissen, dass da nichts zu suchen war! Wir wollten doch wieder alles umgekehrt haben: Nicht die Schule und die CDU sind schuldig, sondern die Kindern sind Idioten und die Waffen waren schlecht eingesperrt! Das es B.-W. war ist doch gesetzmäßig, von dort kommen alle dümmsten „Bildungsaffären“: Das sind die jetzt „berühmt“ werdende GTS, Zentral-Abitur, Kürzungen bei G 8 usw… Ich bin nicht sicher, dass eben dort es nicht weiter knallen wird…

Als die „Europäische Strategie und Zusammenarbeit bei allgemeiner und beruflicher Bildung“ veröffentlicht wurde, hat unser Kultusminister L. Spaenle fast Infarkt gekriegt. „Für Bildung sind die Länder zuständig“, -15.12.08., „Für Bildung zeichnen Länder verantwortlich“, -07.01.09. (bildungsklick.de), „EU will in Schulpolitik mitreden“, „Das ist vertraglich nicht gedeckt“-Kultusminister wehrt sich gegen EU-Kompetenzen bei der Bildung… usw… Totale Panik! Warum?! Warum hat Tschechien oder Lettland keine Angst, dass Europa in ihre Schulen, Lehrpläne und Ordnung rein schaut?! Warum hat Ronald Wöller keine Angst?! Also…

Dass das Thema Amoklauf an den Schulen präsent ist, das ist besser, als gut, aber.., aber wir sitzen und warten auf den nächsten Winnenden! Warum?!

 

08.07.09.

 

Ade, Algebra…

 

Seit drei Jahren bin ich mit meiner Frau angewiesen auf einen Junge in der Zeit nach der Schule aufpassen, also bis seine Eltern von der Arbeit wieder daheim sind. Er ist fast 10.Jahre alt, besucht die 3.Klasse einer Münchner Grundschule. Er ist ein schlauer, vielseitig begabter Junge, er war einer von drei in der 1. Klasse, die schon vor der Schule alle Buchstaben schreiben und lesen konnten. Jetzt macht es ihm keine Schwierigkeit alle Staaten Europas von Portugal bis Russland der geographischer Lage nach auf ein Stück Papier zu zeichnen, weiß praktisch alle Staaten Afrikas und Latein Amerikas; kennt alle 8. Planeten (der Pluto ist dem neusten Stand kein Planet mehr) und ihre Bahnen um die Sonne; liest viel, abonniert Kinderzeitschriften; Fernseher, Computerspiele, Internet; sein Lieblings-Land ist Island, dort weiß er jedes Dorf und jede Bucht; er spielt Handball, singt im Chor und kriegt Klavierstunden; vor Tagen macht er Hausaufgaben in Deutsch, man soll Doppel-Namenswörter bilden und zum Wort „Kuss“ schreibt er „Zungenkuss“; Mal sitze ich mit der Zeitung und höre durch die offene Tür, wie er Oma im Nebenzimmer erklärt, was Embryo ist, wie das männliche und das weibliche und da bildet er mit den Zeigefingern und Daumen zwei Nullen und schiebt sie vor Omas Nase zusammen! „Hast Du gehört?“- fragt Oma mich später. -“Ja, schon. Aber hast Du das so genau gewusst?“- habe ich sie seinerseits gefragt. Ein begabter Junge, aber…

Alles wäre gut gewesen, aber leider gibt es noch die Mathematik! Der alten Gewohnheit nach, immer wieder kam es bei mir: -Du musst! Eines Tages in der 1.Klasse kommt er aus der Schule und: „Opa, die Lehrerin hat gesagt, ich muss nichts!“ Nächst Mal hat er einen Fehler in der Mathehausaufgabe gemacht, alle Hausaufgaben macht er selber, so haben die Eltern es festgestellt, meine Sache ist das Kontrollieren: -“Hallo. Da ist ein Fehler, das muss man neu machen“. Skandal, Geschrei… -Die Lehrerin hat gesagt: Alle Menschen machen Fehler!“ Das die Kinder in diesem Alter die Lehrer vergöttern, das finde ich für toll, aber die „Götter“ sollten manchmal aufpassen, was sie da sagen oder treiben! Ich lege keinen großen Wert auf die gesamte mathematische Kenntnisse in der Grundschule, hier ist es mir wichtiger die rechtzeitige und richtige Schilderung, was Mathematik ist und bedeutet und das nur mit Fleiß, Denken lernen und Geduld man da Erfolg haben kann! Deshalb ist es mir völlig Wurst, was er da zum Lernen bekommt, weil da schaue ich und sehe überhaupt keine Ordnung. Es gab schon Projektionen, Flächen und Volumen, Trapez und Pyramide, jetzt die Symmetrie. Wozu? Das alles kommt doch später! Das alles ist wahrscheinlich mit Hinblick auf diejenige (28%!), die ihr Lernen mit den „Grundschulkenntnissen“ für immer beenden…

Immer wieder kriege ich jetzt in der 3. Klasse die reichste Erkenntnisse über den Mathematik-Unterricht in der Grundschule! Das Neuste, -er hat die erste „vier!“ für Kontrollarbeit in der „Symmetrie“ gekriegt. Ich sehe ihn die letzte Zeit nicht jeden Tag, also kann schon passieren und es ist auch kein Weltuntergang. Interessant für mich war die Frage 5. aus dieser Kontrollarbeit! „Überlege: Warum Schmetterlinge, Flugzeuge oder Autos symmetrisch sind?“ Zwei leere Zeile und 5. Punkte sind für die richtige Antwort vorgesehen. Seine Antwort war: Weil z.B Schmetterlinge zwei gleiche Flügeln haben…, sie ist rot durchgestrichen und: Daniel, die Frage steht:-Warum? Also Null -Punkte war seine Antwort wert! Das dritte Jahr, Dank den leichtsinnigen Einstellungen, was den Mathematikunterricht in den Schulen angeht, kriege ich ihn nicht soweit, dass 6×3=18 ist; es wäre nicht schlecht, wenn die Kinder das Einmaleins auswendig gewusst hätten,-so die Schule,- aber dies ist nicht erforderlich! Erforderlich aber sind die Grundkenntnissen, warum die Banane krumm ist und die Schmetterlinge, Flugzeuge oder Autos symmetrisch! Lesen wir doch nochmal die Frage, die ist ja von allen Seiten symmetrisch dumm! Ich zweifle, ob C.R.Darwin gewusst hat, warum die Schmetterlinge symmetrisch sind!

Immer wieder Neuigkeiten! Seit Januar bei Mathematik-Hausaufgaben, das ist ja meist ein auf beiden Seiten abgedrucktes Papierblatt, nimmt er meine Handuhr (die Zeit ablesen haben sie gelernt!), legt sie auf den Schreibtisch und fängt mit den Hausaufgaben an, –die Lehrerin hat gesagt, wir sollen 20. Minuten rechnen und Schluss! Also, wer wie viel fertig kriegt!! Na ja, was kann ich da machen? Er schreibt nicht schlecht, hat eine normale Handschrift, mach auch die Hausaufgaben in Deutsch richtig und sauber und hat auch normale Noten, was aber Mathematik angeht, da ist es bei uns ständig zwischen Krieg und Frieden, keine Schreibregeln und Ordnung, die Ziffern tanzen, über die Hälfte von ihnen, kann man nur rätseln, ist es z.B jetzt 6 oder 0?, da schaue ich, oben steht 8 minus 2, dann ist es also 6!; es geht nicht ohne Fehler, die radiert er aus, schreibt oben wieder drauf, Dreck, das ist schrecklich, auf meine Jammer und Proteste immer dasselbe: Das hat keine Auswirkung auf die Noten! Mir wird jetzt niemand erklären versuchen, was die Lehrer mit allen diesen Mathematik-Hausaufgaben, mit diesem Dreck machen! Er rechnet 20.Minuten, das sind zwei-drei Zahlenreihen und nur, weil ich da bin! Und er ist schon immer in der Reihe der zehn Besten! Ja, was schreiben dann die übrige 17?! Also klar, bei Deutsch, das müssen andere lesen können, da muss man sich bemühen; Mathematik, ja wer braucht diese blöde Mathematik?! Wie die geheime Papierfetzen mit den Hausaufgaben auftauchen, so spurlos verschwinden sie auch! Über welche Motivation, noch besser, Begeisterung, kann da die Rede sein? Und was ich nur nicht tue, um ihm zu erklären, wie wunderbar die Mathe ist; und sie ist ja nur die Männersache, verschiedene interessante Beispiele, aber nein, er will von der Mathe nichts hören, er macht zwar die Aufgaben, aber nicht mehr! So ein Verhalten zur Mathe ist nichts anderes, als Barbarei! Und das ist keine Ausnahme-Lehrerin, das ist keine Ausnahme-Schule. Da sind wir ein Ausnahme-Land! 

Einiges kann ich aber nicht unbemerkt lassen. Am Ende der 2. Klasse kommt er mit zwei vollen Blättern Mathe-Hausaufgaben, die Lehrerin hat gesagt: Jetzt kommt die Hitzefrei-Zeit, wir werden nicht fertig! Und da waren zwei Aufgaben dabei, die in keinem Fall zu der 2. Klasse gehören können. Eine von ihnen ist weltweit bekannt: Mein Bruder ist um 3.Jahre älter (jünger) als ich, zusammen sind wir 21. Wie alt bin ich? Hier statt Brüder waren nur zwei deutsche Buben-Namen dabei. Ich habe das auch gelernt, aber in der 5-6. Klasse, das ist der Einstieg in die Algebra! Und die klassische Lösung da ist: x-Jahre bin ich alt, (x+3)-mein Bruder, also dann gilt: x+(x+3)=21, nach ausklammern: 2x+3=21, 2x=18, x=9! Also, ich bin 9. Jahre alt, der Bruder x+3=9+3=12!

Diese Aufgabe hat auch mehrere logische Lösungen! Er hat die erste zwei Jahren eine ältere Lehrerin gehabt und sie waren ja nur mit plus-minus von zweistelligen Zahlen beschäftigt. Wie könnten solche Aufgaben, leider, das war nicht die Einzige, in der 2. Klasse passieren? Eine Unbekannte (Variable) kommt hier nicht in die Frage, genau dasselbe mit mathematisch logisch denken! Ich würde aber gerne hören, wie ein halb gebackene „Phänomen“ aus Kultusministerium einem 7.-jährigem Kind die logische Lösung dieser Aufgabe erklären würde… 

Die Vorostern-Zeit! 2. Klasse. Hausaufgabe. „36. Osterglocken, Lisa darf einige schneiden, 27. sind geblieben. Wie viele hat Lisa geschnitten?“ Ja, klar! 36-27=9! Aber unten steht: 36-(leeres Kästchen)=27. Er schreibt ins Kästchen die Ziffer 9 und die Lösung: Lisa hat 9. Osterglocken geschnitten. Ich lasse mir aber diese „echt bayerische Mathematik“ nicht gefallen! Es kommt zum Streit! Letztlich hat die Lehrerin diese Aufgabe so erklärt: Sie haben minus von zweistelligen Zahlen noch nicht gelernt, deshalb bis dorthin werden wir so machen! Das heißt, wenn schon Dummheit, dann gleich ein Waggon und eine kleine Karre! Ich habe selbst mit der Lehrerin nicht gesprochen, aber der Antwort nach, kann man schließen, dass Sie weiß, das dieser Weg falsch ist, aber so ist es leichter und schneller, dieser Weg ist nicht ihre Erfindung, das ist eine allgemeine Gemeinheit! Leichter, einfacher und schneller!, –was mit den Kindern später wird, das ist den Grundschullehrern völlig egal, sie können es vielleicht auch nicht wissen, aber eben das ist der Beweis, wie wir in der Mathematik kurzsichtig sind! Die Osterglocken waren für mich, wie Amerika für den Kolumbus. Ich habe sofort verstanden, was unwahrscheinlich Dummes da vorkommt: Statt Differenz 36-27=9! wird der fehlende Summand (leeres Kästchen-9!) gesucht!, das heißt, man hat die Subtraktion durch die (schon gelernte!) Addition ersetzt! Das kann und macht man auch, aber nur als Probe: 9-1=8, Probe: 8+1=9, aber 9-1 heißt nicht „wie viel muss ich zu „1“ zuschlagen (summieren) um auf „9“ zu kommen, sondern wie viel bleibt, wenn ich von „9“ „1“ abziehe!“ Wie die Kinder „plus“ lernen, -das ist eine Arbeit, sie fordert Mut! Dasselbe muss man auch mit „minus“ machen, das sind parallele gleichwertige Operationen -wieder Arbeit, wieder Mut! Mehr gesagt, die Operationen „minus“, „teilen“ und „Wurzel ziehen“ sind immer schwieriger und komplizierter, deshalb aber wichtiger beim speichern im Gehirn, als „plus“, „mal“ und „potenzieren“! Das Resultat: Schon seit einem Jahr kann ich meinen Jungen nicht auf die Suche nach Differenz umstellen, weil da muss man zusätzlich denken lernen; er rechnet, denkt, sagt mir nichts, aber ich sehe, dass er nicht die Differenz, sondern immer wieder den fehlenden Summand sucht! Ich habe noch ein Jahr Zeit, aber ehrlich gesagt, ich glaube schon nicht, dass ich Erfolg haben werde, weil sie es so in der Schule machen, weil,- „Wenn wir was nicht verstehen,-schreit er mir ins Gesicht, -sollen wir den nächsten Tag die Lehrerin fragen. Du bist kein Lehrer, Du verstehst nichts!“ Mir bleibt nur abwarten, aber was?! Ich kann mich fast tot ärgern, aber bei allen meinen Kenntnissen kann ich nichts machen… Klar, würde er lieber die Lehrerin morgen fragen, als mit mir zu tun haben, weil ich zwinge ihn zum Denken, was eigentlich die Schule machen sollte…

Aber da stecken große Gefahren drin! Erstens: 9-1 bei Suche nach Differenz ist 8 und nichts anderes, als 8! Ich habe speziell den Beispiel (9-1) genommen, weil eben hier ist es doch blödsinnig zu denken, wie viel soll man zu „1“ summieren um auf „9“ zu kommen! 9-1=8 und das soll man lernen und wissen und das ist ja nur eine Kleinigkeit und nach einer kurzer Zeit gewöhnen sich die Kinder daran! Und was passiert im Fall (9-1) bei Suche nach dem fehlenden Summand?! Hier, bitte: 1+6-nein, 1+7-nein, 1+8-Ja! Hurra! Das ist, wenn statt „minus“ „plus“ nimmt, das ist leichter, aber das führt zum Rätseln, zum Kombinieren! Und die Kinder nutzen das so schnell aus, nach kurzer Zeit bleibt nichts vom Rechnen, ist nur noch Kombinieren! Wer hat es selber nicht überlebt oder hat es nicht mitbekommen, man schaut in den Aufgaben zuerst die Ziffern an, dann -die Lösung und los mit dem Kombinieren, meist nicht mal grundsätzlich verstanden, was in der Aufgabe gefordert wird! Zweitens: Nach der 4. Klasse irgendwann kommen die negativen Zahlen gleich vor oder mit der Algebra und für 90% der Kinder heißt dieser Blödsinn eben: Ade, Algebra! Die Regel des fehlenden Summanden existiert dort nicht mehr!, „plus“ und „minus“ sind nicht nur „Operation-Zeichen“, sondern auch „Vorzeichen“ und: a-b=-b+a, -9-1=-10, 9-1=-1+9=-1-(-9) usw.! Die Kinder verlieren den mathematischen Boden unter den Füßen, alles, was sie gelernt haben, scheint ihnen falsch zu sein, die meiste Kinder überwältigen diesen Umbruch nicht, von da geht es: Diese blöde Mathe, dieser blöde Mathelehrer! Von da muss man praktisch alles neu anfangen und nur wenige schaffen es mit diesem Rückschlag zurecht zu kommen. Algebra -das ist das Herz oder Motor der Mathematik! Man kann sich irgendwie in der Bruchrechnung, Trapez und Rhombus, Sinus und Tangens auskennen, das ist schon lobend und gut, wie es der Fall in den Realschulen ist, aber ohne Algebra vergiss das Wort -„Studieren!“, studieren schon, aber irgendwo weit weg von Bologna! Ohne (a+b) gibt es keine weitere Mathematik, das muss erklärt werden, da müssen Profi-Mathe-Lehrer ran und eben das macht den Unterschied zwischen Mathematik und der Fr. Revolution, wo jeder von der Straße Lehrer ist. Der „Fehlende Summand“ ist die Antwort: Warum wir für immer auf der Bruchrechnung hängen geblieben sind?!

Mein Konzept und auch Erfahrung sind: Wenn ein Kind nach der 4. Klasse das Einmaleins (bis 9×9=81) auswendig kennt, das lernen die Kinder spielerisch leicht, da braucht man nicht eilen, da hat man 4. Jahren Zeit und das bleibt normalerweise aufs ganze Leben und „plus-minus“ der Zahlen bis 20.! kennt!!, das heißt, dass das Kind nicht eine halbe Stunde denkt, was ergeben 6+7 und 8+9 oder 16-9 und 13-4, so ein Kind wird spielerisch leicht mit Algebra, Geometrie und Trigonometrie fertig, das gibt Sicherheit beim Umgang mit Zahlen, das Kind wird später nicht ein blinder Sklave des Taschenrechners! Also, nur die zwei Sachen: Einmaleins auswendig und perfektes Plus-Minus bis 20! Ich wiederhole, ab der 5.Klasse und weiter müssen ausgebildete Mathe-Lehrer ran, nicht irgendeine „Artisten“ von der Straße für 13.40 Euro Stundenlohn. Die 5-6. Klasse sind weltweit das Sprungbrett in die Welt der Mathematik, da kriegt man zur Kenntnis die erste und wichtigste Grundregeln der Mathematik: Mal vor Doppelpunkt und „Plus-Minus“, durch die „Null“ darf man nicht teilen, usw… Ob und welche Mathe-Lehrer wir in Bayern haben, das gehört nicht zu diesem Schreiben und da will ich mich nicht aufregen…

Oktober, 4. Klasse, 5. Tage in der Woche -Mathe. Die folgende Aufgabe haben sie in der Schule angefangen und daheim sollen sie weiter machen. Also: „Theater. Zauberflöte. 284 Schüler. 40. Grundschüler sind es da mehr als Hauptschüler.“ Zur Aufgabe sind 8. Fragen und Kästchen zum ankreuzen, zwei von acht sind: -„Sind es 122. Hauptschüler?“ und „Sind es 162. Grundschüler?“ „Und was sollt ihr machen?“-fragt seine Mutter. -Ankreuzen.- Hat die Lehrerin erklärt, wie man auf die Zahlen 122 und 162 kommt? -Nein. Also, derselbe Zirkus, wie „Ich und mein Bruder…“ in der 2. Klasse, wir drei Erwachsene haben versucht ihm erklären, wie man (ohne x-Unbekannte) logisch das berechnen kann! Er hat sich satt gebrüllt, er kann es nicht kapieren, obwohl in der 4. Klasse sollten sie schon soweit sein -denken anfangen und wir drei waren total fertig! Das ist ja ganz einfach! Aber, wie soll man es einem Kind erklären, wenn er nie eine Erklärung gehört hat?! Alles ist ja: Ankreuzen, verbinden, unterstreichen, alles mögliches von Mammuts Knochen bis zum Kosmischen Staub, aber nicht das Rechnen erklären, woher was kommt und warum es so ist und nicht anders?! Später, bei Abitur-Prüfungen geht dann der Lehrer zwischen Tischreihen und bohrt mit dem Finger, was man da ankreuzen muss… Also wenn H. und G. gleich wären, wäre es 284:2=142, aber der Unterschied soll 40. sein, also 142 „minus“ die Hälfte von 40.- das ist 20. Also: 142-20=122, das sind die H. und „plus“ die Hälfte- 142+20=162, sind die G. Mit Algebra in der 7. Klasse werden sie es spielerisch leicht machen, automatisch ohne denken, deshalb warum sollte man die Kinder schon jetzt quälen; warum sollten solche Aufgaben sein, wenn sie niemand erklären will oder kann: x –sind G, (x+40) -sind H., dann x+(x+40)=284, 2x=284-40, x=122! Also, G.-sind 122, aber H. sind 40 mehr, H.-sind dann 162. Ich verstehe die Sache so: Oder Du gibst solche Aufgaben nicht, wenn aber schon, dann erkläre sie, bitte! Und wenn im Jahr zwei-drei solche Aufgaben vorkommen, was haben die Kinder davon?! Nichts! Dann wozu???

Ende Februar. Die vierte Klasse geht zu Ende. Vor kurzem hat seine Mutter endlich festgestellt, dass Daniel große Schwierigkeiten hat, er kennt sich mit „minus“ nicht aus?! Ha-ha! Der fehlende Summand fangt an zu wirken. Das ist mehr, als logisch! Bei „plus“ von sechs stelligen Zahlen geht es noch, aber bei „minus“ mit der Suche nach dem „fehlenden Summand“, das alles der Reihe nach von hinten „umdrehen“, dann noch den fehlenden oder übrigen Zehner nicht vergessen, das ist total schwer! Schlimmer aber ist, dass sie nur jetzt 1-9-faches von drei und mehrstelligen Zahlen angefangen haben, z.B 48017 x 8 = 384 136. Mit dem sind sie jetzt auch in die Ostern Ferien gegangen. Wann sie den Rest lernen wollen ist völlig unklar?! Normalerweise zum Abschluss der 4. Klasse muss jetzt das Multiplizieren von zwei-drei stelligen Zahlen mit zwei-drei stelligen kommen (das ist Rechnen mit „mal“ und „plus“); dann das Dividieren von mehrstelligen Zahlen durch ein- und zwei-drei stelligen (das ist schon Rechnen mit „mal“ und „minus!!“). Die Kinder aber sind praktisch auf die weiterführende Schulen schon verteilt, wenn sie auch mit dem Lehrplan „fertig werden“, dann ist es nur so, rein „theoretisch“! Die Lehrerin nach der 2. Klasse: -“Jetzt kommt die Hitzefrei-Zeit, wir werden nicht fertig!“, dasselbe ist auch jetzt nach der 4. Klasse, da fehlt wenigstens ein halbes Jahr von der Lernzeit, ich kann es erklären, aber es lohnt sich schon nicht…

Es ist völlig egal, in welchen Schulen und Schularten diese 27. Kinder weiter lernen werden, für 9 von 10 von ihnen ist es für immer: – Ade, Algebra! Ade, Mathematik!!

Hallo Welt der Schulmathematik…

Willkommen auf 4teachers.de. Dieses ist dein erster, automatisch erstellter Artikel. 

Mathematik ist die Natur, die Natur ist Gott, also Mathematik ist Gott!“ -so die Naturphilosophie. Seit 4-5. Jahren schreibe ich über die Lage mit der Schulmathematik vor allem in den alten BL. Ich glaube mich kennen alle, die mit Schulmathematik zu tun haben, aber je mehr ich mich mit der Schulmathematik beschäftige, desto mehr komme ich zum Schluss, -wir stehen vor einer Wand totaler Ausgangslosigkeit! Je schärfer ich die Keller-Mathe-Industrie kritisiere, desto schlimmer sieht die Schulmathematik aus und desto größeren Schaden richte ich ihr ein! Schauen Sie, bitte, die zwei interessante Sachen an!

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen Vorschlag -in diesem Jahr, im „Jahr der Mathematik“ eine Mathediskussion zum Thema: „Das Abc der Mathematik“ starten! Es geht nicht um Integrale oder Wolkenkratzer aus der Analytischen Geometrie, nein!, das sollen Diskussionen über die Kreiszahl „Pi“, „…nicht negativen Zahlen“, „Tangentenproblem“, „Gerade und Halbgerade“ und einfach über die „Mathematische Sprache“ sein, die letzte, meiner Meinung nach, ist das wichtigste Abc der Mathematik und eben hier haben wir große Probleme. Diese Themen sollen nur der Anfang zur Diskussion sein, die weitere kommen spontan dazu. Einige von den og Themen sind in den Schulmatheausgaben sehr umstritten dargestellt, sage ich so: -von ungenau bis total falsch, aber das ist wieder „meiner Meinung nach“ und deshalb sollte man versuchen einiges zu klären und ehrlich gesagt, da gibt es auch was zu lernen. Teil nehmen, bin ich sicher, werden alle: Schüler (warum nicht?), Eltern, Lehrer, Mathefans, Spezialisten für Mathe und Sprache usw. Meine Aufgabe sehe ich so: Ich schreibe einen kleinen Artikel über, sagen wir, „Gerade und Halbgerade“ oder die „Nicht negativen Zahlen“ und dann geht’s von selber los! ZB so, wie diese Aufgabe: „Ein Rinderhirt geht mit 2/3 seines Rinderbestandes auf die Weide; dann sind 70. Rinder auf der Weide. Wie groß ist sein Gesamtbestand?“ /“Mathematik verständlich“ -R. Müller-Fonfara, 2006./ Das ist eine Aufgabe von mehreren genau solchen und das ist eine unzulässige Matheschlamperei, weil da kommen sofort unnötige Fragen, solche, wie: „Macht er den ersten Gang?“, „Wie viele Rinder waren schon auf der Weide?“ usw. Das darf nicht sein, das ist keine Mathematik! Vergleichen Sie jetzt: „ Ein Rinderhirt geht mit 70. Rindern, die 2/3 seines Rinderbestandes sind, auf die Weide. Wie groß ist sein Gesamtbestand?“ Da ist es völlig egal, wo der Rest steckt, im Stall geblieben oder schon auf der Weide. Da kann es keine Fragen geben, das ist Mathematik, das ist ihre Schönheit! Dass es 105. Rinder sind, das gehört dazu, aber ist in diesem Fall nicht das Wichtigste! Der Weg zum Streit ist frei. Bitte!

Dass wir alle davon profitieren werden, vor allem die Mathematik, das kommt für mich nicht in die Frage, die Leute sind auf kluge Sachen hungrig! Diesen Vorschlag versuche ich weiter geben, bin sicher, dass da findet sich jemand, der sagt: „Warum nicht…?!“

 

Mit freundlichen Grüßen /Unterschrift/, 31.01.08.“

 

Diesen Brief habe ich in mehrere Institutionen und Zeitschriften geschickt, er wurde sogar publiziert, aber kein Hauch, keine Reaktion von Jemanden bis heute! Warum?! So hat das „Jahr der Mathematik“ für mich angefangen und so habe ich es beendet!

 

Zum „Jahr der Mathematik“

Wenn ein Esel „Iah-iah!“ schreit, da sind zwar Musiknoten dabei, aber Musik ist es nur für psychisch Verschobene; so ungefähr ist es auch in der Mathematik, wenn jemand das Kaugummi zehn Meter weit spuckt, dann ist es Mathe nur für unsere Mengen-Mathe-Professoren und-und… Alles, was zählt!“ macht für Mathematik die Arithmetik!  Schauen Sie das „Rekordbeteiligung im Jahr der Mathematik: …“, Schavan: „Wir haben gezeigt: Mathematik macht Spaß!“ an…

http://bildungsklick.de/pm/65050/rekordbeteiligung-im-jahr-der-mathematik

Das ist eine Liste von Rekord-Zahlen!  Wenn Sie aber in diesem „Memorandum“ das Wort „Mathematik“ mit „Musik“ oder „Kosmetik“ ersetzen, klar „was zählt!“ muss man mit „was duftet!“ ersetzen, haben Sie nichts verloren, das wird sogar verständlicher! Da haben wir 100. Mal das Wort „Mathematik“ und kein Wort, um was es geht! Kein irgendwelches mathematisches Problem, kein einziger mathematischer  Satz oder Zeichen! Bloß leeres Bla-bla rund um die Anwendungsgebiete der Mathematik! Veranstaltungen wurden organisiert, Kinos gedreht, das war seht produktiv und lustig! „818. Mathemacher gaben dem Jahr der Mathematik ein Gesicht,…“, leider ist das Gesicht unter Parandsha geblieben und man kann nur rätseln: Ist das ein Gesicht oder eine Fratze?! Mein Rat kostet nichts, aber mir nach sollte Frau Dr. A. Schavan zu dem Haufen von Gelehrten und Forschern einen normalen  Mathelehrer ins Ministerium holen, damit wäre wenigstens das „Memorandum-Problem“ vom Tisch…

Mathematik und Politik“. Ha-ha! Da steht bei mir vor den Augen, wie Kinder vor Jahren /TV/R. Künast, G. Jauch und O. Schily über ihre Erfolge in der Mathe in der Schule befragt haben und wie sie zugegeben haben, dass sie leider…! Das war und ist für mich „Mathematik und Politik“, was mathematisch gesehen heißt: Matheahnungslos, wie ….! Sonst sollte doch jemand auf die „Idee“ kommen: Kommt schauen wir Mal rein, ob in den Gymnasien in den alten Bundesländern von der Mathe bei Mathematik-Unterrich überhaupt noch was geblieben ist?! Ich habe schon geschrieben, wie Herr G. Jauch Mal bei „Wer wird Millionär?“ in die Mathe mit Diagonalen bei Vierecken rein gerutscht ist und ein Skandal auf ganz Deutschland ausgelöst hat, niemand konnte mit den Parallelogramms zurecht kommen, eine Mengen-Mathe-Professoren-Sonderkommission musste nach Tagen feststellen, welche der vier Antworten die Richtige war!!! Mathezirkus unserer westdeutschen  Keller-Mathematik, was sonst?!

Gott sei Dank, da komm jetzt ein Jan Figel‘ aus Osteuropa, schaut in die rätselhafte Ganztagsschulen rein und erklärt uns den Unterschied zwischen Mathematik und Arithmetik; das Mathematik und ihre Anwendungsgebiete -verschiedene Sachen sind… Die Schulmathematik ist faszinierend schön, aber nicht die in den alten Bundesländern, diese kann nur denjenigen Spaß machen, die keine Ahnung haben, wie viel eben dieser Mathematik in ihnen drin steckt?!

Was die Veranstaltung -„Jahr der Mathematik“ und einige Veranstalter angeht, da passt am Besten das Spotten der Georgier: So etwas gab’s nicht, gibt’s nicht und braucht man auch nicht!

Jan.2009.