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Sprüche, Sentenzen, Zitate, die mich auf irgendeine Weise berühren

Dieser Artikel wird von Zeit zu Zeit um neu gefundene Sprüche und Zitate aktualisiert.

„Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht.“ – Noam Chomsky (* 1928), Kommunikationswissenschaftler

„Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht…, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht…, und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.“ – Karl Weinhofer (*1942), deutscher Politiker (SPD)

„Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier.“ – Mahatma Gandhi, indischer Volksführer und Staatsmann (1869 – 1948)

„Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.“ – Gerhard Bronner, österreichischer Komponist, Autor und Kabarettist (1922 – 2007)

„Ich glaube an nichts, aber ich bin in jedem Augenblick bereit, erstaunt zu sein.“ – Sir Peter Ustinov (1921 – 2004)

„Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen dürfen.“ – Heinz Schirp, Erziehungswissenschaftler

„Our belief is not a belief. Our principles are not a faith. We do not rely solely upon science an reason, because these are necessary rather than sufficient factors, but we distrust anything that contradicts science or outrages reason. We may differ on many things, but what we respect is free inquiry, openmindedness and the pursuit of ideas for their own sake.“ – Christopher Hitchens (1949 – 2011)

„Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.“ – John F. Kennedy (1917 – 1963)

„Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, bevor sie ihn gebrochen haben.“ – Franz Liszt (1811 – 1886)

„Zuhören ist innere Gastfreundschaft.“ – Anonym

„Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.“ – Jean-Paul Sartre (1905 – 1980)

„Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen.“ – Thomas Carlyle, schottischer Historiker und Essayist (1795 – 1881)

„Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations.“ – George Orwell (1903 – 1950)

„Was bringt den Doktor um sein Brot? / a) die Gesundheit und b) der Tod. / Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,/ uns zwischen beiden in der Schwebe.“ – Eugen Roth (1895 – 1976)

„Wahre Freunde sind nicht die, die dich direkt hochziehen wollen, wenn du am Boden bist. Wahre Freunde setzen sich einfach dazu.“ – unbekannt

„Es ist besser, neugierig mit offenen Fragen zu leben, als selbstsicher mit falschen Antworten.“ – Paul Schulz (*1936)

„Recherche ist der Feind der Meinung.“ – Timo Wopp (*1976), Kabarettist

„Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“ – Jean Ziegler (*1934)

„Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die die Geduld verloren hat“. – Khalil Gibran (1883 – 1931)

„Die Presse hat auch die Aufgabe, das Gras zu mähen, das über etwas zu wachsen droht.“ – Alfred Polgar (1873 – 1955), österreichischer Schriftsteller

„Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen.“ – Ernst Benda (1925 – 2009), ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“ – Albert Schweitzer (1875 – 1965)

„We must make our choice. We may have democracy, or we may have wealth concentrated in the hands of a few, but we can’t have both.“ – Louis Brandeis (1856 – 1941), Supreme Court Justice 1916 – 1939

„Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.“ – Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philologe

„Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“ – Oscar Wilde (1854 – 1900), irischer Schriftsteller

„Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.“ – Bertrand Russell (1872 – 1970), britischer Philosoph, Mathematiker und Logiker

„Springt ein Schweizer Banker aus dem Fenster, lohnt es sich, hinterher zu springen. Bestimmt ist Geld dabei zu gewinnen.“ – Voltaire (1694 – 1778)

„Wir befinden uns mitten in einer Periode des großen Artensterbens. Dennoch sind die meisten Menschen blind dafür. Sie sind so beschäftigt mit ihrem trivialen Zirkus, den anthropozentrischen Zeitvertreiben, Sport, Kunst, Klatsch, Politik, Wein, Essen und Unterhaltung. Die Menschen fiedeln, während die Erde brennt.“ – Captain Paul Watson (*1950), Sea Shepherd

„Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.“ – Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

„Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“ – Albert Schweitzer (1875 – 1965)

„Ich sage mir….“ das höre ich oft, aber keiner sagt: „Ich höre mir selbst zu.“ – Anonym

„Keine Diät kann dem Körper alles Fett entziehen, denn das Gehirn besteht größtenteils aus Fett. Ohne Gehirn sieht man zwar gut aus, kann aber bestenfalls ein öffentliches Amt bekleiden.“ – George Bernard Shaw (1856 – 1950)

„Wer mich beleidigt, bestimme ich.“ – Klaus Kinski (1936 – 1991)

„Ne marche pas devant moi, je ne te suivrai peut-être pas. Ne marche pas derrière moi, je ne te guiderai peut-être pas. Marche à côté de moi et sois simplement mon ami! – Don’t walk behind me. I may not lead. Don’t walk in front of me. I may not follow. Just walk beside me and be my friend.“ – Albert Camus (1913 – 1960)

„Ein starker Geist diskutiert Ideen. Ein durchschnittlicher Geist diskutiert Ereignisse. Ein schwacher Geist diskutiert Leute.“ – Sokrates (469 – 399 v. Chr.)

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die von Menschen, die die Welt nicht angeschaut haben“ – Alexander von Humboldt (1769 – 1859)

„Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.“ – Carl Schurz (1829 – 1906), deutsch-amerikanischer Politiker und Publizist

„Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.“ – Johann Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827)

„Siehst Du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib Acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.“ – Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)

„Erzähle mir und ich vergesse; Zeige mir und ich erinnere mich; Lass mich tun und ich verstehe.“ – Konfuzius (551 – 449 v. Chr.)

„Die Vernunft beginnt bereits in der Küche.“ – Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)

„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.“ – Sebastian Kneipp (1821 – 1897)

„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint.“ – Albert Einstein (1879 – 1955)

„Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“ – Pythagoras (570 – 510 v. Chr.)

„Don’t search for heaven and hell in the future. Both are now present. Whenever we manage to love without expectations, calculations, negotiations, we are indeed in heaven. Whenever we fight, hate, we are in hell.“ – Shams Tabrizi (1185 – 1248)

„Man kann nicht über eine Brücke gehen, die noch drei Meilen entfernt ist.“ – chinesisches Sprichwort

„Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ – afrikanisches Sprichwort

„Don’t wait for the inspiration. Be the inspiration!“ – Anonymous

„Ein Freund ist jemand, dem gegenüber ich aufrichtig denken kann.“ – Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882)

„Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.“ – Thomas Jefferson (1743 – 1826)

„Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“ – Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.)

„Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.“ – Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ – Bertolt Brecht (1898 – 1956)

„Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen. Ich schulde ihnen noch mein Leben.“ – Frederike Frei (*1945)

„Wer morgens zerknittert aufwacht, hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten.“ – Heinz Rühmann (1902 – 1994)

„Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.“ – Ricarda Huch (1864 – 1949)

„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ – Christian Morgenstern (1871 – 1914)

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ – Franz Kafka (1883 – 1924)

„Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.“ – Mahatma Gandhi (1869 – 1948)

„Der Anfang aller Weisheit ist die Verwunderung.“ – Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)

„Die Schmuckstücke eines Hauses sind die Freunde, die darin verkehren.“ – Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882)

„Ein wahrer Freund kennt das Lied deines Herzens und singt es dir vor, wenn du es mal vergessen hast.“ – Albert Einstein (1879 – 1955)

„Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es Recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht.“ – Theodor Storm (1817 – 1888)

„Wo kämen wir hin, wenn alle sagten „Wo kämen wir hin?!“ und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?!“ – Kurt Marti (* 1921)

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste Tag in deinem Leben zu werden.“ – Mark Twain (1835 – 1910)

„Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.“ – Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882)

„Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen.“ – Albert Schweitzer (1875 – 1965)

„Toleranz ist das In-Betracht-Ziehen der Möglichkeit, dass der Andere Recht hat. In-Toleranz ist die Angst davor, der Andere könnte Recht haben.“ – Anonym

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ – Mahatma Gandhi (1869 – 1948)

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum, eine erschöpfende Mühsal, ein Exil.“ – Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)

„Ich habe beschlossen, glücklich zu sein, weil das besser für meine Gesundheit ist.“ – Voltaire (1694 – 1778)

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ – Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)

„Vor der Erleuchtung trägst du Wasser und hackst Holz. Nach der Erleuchtung trägst du Wasser und hackst Holz.“ – buddhistisches Sprichwort

„Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ – Victor Hugo (1802 – 1885)

„Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe drei Mal durch dein eigenes Haus.“ – aus China

„Leben ist das, was passiert, während du fleißig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ – John Lennon (1940 – 1980)

„Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“ – Leo Tolstoj (1828 – 1910)

„Reading can seriously damage your ignorance.“ – Anonymous

„Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust, mit Idioten zu diskutieren.“ – Albert Einstein (1879 – 1955)

„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, als viel gefährlicher als der, der den Schmutz verursacht.“ – Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

„Es ist schwierig, jemandem etwas begreiflich zu machen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht begreift.“ – Upton Sinclair (1878 – 1968)

„Mit jedem Wissen wächst der Zweifel.“ – Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

„Was auch geschieht: Nie dürft Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken.“ – Erich Kästner (1899 – 1974)

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“ – Charles Darwin (1809 – 1882)

„Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern.“ – Leo Tolstoj (1828 – 1910)

„I have never let my schooling interfere with my education.“ – Mark Twain (1835 – 1910)

„Es gibt keinen objektiven Grund für die Annahme, dass menschliche Interessen wichtiger seien als tierische.“  Bertrand Russell (1872 – 1970), Philosoph

„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ – Bertolt Brecht (1898 – 1956)

„Die Hölle ist leer, denn alle Teufel sind hier.“ – William Shakespeare (1564 – 1616)

„Success is not final, failure is not fatal: it is the courage to continue that counts.“ – Winston Churchill (1874 – 1965), British statesman and author

„If you think education is expensive, try ignorance.“ – Derek Bok (* 1930), American Educator and lawyer

„If you are not prepared to be wrong, you will never come up with anything original.“ – Sir Ken Robinson ( *1950), British educator and author

„Personally I am always ready to learn, although I do not always like being taught.“- Winston Churchill (1874 – 1965)

„Man kann nicht durch Argumentieren die falsche Meinung eines Menschen korrigieren, zu der er nicht durch Argumentation gekommen ist.“
Francis Bacon (1561 – 1626), englischer Philosoph, Staatsmann und Wissenschaftler 

„Das Gehirn ist nicht dafür vorgesehen, dass man zugleich schmeckt und denkt. „- Jürgen Dollase (* 1948), Restaurant-Kritiker

„Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.“ – mademyday.cc

„Too often we enjoy the comfort of opinion without the discomfort of thought.“ – John Fitzgerald Kennedy (1917 – 1963)

„I can’t understand why people are frightened of new ideas. I’m frightened of the old ones.“ – John Cage (1912 – 1992)

„Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.“ – Winston Churchill (1874 – 1965)

„You are free to choose, but you are not free from the consequence of your choice.“ – anonym

„Man muss das Gute tun, damit es in der Welt ist.“ – Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916)

„Die beste Weise, sich um die Zukunft zu kümmern, besteht darin, sich achtsam der Gegenwart zuzuwenden.“- Thich Nhat Hanh (* 1926)

„Die Erinnerung ist eine mysteriöse Macht und bildet den Menschen um. Wer das, was schön war, vergisst, wird böse. Wer das, was schlecht war, vergisst, wird dumm.“ – Erich Kästner (1899 – 1974)

„Unser Essen wird angerichtet, nicht hingerichtet.“ – Frank Frydrychowicz, Veganer

„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt. „- Mahatma Gandhi (1869 – 1948)

„Do not count the days, make the days count instead.“ – Muhammad Ali (1942 – 2016)

Spamkommentare – Problem gelöst – Ab sofort kann wieder kommentiert werden

Da ich dank einer entsprechenden Software nicht mehr zugespammt werde, kann ich ab sofort wieder Kommentare zulassen. Endlich!

Die Tonspur meines Lebens – The Soundtrack of My Life

Es gab mal eine zehnteilige Sendereihe mit dem Namen „Tonspur – der Soundtrack meines Lebens“. Im Fokus einer jeden Sendung stand ein Prominenter, der gebeten worden war, acht seiner liebsten Musikstücke auszuwählen. Daneben gab es ein dreiköpfiges Rateteam aus sogenannten Profilern, vor dem geheimgehalten wurde, um welchen Prominenten es sich handelte, und das auf Grund der ausgewählten Stücke herausfinden sollte, um welche Person es sich handelt. Dieses Rateteam war ziemlich findig. Hier ein Youtube-Link zur Folge mit Udo Jürgens: https://www.youtube.com/watch?v=98PtkoU7yAY

Das brachte mich auf eine Idee: Zwar bin ich nicht prominent (Das fände ich auch schrecklich), aber auch ich kenne viele Musikstücke, die mich in meinem Leben begleitet und getragen haben. Außerdem möchte ich mich nicht auf die Zahl 8 beschränken. Daher habe ich mir meinen eigenen Soundtrack, meine eigene Tonspur zusammengestellt. Es wird lange dauern und zum Teil unmöglich sein, all diese Stücke hier mit Youtube-Links zu versehen, aber ein Anfang ist gemacht. Übrigens ändert sich diese Zusammenstellung immer mal. Stücke fliegen raus und neue Stücke kommen hinzu. Auch habe ich der Folge der o. g. Sendereihe, in der Reinhold Messner im Fokus stand, zu verdanken, dass zwei Stücke von Hubert von Goisern drin sind.

17 Hippies Barcalypso

17 Hippies Halbe Treppe 02 Gelb zwo drei

17 Hippies Halbe Treppe 03 Isabeau

17 Hippies Just like you    https://www.youtube.com/watch?v=iFixD1lv_Yk

17 Hippies Wann war das   https://www.youtube.com/watch?v=gwev1OFSHOA

A Londonderry Air John McCormack 1923   https://www.youtube.com/watch?v=YlEz_S1aTas

ABBA Money, Money, Money    https://www.youtube.com/watch?v=ETxmCCsMoD0

ABBA The Winner Takes It All    https://www.youtube.com/watch?v=92cwKCU8Z5c

Ärzte Schrei nach Liebe   https://www.youtube.com/watch?v=6X9CEi8wkBc

Alexandra Das Glück kam zu mir wie im Traum   https://www.youtube.com/watch?v=V8q1obtMT3I

Alexandra Mein Freund, der Baum   https://www.youtube.com/watch?v=fiI-NniztIc

Alexandra Sehnsucht  https://www.youtube.com/watch?v=AdbsVqD1CB8

Alexandra Those Were The Days   https://www.youtube.com/watch?v=QNXmtKJLBns

Alexandra Zigeunerjunge   https://www.youtube.com/watch?v=qOahe2pY2j4

Amy Winehouse Back to black  https://www.youtube.com/watch?v=TJAfLE39ZZ8

Amy Winehouse Rehab   https://www.youtube.com/watch?v=Y9vOCb6D0sc

Amy Winehouse You know I’m no good   https://www.youtube.com/watch?v=_kaSQevuDUc

Andrew Lloyd Webber Everything’s Alright   https://www.youtube.com/watch?v=jkje4FiH9Qc

Andrew Lloyd Webber I Don’t Know How to Love Him  https://www.youtube.com/watch?v=KtbHMCFJWE0

Anett Louisan Das Gefühl   https://www.youtube.com/watch?v=K-IMNBCj15A

Angel Villoldo El Choclo Kubo

Angel Villoldo El Choclo https://www.youtube.com/watch?v=FE-GDShjdc0

Angelo Branduardi Alla Fiera Dell’est     https://www.youtube.com/watch?v=S5UAUubJF7I

Angelo Branduardi Ballo in Fa Diesis Minore    https://www.youtube.com/watch?v=5tXNhkj7U4I

Angelo Branduardi Cogli la Prima Mela    https://www.youtube.com/watch?v=OJ69wGkVKC4

Angelo Branduardi Confession Di un Malandrino   https://www.youtube.com/watch?v=lxQqgAL2NQU

Angelo Branduardi Il Ciliegio   https://www.youtube.com/watch?v=L4LmIT6HbIo

Angelo Branduardi Il Dono del Cervo    https://www.youtube.com/watch?v=KQpYOTMEwYk

Angelo Branduardi Il Violinista Di Dooney   https://www.youtube.com/watch?v=38dOIbCaFK8

Angelo Branduardi La Pulce d’Acqua   https://www.youtube.com/watch?v=m9AThddzEjQ

Angelo Branduardi Madame   https://www.youtube.com/watch?v=ETzf62kCrzY

Animals House of the Rising Sun   https://www.youtube.com/watch?v=y2oKRKZnEoA

Anthony Holborne 1 The Honie-Suckle https://www.youtube.com/watch?v=_EYfihKg3s4

Anthony Holborne 2 Posthuma https://www.youtube.com/watch?v=RAO4jCEbbD4&index=106&list=PLbdUh9bf-qHy2t8D0J8n_uwkewcopnHhF

Anthony Holborne 3 Galliard

Anthony Holborne 4 The night-watch  https://www.youtube.com/watch?v=szp1ctiAK4E

Anthony Holborne 5 The fairie-round   https://www.youtube.com/watch?v=4BodsQrwZb8

Anton Bruckner Locus iste   https://www.youtube.com/watch?v=vT2_jVvTvH4

Anton Bruckner Messe in e-moll 1 Kyrie    https://www.youtube.com/watch?v=1mlNpREfBR8

Anton Bruckner Sinfonie Nr 7 E-Dur Satz 1 Allegro moderato   https://www.youtube.com/watch?v=3pioV8yB3iA

Anton Bruckner Sinfonie Nr 7 E-Dur Satz 2 Adagio- Sehr feierlich und sehr langsam

Anton Bruckner Virga Jesse   https://www.youtube.com/watch?v=1bazc5M2DGA

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 1 C-Dur   https://www.youtube.com/watch?v=Tb7OgESb7hE

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 2 e-Moll   https://www.youtube.com/watch?v=r9C0fgzncKI

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 3 As-Dur   https://www.youtube.com/watch?v=nlx_IZ2fS0k

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 4 F-Dur   https://www.youtube.com/watch?v=1ahSGfsaXQc

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 5 A-Dur   https://www.youtube.com/watch?v=RIhyFXf6HXo

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 7 c-Moll  https://www.youtube.com/watch?v=sMuey1VQ3LY

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 46 8 g-Moll   https://www.youtube.com/watch?v=WIywT8fKVZA

Antonin Dvorak Slawischer Tanz Op. 72 2 e-Moll (Mazurka)  https://www.youtube.com/watch?v=vTg91nRRzpk

Antonin Dvorak Symphony No 9 1 Adagio, Allegro Molto , hier eine Gesamtaufnahme mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache:  https://www.youtube.com/watch?v=_9RT2nHD6CQ  

Antonin Dvorak Symphony No 9 2 Largo

Antonin Dvorak Symphony No 9 3 Scherzo, molto vivace

Antonin Dvorak Symphony No 9 4 Allegro con fuoco

Antonio Vivaldi Konzert für Viola d’amore und Streicher d-Moll FII,2 – Satz 1, hier eine Gesamtaufnahme:  https://www.youtube.com/watch?v=H5wjMvJ5kYg

Antonio Vivaldi Konzert für Viola d’amore und Streicher d-Moll FII,2 – Satz 2

Antonio Vivaldi Konzert für Viola d’amore und Streicher d-Moll FII,2 – Satz 3

Apocalyptica Epilogue   https://www.youtube.com/watch?v=jptY86Cbo4A

Apocalyptica Nothing else matters   https://www.youtube.com/watch?v=mjvGjUovxPU

Apocalyptica Unbekanntes Stück 

Arlo Guthrie City of New Orleans, hier gesungen von Steve Goodman:    https://www.youtube.com/watch?v=2SfPyg-mGhU

Baden Powell Canto de Xango   https://www.youtube.com/watch?v=KAlw4j-JEJ8

Baden Powell Manha de Carneval   https://www.youtube.com/watch?v=HgR7YJpOoPE

Baden Powell Tristeza  https://www.youtube.com/watch?v=tXaBt8Yjvsw

Bangles Eternal Flame   https://www.youtube.com/watch?v=PSoOFn3wQV4

Barbra Streisand Woman in Love  https://www.youtube.com/watch?v=0KJ60uJZ3-Q

Beatles Here Comes the Sun  https://www.youtube.com/watch?v=bgiQD56eWDk

Beatles I Will   https://www.youtube.com/watch?v=IJ6bAHOvPH0

Beatles Penny Lane  https://www.youtube.com/watch?v=S-rB0pHI9fU

Beatles Something  https://www.youtube.com/watch?v=X5IVp25InsA

Beatles While My Guitar Gently Weeps   https://www.youtube.com/watch?v=mgIbPzGNhIM

Bee Gees Massachusetts  https://www.youtube.com/watch?v=k7_gMwufFVo

Bela Bartok Konzert für Orchester Satz 2 Giuoco delle coppie  https://www.youtube.com/watch?v=_9tO1uUbkqM

Bela Bartok Konzert für Orchester Satz 4 Intermezzo interrotto   https://www.youtube.com/watch?v=3NNxPYtNESs

Bette Midler From a Distance   https://www.youtube.com/watch?v=lN4AcFzxtdE

Bettina Wegner Kinder   https://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA

Bill Monroe+his Bluegrass Boys Why did you wander  https://www.youtube.com/watch?v=jk-EzGF292M

Black It’s a wonderful life   https://www.youtube.com/watch?v=u1ZoHfJZACA

Blaeck Fööss Buuredanz   https://www.youtube.com/watch?v=-M1UtoeqQvk

Blaeck Fööss Dä Manni us Ossheim  https://www.youtube.com/watch?v=47Q6loVuOf8

Blaeck Fööss En Kölle es et am räne  https://www.youtube.com/watch?v=dnvKslv-P9U

Blaeck Fööss En unserem Veedel   https://www.youtube.com/watch?v=BNNgDvSX4tk

Blaeck Fööss Familijedach   https://www.youtube.com/watch?v=99vJ9z_ITN8

Blaeck Fööss Feschers Köbes  https://www.youtube.com/watch?v=58BgSFE7FhI

Blaeck Fööss Hätt ich doch Jeld  https://www.youtube.com/watch?v=hVR7Ba4HvL4

Blaeck Fööss Indianer kriesche nit  https://www.youtube.com/watch?v=fVTxCqdCnrE

Blaeck Fööss Mer losse d’r Dom en Kölle   https://www.youtube.com/watch?v=whDa4e-5Vug

Bob Dylan 4th time around   https://www.youtube.com/watch?v=jvKZDbAgh4Y

Bob Dylan Absolutely sweet Marie   https://www.youtube.com/watch?v=QOUpSsdNgsI

Bob Dylan It ain’t me babe  https://www.youtube.com/watch?v=4d8o8vNTNao

Bob Dylan It’s all over now, baby blue  https://www.youtube.com/watch?v=af7ngGxEusE

Bob Dylan John Wesley Harding   https://www.youtube.com/watch?v=WoQmjxlNt2M

Bob Dylan Just like a woman  https://www.youtube.com/watch?v=l4i5Tu3eG_o

Bob Dylan Like a rolling stone  https://www.youtube.com/watch?v=dxLMr784l0Q

Bob Dylan Love minus zero  https://www.youtube.com/watch?v=khoAYsT2GQ8

Bob Dylan Masters of war   https://www.youtube.com/watch?v=exm7FN-t3PY

Bob Dylan Mr Tambourine man   https://www.youtube.com/watch?v=BUuPo1zHo0k

Bob Dylan Obviously five believers   https://www.youtube.com/watch?v=FYztz60UhHg&index=13&list=PL94gOvpr5yt03MZs2JwLeWBlmiMpSiBTp

Bob Dylan Queen Jane approximately    https://www.youtube.com/watch?v=Q9kViAdcNbI

Bob Dylan Temporarily like Achilles   

Bob Dylan The times they are a-changing   https://www.youtube.com/watch?v=e7qQ6_RV4VQ

Bobby McFerrin Circlesong Seven  https://www.youtube.com/watch?v=JdAmQSY6b6g

Buena Vista SC Candela   https://www.youtube.com/watch?v=raRqgKqIM3M

Buena Vista SC Chan Chan   https://www.youtube.com/watch?v=KODWcrncnUU

Buena Vista SC El Carretero   https://www.youtube.com/watch?v=e0OgFMaBzvA

Buena Vista SC El Cuarto de Tula   https://www.youtube.com/watch?v=dXfcfJE8Q4Y

Buena Vista SC Pueblo Nuevo    https://www.youtube.com/watch?v=okAE631gGX8

Burl Ives Cowboy’s Lament [The Streets of Laredo]   https://www.youtube.com/watch?v=61XaTltS8E4

Burl Ives Hullabaloo Belay   https://www.youtube.com/watch?v=eP95tKL1SNE

Burl Ives On Top of Old Smokey   https://www.youtube.com/watch?v=iSy0XhnU6j0

Burl Ives Peter Gray  

Burl Ives Poor Wayfaring Stranger   https://www.youtube.com/watch?v=S5sHrOTXX0s

Burl Ives Sweet Betsy from Pike   

Burl Ives The Big Rock Candy Mountain   https://www.youtube.com/watch?v=JWminVCg3TA

Byrds All I Really Want to Do

Byrds Chimes of Freedom

Byrds Mr Tambourine Man

Byrds Turn! Turn! Turn!

Cajun Cleoma Falcon Hand me down my walking cane

Cajun Hackberry Ramblers Just one more

Cajun Hackberry Ramblers Qutter la maison

Cajun Hackberry Ramblers Une pias ici et une pias la bas

Cajun J B Fuselier Ma chere Basett

Cajun J B Fuselier Ponce a moi

Cajun Leo Soileau La Blues de Port Arthur

Cajun Leo Soileau La valse de Guedan (Jolie Fille)

Cajun Miller’s Merrymakers Elton Two Step

Cajun Miller’s Merrymakers Lake Arthur Stomp

Cajun Rayne-Bo Ramblers Aux bal ce te Maurice

Cajun Rayne-Bo Ramblers Oublies moi jamais petite

Cajun Rayne-Bo Ramblers Vain ton don a la mort

Carl Loewe Archibald Douglas

Carl Michael Bellman Das Nota Bene

Carl Michael Bellman Epistel 1 Prosit bei Tag und Nacht

Carl Michael Bellman Epistel 2 Komm, nimm deine Geige

Carl Michael Bellman Epistel 4 Blast, Musikanten

Carl Michael Bellman Epistel 12 Blas, Vater Berg, die Flöte

Carl Michael Bellman Epistel 30 Trink aus dein Glas

Carl Michael Bellman Epistel 35 Brüder, es zieht ein Geruch übers Land

Carl Michael Bellman Epistel 48 Rasch, es weht ein Wind von Süd

Carl Michael Bellman Epistel 72 Darfst nun getrost

Carl Michael Bellman Epistel 73 Der Teufel ist hier

Carl Michael Bellman Epistel 79 Charon durchbricht die Leere

Carl Michael Bellman Epistel 81 Schau, wie die Nacht

Carl Michael Bellman Epistel 82 Weile an dieser Quelle

Carl Michael Bellman Lied 21 So trolln wir uns

Carl Michael Bellman Lied 32 Tritt vor, du Gott der Nacht

Carter Family It’ll aggravate your soul

Carter Family Jimmie Brown the newsboy

Carter Family John Hardy was a desperate man

Carter Family Keep on the sunny side of life

Carter Family Lonesome Homesick Blues

Carter Family Sweet Fern

Carter Family The homestead on the farm

Carter Family Wabash Cannonball

Carter Family Wildwood Flower

Cat Stevens Father and son

Cat Stevens Lady d’Arbanville

Cat Stevens Peace train

Cat Stevens Ruby love

Cat Stevens Tuesday’s dead

Cat Stevens Wild world

Cécile Chaminade Arlequine op 53

Cécile Chaminade Au pays dévasté, for piano, Op. 155

Cécile Chaminade Divertissement, for piano, Op. 105

Cécile Chaminade Dragon Flies, Op. 24

Cécile Chaminade Étude Symphonique, Op. 28

Cécile Chaminade Etudes de concert for piano, Op 35- No. 5, Impromptu

Cécile Chaminade Etudes de concert for piano, Op 35- No. 6, Tarentelle

Cécile Chaminade Feuillets D’album for piano, Op 98- No. 3, Elégie

Cécile Chaminade Gigue for piano

Cécile Chaminade Nocturne, for piano, Op. 165

Cécile Chaminade Passacaille, for piano, Op. 130

Cécile Chaminade Pastorale, for piano, Op. 114

Cécile Chaminade Pièce Romantique, for piano, Op. 7-1

Cécile Chaminade Pièces Humoristiques for piano, Op 87- No. 2, Sous bois

Cécile Chaminade Pièces Humoristiques for piano, Op 87- No. 5, Consolation

Cécile Chaminade Romances without Words for piano, Op 76- No. 5, Chanson Bretonne

Cécile Chaminade Scherzo-Valse, for piano, Op. 148

Cécile Chaminade Tristesse, for piano, Op. 104

Cécile Chaminade Valse tendre, for piano, Op. 119

Claude Debussy La fille aux cheveux de lin

Claudio Monteverdi Lamento d’Arianna 1 Lasciatemi morire

Claudio Monteverdi Lamento d’Arianna 2 O Teseo mio

Claudio Monteverdi Lamento d’Arianna 3 Dove è la fede

Claudio Monteverdi Marienvesper 04 Laudate pueri

Claudio Monteverdi Marienvesper 05 Pulchra es

Claudio Monteverdi Marienvesper 06 Laetatus sum

Claudio Monteverdi Marienvesper 07 Duo Seraphim

Claudio Monteverdi Marienvesper 08 Nisi Dominus

Claudio Monteverdi Marienvesper 09 Audi coelom

Claudio Monteverdi Marienvesper 10 Lauda Jerusalem

Claudio Monteverdi Marienvesper 11 Sonata sopra Sancta Maria ora pro nobis

Claudio Monteverdi Marienvesper 12 Ave maris stella

Claudio Monteverdi Marienvesper 13 Magnificat

Comedian Harmonists Baby

Comedian Harmonists Creole Love Call

Comedian Harmonists Der Onkel Bumba Aus Kalumba Tanzt Nur Rumba

Comedian Harmonists Die Liebe kommt, die Liebe geht

Comedian Harmonists Du armes Girl vom Chor

Comedian Harmonists Du bist nicht die erste

Comedian Harmonists Gitarren, spielt auf

Comedian Harmonists In Der Bar Zum Krokodil

Comedian Harmonists In einem kühlen Grunde

Comedian Harmonists Irgendwo Auf Der Welt

Comedian Harmonists Maskenball im Gaensestall

Comedian Harmonists Quand il pleut

Comedian Harmonists Schöne Isabella aus Kastilien

Comedian Harmonists Tout le jour, toute la nuit

Commitments Chain of fools

Commitments Destination anywhere

Commitments I can’t stand the rain

Commitments I never loved a man

Commitments In the midnight hour

Commitments Mr Pit’ful

Commitments Mustang Sally

Commitments Take me to the river

Commitments The dark end of the street

Commitments Try a little tenderness

Cristobal de Morales Peccantem me

Crystals  Da Doo Ron Ron

Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich Bend it

Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich The legend of Xanadoo

Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich Zabadak

Die toten Hosen Willkommen in Deutschland

Dimitri Schostakowitsch Waltz 2

Dixie Chicks Everybody knows Dixie Chicks

Dixie Chicks Wide open spaces

Dixie Chicks Without you

Django Reinhardt Ain’t misbehavin‘

Django Reinhardt Begin the Beguine

Django Reinhardt Minor Swing

Django Reinhardt Sweet Georgia Brown

Don MacLean American Pie

Don MacLean Babylon

Don MacLean Crossroads

Don MacLean Empty Chairs

Don MacLean Sister Fatima

Don MacLean The Grave

Don MacLean Till tomorrow

Don MacLean Vincent

Don MacLean Winterwood

Dona nobis pacem

Donovan Ballad of Geraldine

Donovan Belated forgiveness plea

Donovan Candy man

Donovan Catch the wind

Donovan Circus of Sour

Donovan Colours

Donovan Donna Donna

Donovan Hurdy Gurdy Man

Donovan I’ll try for the sun

Donovan Jennifer Juniper

Donovan Jersey Thursday

Donovan Josie

Donovan Oh Deed I Do

Donovan Ramblin‘ boy

Donovan Summer day reflection song

Donovan Sunny Goodge Street

Donovan The Ballad of a Crystal Man

Donovan The war drags on

Donovan To sing for you

Donovan To Susan on the West Coast Waiting

Donovan Turquoise

Donovan Universal Soldier

Donovan Why do you treat me like you do

Dubliners  Kelly, the boy from Killan

Dubliners Black Velvet Band

Dubliners Four Green Fields

Dubliners Whiskey in the jar

Duke Ellington Creole Rhapsody

Duke Ellington East St. Louis Toodle-Oo

Duke Ellington The Mooche

E A Quelle Kommissar Maigret Akkordeon

E A Quelle Kommissar Maigret Thema und Blues

E A Quelle Ron Grainer Kommissar Maigret Titelmusik 1

E A Quelle Ron Grainer Kommissar Maigret Titelmusik 2

Eagles Hotel California (live acoustic)

Eagles Just when I needed you most

Edith Piaf  C’est a Hambourg [Live]

Edith Piaf  La Goualante du Pauvre Jean

Edith Piaf  La Vie en Rose

Edith Piaf  Milord [Live]

Edith Piaf  Non, Je Ne Regrette Rien

Edith Piaf  Padam…Padam

Elvis Presley In the Ghetto

Elvis Presley Wooden heart

Enya Amarantine

Enya Anywhere Is

Enya Only Time

Equals Baby come back

Eric Clapton Promises

Eric Clapton Alberta

Eric Clapton Nobody Knows You When You’re Down and Out

Esaias Reusner Stanley-Suite 1 Paduan

Esaias Reusner Stanley-Suite 2 Allemande

Esaias Reusner Stanley-Suite 3 Courante

Esaias Reusner Stanley-Suite 4 Sarabande

Esaias Reusner Stanley-Suite 5 Gavotte

Esaias Reusner Stanley-Suite 6 Gigue

Europe The final countdown

Fanny Hensel Das Jahr 03 März Agitato

Fanny Hensel Das Jahr 09 September Am Flusse Andante con moto

Fanny Hensel Das Jahr 11 November Mesto Allegro molto

Fanta4 MfG

Felix Mendelssohn-Bartholdy 4. Sinfonie Italienische A-Dur  Satz 2 Andante con moto

Felix Mendelssohn-Bartholdy Lied ohne Worte op 19,6  g-Moll Venez. Gondellied

Felix Mendelssohn-Bartholdy Lied ohne Worte op 30,3  E-Dur

Felix Mendelssohn-Bartholdy Lied ohne Worte op 30,6  fis-Moll Venez. Gondellied

Felix Mendelssohn-Bartholdy Lied ohne Worte op 38,5  a-Moll

Felix Mendelssohn-Bartholdy Lied ohne Worte op 53,5  a-Moll Volkslied

Felix Mendelssohn-Bartholdy Lied ohne Worte op 67,2  fis-Moll

Felix Mendelssohn-Bartholdy Violinkonzert in e-Moll op 64  Allegro con fuoco

Fool’s Garden Lemon Tree

France Gall Poupée de Cire, Poupée de Son

Francoise Hardy Tous Les Garçons et Les Filles

Frankl Dshankoje

Frankl Hemerl

Frankl Jid, du partisaner

Frankl Ot asoj nejt a schnajder

Frankl Schlof majn kind

Frankl Sol schojn kumen die geule

Frankl Wacht oif!

Franz Josef Degenhardt Deutscher Sonntag

Franz Josef Degenhardt Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Franz Liszt Les Préludes

Franz Liszt Ungarische Rhapsodie No 2

Franz Schubert An die Musik

Franz Schubert Auf dem Wasser zu singen

Franz Schubert Der Tod und das Mädchen

Franz Schubert Die schöne Müllerin 16 Die liebe Farbe Fritz Wunderlich

Franz Schubert Die schöne Müllerin 19 Der Müller u d Bach Wunderlich

Franz Schubert Du bist die Ruh

Franz Schubert Forellenquintett D 667 Satz 4  Theme- Andantino

Franz Schubert Forellenquintett D 667 Satz 5 Finale- Allegro giusto

Franz Schubert Impromptu As-Dur D. 935-2

Franz Schubert Impromptu B-Dur D. 935-3

Franz Schubert Klaviersonate B-Dur D 960 Satz 1 Molto moderato

Franz Schubert Klaviersonate B-Dur D 960 Satz 2 Andante sostenuto

Franz Schubert Moment musical D 780 No. 2 As-Dur Andantino

Franz Schubert Moment musical D 780 No. 3  f-moll Allegro moderato

Franz Schubert Moment musical D 780 No. 4  cis-moll- Moderato

Franz Schubert Sinfonie 9 C-Dur D 944 1 Andante-Allegro ma non troppo-piu moto

Franz Schubert Sinfonie 9 C-Dur D 944 2 Andante con moto

Franz Schubert Sinfonie 9 C-Dur D 944 3 Scherzo Allegro vivace

Franz Schubert Sinfonie 9 C-Dur D 944 4 Allegro vivace

Franz Schubert Sinfonie Nr 5 B-Dur D 485 1 Allegro

Franz Schubert Sinfonie Nr 5 B-Dur D 485 2 Andante con moto

Franz Schubert Sinfonie Nr 5 B-Dur D 485 3 Allegro molto

Franz Schubert Sinfonie Nr 5 B-Dur D 485 4 Allegro vivace

Franz Schubert Streichquartett ‚Der Tod u d Mädchen‘ D 810 Satz 2 Andante c moto

Frédéric Chopin Ballade in G Minor, op. 23

Frédéric Chopin Etude No. 12 in C minor Op. 10-12

Frédéric Chopin Etude No. 24 in C minor Op. 25-12

Frédéric Chopin Impromptu 1 op 29 As-Dur

Frédéric Chopin Impromptu 3 op 51 Ges-Dur

Frédéric Chopin Impromptu op 36 Fis-Dur

Frédéric Chopin Impromptu op 66 cis-Moll

Frédéric Chopin Mazurka  No. 48 in F major, Op. 68

Frédéric Chopin Mazurka No. 1 in F sharp minor, Op. 6-1

Frédéric Chopin Mazurka No. 13 in A minor, Op. 17-4

Frédéric Chopin Mazurka No. 47 in A minor, Op. 68

Frédéric Chopin Nocturne f in C sharp minor

Frédéric Chopin Nocturne for piano No.  9 in B major Op. 32-1

Frédéric Chopin Nocturne for piano No. 19 in E minor, Op. 72-1

Fréderic Chopin Nocturne in B Flat Minor, op. 9-1

Frédéric Chopin Polonaise A-Dur op 40,1

Frédéric Chopin Polonaise As-Dur op 53

Frédéric Chopin Prelude Op. 28 No. 4 in E minor

Frédéric Chopin Prelude Op. 28 No. 8 in F sharp minor

Frédéric Chopin Prelude Op. 28 No. 20 in C minor

Frédéric Chopin Sonate Nr 2 b-Moll op 35 Marche funèbre

Frédéric Chopin Valse Nr 3 a-Moll op 34,2

Frédéric Chopin Valse Nr 7 cis-Moll op 64,2

Frédéric Chopin Valse Nr 10 h-Moll op 69,2

Frederick Loewe My Fair Lady 07 The Rain in Spain

Frederick Loewe My Fair Lady 08 I Could Have Danced All Night

Frederick Loewe My Fair Lady 10 On the Street Where You Live

Frederick Loewe My Fair Lady 13 Get me to the church on time

G F Händel Concerto grosso op 6,1 G-Dur 1 A tempo giusto

G F Händel Concerto grosso op 6,1 G-Dur 2 Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,1 G-Dur 3 Adagio

G F Händel Concerto grosso op 6,1 G-Dur 4 Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,1 G-Dur 5  Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,2 F-Dur 1 Andante larghetto

G F Händel Concerto grosso op 6,2 F-Dur 2 Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,2 F-Dur 4 Allegro, ma non troppo

G F Händel Concerto grosso op 6,3 F-Dur 3  Largo

G F Händel Concerto grosso op 6,10 d-Moll 1 Ouvertüre Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,10 d-Moll 2 Air lentement

G F Händel Concerto grosso op 6,10 d-Moll 3 Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,10 d-Moll 4 Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,10 d-Moll 5 Allegro moderato

G F Händel Concerto grosso op 6,12 h-Moll 1 Largo

G F Händel Concerto grosso op 6,12 h-Moll 2 Allegro

G F Händel Concerto grosso op 6,12 h-Moll 3 Aria larghetto piano

G F Händel Concerto grosso op 6,12 h-Moll 4 Largo

G F Händel Concerto grosso op 6,12 h-Moll 5 Allegro

G F Händel Feuerwerksmusik La paix Largo alla Siciliana

G F Händel Feuerwerksmusik Menuet I – Menuet II

G F Händel Konzert für Harfe und Orchester B-Dur op 4,6 1 Andante allegro

G F Händel Konzert für Harfe und Orchester B-Dur op 4,6 2 Larghetto

G F Händel Konzert für Harfe und Orchester B-Dur op 4,6 3 Allegro moderato

G F Händel Wassermusik I Air

G F Händel Wassermusik I Menuett

G F Händel Wassermusik II Menuett

G F Händel Wassermusik III Allegro

G F Händel Wassermusik III Hornpipe

G F Händel Wassermusik III Menuett I

G F Händel Wassermusik III Menuett II

Gabriel Fauré Pavane cis-Moll op 50

Genesis I can’t dance

Georg Kreisler Das Triangel

Georg Kreisler Der Musikkritiker

Georg Kreisler Tauben vergiften

George Gershwin Rhapsody in Blue

Georges Bizet Carmensuite 1  Intermezzo

Georges Bizet Carmensuite 1  Les dragons d’Alcala

Georges Bizet Carmensuite 1  Les Toréadors

Georges Bizet Carmensuite 2  Chanson du Toréador

Georges Bizet Carmensuite 2  Danse bohème

Georges Bizet Carmensuite 2  La garde montante

Georges Bizet Carmensuite 2  Marche des contrebandiers

Georges Brassens Auprès de mon arbre

Georges Brassens Ballade des dames du temps jadis

Georges Brassens Brave Margot

Georges Brassens Chanson pour l’Auvergnat

Georges Brassens Colombine

Georges Brassens Comme hier

Georges Brassens Corne d’aurochs

Georges Brassens Gastibelza

Georges Brassens Hécatombe

Georges Brassens Il n’y a pas d’amour heureux

Georges Brassens Il suffit de passer le pont

Georges Brassens La cane de Jeanne

Georges Brassens La chasse aux papillons

Georges Brassens La légende de la nonne

Georges Brassens La marine

Georges Brassens La mauvaise réputation

Georges Brassens La prière

Georges Brassens Le fossoyeur

Georges Brassens Le gorille

Georges Brassens Le mauvais sujet repenti

Georges Brassens Le nombril des femmes d’agents

Georges Brassens Le parapluie

Georges Brassens Le petit cheval

Georges Brassens Le testament

Georges Brassens Le vent

Georges Brassens Les amoureux des bancs publics

Georges Brassens Les croquants

Georges Brassens Les sabots d’Hélène

Georges Brassens Marinette

Georges Brassens Une jolie fleur

Georges Moustaki Danse

Georges Moustaki Heureusement qu’il y a de l’herbe

Georges Moustaki Hiroshima

Georges Moustaki Le Métèque

Georges Moustaki Marche de Sacco et Vanzetti

Gerard Hoffnung Beethoven Leonore Overture No 4

Gerard Hoffnung Concerto popolare

Gerard Hoffnung Die Tuba – Vortrag

Gerard Hoffnung Four tubas playing  Chopin Mazurka E minor op. 68,2

Gerard Hoffnung Haydn Andante aus der Sinfonie mit dem Paukenschlag

Gérard Lenorman La Ballade des Gens Heureux

Gilbert Bécaud  L’important c’est la rose

Gilbert Bécaud Et maintenant

Gilbert Bécaud Nathalie

Glenn Miller Tuxedo Junction

Gordon Lightfoot If You Could Read My Mind

Gordon Lightfoot In the early morning rain

Grand Budapest Hotel Daylight Express to Lutz

Grand Budapest Hotel Moderato

Grand Budapest Hotel The New Lobby Boy

Great British Jazz Band Petite Fleur

Greensleeves to a ground

Gustav Mahler Sinfonie No 1 D-Dur Titan Satz 3

Hannes Flesner Dat hört sück nich

Hannes Wader Ade zur guten Nacht

Hannes Wader Die Moorsoldaten

Hannes Wader Lütt Anna-Susanna

Hannes Wader Magellhan

Hannes Wader Morgen muss ich fort

Hannes Wader Wenn alle Brünnlein fließen

Hannes Wader Wie schön blüht uns der Maien

Hannes Wader Zogen einst fünf wilde Schwäne

Hanns Eisler Der Graben (Gisela May, Text Kurt Tucholsky)

Heinrich Schütz Motette Die mit Tränen säen

Heinrich Schütz Musikalische Exequien 3 Herr, nun lässest du …

Heitor Villa-Lobos Prelude for guitar No.3 in A minor

Herman van Veen Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl

Herman van Veen Kleiner Fratz

Herman van Veen Sachliche Romanze

Herman van Veen Stilles Glück, trautes Heim

Herman van Veen Und wenn die ganze Erde bebt

Herman van Veen Weg da

Herman’s Hermits No Milk Today

Hubert von Goisern Heast as nit

Hubert von Goisern Weit, weit weg

J S Bach Brandenburg 5-1

J S Bach Choralvorspiel Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645

J S Bach Doppelkonzert für 2 Violinen d-Moll BWV 443 1 Vivace

J S Bach Doppelkonzert für 2 Violinen d-Moll BWV 443 2 Largo ma non tanto

J S Bach Doppelkonzert für 2 Violinen d-Moll BWV 443 3 Allegro

J S Bach Fantasie Fuge g-Moll BWV 542

J S Bach H-Moll-Messe Et incarnatus est

J S Bach H-Moll-Messe Qui tollis peccata mundi

J S Bach Kantate BWV Jesu, der du meine Seele 1 Chor

J S Bach Kantate BWV Jesu, der du meine Seele 2 Arie S A Wir eilen

J S Bach Lautensuite g-Moll BWV 995 1 Präludium

J S Bach Lautensuite g-Moll BWV 995 2 Allemande

J S Bach Lautensuite g-Moll BWV 995 3 Corante

J S Bach Lautensuite g-Moll BWV 995 4 Sarabande

J S Bach Lautensuite g-Moll BWV 995 5 Gavotte I-II-I

J S Bach Lautensuite g-Moll BWV 995 6 Gigue

J S Bach Matthäuspassion O Mensch, bewein dein Sünde groß

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 01 Ricercar

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 02 Canon perpetuus super Thema Regium

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 03 Canon 2 a 2 Violini in unisono

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 04 Canon 3 a 2 per Mutum contrarium

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 05 Canon 4 a 2 per Augment., contrario Motu

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 06 Canon 5 a 2- Canon cirularis per Tonos

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 07 Sonata – Largo

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 08 Sonata – Allegro

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 09 Sonata – Andante

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 10 Sonata – Allegro

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 11 Canon a 4

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 12 Fuga canonica in Epidiapente

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 13 Canon a 2 – I

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 14 II

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 15 III

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 16 IV

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 17 Canon 1 a 2- Conon cancrizans

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 18 Canon perpetuus a Flauto traverso, V e B. c.

J S Bach Musikalisches Opfer BWV 1079 19 Ricercar a 6

J S Bach Ouvertüre h-Moll Polonaise und Double

J S Bach Ouverüre h-Moll Rondeau

J S Bach Partita für Violine d-Moll BWV 1004  1 Allemanda

J S Bach Partita für Violine d-Moll BWV 1004  2 Corrente

J S Bach Partita für Violine d-Moll BWV 1004  3 Sarabande

J S Bach Partita für Violine d-Moll BWV 1004  4 Gigue

J S Bach Partita für Violine d-Moll BWV 1004  5 Chaconne Szeryng

J S Bach Passacaglia c-Moll BWV 582

J S Bach Suite für Violoncello Nr 5 c-Moll BWV 1011 1 Praeludium

J S Bach Suite für Violoncello Nr 5 c-Moll BWV 1011 2 Allemande

J S Bach Suite für Violoncello Nr 5 c-Moll BWV 1011 3 Courante

J S Bach Suite für Violoncello Nr 5 c-Moll BWV 1011 4 Sarabande

J S Bach Suite für Violoncello Nr 5 c-Moll BWV 1011 5 Gavotte I + II

J S Bach Suite für Violoncello Nr 5 c-Moll BWV 1011 6 Gigue

J S Bach Weihnachtsoratorium III 01 Chor  Herrscher des Himmels

J S Bach Weihnachtsoratorium III 03 Chor Lasset uns nun gehen

J S Bach WtKl I 01 C-Dur BWV 846

J S Bach WtKl I 02 c-Moll BWV 847

J S Bach WtKl I 03 Cis-Dur BWV 848

J S Bach WtKl I 05 D-Dur BWV 850

J S Bach WtKl I 06 d-Moll BWV 851

J S Bach WtKl I 12 f-Moll BWV 857

J S Bach WtKl I 21 B-Dur BWV 866

J S Bach WtKl II 06 d-Moll BWV 875

Jacques Brel Amsterdam

Jacques Brel Le moribund

Jacques Brel Ne me quitte pas

Jane Birkin Serge Gainsbourg Je T’Aime…Moi Non Plus

Jean Sibelius Karelia Suite Op. 11,3  Alla Marcia

Jean-Philipe Rameau Les Indes Galantes – Air tendre pour la rose

Jean-Philipe Rameau Les Indes Galantes – Chaconne

Jean-Philipe Rameau Les Indes Galantes – Gavotte pour les fleurs

Jean-Philipe Rameau Les Indes Galantes – Rondeau

Jenseits der Stille 01 I Will Survive

Jenseits der Stille 02 Beyond Silence

Jenseits der Stille 03 Ride in the Fields

Jenseits der Stille 04 Lara’s Theme (Pt. 1)

Jenseits der Stille 05 Ice Dance

Jenseits der Stille 06 Kai’s Death

Jenseits der Stille 07 Snowflakes

Jenseits der Stille 08 Driving Home

Jenseits der Stille 09 Together (Pt. 1)

Jenseits der Stille 11 Red Saloon

Jenseits der Stille 12 Lara Meets Tom

Jenseits der Stille 13 Love Theme (Pt. 1)

Jenseits der Stille 15 Dance With Gregor

Jenseits der Stille 16 Parents ‚Talk‘

Jenseits der Stille 17 Gestures

Jenseits der Stille 18 Berlin-Tour

Jenseits der Stille 20 Busride

Jenseits der Stille 21 Christmas Eve

Jenseits der Stille 24 You Were on My Mind

Jethro Tull Bourée

Jim Croce Time in a bottle

Jim Eanes+The Shenandoah Valley Boys Your old Standby

Jimmie Rodgers Down the old road to home

Jimmie Rodgers Gambling bar room Blues

Jimmie Rodgers Jimmy Roger’s last Blue Yodel

Jimmie Rodgers Jimmy the kid

Jimmie Rodgers My loving gal Lucille – Blue Yodel no 2

Jimmie Rodgers Old pal of my heart

Jimmie Rodgers Prairie Lullaby

Jimmie Rodgers Round uptime out west

Jimmie Rodgers She was happy till she met you

Jimmie Rodgers Sleep Baby sleep

Jimmie Rodgers The yodelling ranger

Jimmie Rodgers Years ago

Jimmie Rodgers Yodelling my way back home

Joan Baez A Stranger in my Place

Joan Baez Banks of the Ohio

Joan Baez Barbara Allen

Joan Baez Carry it on

Joan Baez Donna donna

Joan Baez East Virginia

Joan Baez Farewell, Angelina

Joan Baez Here’s to you (Sacco + Vanzetti)

Joan Baez In the quiet morning (for Janis Joplin)

Joan Baez Joe Hill

Joan Baez John Hardy

Joan Baez Love song to a stranger

Joan Baez Manha de Carnival

Joan Baez Prison Trilogy

Joan Baez Rainbow road

Joan Baez Song of Bangladesh

Joan Baez The Night They Drove Old Dixie Down

Joan Baez The Partisan

Joan Baez To Bobby

Joan Baez Tumbleweed

Joaquin Rodrigo Concierto de Aranjuez Satz 2 Adagio

Joe Dassin Les Champs Elysées

Johann Nepomuk Hummel Trompetenkonzert E-Dur 1 Allegro con spirito

Johann Nepomuk Hummel Trompetenkonzert E-Dur 2 Andante

Johann Nepomuk Hummel Trompetenkonzert E-Dur 3 Rondo

Johann Pachelbel Kanon in D

Johannes Brahms Sinfonie 3 F-Dur op 90  Poco allegretto

Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr 3 F-Dur

Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr 4 fis-Moll

Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr 6 D-Dur

Johannes Brahms Variationen ueber ein Thema von Haydn Op.56a

John Barry Dances with Wolves John Dunbar Theme

John Barry Out of Africa Main Theme

John Denver Annie’s Song

John Denver Sunshine on My Shoulders

John Lennon Imagine

John Lennon Love

John Lennon Woman

John Williams Schindler’s List Remembrances

John Williams Schindler’s List Theme

John Williams Star Wars Suite 1 Main Title

John Williams Star Wars Suite 2 Princess Leia’s Thema

John Williams Star Wars Suite 3 The Imperial March

John Williams Star Wars Suite 4 Yoda’s Theme

John Williams Star Wars Suite 5 Throne Room+End Theme

Johnny Cash Down the Mississippi to the Gulf of Mexico

Johnny Cash Folsom Prison Blues

Johnny Cash I walk the line

Johnny Cash I want to go home

Johnny Cash I will dance with you

Johnny Cash One more ride

Johnny Cash Ring of fire

Joseph Haydn Klaviersonate D-Dur D-Dur Hob XVI – 19 3 Finale- Allegro assai

Joseph Haydn Klaviersonate D-Dur Hob XVI – 19 2 Andante 02

Joseph Haydn Symphonie Nr.94 G-Dur ‚Mit dem Paukenschlag‘ Satz 1 Adagio – Allegro

Joseph Haydn Symphonie Nr.94 G-Dur ‚Mit dem Paukenschlag‘ Satz 2 Andante

Joseph Haydn Symphonie Nr.94 G-Dur ‚Mit dem Paukenschlag‘ Satz 3 Menuetto Allegro

Joseph Haydn Symphonie Nr.94 G-Dur ‚Mit dem Paukenschlag‘ Satz 4 Allegro spirituoso

Josquin Desprez Tu Pauperum Refugium

Judy Collins Farewell

Judy Collins The bells of Rhymney

Judy Collins Turn! Turn! Turn!

Keb‘ Mo‘ More Than One Way Home

Kevin Johnson I came to Somerset

Kevin Johnson Over the hills and far away

Kevin Johnson Rock ’n‘ Roll (I gave you)

Kevin Johnson The next plane to Mexico 

Klaus Badelt  Pirates of the Caribbean Suite

Klaus Hoffmann Amsterdam

Klaus Hoffmann Bitte geh nicht fort

Kris Kristofferson Blame it on the stone

Kris Kristofferson Casey’s last ride

Kris Kristofferson Help me make it through the night

Kris Kristofferson Me and Bobby McGee

L van Beethoven Bernsteins Lieblingsstück in ihrem Abschiedskonzert

L van Beethoven Fidelio 1 Mir ist so wunderbar

L van Beethoven Fidelio 2 Finale – Oh welche Lust

L van Beethoven Fidelio 3 O Namenlose Freude

L van Beethoven Fidelio 4 Finale – Heil sei dem Tag

L van Beethoven Klavierkonzert Nr 3 c-Moll op 37  1 Allegro Con Brio (Glenn Gould)

L van Beethoven Klavierkonzert Nr 3 c-Moll op 37  2 Largo (Glenn Gould)

L van Beethoven Klavierkonzert Nr 3 c-Moll op 37  3 Rondo. Allegro (Glenn Gould)

L van Beethoven Klavierkonzert Nr 5 Es-Dur op 73  1 Allegro (Glenn Gould)

L van Beethoven Klavierkonzert Nr 5 Es-Dur op 73  2 Adagio un poco moto  (G. Gould)

L van Beethoven Klavierkonzert Nr 5 Es-Dur op 73  3 Rondo. Allegro (Genn Gould)

L van Beethoven Klaviersonate cis-Moll op 27 ‚Mondschein‘ Satz 3 Presto agitato

L van Beethoven Klaviersonate c-Moll op 13 ‚Pathétique‘ Satz 2 Adagio cantabile

L van Beethoven Klaviersonate D-Dur op 28 Satz 2 Andante

L van Beethoven Klaviersonate d-Moll op 31,2 Satz 3 Allegretto

L van Beethoven Klaviersonate f-Moll op 57 ‚Appassionata‘ 01 Allegro assai

L van Beethoven Klaviersonate f-Moll op 57 ‚Appassionata‘ 02 Andante con moto

L van Beethoven Klaviersonate f-Moll op 57 ‚Appassionata‘ 03 Allegro ma non troppo

L van Beethoven Klaviersonate G-Dur op 49,2 Satz 2 Tempo di Minuetto

L van Beethoven Leonorenouvertüre Nr 3 op 72 a

L van Beethoven Romanze für Violine und Orchester F-Dur op 50

L van Beethoven Romanze für Violine und Orchester G-Dur op 40

L van Beethoven Sinfonie Nr 7  Satz 2 Allegretto

L van Beethoven Symphonie 6 F-Dur op 68 ‚Pastorale‘ Satz 2 Szene am Bach

L van Beethoven VII-2  Kirchner 8h 68

L van Beethoven Violinkonzert D-Dur op 61 Satz 1 Allegro ma non troppo

L van Beethoven Violinkonzert D-Dur op 61 Satz 2  Larghetto

L van Beethoven Violinkonzert D-Dur op 61 Satz 3 Rondo, Allegro

Lale Andersen Lili Marleen

Latin Quarter America for Beginners

Latin Quarter Dominion [German Lyrics]

Led Zeppelin Stairway to Heaven

Leo Kottke Bill Cheathan

Leo Kottke Last steam engine train

Leo Kottke Bourrée

Leo Kottke Crow River Waltz – Jesu, joy of man’s desiring – Jack Fig

Leo Kottke Machine No 11

Leo Kottke The song of the swamp

Leo Kottke When shrimps learn to whistle

Leonard Bernstein West Side Story 07 America

Leonard Bernstein West Side Story 12 Quintet

Leonard Bernstein West Side Story 14 Somewhere

Leonard Bernstein West Side Story 15 Cool

Leonard Cohen Hallelujah London Live

Leonard Cohen Hallelujah Ray Kelly

Leonard Cohen Sisters of mercy

Leonard Cohen So long, Marianne

Leonard Cohen Suzanne

Leonard Cohen The Partisan

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 01 Unsere Abende

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 02 Ein verwehtes Blatt

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 03 Komm mit uns!

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 04 Die Friedeker Mutter Gottes

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 05 Sie schwatzten wie die Schwalben

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 06 Es stockt das Wort!

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 07 Gute Nacht!

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 08 So namenlos bang

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 09 In Tränen

Leos Janacek Auf verwachsenem Pfade 10 Das Käuzchen schreit noch

Les Castafiores Céline

Les Castafiores Le medley des grands enfants

Les Castafiores Mont amant de la St Jean

Les Castafiores Le Vesoul

Les Choristes Caresse Sur L’océan

Les Choristes La Nuit

Les Choristes Les Avions En Papier

Les Choristes Vois Sur Ton Chemin

Lester Flatt, Earls Scruggs+the Foggy Mountain Boys Blue Ridge Cabin Home

Lou Reed  Walk on the wild side

Louis Armstrong Jeeper’s creepers

Luiz Bonfa Orfeo Negro Black Orpheus

Mamas + Papas Dream a little dream of me

Mamas + Papas Monday, Monday

Manfred Glowatzki Ose shalom Satz Midi

Manhattan Transfer Java Jive

Marc-Antoine Charpentier Symphonie-Kyrie

Marie Myriam L‘ Oiseau et l’Enfant

Marlene Dietrich Ich Bin Von Kopf Bis Fuß Auf Liebe Eingestellt

Marvin Hamlish Film Music The Sting – Luther

Mary Hopkin Those Were the Days

Maurice Ravel La valse, poème choréographique

Metallica Nothing else matters

Michael Nyman A Bed of Ferns

Michael Nyman Big My Secret

Michael Nyman Lost and Found

Michael Nyman The Sacrifice

Michael Nyman The Scent of Love

Michel Delpech Pour un Flirt

Michel Fugain Je N’Aurai Pas le Temps

My grandfather’s clock

Neil Young 01 Out on the Weekend

Neil Young 02 Harvest

Neil Young 03 A Man Needs a Maid

Neil Young 04 Heart of Gold

Neil Young 05 Are You Ready for the Country

Neil Young 06 Old Man

Neil Young 07 There’s a World

Neil Young 08 Alabama

Neil Young 09 The Needle and the Damage Done [Live]

Neil Young 10 Words (Between the Lines of Age)

New Christy Minstrels 01 The invalids

New Christy Minstrels 02 Fire

New Christy Minstrels 03 Louisiana Lou

New Christy Minstrels 04 You know my name

New Christy Minstrels 05 Bits and pieces – Historical chatter

New Christy Minstrels 06 Bits and pieces – personal account

New Christy Minstrels 07 Bits and pieces – Temperance + the Gutter Set

New Christy Minstrels 08 Bits and pieces – Country and Western Music

New Christy Minstrels 09 Bits and pieces – Tiptoe through the tulips

New Christy Minstrels 10 Bits and pieces – This train is bound for glory

New Christy Minstrels 11 Hi Jolly

New Christy Minstrels 12 A Travellin‘ Man

New Christy Minstrels 13 Down the Ohio

New Christy Minstrels 14 The Drinking Gourd (The muddy road to freedom)

New Christy Minstrels 15 Green, green is Tennessee

New Christy Minstrels 16 My dear Mary Ann

New Christy Minstrels 17 Last Farewell

New Vaudeville Band Winchester Cathedral

Nicola Oiavone La vita é bella

Nicolaj Rimsky-Korssakoff Hummelflug (Das Märchen vom Zaren Saltan)

Nino Rota Der Pate – Liebesthema I

Nino Rota Der Pate – Liebesthema II

Nino Rota Der Pate – Medley

Nino Rota Der Pate – Tarantella

Nino Rota Der Pate – Walzer – Akkordeon

Nino Rota Der Pate – Walzer

Norteno Accordeon 01 Quiero verte – Polka

Norteno Accordeon 02 El Delfo – Vals bajito

Norteno Accordeon 03 Saudamos a Texas – Polka

Norteno Accordeon 04 Es mi orgullo – Ranchera

Norteno Accordeon 05 El Jacal – Redova

Norteno Accordeon 06 Bayo – Vals

Norteno Accordeon 07 Las Gallinitas – Polka

Norteno Accordeon 08 Arma blancha – Ranchera

Norteno Accordeon 09 Benedicion de dois – Bolero

Norteno Accordeon 10 Atotonilco – Polka

Norteno Accordeon 11 Porque me abandonas – Ranchera

Norteno Accordeon 12 La Primavera – Redova

Norteno Accordeon 13 Oro blancho – Polka

Otis Redding Sittin‘ on the dock of the bay

Paolo Conte Via con me

Pascal Danel Kilimandjaro

Paul McCartney Beautiful Night

Paul McCartney Calico Skies

Paul McCartney Flaming Pie

Paul McCartney Great Day

Paul McCartney Heaven on a Sunday

Paul McCartney If You Wanna

Paul McCartney Little Willow

Paul McCartney Really Love You

Paul McCartney Somedays

Paul McCartney Souvenir

Paul McCartney The Song We Were Singing

Paul McCartney The World Tonight

Paul McCartney Used to Be Bad

Paul McCartney Young Boy

Paul Simon 50 ways to leave your lover

Paul Simon I do it for your love

Paul Simon My little town

Paul Simon Still crazy after all these years

Paul Simon You can call me Al

Percy Sledge Sitting on the dock of the bay

Percy Sledge When A Man Loves A Woman

Pet Shop Boys Go West

Pete Seeger Little Boxes

Pete Seeger Way out there

Pete Seeger Where have all the flowers gone

Pete Seeger Which side are you on

Peter Rohland Amol is gewen a majsse

Peter Rohland Baj dem schtetl

Peter Rohland Maj komashma lon

Peter Rohland Tumbalalajka

Peter Tschaikowsky Dornröschen – Valse

Peter Tschaikowsky Nussknacker 1 Ouverture miniature

Peter Tschaikowsky Nussknacker 2 Marche

Peter Tschaikowsky Nussknacker 3 Danse de la fée dagrée

Peter Tschaikowsky Nussknacker 4 Danse russe Trépak

Peter Tschaikowsky Nussknacker 8 Danse des mirlitons

Peter Tschaikowsky Schwanensee 01 Szene – Waldsee – D Schwäne schw. auf d See

Peter Tschaikowsky Schwanensee 02 Walzer – Die Gratulanten

Peter Tschaikowsky Schwanensee 03 Tanz der Schwäne

Peter Tschaikowsky Schwanensee 04 Szene – Odette und der Prinz

Peter Tschaikowsky Schwanensee 08 Ungarischer Tanz – Csárdás

Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr 5 e-Moll op 64 1 Andante

Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr 5 e-Moll op 64 2 Andante cantabile

Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr 5 e-Moll op 64 3 Walzer

Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr 5 e-Moll op 64 4 Finale

Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr 6 h-Moll op 74 ‚Pathétique‘ 2 Allegro con grazia

Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr 6 h-Moll op 74 ‚Pathétique‘ 4 Finale Adagio lamentoso

Philip Glass Metamorphosis Four

Philip Glass Metamorphosis One

Pink Dear Mr President

Platters Only you

Puhdys Wenn ein Mensch lebt

Quadro Nuevo Allez, glissez!

Quadro Nuevo Luna rossa

Quadro Nuevo Our Spanish love song

Quadro Nuevo Tango (Impressions d’un rève)

Queen Bicycle race

Queen Bohemian rhapsody

Queen We are the champions

Ralph McTell Girl on a bicycle

Ralph McTell Streets of London

Randy Newman Short people

Red Hot Chili Peppers Under the Bridge

Reinhard Mey Alter Freund

Reinhard Mey Ankomme Freitag, den 13.

Reinhard Mey Bevor ich mit den Wölfen heule

Reinhard Mey Das Etikett

Reinhard Mey Der alte Bär ist tot und sein Käfig leer

Reinhard Mey Der Mörder Ist Immer der Gärtner

Reinhard Mey Die Ballade Vom Pfeifer

Reinhard Mey Die heiße Schlacht Am kalten Büffet

Reinhard Mey Die Kinder von Izieu

Reinhard Mey Die Würde des Schweins ist unantastbar

Reinhard Mey Die Zeit des Gauklers ist vorbei

Reinhard Mey Dieter Malinek, Ulla und ich

Reinhard Mey Diplomatenjagd

Reinhard Mey Ein Antrag auf Erstellung Eines Antragformulars

Reinhard Mey Ein Stück Musik von Hand gemacht

Reinhard Mey Es gibt keine Maikäfer mehr

Reinhard Mey Gute Nacht, Freunde

Reinhard Mey Ich bin aus jenem Holze geschnitzt

Reinhard Mey Ich bin Klempner von Beruf

Reinhard Mey Ich hasse Musik

Reinhard Mey Ich wollte wie Orpheus singen

Reinhard Mey In Meinem Garten

Reinhard Mey Irgendein Depp bohrt irgendwo immer

Reinhard Mey Kaspar

Reinhard Mey Kleines Mädchen

Reinhard Mey Komm, gieß mein Glas noch einmal ein

Reinhard Mey Lilienthals Traum

Reinhard Mey Mädchen in den Schänken

Reinhard Mey Mein Achtel Lorbeerblatt

Reinhard Mey Musikanten Sind in der Stadt

Reinhard Mey Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht

Reinhard Mey Pöter

Reinhard Mey Sei wachsam

Reinhard Mey Trilogie Auf Frau Pohl

Reinhard Mey Über den Wolken

Reinhard Mey Und der Wind geht allezeit über das Land

Reinhard Mey Vernunft breitet sich aus über die Bundesrepublik Deutschland

Reinhard Mey Was kann schöner sein auf Erden, als Politiker zu werden

Reinhard Mey Welch ein Geschenk ist ein Lied

Reinhard Mey Wenn ich betrunken bin

Reinhard Mey Wie ein Baum, den man fällt

Reinhard Mey Wie vor Jahr und Tag

Reinhard Mey Zeugnistag

Reinhard Mey Zwei Hühner auf dem Weg nach Vorgestern

Richard Addinsell Warschauer Konzert

Robert Long Feste Jungs

Robert Schumann Carnaval No. 1 ‚Préambule‘ for piano, Op. 9-1

Robert Schumann Carnaval No. 3 ‚Arlequin‘ Op. 9-3

Robert Schumann Carnaval No. 4 ‚Valse noble‘  Op. 9-4

Robert Schumann Carnaval No. 5 ‚Eusebius‘ Op. 9-5

Robert Schumann Carnaval No. 6 ‚Florestan‘ for Op. 9-6

Robert Schumann Carnaval No. 7 ‚Coquette‘ Op. 9-7

Robert Schumann Carnaval No. 9 ‚Papillons‘  Op. 9-9

Robert Schumann Carnaval No. 10 A.S.C.H.-S.C.H.A.‘ Lettres dansantes Op. 9-10

Robert Schumann Carnaval No. 11 ‚Chiarina‘ Op. 9-11

Robert Schumann Carnaval No. 14  ‚Reconnaissance‘ Op. 9-14

Robert Schumann Carnaval No. 15 ‚Pantalon et Columbine‘  Op. 9-15

Robert Schumann Carnaval No. 16 ‚Valse allemande‘ Op. 9-16

Robert Schumann Carnaval No. 17 ‚Paganini‘ Op. 9-17

Robert Schumann Carnaval No. 21 ‚Marche d Davidsbündler c. l Philistins‘ Op. 9-20

Robert Schumann Sinfonie No. 3 Es-Dur Rheinische op. 97 Satz 1  Lebhaft

Robert Schumann Sinfonie No. 3 Es-Dur Rheinische op. 97 Satz 2 Scherzo, Sehr massig

Running Footman

Ry Cooder Archie’s funeral (Hold to God’s unchanging hands)

Ry Cooder Chloe

Ry Cooder Dark end of the street

Ry Cooder Get rhythm

Ry Cooder Jesse James

Ry Cooder Nice bike

Ry Cooder Paris, Texas

Ry Cooder Sunny’s Tune

Ry Cooder The Long Riders

Ry Cooder The pearls Tia Juana

Ry Cooder Theme from Alamo Bay

Ry Cooder Theme from Southern Comfort

Sally Oldfield Songs of the Quendi

Salvatore Adamo Inch‘ Allah

Samuel Barber Adagio for Strings

Santana Samba Pa Ti

Schobert+Black 01 Gedanken zur Konjunkturbelebung

Schobert+Black 02 Die Reifeprüfung

Schobert+Black 03 Nimm doch ab und zu mal ab

Schobert+Black 04 Dumm dumm

Schobert+Black 05 Cave Canem Wir demoskopierten

Schobert+Black 06 Vom Busen zum Atom

Schobert+Black 07 In meiner Eigenschaft als Freund

Schobert+Black 08 Die Leiden eines Liedermachers

Schobert+Black 09 Die Wäscheklammer

Schobert+Black 10 Memoiren

Schobert+Black 11 Der Sympathisant

Schobert+Black 12 Rentner

Schobert+Black 13 Anabolican Blues

Schobert+Black 14 Wenn ich bedenke

Schobert+Black 15 Die goldene Wiege

Schobert+Black 16 Wer reitet so spät durch Nacht und Wind

Schobert+Black 17 Rudolpho – Beutelgesang – Moderation

Schobert+Black 18 Ballade von der armen Anuschka

Schobert+Black 19 Beutelgesang

Schobert+Black 20 Ole Pinelle

Schobert+Black 21 Tief im Urwald Brasiliano

Schobert+Black 22 Die Falschmünzer

Schobert+Black 23 Auszug aus dem kleinen großdeutschen Nationalfriedhof

Schobert+Black 24 Neudeutsches Marschlied für Antimarschierer

Schobert+Black 25 Der Test

Schobert+Black 26 Bauernkalender

Schobert+Black 27 Roszi

Schobert+Black 28 Kraut

Schobert+Black 29 Glückauf utopische Ballade

Schobert+Black 30 Der Bart

Schobert+Black 31 Schnadahüpferl

Schobert+Black 32 Des Heizers Traum

Schobert+Black 33 Beichte eines Zuckerbäckers

Schobert+Black 34 Das Interview

Schobert+Black 35 Pyroman

Schobert+Black 36 Ein Säulenheiliger berichtet

Schobert+Black 37 Mit Leichen leben

Schobert+Black 38 Lied im Volkston

Schobert+Black 39 Piepels Ende Krankenhausballade

Schobert+Black 40 Song vom Schlot

Schobert+Black 41 Antiprotest

Schobert+Black 42 Die Stadt, in der ich wohne

Scott Joplin Film Music The Sting – Solace

Scott McKenzie San Francisco

Sergei Rachmaninow Klavierkonzert 3 d-Moll op 30 1 Allegro ma non tanto

Sergei Rachmaninow Prélude cis-Moll op 3,2

Sidney Bechet Petite fleur

Simon+Garfunkel America

Simon+Garfunkel Bridge over Troubled Water

Simon+Garfunkel Homeward Bound

Simon+Garfunkel Mrs. Robinson

Simon+Garfunkel Scarborough Fair-Canticle

Simon+Garfunkel Song for the Asking

Simon+Garfunkel The Sound of Silence

Smokie Don’t Play Your Rock’n’Roll to Me

Smokie I’ll Meet You at Midnight

Smokie Living Next Door to Alice

Smokie Needles and Pins

Smokie Oh Carol

Spanish Guitar Antonio Ruiz Pipó Cancion y danza

Spanish Guitar Eduardo Sainz de la Manza Habanera

Spanish Guitar Enrique Granados Danza No 5 Andaluza

Spanish Guitar Enrique Granados Danza No 11 Zambra

Spanish Guitar Federico Moreno Torroba Sonatina

Spanish Guitar Fernando Sor Menuetto D-Dur

Spanish Guitar Fernando Sor Studie in E

Spanish Guitar Francisco Tarrega Gran Jota

Spanish Guitar Francisco Tarrega Recuerdos de la Alhambra

Spanish Guitar Franciso Tarrega Prelude in G

Spanish Guitar Gaspar Sanz Suita Espagnola

Spanish Guitar Heitor Villa-Lobos Study No 1

Spanish Guitar Isaac Albeniz Asturias

Spanish Guitar Isaac Albeniz Malaguena

Spanish Guitar Isaac Albeniz Torre Bermeja

Spanish Guitar Joan Baptista Pujol El Abejerro (Bumble Bee)

Spanish Guitar Joaquin Malats Serenata Espagnola

Spanish Guitar Joaquin Turina Fandanguillo

Spanish Guitar Luis de Narvaez Variaziones sobre ‚Guardame las vacas‘

Spanish Guitar Manuel de Falla Danza del molinaro

Spanish Guitar Romance Anonimo

Stan Getz Desafinado

Stan Getz Samba de una Nota So

Stan Getz Samba Dees Days

Steve Goodman City of New Orleans

Stranglers Golden Brown

Supertramp Breakfast in America

Supertramp Dreamer

Supertramp It’s Raining Again

Supertramp The Logical Song

Tanita Tikaram Twist in my sobriety

Tennessee Ernie Ford Sixteen Tons

Terence Trent d’Arby Sign your name

Tielman Susato La bataille

Tielman Susato Rondo

Tomás Luis de Victoria Tenebrae factae sunt

Toni Steingass Ne Kölsche Explezeer

Tracy Chapman Crossroads

Tracy Chapman Imagine

Tracy Chapman Subcity

U2 Sunday Bloody Sunday

Udo Jürgens Der Mann mit dem Fagott

Victor Borge Phonetic Punctuation

Vier Botze En d’r Kayjass Nummero Null 1945

Village People Y.M.C.A.

W A Mozart Hochzeit des Figaro Akt IV O säume länger nicht

W A Mozart Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Adagio

W A Mozart Klavierkonzert A-Dur KV 488 A-Dur Adagio

W A Mozart Klaviersonate A-Dur KV 331 1 Andante grazioso

W A Mozart Klaviersonate A-Dur KV 331 2 Menuetto

W A Mozart Klaviersonate A-Dur KV 331 3 Alla turca Allegretto

W A Mozart Klaviersonate C-Dur KV 330 1 Allegro moderato

W A Mozart Klaviersonate C-Dur KV 330 2 Andante cantabile

W A Mozart Klaviersonate C-Dur KV 330 3 Allegretto

W A Mozart Klaviersonate C-Dur KV 545 1 Allegro

W A Mozart Klaviersonate C-Dur KV 545 2 Andante

W A Mozart Klaviersonate C-Dur KV 545 3 Rondo Allegretto

W A Mozart Klaviersonate c-Moll KV 457 1 Molto allegro

W A Mozart Klaviersonate c-Moll KV 457 2 Adagio

W A Mozart Klaviersonate c-Moll KV 457 3 Allegro assai

W A Mozart Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 1 Allegro

W A Mozart Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 2 Andantino

W A Mozart Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 3 Rondeau Allegro

W A Mozart Requiem d-Moll KV 626 01 Requiem aeternam

W A Mozart Requiem d-Moll KV 626 08 Lacrimosa.Amen

W A Mozart Sinfonie C-Dur KV 551 ‚Jupiter‘ 1 Allegro vivace

W A Mozart Sinfonie C-Dur KV 551 ‚Jupiter‘ 2 Andante cantabile

W A Mozart Sinfonie C-Dur KV 551 ‚Jupiter‘ 3 Menuett+Trio, Allegretto

W A Mozart Sinfonie C-Dur KV 551 ‚Jupiter‘ 4 Molto Allegro

W A Mozart Sinfonie g-Moll KV 550 1 Molto allegro

W A Mozart Sinfonie g-Moll KV 550 2 Andante

W A Mozart Sinfonie g-Moll KV 550 3 Menuett+Trio, Allegretto

W A Mozart Sinfonie s-Moll KV 550 4 Allegro assai

W A Mozart Sonate A-Dur KV 331 Andante grazioso

W A Mozart Variationen über ‚Ah, vous dirai-je maman‘ KV 265 C-Dur

W A Mozart Zauberflöte  Der, welcher wandert diese Straße voll Beschwerden

Walter Mossmann Ballade von der Rentnerin Anna Mack

Walter Mossmann Ballade von der unverhofften Last

Walter Mossmann Lied für meine radikalen Freunde

Werner Richard Heymann Das Leibregiment (Gisela May)

Willi Ostermann Heimweh nach Köln

Wise Guys Kölsche Jung in New York

Wise Guys Dialog

Wise Guys Du Doof! 1 Moderation

Wise Guys Du Doof! 2 Lied

Wise Guys King of the Road 1 Moderation

Wise Guys King of the Road 2 Lied

Wise Guys Monica 1 Moderation

Wise Guys Monica 2 Lied

Wise Guys Nur für Dich 1 Moderation

Wise Guys Nur für Dich 2 Lied

Wise Guys Probier’s mal mit ’nem Bass 1 Moderation

Wise Guys Probier’s mal mit ’nem Bass 2 Lied

Wise Guys Relativ

Wise Guys Schlag mich Baby 1 Moderation

Wise Guys Schlag mich Baby 2 Lied

Wise Guys Seemann

Wise Guys Tekkno

Wolf Biermann Ballade von den verdorbenen Greisen

Wolf Biermann Ballade vom preußischen Ikarus

Wolf Biermann Die Populär-Ballade

Wolf Biermann Du lass dich nicht verhärten

Wolf Biermann Ich möchte am liebsten weg sein und bliebe am liebsten hier

Wolf Biermann So soll es sein

Woody Guthrie Dusty old dust

Woody Guthrie Vigilante Man

Yann Tiersen Comptine d’été No 2-1

Yann Tiersen Comptine d’Été No 2-2

Yann Tiersen Déjà Loin

Yann Tiersen J’Y Suis Jamais Allé

Yann Tiersen La Muette

Yann Tiersen La Pièce Vide

Yann Tiersen La Vie Quotidienne

Yann Tiersen Pas Si Simple

Yann Tiersen Rue des Cascades

Zager+Evans In the Year 2525

Zaz Les Passants

Zupfgeigenhansel Arbetlosemarsch

Zupfgeigenhansel Bürgerlied

Zupfgeigenhansel Dem milners trern

Zupfgeigenhansel Di grine kusine

Zupfgeigenhansel Die bange Nacht

Zupfgeigenhansel Dire-gelt

Zupfgeigenhansel Dos kelbl

Zupfgeigenhansel Ein grüner Berg, ein dunkles Tal

Zupfgeigenhansel Ein stolzes Schiff

Zupfgeigenhansel Es dunkelt schon in der Heide

Zupfgeigenhansel Es, es, es und es

Zupfgeigenhansel Fordre niemand, mein Schicksal zu hören

Zupfgeigenhansel Ich bin Soldat

Zupfgeigenhansel Ich hab die Nacht geträumet

Zupfgeigenhansel Im Krug zum grünen Kranze

Zupfgeigenhansel Jetzo kommt für unsereinen

Zupfgeigenhansel Lied der Pariser Kommune

Zupfgeigenhansel Mein Kind, wir waren Kinder

Zupfgeigenhansel Mein Michel

Zupfgeigenhansel Mein Vater wird gesucht

Zupfgeigenhansel Oj, dortn, dortn

Zupfgeigenhansel Schtil, di nacht is ojsgeschternt

Zupfgeigenhansel Sog nischt kejnmol

Zupfgeigenhansel Und in dem Schneegebirge

Meine Bemühungen, Papier zu sparen

Während meiner Zeit als aktive Lehrerin war ich eine wahre Papiersünderin. Ich machte immer viele Fotokopien und druckte viel am heimischen Rechner aus. Seitdem ich weiß, dass wegen unseres Hungers nach Holz und damit auch nach Papier inzwischen unsere letzten Urwälder in Gefahr sind (jaja, nicht nur durch Palmöl), versuche ich, Papier sparsam einzusetzen und möglichst kein „frisches“ Papier, sondern Recycling-Papier zu kaufen. Hanf wäre eine Alternative, aber der Markt hierfür ist noch nicht wieder entwickelt und das Hanfpapier, das es gibt, ist sehr, sehr teuer.

Hier sammle ich meine Ideen und Maßnahmen zum sparsameren und bewussteren Papierverbrauch.

  1. Ich benutze kein Küchenpapier mehr. Dank einer Anregung habe ich mir eine Rolle Bambus-Küchenpapier gekauft. Wenn ich unbedingt etwas aufwischen muss, nehme ich ein Blatt davon und wasche es nach Gebrauch. Bis zu 100 Wäschen sind laut Herstellerangabe möglich. Sonst wische ich mit Recycling-Toilettenpapier auf und werfe dies dann in den Bio-Eimer.

Meine Bemühungen, Plastik zu vermeiden

Seit zwei Jahren bemühe ich mich, Plastik zu vermeiden, und komme immer mehr voran. Es gibt aber auch Situationen, in denen ich scheitere. Immerhin konnte ich meinen Plastikmüll um zwei Drittel reduzieren. Für mich als Gedächtnisstütze führe ich die einzelnen Schritte auf und ergänze immer, wenn mir etwas Neues einfällt.

Meine Bemühungen, Plastikmüll zu vermeiden:

  1. Natürlich nehme ich an der Kasse nie Plastiktüten mit, auch nicht beim Kleiderkauf.

  1. Shampoo brauche ich nicht. Ich wasche auch die Haare mit (palmölfreier) Pflanzenseife und spüle mit einer Mischung aus Essig, Wasser und ein paar Tropfen ätherischem Öl nach, danach spüle ich noch mal kurz. Den Essig kaufe ich als Essigessenz in einer Glasflasche (leider mit Plastikverschluss), verdünne ihn und fülle den verdünnten Essig in eine Glasflasche.

  1. Kochsalzlösung für meine Kontaktlinsen mische ich mir selbst aus Wasser und Salz und befülle damit eine leere Plastikflasche, in der zuvor gekaufte Lösung war.

  1. Gemüse und Obst kaufe ich möglichst immer lose ein. Das ist am ehesten im Biomarkt oder im Hofladen möglich.

  1. Brot backe ich selbst. Mehl gibt’s in Papiertüten, Trockenhefe und Sauerteigextrakt leider nicht

  1. (Veganen) Schnittkäse mache ich selbst – aus Wasser, Stärkemehl, Kokosöl, Senf, Salz, Sojalecithin, Hefeflocken und Kurkuma

  1. Pasta mache ich selbst. Geht ziemlich schnell – Wasser, Dinkelmehl, Grieß, etwas Olivenöl und Salz

  1. Ich kaufe grundsätzlich keine Getränke in Flaschen. Ich trinke Leitungswasser, das bei uns sehr gut ist.

  1. (Pflanzen-)Milch mache ich mir selbst aus Haselnüssen und Wasser. Die Nüsse habe ich mir in einem Papiersack von einem bayrischen Hof in Moosinning schicken lassen und zu Hause geröstet, damit sie sich halten. Die Milch trinke ich nicht pur, sondern tue sie in meinen Kaffee.

  1. Kosmetik brauche ich nicht. Ich pflege Haut und Zähne mit Kokosöl.

  1. Spülmittel mache ich mir auch selbst – aus Seife, Natron, Borax, Essig, Wasser, Soda, Gummi Arabicum und ein paar Tropfen ätherischem Öl.

  1. Mein Waschmittel kaufe ich in einem Pappkarton. Leider hat dieser ein Trageband aus Plastik.

  1. (Veganen) Frischkäse mache ich auch selbst – aus Tofu (leider in Plastik eingeschweißt), Zitronensaft, Salz, wenig Wasser und Gewürzen.

  1. (Veganen) Parmesan mache ich auch selbst – aus Haselnüssen, Mandeln oder Cashwnüssen mit Hefeflocken und Salz. (Yummi Yummi…)

  1. Wenn sich Plastikverpackungen nicht vermeiden lassen wie z. B. bei CD-Rohlingen, lasse ich die Verpackung im Laden. (Ich weiß, das ist keine Lösung, aber vielleicht ein Denkanstoß für den Anbieter)

  1. Seit neuestem kann ich auch Schokolade selbst machen – aus Kokosöl, Kakaopulver, etwas Wasser, Rohrohrucker, Sojalecithin, Haselnussschrot (z. B. das, was bei der Nussmilchherstellung übrig bleibt), Vanillepulver, einer Prise Salz. Im heißen Wasserbad wird alles erwärmt und miteinander vermischt, sogar mithilfe des Pürierstabes. Die flüssige Schokolade gebe ich löffelweise auf ein mit Butterbrotpapier ausgelegtes Brett oder Backblech oder in kleine Muffinförmchen aus Papier.

  2. Vor ein paar Wochen habe ich wieder meine Keimgläser in Betrieb genommen, mit deren Hilfe ich mir jederzeit frisches, gesundes Gemüse erzeugen kann: Mungbohnensprossen, Linsensprossen, Bockshornkleesprossen – das sind meine Favoriten. Und: Regionaler und saisonaler geht es nicht…

  3. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass ich nie Coffee-to-go trinke und dergleichen. Wenn überhaupt Kaffee, dann Coffee-to-sit… aus Porzellantassen – im Expresso-Aufsatz auf dem Herd zubereitet

  4. Gefrierbeutel habe ich fast ganz verbannt, nicht zuletzt, da ich schon vor drei Jahren meinen Gefrierschrank ausschaltete. Ich koche immer alles frisch.

  5. Was bei mir an Restmüll pro Woche anfällt, passt in eine kleine Butterbrottüte.

  6. Heute habe ich es endlich geschafft, Soja Cuisine, die vegane saure Sahne, selbst zu machen: 200 g Tofu zerbröseln, in hohem Gefäß zusammen mit 350 ml Wasser, 1/2 Teelöffel Salz, 2 Esslöffeln Zitronensaft und 1 Teelöffel Guarkernmehl mithilfe eines Stabmixers zu einer homogenen dickflüssigen Sahne vermischen. Anschließend in Gläser füllen und kühl stellen. Es hält sich wenigstens zwei Wochen.

  7. In meiner Stadt gibt es eine Kaffeerösterei. Dort kann ich losen Fair-Trade-Bio-Kaffee in meine mitgebrachte Blechdose füllen lassen.

  8. In Braunschweig, wo mein Sohn mit seiner Familie wohnt (55 km von mir entfernt) , gibt es seit neuestem einen Unverpackt-Laden, den ich bei nächster Gelegenheit mal besuchen möchte. 90 Prozent der Waren sollen laut Auskunft der Eigentümerin Bio sein. Ich freue mich drauf.

  9. Paniermehl mache ich auch selbst. Einige Scheiben von meinem selbstgebackenen Brot klein schneiden, im Backofen trocknen und im Trockenmixer zermahlen.

Richard Dawkins „Gerin Oil“ – übersetzt von mir ins Deutsche

Dieser Text bereitete mir, als ich ihn erstmalig auf Englisch las, kurz Probleme. Ich finde ihn für mich persönlich sehr, sehr wichtig und bin froh, endlich eine Übersetzung geschafft zu haben (Zwischen den Feiertagen habe ich mir, was Übersetzungen für die Netzfrauen betrifft, eine kleine Pause verordnet) Hier ist meine deutsche Übersetzung:

Richard Dawkins – Geriniol

Gerin Oil (oder Geriniol, um ihm einen wissenschaftlichen Namen zu geben) ist eine starke Droge, die direkt auf das zentrale Nervensystem wirkt und dort eine Reihe charakteristischer Symptome hervorruft, die oft antisozialer oder selbstzerstörerischer Natur sind. Wenn es während der Kindheit regelmäßig verabreicht wird, kann Geriniol das Gehirn permanent beeinflussen, indem es Störungen im Erwachsenenalter, darunter gefährliche Wahnvorstellungen erzeugt, die nur sehr schwer zu behandeln sind. Die vier todbringenden Flüge des 11. September waren in einem sehr realen Sinn Geriniol-Trips: Alle 19 Flugzeugentführer standen zu der Zeit ganz stark unter dieser Droge. In der Geschichte war Geriniol-Vergiftung verantwortlich für Gräueltaten wie die Hexenprozesse von Salem und die Massaker an Südamerikanern durch die spanischen Conquistadores. Geriniol befeuerte die meisten Kriege des europäischen Mitteleuropas und, in neueren Zeiten, die Gemetzel, die die Aufteilung des indischen Subkontinents und in kleinerem Rahmen Irland begleiteten.

Geriniol-Sucht kann zuvor gesunde Menschen dazu treiben, einem normal erfüllten menschlichen Leben abzuschwören und sich in abgeschottete Gemeinschaften zurückzuziehen, aus denen alle Nicht-Geriniol-Süchtigen ausgeschlossen sind. Diese Gemeinschaften sind meist auf ein Geschlecht beschränkt und sie verbieten energisch, oft auch besessen, [jegliche] sexuelle Aktivität. Eine Neigung zu qualvoller sexueller Unterdrückung erscheint immer wieder auf trostlose Weise in allen Varianten der Geriniol-Symptomatik. Geriniol verringert grundsätzlich nicht die Libido, aber es führt zu einem lüsternen Wunsch, sich in das sexuelle Vergnügen Anderer einzumischen und dieses auch vorzugsweise zu verringern. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Abscheu, mit dem Geriniol-Konsumenten die Homosexualität ansehen, sogar wenn sie sich in langlebigen liebevollen Beziehungen ausdrückt.

Geriniol kann in hohen Dosen Halluzinationen auslösen. Hardcore-Fixer können Stimmen in ihren Köpfen hören oder Sinnestäuschungen erfahren, die den Leidenden so real erscheinen, dass sie oft Andere von deren Realität überzeugen können. Ein Mensch, der von hochgradigen halluzinogenen Erfahrungen berichtet, wird ggf. verehrt und solche, die sich selbst als nicht so vom Glück gesegnet sehen, werden ihm als eine Art Führer folgen. Ein solch pathologisches Gefolgschaftsverhalten kann lange über den Tod des „Führers“ hinaus bestehen und sich in einen bizarren Zustand verwandeln wie die kannibalistische Fantasie „des Trinkens vom Blut und des Essens vom Leib“ des [verblichenen] „Führers“.

Starke Dosen von Geriniol können auch zu „schlechten Trips“ führen, bei denen die Konsumenten unter krankhaften Wahnvorstellungen und Ängsten leiden, insbesondere Ängsten davor, gequält zu werden, nicht in der realen Welt, sondern in einer Fantasiewelt, die nach dem Tod angesiedelt ist. Schlechte Trips dieser Art gehen einher mit einer Kultur des Bestrafens, die so charakteristisch für diese Droge ist wie die bereits beschriebene besessene Angst vor Sexualität. Diese Bestrafungskultur, die von Geriniol genährt wird, gipfelt in der unheilvollen, durch die Droge hervorgerufenen Fantasie der fremdbestimmten Strafe – des Glaubens, dass Menschen für die Missetaten Anderer bestraft werden können und sollten (im Flurfunk der inneren Zirkel als „Erlösung“ bekannt) .

Mittlere Dosen von Geriniol sind nicht so sehr gefährlich, aber sie können die Wahrnehmung der Wirklichkeit trüben. Glaubenssätze, die jeder Basis entbehren, werden immunisiert durch die direkten Wirkungen der Droge auf das Nervensystem, entgegen allen Beweisen und Tatsachen der realen Welt. Man beobachtet Junkies, die einfach vor sich hin sprechen, in dem offensichtlichen Glauben, dass auf diese Weise geäußerte Wünsche sich erfüllen, und wenn es auf Kosten von geringfügigen Verletzungen der physikalischen Gesetze geschieht. Diese Störung des Selbstgespräche-Führens geht oft einher mit Ticks, Gesten der Hand oder anderen Stereotypien, so z. B. dem rhythmischen Kopfnicken in Richtung einer Wand.

Wie viele andere Drogen ist raffiniertes Geriniol in geringen Dosen weitgehend harmlos und kann sogar als eine Art sozialer „Kleber“ bei Gelegenheiten wie Hochzeiten, Beerdigungen und Staatszeremonien dienen. Experten sind sich uneinig darüber, ob solch „sozialer“ Gebrauch, obwohl als solcher harmlos, einen Risikofaktor darstellt für stärkeren und suchtartigeren Konsum der Droge darstellt.

Geriniol steht in Wechselwirkung mit Schlaflosigkeit, Selbstverstümmelung und Verhungern. Über Süchtige wird berichtet, dass sie fasten, ihren eigenen Rücken peitschen oder andere Formen von „Buße“ praktizieren, um die Wirkung der Droge zu verstärken. Verstümmelungen gibt es nicht nur bei den Konsumenten selbst. Verschiedene Kulturen, die auch Geriniol verwenden, verletzen rituell ihre Kinder, besonders, wenn sie zu klein sind, um sich zu wehren. Diese Verstümmelungen betreffen vor allem die Genitalien.

Sie denken jetzt vielleicht, dass solch eine potenziell gefährliche Droge ganz oben auf der Liste der verschreibungspflichtigen Substanzen steht mit Beispielen für sachgerechte Anwendung. Ganz im Gegenteil: Sie ist in der ganzen Welt frei verfügbar und man braucht kein Rezept für sie. Professionelle Drogendealer sind zahlreich und in hierarchischen Kartellen organisiert. Sie verkaufen ihre Droge ganz offen an Straßenecken und sogar in eigens für diesen Zweck errichteten Gebäuden. Einige dieser Kartelle sind sehr geschickt darin, die Konsumenten von ihrem Geld zu trennen. Ihre „Paten“ besetzen einflussreiche Positionen an oberster Stelle und sie können sich stets bei Präsidenten und Premierministern Gehör verschaffen. Regierungen lassen ihnen gegenüber fünfe gerade sein, indem sie sie von Steuern befreien, Noch schlimmer: Sie bezuschussen [sogar] Schulen in der Absicht, Kinder anzuwerben.

Das lächelnde Gesicht eines sehr glücklichen Manns von Bali inspirierte mich zu diesem Artikel. Er reagierte geradezu ekstatisch auf die Mitteilung, dass er erschossen werden sollte wegen des Mordes an unschuldigen Feriengästen, die er nie zuvor gesehen hatte. Einige an dieser Gerichtsverhandlung Beteiligte waren schockiert, weil er keinerlei Reue zeigte. Im Gegenteil: Statt in Reue befand er sich im Zustand höchster Ekstase. Er stieß mit seinen Fäusten in die Luft, im Delirium vor Freude darüber, dass er ein „Märtyrer“ werden würde, so wie es im Jargon seiner besonderen Subkultur von Geriniol-Konsumenten ausgedrückt wird. Damit das klar ist: Sein verzücktes Lächeln angesichts des ungetrübten Vergnügens, erschossen zu werden, ist das Lächeln eines Junkies. Er ist der archetypische Junkie, vollgepumpt mit hochdosiertem, unraffiniertem, unverfälschtem, hochwirksamem Geriniol.

Solche Menschen als böse Kriminelle anzusehen, vor denen wir Übrigen geschützt werden müssen, ist leicht. Tatsächlich müssen wir vor ihnen geschützt werden. Aber das Problem würde erst gar nicht entstehen, wenn nicht schon die Kinder mit dieser Droge in Kontakt kämen, die solch eine schlechte Prognose für ihr Leben als Erwachsene beinhaltet.

Und hier der Link zum Original:

http://www.prospectmagazine.co.uk/magazine/gerin-oil-richard-dawkins

 

05. 11. 2016 – Annie Proulx – Vorstellung der Autorin anhand von drei Werken

Präsentation in den „Goslarschen Höfen“

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Annie Proulx wurde am 22. August 1935 in Connecticut geboren. Ihre Mutter, von Beruf Malerin und Zeichnerin, gehörte einer alteingesessenen Bürgerfamilie an, deren Vorfahren bereits 15 Jahre nach der „Mayflower“ im Jahre 1635 emigriert waren. Ihr Vater war Franko-Kanadier. Er arbeitete sich in der Textilindustrie bis ganz nach oben. Annie Proulx hat vier Geschwister.

Sie studierte Geschichte, machte darin den Bachelor und den Master und brach das Doktorandenstudium kurz vor dem Ende ab. Als Grund dafür gibt sie an, sie hätte nur eine nicht-selbstständige Arbeit mit Vorgesetzten und allerhand bürokratischen Vorschriften ergreifen können. Zu der Zeit war ihr klar, dass sie das nicht wollte.

Sie war drei Mal verheiratet und ist drei Mal geschieden, hat vier Kinder und lebt allein.

Nach dem Studium schrieb sie als Journalistin für Zeitschriften und verfasste praktische Ratgeber über Gartenpflege, Vogeljagd etc. Sie tat das allein zu dem Zweck, sich und ihre Kinder zu ernähren, und machte die Erfahrung, dass die Zeitschriften immer bereitwillig ihre Artikel abdruckten.

Erst mit über 50 Jahren wandte sie sich der Belletristik zu. Lange Zeit wohnte sie in dem dünn besiedelten Bundesstaat Wyoming, dessen weite, offene Landschaften und ursprüngliche Natur sie so faszinierte, und baute sich dort selbst ein Haus auf einer Fläche von 80 Morgen. Dort schrieb sie u. a. die Geschichtensammlung „Weit Draußen“ (Close Range), die „Schiffsmeldungen“ (The Shipping News) und „Das grüne Akkordeon“ (Accordion Crimes). Vor einigen Jahren gab sie ihr Anwesen in Wyoming, das den Namen „Bird Cloud“ hat, auf, da ihr das Leben dort immer strapaziöser vorkam. Sie musste weite Strecken mit dem Auto zurücklegen, um die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfs einzukaufen. Sie zog in einen Vorort von Seattle, aber auch von dort wird sie bald wegziehen, weil sie einerseits allergisch auf die Bäume (Rotzedern) auf ihrem Grundstück reagiert und sie andererseits wieder an die Ostküste ziehen möchte, um ihren noch verbliebenen Familienmitgliedern näher zu sein.

Annie Proulx beschreibt sich selbst als: dominant, ungeduldig und scheu. Wie oben erwähnt, arbeitet sie am liebsten selbstständig, wenn es um das Verfassen ihrer Werke geht, aber gerne mit interessierten und kundigen Menschen zusammen, wenn es um das Erforschen neuer Gebiete geht wie z. B. um die „Rote Wüste“ im Süden Wyomings, bei dem sie auch mit Archäologen zusammen an einem Buch schrieb. Sie ist mit Sicherheit eine der ersten „Grünen“, denn Themen wie Umweltverschmutzung, Waldabholzung, Klimawandel, Überfischung etc. thematisiert sie in ihren Werken. Sie hat ferner einen scharfen Blick auf die Gesellschaft und ihre Veränderung in der Geschichte, vor allem das Schicksal der Landbevölkerung, das von Tod, Katastrophen, Enteignung, Vertreibung, aber auch selbstverschuldetem Versagen durch Sturköpfigkeit geprägt ist. Ihr Humor ist, wenn er durchscheint, tiefschwarz und etwas bösartig.

Sie sagt von sich selbst, eine gute Beobachterin zu sein, liest sehr, sehr viel, hat eine riesige, gut geordnete private Bibliothek und macht im Vorfeld zu ihren Romanen sehr, sehr sorgfältige Recherchen, wie z. B. beim „Grünen Akkordeon“, in dem sie die um 1890 stattgefundenen Lynchmorde an italienischen Einwanderern in Louisiana aufgreift. Inzwischen ist sie 81 und immer noch sehr fit. Interviewer sagen über sie, dass sie genauso redet, wie sie schreibt. Zahlreiche Preise hat sie für verschiedene Werke bekommen, darunter den Pulitzer-Preis für die „Schiffsmeldungen“, aber Preise bedeuten ihr nichts.

Ich selbst wurde das erste Mal 1997 auf sie aufmerksam, als ich zufällig eine TV-Sendung ansah, in der ihr aktuellstes Buch „Das grüne Akkordeon“ vorgestellt wurde. Sie kam dort auch zu Wort, leider synchronisiert, aber dennoch ging auf mich eine große Faszination von ihr aus.

Das Grüne Akkordeon (Accordion Crimes), 1996knopfakkordeon

Was mich auch sehr neugierig auf „Das grüne Akkordeon“ machte, war die Tatsache, dass der rote Faden durch den Roman nicht, wie sonst eher üblich, ein einzelner Mensch oder eine Familie ist, sondern ein Musikinstrument. Der Roman beginnt um 1890 mit der genauen Beschreibung des Musikinstruments und seines Herstellungsprozesses und endet damit, dass etwa 100 Jahre später ein Lastwagen über das schon seit langem kaputte Instrument fährt, das spielende Kinder auf den Highway geworfen haben. Der Roman umfasst 100 Jahre amerikanischer Geschichte, die eine Geschichte der Immigration und ihren Folgen ist.

Bemerkenswert ist eines der drei Zitate, die sie voranstellt:

„Gäbe es die Schwarzen in Amerika nicht, wären die europäischen Amerikaner keine ‚Weißen‘ – sie wären nur Iren, Italiener, Polen, Waliser usw., verstrickt in Klassen-, Kultur- und Geschlechterkämpfe um Ressourcen und um ihre Identität„. – Cornel West, Race Matters

Das Buch beginnt mit einer eingehenden Beschreibung des Instruments und seiner Herstellung.

Leseprobe 1 „Das grüne Akkordeon“ S. 13/14

Sein Auge war wie ein Ohr, in dem es jedes Mal knisterte, wenn er einen Blick auf das Akkordeon warf. Es lag auf der Werkbank, der Lack schimmernd wie frisches Harz. Licht träufelte über Perlmutt, die neunzehn blanken Knöpfe, blinkte in zwei kleinen ovalen, schwarzumrandeten Spiegeln, Augen, die sich gegen Augen stemmten, gegen das giftige Starren eines jeden, der den malocchio besaß, bereit, den bösen Blick ins böse Auge zurückzuwerfen.

Das Verdeck hatte er mit einer Diamantsäge aus einer Messingblechplatte geschnitten, mit einem Muster von Pfauenfedern und Olivenlaub. Die Haspen und Schlossbleche, mit denen das Gehäuse auf beiden Seiten am Balgrahmen befestigt war, die Messingschrauben, den Stimmstock aus Zink, die empfindlichen Wellen und die Zungen selbst, aus Stahl, das gut abgelagerte tscherkessische Walnussholz für das Gehäuse, all dies hatte er gekauft. Aber alles andere hatte er selbst angefertigt: die V-förmigen Drahtfedern mit den Spirallöchern, die unter den Knöpfen steckten und sie wieder in die Ausgangsposition schnellten, sobald die Finger vorübergetanzt waren, die Knöpfe, die Hebeldrähte. Der gefältelte Balg, die ledernen Luftklappen und Dichtungen, die eingeschnittenen Eckversteifungen, die Klappendeckel, dies alles stammte von einer Ziege, der er selbst die Kehle durchschnitten und deren Haut er mit Aschenkalk, Hirn und Talg gegerbt hatte. Der Balg hatte achtzehn Falten. Die Holzteile, aus harter Walnuss, die sich auch bei Feuchtigkeit nicht verzog, hatte er zurechtgesägt und geschmirgelt, den schädlichen Staub dabei eingeatmet. Das Gehäuse ließ er nach dem Aufleimen sechs Wochen antrocknen, bevor er die Arbeit fortsetzte. Gewöhnliche Akkordeons zu bauen interessierte ihn nicht. Er hatte seine eigene Theorie, seine Vorstellung davon, wie ein gutes Instrument gebaut sein musste, und mit diesem hier als Muster gedachte er in La Merica sein Glück zu machen.

Mit einer Stimmgabel und nach Gehör stellte er die Quarten und dann die Quinten ein, sodass ein wenig Dissonanz blieb, schneidend und doch wohltuend. Auf sein Ohr war Verlass, er konnte Harmonien im Knarren von Türangeln hören. Die Knöpfe öffneten und schlossen die Klappen ohne Verzug, mit einem leisen Klicken wie von Würfeln in der Hand eines Spielers. Aus einiger Entfernung klang das Instrument schrill und klagend, es ließ die Hörer an die Brutalitäten der Liebe denken und an mancherlei Hunger. Die Töne kamen beißend scharf, der Zahn, der zubiss, schien von Schmerz ausgehöhlt zu sein.

 

Sicher kann die Tatsache, dass die Autorin dem Erbauer des Akkordeons keinen Namen gibt, sondern von ihm nur als von dem Akkordeonbauer spricht, als böses Omen gedeutet werden. Der Akkordeonbauer lebt auf Sizilien. Seine Familie verdient ihren kargen Unterhalt mit Landarbeit. Ihm ist danach, etwas anderes zu lernen, und so begibt er sich nach Norditalien in die Lehre zu einem Akkordeonbauer. Als er die Lehre beendet, stiehlt er einige Werkzeuge seines Meisters, um selbst zu Hause diese Instrumente machen zu können.

Er heiratet seine langjährige Verlobte, hat ein paar Kinder, verrichtet Landarbeit, aber er hat Träume. Er möchte in die Vereinigten Staaten auswandern, um dort mit seinem Handwerk Geld verdienen zu können. Und so baut er sich das vorhin beschriebene grüne Akkordeon als Muster, um es mitzunehmen. Mit seinem ältesten Sohn Silvano begibt er sich im Jahr 1890 in Richtung Palermo, um von dort in Richtung New York aufbrechen zu können. Das Geld für die Überfahrt hatte er sich in den letzten Jahren zusammengespart. Im Zug sitzt ihm ein junger Mann gegenüber, der ihm in den buntesten Farben von New Orleans vorschwärmt. Dort liege die Zukunft, dort hätte er die besten Möglichkeiten. Der Akkordeonbauer ändert seine Meinung und bucht die teurere Überfahrt nach New Orleans.

Nach einer problemlosen Überfahrt bei sonnigem Wetter landen die beiden in New Orleans und bekommen Arbeit und Logis über einen „Signor Banano“. Zwar ist das Verladen von Bananen schwere körperliche Arbeit und das Logis katastrophal, aber der Signor ist den beiden durchaus wohlgesonnen. Der Akkordeonbauer traut sich mehr und mehr, bei seinen abendlichen Kneipengängen sein Instrument mitzunehmen und zu spielen und zu singen, wenn der Klavierspieler gerade eine Pause macht. Er erregt Aufmerksamkeit und bekommt tatsächlich von einem gewissen Pollo seinen ersten Auftrag. Fieberhaft baut er in jeder freien Minute an seinem Instrument. Sein Vermieter Cannanele, der es gut mit ihm meint, will ihm Beziehungen vermitteln und geht mit ihm in eine Kneipe, um ihn bestimmten Personen vorzustellen. Doch dazu kommt es nicht. Kaum sitzen sie zusammen am Tisch, führt die Polizei eine Razzia durch. Angeblich soll ein Italiener einen Mord begangen haben. Darum macht sie Jagd auf alle italienischen Einwanderer. Der Akkordeonbauer wird inhaftiert. Als wenig später bekannt wird, dass alle Italiener freigesprochen werden sollen, stürmt eine Gruppe wütender Bürger das Gefängnis mit dem Ziel, alle Italiener zu töten. Der Akkordeonbauer versteckt sich zwar, aber man findet und erschießt ihn. Sein Sohn Silvano wird im Gefängnis gefoltert, aber dann freigelassen. Für seinen Vater empfindet er nur Verachtung, weil der sich hat erschießen lassen. Er nennt sich ab sofort Bob Joe, findet Arbeit auf einem Frachter, stirbt aber bald plötzlich durch einen Unfall.

Das Akkordeon wandert den Mississippi hinauf. Pollo hatte es sich nach der Razzia unter den Nagel gerissen. Er zieht flussaufwärts und wird von einem anderen Akkordeonspieler erstochen, als er dessen Spiel kritisiert.

In der Nähe von Keokuk am nördlichen Lauf des Mississippi, wo die Grenzen von Iowa, Illinois und Missouri aufeinandertreffen, gibt es verlassenes Farmland, das einigen deutschen Einwandererfamilien zur erneuten Bewirtschaftung durch die Regierung gegen ein geringes Entgelt zugewiesen wird. Diese drei Familien erweisen sich in jeder Hinsicht als sehr tüchtig. Sie fahren gute Ernten ein, haben sehr viele Kinder, werden aber auch von sehr vielen Wetterkatastrophen und Krankheiten heimgesucht, denen einige ihrer Kinder zum Opfer fallen. Sie lassen sich davon nicht unterkriegen und verstehen es auch zu feiern. Einer von ihnen, Hans Beutle, entdeckt eines Tages in einer Holzhandlung das grüne Akkordeon. Der Ladenbesitzer hatte es einige Jahre zuvor einem „armen Nigger“ abgekauft. Er kauft das Instrument und spielt fortan bei jeder Feier und stampft dazu den Takt laut mit dem Fuß. Ihm wird aber das Knopfakkordeon zu klein und er kauft sich ein Hohner-Akkordeon. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, sehen sich die drei deutschen Familien vielen Anfeindungen ausgesetzt. Beutles Sohn stirbt in Europa als Soldat. Beutle lässt sich von einem Scharlatan zu einer Operation überreden, die er nicht überlebt.

Der nächste Besitzer des Instruments ist der Mexikaner Abelardo Relámpago Salazar in Hornet, Texas. Er verdient sein Geld mit Musik, doch zu seinem großen Leidwesen hat seine Tochter Felida das meiste seines musikalischen Talents geerbt, seine drei Söhne hingegen weniger. Er kann das nicht akzeptieren und verbietet ihr zu spielen. Eines Tages findet er das grüne Akkordeon im Schaufenster eines Friseurladens in einer texanischen Baumwollstadt, kauft es und repariert es sorgfältig. Er liebt seinen unverwechselbaren bitteren Klang. Doch das Leben ist hart: Während der Weltwirtschaftskrise werden Mexikaner wie Freiwild behandelt. Sie müssen damit rechnen, jederzeit erschossen zu werden. Abelardo lebt mit seiner Familie in einem Wohnwagen. Eines Tages wird er von einem Fremden zu konspirativen Handlungen überredet, der ihm als Lohn dafür viel Geld verspricht. Er soll kleine Päckchen (vermutlich mit Drogeninhalt) an bestimmten Orten deponieren. Abelardo tut, wie ihm geheißen und verdient insgesamt 14000 $. Plötzlich kommen keine Päckchen mehr. Dem Unbekannten ist vermutlich etwas zugestoßen. Abelardo versteckt die 14000 $ im Innenleben des Akkordeons

Als er merkt, dass Felida wieder heimlich gespielt, rastet er aus. Felida, die zuvor von ihrem eigenen Mathelehrer vergewaltigt worden ist, verlässt nachts den Wohnwagen, nachdem sie ein Messer in das grüne Akkordeon gestochen und die Gashähne aufgedreht hat. Auch Abelardos Söhne können nicht so recht im Leben Fuß fassen: Alkoholsucht, Diebstähle, Einbrüche, Gefängnisaufenthalte und wirtschaftliche Misserfolge wie familiäre Probleme bestimmen ihr Leben.

Eines Nachts wird Abelardo von einer Einsiedlerspinne gebissen, bekommt starkes Fieber und stirbt.

Abelardos Sohn Baby arbeitet weiter als professioneller Musiker, spielt das grüne Akkordeon und kommt weit herum. Eines Tages trifft er seine Schwester Felida, die inzwischen verheiratet und selbst auch professionelle Musikerin geworden ist. Sie lädt ihren Bruder zum Abendessen ein, bei dem es zum Streit kommt. Baby fährt mit dem Taxi zurück ins Hotel und lässt das Akkordeon versehentlich im Taxi liegen.

Der nächste Besitzer wurde auf den Namen Dolor (=Schmerz) getauft. Sein Vater war Franzose, der Akkordeon spielen konnte und nach Kanada auswanderte, dort heiratete, nur schlechte Arbeit fand und auf Drängen seiner Frau in die USA zog. Als es dort wirtschaftlich nicht besser geht und er sogar noch drei Finger in einer Sägemaschine verliert, verlässt er seine Frau und seine sechs Kinder und wandert zurück nach Frankreich. Dort schließt er sich zunächst der Résistance an, läuft aber dann zu den Kollaborateuren über.

Die Kinder werden ins Waisenhaus gesteckt. Dolor ist verschlossen und lies viel. Er wird von der Heimleitung in Frank umbenannt. Nach dem Schulabschluss verlässt er das Waisenhaus und bekommt seine Sachen ausgehändigt, zu denen auch ein Koffer mit einem kaputten Akkordeon gehört. Er geht zur Armee und wird nach Deutschland versetzt, wird dort schwerkrank, für dienstuntauglich erklärt, geht zurück in die USA, strandet in Minneapolis, findet in einem Taxi besagtes grünes Akkordeon und nimmt es mit, geht nach Maine und nimmt eine Arbeit in der Holzindustrie an. Einer der Mitarbeiter gibt sich ihm gegenüber als ehemaliger Mitinsasse des Waisenhauses zu erkennen. Er überredet Dolor/Frank dazu, auf seinem Akkordeon zu üben, weil er selbst Geige spielt. Dolor bringt sich das Spiel selbst bei und sie musizieren viel und oft zusammen. Sie haben auch Auftritte, aber Dolor gefällt die Musik nicht. Er ist auf der Suche nach echter französischer Akkordeonmusik, wie sein Vater sie spielte. Er fährt sogar nach Kanada auf der Suche nach der Musik, die er bereits über Radio Canada gehört hat. In Montgomery findet er einen Gasthof, in dem Musiker genau die Musik spielen, wie er sie sich vorgestellt hat.

Leseprobe 2 „Das grüne Akkordeon“  S. 303/304

Ein älterer Mann sang etwas und alle Gesichter wandten sich der Vorderseite des Saals zu, wo er auf einem Podest stand. Die Akkordeons und die Löffel (cuillères) funkelten in dem vielfältigen Licht, die Knie der Musiker hoben und senkten sich mit metronomischer Strenge. Im ganzen Saal wippten Leute mit dem Kopf, ließen die Finger auf den Tischen tanzen, wiegten sich und schnalzten mit der Zunge im Takt der cuillères, der os, der pieds des accordéonistes, bis die Tische weggeräumt wurden und der Tanz begann.

Er war in einem Saal voller Franzosen. Es gab Ähnlichkeiten im Knochenbau, der Feinheit der Hände, in den dunklen Haaren und Augen. Er sagte sich, das sind die Menschen, von denen du abstammst, er war mit den Leuten ringsum genetisch verbunden. Er spürte eine seltsame Erregung. Es wurde die große Nacht seines Lebens, die er später aus versunkenen Träumen wieder hervorzog, wenngleich sich eine Phantomerinnerung in sein Gedächtnis eingeschlichen hatte: Er glaubte, an diesem Abend Französisch verstanden und gesprochen zu haben.

Die Musik war von blendender Gewalt, voll Feuer und Lebensmut. Die Tänzer sprangen über den Boden und ab und zu traten sie zurück, um einem Stepptänzer Platz zu machen, der mit steifem Rücken, hocherhobenem Kopf und angelegten Armen das Trappeln, Rattern, Pochen, Hämmern und Schleudern der Füße akzentuierte, bald im Takt der Musik, bald von ihr abhebend…..

Nach diesem Erlebnis fällt Dolor in eine tiefe Depression. Er kann seine Beine immer weniger bewegen und keiner kann ihm helfen. Erst als er zu einem Heiligen auf Anraten betet, geht es ihm besser. Er heiratet und ist sehr glücklich und sich sehr bewusst darüber, wie schnell das vorbei sein kann. Er erschießt sich, weil er mit diesem Gefühl des absoluten Glücks sterben möchte. Seine Schwägerin und ihr Mann haben derweil das grüne Akkordeon auf ihre Reise nach Louisiana mitgenommen, um es dort für einen guten Preis zu verkaufen.

In Louisiana wird das grüne Akkordeon von Onesiphore Malefoot, einem Akadier, gekauft. Er und seine Familie leben in den Bayous des Missippideltas. Er mag das Akkordeon sehr. Aber eines Tages ist er dessen überdrüssig und verkauft es an einen „Nigger“ namens Octave. Wir schreiben inzwischen das Jahr 1960. Es ist das Jahrzehnt der Proteste der Afroamerikaner gegen die Rassendiskriminierung durch die Weißen. Octaves Schwestern sind auch daran beteiligt. Octaves Situation ist verzweifelt. Das Akkordeon ist im Pfandleihhaus und er sitzt im Gefängnis. Danach raubt er in Chicago einen Supermarkt aus und kauft sich von dem erbeuteten Geld ein Stück Land, auf dem er Abfall und Klärschlamm gegen Geld abladen lässt. Davon kann er gut leben. Akkordeon spielt er nie mehr.

Die nächste Station des Akkordeons führt uns in eine polnische Familie. Die Großmutter erzählt ihren Enkeln davon, wie schwer die Einwanderer es früher hatten. Alle Volksgruppen verachteten und bekämpften einander. Der Großvater spielte Akkordeonmusik in polnischen Clubs in den Zwanziger-Jahren. Sein Sohn Hieronim macht weiter damit. Als Hieronim durch einen Stromschlag stirbt, streiten sich die beiden Söhne um Vaters Akkordeon. Joey macht weiter Musik, auch mit seiner Frau Sonia. Auf dem Weg zu einem Auftritt werden ihnen die Akkordeons während einer Rast aus dem Auto gestohlen. Joey muss bis zum Abend Ersatz beschaffen. Bei einem Pfandleiher findet er zwei, das grüne, das dort auch steht, will er nicht. Nach dem Auftritt bringt er dem Pfandleiher die Instrumente zurück und kauft seiner Frau Sonia das grüne. Sie wiederum schenkt es ihrer Tochter Flurry. Zwei Jahre später ziehen sie nach Texas, wo er gutes Geld verdient. Aber Sonia stirbt an Krebs und die Familie fällt auseinander. Die Söhne wandern aus.

Der Soldat Vergil, gerade vom Vietnamkrieg zurückgekehrt, heiratet seine Frau Josephine. Sie fahren über Land und halten nach Ramschverkäufen Ausschau. Bei einem mit dem Namen „Wegen Umzug nach Texas“ finden sie das grüne Akkordeon und kaufen es nebst anderem Ramsch. Auf einer Farm des Ehepaars Switch in Montana kommen sie für eine Weile unter. Josephine schenkt der Frau das Akkordeon. Deren Farmarbeiter Fay probiert es aus. Es ist schadhaft und klingt sehr schrill.

Als Vergil die Farmersfrau vergewaltigt hat, verlässt er die Farm. Josephine heiratet wieder, einen weiteren Vietnam-Veteranen. Fay, der inzwischen das grüne Akkordeon sein eigen nennt, kommt damit nicht zurecht. Er bringt es dem baskischen Schäfer Javier, dessen eigenes Instrument durch zu viel Sonneneinstrahlung kaputtging. Dieser Schäfer, der weit draußen allein in einem Wohnwagen lebt, spielt noch lange auf diesem nicht mehr ganz funktionierenden grünen Akkordeon und singt dazu, auch des Nachts. Er beginnt das Instrument zu reparieren, unterbricht die Arbeit, um nach einem blökenden Schaf zu sehen, und bemerkt bei seiner Rückkehr nicht die Klapperschlange, die unter das Instrument gekrochen ist. Als er das Instrument hochhebt, beißt sie ihn. Zehn Tage später findet ihn der Campverwalter und lädt ihn mitsamt seinen Habseligkeiten auf seinen Pickup. Seine Sachen kommen auf den Speicher eines baskischen Hotels.

Zwei Jahre später kauft ein vietnamesisches Ehepaar das Hotel und übergibt allen Krempel der Pfandleihe Little Boy Blue in Kommission.

Ende der 1970er-Jahre, Old Glory, Minnesota. Ivar Gasmann, * 1944, dessen Eltern aus Norwegen gekommen waren, ist Lumpensammler und geht mit einem Karren herum. Er hat einen sehr gut gehenden Trödelladen. Er kauft die Pfandleihe Little Boy Blue auf. Das grüne Akkordeon landet auf seinem Wühltisch. Ivars Bruder Conrad entdeckt es, kauft es und will es seiner Tochter schenken. Er macht es aber beim Reparaturversuch erst richtig kaputt. Seine Tochter Vela will das kaputte Ding aber nicht haben, weil kein Ton mehr herauskommt. Es wird in den Müll geworden. Müllwagen transportieren es. Die Müllwagenfahrer sind drei Tage unterwegs. Irgendwo am Rand eines Highways werfen sie es heraus.

Kinder spielen am Rand des Highways und finden einen 1000-$-Schein, mit dem sie im Lebensmittelladen Süßigkeiten bezahlen. Die Kassiererin kann ihnen kein Wechselgeld geben und verspricht ihnen, es später ihrer Mutter zu geben. Die Kinder treten das Akkordeon ganz kaputt und werfen es auf den Highway. Nachdem ein großer langer Lastzug drüber gefahren ist, wirbeln die 1000-$-Scheine im Staub auf.

Soweit zum Inhalt. „Das grüne Akkordeon“ ist ein spannend und sehr differenziert geschriebenes Buch. Jedem Besitzer des Akkordeons widmet Annie Proulx lange Kapitel, in denen sie u. a. die lange Vorgeschichte ihrer Familie schildert, angefangen in ihren jeweiligen Heimatländern, in denen sie ihre Auswanderung vorbereiten und sie dann durchführen. Oftmals trifft diese erste Auswanderergeneration ein schweres Schicksal wie im Fall des Akkordeonbauers. Oft finden sie keine Arbeit, bestenfalls schlecht bezahlte, verunglücken oft schwer, werden überfallen oder vergewaltigt, die Kinder werden krank, sterben oder geraten auf die schiefe Bahn und die Familien sehen sich oft Anfeindungen wegen ihrer Herkunft ausgesetzt. Auf der niedrigsten Stufe stehen natürlich die Nachkommen der Sklaven, dann die Iren, alle anderen Gruppen – Deutsche, Norweger, Polen, Ungarn, Franzosen etc. – sind voller Dünkel wegen ihrer Herkunft und sie verachten alle anderen.

So umfasst dieses Buch 100 Jahre amerikanischer Geschichte, die geprägt sind von Einwanderern, Wirtschaftskrisen, Kriegseinsätzen und Umweltkatastrophen, aber auch von guten Entwicklungen und Erfolgen.

  1. „Weit Draußen – Geschichten aus Wyoming“ (Close Range – Wyoming Stories)

Sie erschienen 1999 und für sie erhielt die Autorin den Buchpreis des New Yorker Magazines.

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Die Landschaften Wyomings sind schroff mit bizarren Felsformationen, staubtrockenen Ebenen und steilen Flusstälern. Vorherrschende Farben sind gelb, braun und rot. Das Wetter ist extrem: Schneestürme, die durchaus im Juni toben können, sengende Hitze, Regengüsse, die den staubtrockenen Boden in ein Schlammfeld verwandeln.

Die Rancher betreiben vorrangig Rinder- und Schafzucht. Kleinere Ranches können kaum überleben. Reiche Schauspieler lassen sich hier mitunter nieder. Innovative Menschen probieren neue Wege aus, so die Straußenzucht im Park „Down Under Wyoming“ in der Erzählung „Der halbgehäutete Stier“. Und auch die Themen Klimawandel und Umweltzerstörung finden Eingang, z. B. mit Wade Walls in der neunten Geschichte „Die Gouverneure von Wyoming“, der die Menschen dazu bewegen will, die Rinderzucht aufzugeben – nicht nur wegen der starken Verluste durch Wetterprobleme, sondern auch wegen des Klimagases Methan, das die Rinder produzieren.

Die Menschen erzählen sich haarsträubende Legenden von menschenfressenden Pferden, halbgehäuteten Ochsen, die herumlaufen und den Farmer mit einem Fluch belegen.

In elf Erzählungen verwebt die Autorin solche Legenden mit modernen Lebensläufen. Fantastisches und Reales sind darin oft nicht voneinander zu trennen. Das Motto des Buches, das sie ihm voranstellt, ist die Äußerung eines Ranchers:

„Mit der Realität konnten wir hier draußen noch nie viel anfangen“.

Die zweite der elf Erzählungen „Tief im Schlamm“ (The Mud Below) handelt von einem kleinwüchsigen Jungen namens Diamond Felts, der auf Grund seiner Körpergröße zahlreiche Spitznamen wie „abgebrochener Riese“ und „Shorty“ erdulden muss. Er geht noch zur Schule und bekommt eines Tages das Angebot, am Wochenende auf einer Farm beim Kastrieren von Bullen zu helfen, um sich ein kleines Taschengeld zu verdienen. Auf die unappetitlichen Schilderungen gehe ich jetzt nicht ein. Nach getaner Arbeit bietet der Rancher ihm und den anderen Jungs an, probehalber auf einem Bullen zu reiten. Alle Jungen außer Diamond halten sich zurück, Als Diamond es als einziger versucht, hat er ein Erlebnis, das seinen weiteren Lebenslauf bestimmen wird:

Leseprobe 3 „Weit draußen“ / „Tief im Schlamm“ (The Mud Below) S. 39 / 40

Leecils Vater erklärte ihm, dass er die freie Hand hochhalten musste, weder sich selbst noch den Bullen damit berühren durfte, Schultern vorgestreckt und Kinn gesenkt, sich mit Füßen und Beinen und der linken Hand festhalten, vor allem aber nichts denken durfte und, wenn er abgeworfen würde, ob mit heilen oder gebrochenen Gliedern, schleunigst aufstehen und zum Zaun rennen musste. Er half ihm, sich das Halteseil um die Hand zu wickeln, sich sachte auf dem Bullen niederzulassen, sagte, jetzt das Gesicht schütteln und raus hier, und ein grinsender, blutbespritzter Lovis machte die Tür der Box auf, in der Erwartung, den Stadtjungen abgeschüttelt und in den Boden gestampft zu sehen.

Aber er blieb oben, bis jemand, der bis acht zählte, mit einem Stück Rohr aufs Geländer schlug, um die Zeit anzuzeigen. Er sprang ab, landete auf den Füßen, stolperte Hals über Kopf, aber ohne zu fallen, zum Geländer, zog sich daran hoch, keuchend vor Anstrengung und Erregung. Er kam sich vor wie eine Kanonenkugel. Der Schock dieser gewaltsamen Bewegung, die blitzartigen Verlagerungen des Gleichgewichts, das Gefühl eigener Stärke, als wäre er der Bulle und nicht der Reiter, und sogar die Angst hatten einen körperlichen Heißhunger in ihm gestillt, den er vorher gar nicht gekannt hatte. Es war ein berauschendes, unerträglich intimes Erlebnis gewesen.

„Weißt du was?“, sagte Como Bewd. „Du könntest einen Bullenreiter abgeben“.

Nach dem Bullenritt ist Diamond völlig berauscht. Auf dem Rückweg lässt er sich an einer Flussquelle absetzen und gibt sich dort seinem neuen Lebensgefühl hin.

Leseprobe 4 „Weit draußen / „Tief im Schlamm“  (The Mud Below) S. 40 / 41

In dem gewalttätigen Wasser, gegen die schlüpfrigen Felsen gelehnt, spielte er den Ritt noch einmal nach, überließ sich dem Gefühl, dass sein Leben nun zur doppelten Größe angewachsen war. Seine blassen Beine wackelten unter Wasser, Ketten von prickelnden Luftbläschen in jedem Haar. Euphorie durchströmte ihn, er lachte, erinnerte sich, dass er doch schon einmal auf einem Bullen gesessen hatte. Fünf Jahre war er alt gewesen und sie fuhren irgendwohin, er und seine Mutter und sein Vater […] und an den Nachmittagen ging er mit ihm zu einem Jahrmarkt, wo es ein Karussell gab.

Diamond schmeißt die Schule, überwirft sich mit seiner Mutter und geht nach Kalifornien auf eine Bullenreitschule, wo er die Abschlussprüfung mit Bravour besteht. Danach arbeitet er eine Weile mit dem Farmer zusammen, auf dessen Bullen er zum ersten Mal gesessen hatte, und tourt mit ihm durch die Lande. Als dieser aussteigt, muss Diamond sich andere Partner suchen, was ihm zwar gelingt, aber oft muss er auch alleine seinem Beruf nachgehen. Was ihn bei seinen Rodeoritten auszeichnet, ist, dass er im Unterschied zu allen anderen Reitern immer selbst vom Bullen abspringt und auf den Füßen landet, während die anderen sich abwerfen lassen. Er macht damit immer eine gute Figur. Er führt ein Nomadenleben, panzert sich gegen jedweden Anflug von Freundschaft und hat auch zu Frauen ein gestörtes Verhältnis: Entweder ignoriert er sie oder er vergewaltigt sie. Länger als zwei Stunden hält er es nie bei einer Frau aus. Sein Rodeoleben ist geprägt vom Wechsel zwischen großen Erfolgen und Verletzungen, die ihre Zeit brauchen, um auszuheilen.

Zwischendurch sucht er seine Mutter wieder auf. Diese will ihm eine Lektion erteilen. Sie nimmt ihn mit zu einem Rancher im Dorf, der einem geistig behinderten Landarbeiter ein Gnadenbrot gibt, der sich als Rodeoreiter so schwer verletzte, dass er danach kein normales Leben mehr führen konnte. Diamond ist wütend auf seine Mutter. Dass ihn auch solch ein Schicksal ereilen kann, blendet er völlig aus.

Aber eines Tages erwischt es ihn doch: Er verletzt sich schwer, kugelt sich den Arm aus, hat große Schmerzen und betäubt sich mit Aufputsch- und Schmerzmitteln, um weiterfahren zu können. Die Geschichte endet damit, dass er denkt: „Das kann doch nicht alles gewesen sein“.

In der dritten Geschichte „Lebenslauf“ (Job History) beschreibt Proulx das Leben von  Leeland Lee, der sein Leben lang vom Pech verfolgt ist, der sich aber nie unterkriegen lässt und immer wieder einen Neuanfang versucht. Von Geburt an nicht gerade mit einem guten Aussehen gesegnet, bricht er sich das Becken, heiratet, hat viele Arbeitsstellen in Folge, die jedes Mal enden, weil der Laden pleitegeht. Er bekommt insgesamt sechs Kinder. Sie müssen die Wohnung räumen, leben in einem Wohnwagen und ziehen oft der Arbeit wegen um. Später hilft die Frau beim Geldverdienen mit, aber sie erkrankt in ihrer letzten Schwangerschaft an Krebs, erleidet eine Fehlgeburt und stirbt. Und dennoch macht er neue Pläne für die Zukunft. Manche Kinder scheitern in ihrem Leben, manche kommen gut zurecht, ein verloren geglaubter Sohn kommt zu ihm zurück.

Die fünfte Geschichte „In der Hölle will man nur ein Glas Wasser“ (People in Hell Just Want a Drink of Water), auf die ich nicht näher eingehen werde, beginnt mit einer eindrucksvollen Beschreibung von Landschaft und Wetter Wyomings, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Leseprobe 5 „In der Hölle will man nur ein Glas Wasser“ (People in Hell Just Want a Drink of Water)  S. 89

Man steht da wie angewachsen. Wolkenschatten rasen über die braungelben Steinhaufen wie ein Film über die Leinwand, werfen Flecken wie von einem schwärenden Ausschlag auf den Boden. Die Luft faucht und es ist keine Brise von hier, sondern das gewaltige, grausame Brausen des Windes, das bei der Erdumdrehung entsteht. Das wilde Land – indigoblaue Bergzacken, die endlose Grasebene, Steingeröll wie Trümmer von Städten, das flackernde Rasen des Himmels – weckt einen andächtigen Schauder. Es ist wie ein tiefer Ton, den man nicht hört, sondern spürt, wie ein Krallengriff in die Eingeweide.

Gefährlicher, teilnahmsloser Boden: Gegen seine feste Masse zählen die Tragödien der Menschen nicht, obwohl man die Spuren ihrer Missgeschicke überall sieht. Kein Gemetzel von einst, keine Grausamkeit, kein Unfall oder Mord, wie er auf den kleinen Ranches passiert oder in den abgelegenen Siedlungen mit ihren drei bis siebzehn Bewohnern, hält das anflutende Morgenlicht auf. Die Zäune, Rinder, Straßen, Raffinerien, Bergwerke, Kiesgruben, Verkehrsampeln, die Graffiti zur Feier eines sportlichen Triumphs an einer Fußgängerbrücke, die Blutkruste auf der Verladerampe des Wal-Mart, die sonnengebleichten Plastikblumenkränze zur Erinnerung an den Tod auf der Straße sind vergänglich. Andere Kulturen haben eine Weile hier kampiert und sind verschwunden. Nur die Erde zählt und der Himmel…

Die elfte und letzte Erzählung der Sammlung ist „Brokeback Mountain“, von der Annie Proulx sagt, sie sei gründlich missverstanden worden.

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Es ist die Geschichte der beiden Rancher Ennis del Mar und Jack Twist, die sich durch den gemeinsamen Auftrag, auf dem Brokeback Mountain den Sommer über Schafe zu hüten, kennenlernen und sich so rasch nahe kommen und ein sexuelles und freundschaftliches Verhältnis miteinander leben. Beide sind zu der Zeit noch keine zwanzig Jahre alt. Nach dieser Zeit verlieren sie einander aus den Augen. Beide heiraten und haben Kinder. Ennis bleibt an seinem Heimatort, während Jacks Familie in Texas lebt. Eines Tages findet Jack Ennis wieder und sucht ihn zu Hause auf. Ennis‘ Frau merkt sofort, was zwischen den beiden läuft. Sie treffen sich jahrelang immer mal wieder zum gemeinsamen Angeln in der Wildnis. Natürlich angeln sie dort nicht, sondern sind nur zusammen, was Ennis‘ Frau an der unberührten Angelausrüstung merkt. Jack träumt davon, gemeinsam mit Ennis eine Ranch zu bewirtschaften, aber Ennis weiß von einem Fall in der Gegend, bei dem zwei Männer zusammen eine Ranch unterhielten. Eines Tages fand man einen der beiden mit durchgeschnittener Kehle in einem Straßengraben nahe der Ranch.

Eines Tages bekommt Ennis eine Postkarte, die er an Jack geschrieben hat, mit dem Vermerk „Empfänger verstorben“ zurück. Er ruft Jacks Witwe an, die ihm minuziös schildert, wie Jack zu Tode kam, aber Ennis spürt sofort, dass Jack in Wirklichkeit ermordet worden ist. Ennis fährt zu Jacks Eltern und bietet ihnen an, Jacks letzten Wunsch zu erfüllen und seine Asche auf dem Brokeback Mountain zu verstreuen, aber diese lehnen ab. Als sie ihm Jacks Zimmer zeigen, bemerkt er zwei ineinandergesteckte teils blutige Oberhemden auf einem Bügel. Eines stammt von ihm. Jack muss es Ennis damals gestohlen haben, weil er ein Erinnerungsstück an Ennis haben wollte.

Ennis nimmt diese beiden Hemden mit zu sich und hängt sie in seinem Wohnwagen an einem besonderen Platz auf. Er ist längst geschieden, arbeitet viel und hart und lebt sparsam, da er für seine Kinder Unterhalt zahlen muss. Das einzig Schöne und zugleich Schlimme, das ihm im Leben geblieben ist, sind seine Erinnerungen an seine gemeinsame Zeit mit Jack und die beiden Hemden, die weiterhin ungewaschen auf dem Bügel ineinandergesteckt hängen und an denen er täglich schnüffelt.

Leseprobe 6 „Weit Draußen“ / „Brokeback Mountain“  S. 208

Nach ihrem gemeinsamen Sommer auf dem Brokeback Mountain verabschieden sich Ennis und Jack voneinander:

[…] sie drückten sich die Hand, schlugen einander auf die Schulter, dann waren zehn Meter Abstand zwischen ihnen und nichts anderes möglich, als in entgegengesetzte Richtungen davonzufahren. Nach kaum einer Meile schon war Ennis, als reiße ihm etwas die Eingeweide heraus, Hand über Hand, Meter um Meter. Er hielt am Straßenrand, im wirbelnden Neuschnee, und versuchte zu kotzen, aber nichts kam hoch. Ihm war so elend zumute wie noch nie und es dauerte lange, bis das Gefühl verging.

Wie oben erwähnt, sagt die Autorin zu dieser Geschichte, sie sei missverstanden worden, erst recht nach der Verfilmung im Jahre 2005. In der Beschreibung heißt es immer, es sei eine Geschichte über zwei schwule Cowboys. Das sei nicht der Punkt. In Wirklichkeit sei das Thema Homophobie, ein weit verbreitetes Phänomen vor allem in den ländlicheren Gebieten der USA.

Annie Proulx sagt, die Menschen in Wyoming würden ihre Geschichten entweder nicht lesen oder, falls doch, sie hassen, weil sie über viele Aspekte schreibt, die die Menschen als Makel empfinden. Es gefiele ihnen nicht, dass Wyoming nicht rosarot dargestellt würde.

Ähnlich geht es ihr auch mit ihrem erfolgreichsten Roman, den „Schiffsmeldungen“, den ich als letztes Werk vorstelle.

„Schiffsmeldungen“ / The Shipping News 1993

schiffsmeldungen

„Schiffsmeldungen“ ist Proulxs zweiter Roman aus dem Jahr 1993, für den sie den Pulitzer-Preis, den National Book Award und den Irish Times International Fiction Prize bekam. Er wurde 2001 in Hollywood von Lasse Hallström verfilmt.

Der Protagonist des Romans heißt nur Quoyle. Seinen Vornamen erfahren wir nicht. Quoyle ist ein Begriff aus der Schiffsknotenkunde. Er bedeutet eine Art Taurolle, bei der das Schiffstau spiralig flach auf den Boden gelegt wird, sodass man noch drauf treten kann, Ein passender Name, denn auch Quoyle muss zahllose Fußtritte in seinem Leben erfahren.

Fast alle Kapitel bekommen Namen von verschiedenen Schiffsknoten, die jedes Mal beschrieben werden und die immer einen Bezug zum Inhalt des Kapitels haben. Die Knoten, ihre grafischen Darstellungen und Beschreibungen sind allesamt dem Ashley-Buch der Knoten entnommen.

Das Buch beginnt mit einer Beschreibung der Person Quoyles:

Leseprobe 7 „Schiffsmeldungen“ S. 9 – 11

Übersät mit Quaddeln, die Eingeweide in Aufruhr vor Gasen und Krämpfen, überlebte er die Kindheit; An der Universität überspielte er, die Hand vorm Kinn, Qualen mit Lächeln und Schweigen. Stolperte durch seine Zwanziger in die Dreißiger, lernte seine Gefühle von seinem Leben zu trennen, rechnete auf nichts. Er aß ungeheuer viel, mochte Eisbein, Butterkartoffeln.

Seine Tätigkeiten: Auffüller von Süßigkeitenautomaten, Nachtverkäufer in einem rund um die Uhr geöffneten Laden, drittklassiger Reporter…

Von Anfang an erweckte diese Beschreibung in mir keinerlei Mitleid mit ihm, wie man vielleicht glauben könnte, sondern eine tiefe Sympathie. Wir erfahren im Lauf des Romans, wie dieser als tollpatschig beschriebene Mensch sich mehr und mehr selbst und schließlich auch – wenn auch ganz langsam und zaghaft – sein Lebensglück findet.

Quoyle, der in einer Kleinstadt im Bundesstaat New York lebt, lernt bei seinen häufigen Besuchen im Waschsalon einen Mann namens Partridge kennen, der ihn so mag, wie er ist und der ihm eine Stelle im Zeitungsgewerbe vermittelt. Quoyle hat keine Ahnung, wie er das Verfassen eines Artikels anstellen soll. Er wird hart kritisiert, aber das tut ihm nicht weh, da er viel Schlimmeres von seinem Vater und seinem Bruder gewohnt ist.

Einige Monate später wird er gefeuert und arbeitet als Taxifahrer. Dann erhält er die Einladung, wieder bei der Zeitung zu arbeiten. Zwar vermochte er es nicht, gute Artikel mit griffigen Schlagzeilen zu schreiben, aber der Chef, Mr Punch, hatte eine besondere Eigenschaft bei ihm festgestellt: Quoyle redete zwar wenig, war aber ein guter Zuhörer. Nicht nur das, er verstand es, durch sein aufmerksames Zuhören andere Menschen zum Reden anzuregen. „Seine aufmerksame Haltung, sein schmeichelhaftes Nicken lösten Sturzbäche von Meinungen, Erinnerungen, Reminiszenzen, Theorien, Einschätzungen, Darlegungen, Resümees und Erklärungen aus, pressten aus Fremden die Geschichten ihres Lebens heraus“. Er arbeitet weiter und müht sich. Sein mageres Gehalt ermöglicht ihm nur das Hausen in einem Wohnwagen. In der folgenden Leseprobe beschreibt die Autorin Quoyles Gedanken über seine Berufsarbeit und seine Lebensaussichten:

Leseprobe 8 „Schiffsmeldungen“ S. 21

Er trennte sein Leben von den Zeitläuften. Er hielt sich für einen Zeitungsreporter, las aber keine Zeitung außer dem Mockingburg Record und übersah auf diese Weise erfolgreich Terrorismus, Klimaveränderung, Regierungsumstürze, Chemieunfälle,  [….] Das war Stoff aus dem Leben anderer. Er wartete darauf, dass seines anfing.

Er gewöhnte sich an, um den Wohnwagen herumzugehen und laut „Wer weiß?“ zu fragen. „Wer weiß“ sagte er. Denn keiner wusste es. Alles war möglich, meinte er.

Eine kreiselnde Münze, die noch auf dem Rand schaukelt, kann in beide Richtungen fallen.

Bei einer Versammlung lernt er Petal Bear kennen. Als er sie anschaut, fragt sie ihn – eher aus Spaß – ob er sie heiraten wolle, und er sagt ja. Es folgen: ein Monat feuriger Glückseligkeit, danach sechs verkorkste Jahre Leiden“.

Petal liebt nicht Quoyle, sondern Männer im Allgemeinen. Immer wieder hat sie Liebhaber, die sie sogar mit nach Hause bringt. Quoyle erduldet es überwiegend still.

Sie bekommen eine Tochter und nennen sie Bunny, im nächsten Jahr wird Sunshine (Sunny) geboren. Quoyle kümmert sich rührend um die Kinder und nimmt sie überall mit hin. Petal hat ein vollkommen gestörtes Verhältnis zu ihren Kindern und erkennt sie noch nicht einmal („Wer ist dieses fremde Kind, das da auf unserer Toilette sitzt?“)

Sehr bald will sich Petal scheiden lassen. Quoyle hingegen will nur sie.

Quoyles Eltern bringen sich eines Tages beide um, weil sie unheilbar und tödlich erkrankt sind. Er kümmert sich ganz allein um ihre Beerdigung.

Petal verlässt Quoyle und nimmt heimlich die Kinder mit. Dieser ist außer sich und schaltet die Polizei ein.

Tante Agnis Hamm, die Halbschwester seines Vaters, kommt zu Besuch und bietet Quoyle etwas Halt in dieser verzweifelten Lage. Quoyle wird von der Polizei benachrichtigt, dass seine Frau mit ihrem Lebensgefährten tödlich mit dem Auto verunglückt ist. Die Kinder waren nicht im Auto. Bald stellt sich heraus, dass Petal sie illegal an einen Mann verkauft hatte, der vorhatte, sie sexuell missbrauchen zu lassen. Das Büro des Mannes wird gestürmt, die Kinder mitgenommen, dem Sozialamt übergeben und gründlich untersucht. Zum Glück ist ihnen noch nichts geschehen. Quoyle kann sie bald wieder in seine Arme schließen. Quoyle bitte Agnis zu bleiben, worauf sie ihren Hund aus ihrem Auto holt und ihn mit in seinen Wohnwagen nimmt.

Agnis hat vor, nach Neufundland zu ziehen, wo sie geboren und aufgewachsen war. Es gibt auch noch ein Haus, das den Quyoles gehört hatte. Das will sie wieder in Besitz nehmen. Sie überredet ihren Neffen, mitzukommen, zumal ihm erst kurz zuvor wieder bei der Zeitung gekündigt worden ist. Quoyle überwindet seine Angst vor dem Wasser und fährt mit Agnis, ihrem Hund (namens Warren) und seinen beiden Töchtern Bunny und Sunny nach Neufundland. Es klingt makaber: Durch Petals Lebensversicherung und das im Unfallauto gefundene Geld vom Kinderhändler ist er nunmehr finanziell saniert.

Quoyle ruft seinen alten Freund Partridge an, der inzwischen nach Kalifornien gezogen ist, und bittet ihn um Hilfe bei der Arbeitssuche, denn Partridge hat viele Beziehungen zu Zeitungen. Dieser nennt ihm eine Zeitung in Neufundland, die einen Mitarbeiter für die Rubrik „Schiffsmeldungen“ sucht.

Auf der Fähre nach Neufundland (insgesamt sind es 2000 km Fahrt) gibt sich Agnis ihren Gedanken an Neufundland hin:

Leseprobe 9 „Schiffsmeldungen“ S. 44

Wie viele waren hierhergekommen und hatten an der Reling gelehnt wie jetzt sie? Auf den Felsen im Meer gestarrt. Wikinger, die Basken, die Franzosen, Engländer, Spanier, Portugiesen. Angezogen vom Kabeljau, in den Tagen, als Unmengen von Fisch die Schiffe in der Drift auf ihrem Weg zu den Gewürzinseln  aufhielten, erwarteten sie Städte aus Gold. Der Matrose im Mastkorb träumte von gebratenem Alk oder süßen Beeren in Bechern aus geflochtenem Glas, sah jedoch krumpelige Wellen, Lichter, die die Reling entlangflackerten. Die Städte bestanden einzig aus Eis, Eisberge mit Kernen aus Beryll, blauen Edelsteinen in weißen Edelsteinen, von denen einige behaupteten, sie würden einen Mandelgeruch verströmen. Als Kind hatte sie den bitteren Duft gerochen.

Küstenerkundungstrupps kehrten blutverkrustet vor Insektenstichen an Bord zurück. Nass, nass sei das Innere der Insel, erzählten sie, Sumpf und Moor, Flüsse und ein Teich am anderen, wo es vor metallisch krächzenden Vögeln wimmelte. Die Schiffe schrammten um die Küstenzacken. Und der Matrose im Ausguck sah Schatten von Karibus im Nebel auftauchen.

Später war die Gegend bei manchen dafür bekannt, dass sie bösartige Geister hervorbrachte. Die Hungersnöte im Frühling zeitigten knochige Köpfe, knotige Gelenke unter Fleisch. Was für eine verzweifelte Mühsal, am Leben zu bleiben, sich durch harte Zeiten zu kratzen und zu scharren. Das alchimistische Meer verwandelte Fischer in nasse Knochen, trieb Boote zum Kabeljau hinaus, warf sie aufs Küstenvorland. Sie erinnerte sich an die Erzählungen aus alten Mündern: der Vater, der seine ältesten Kinder und sich selbst erschoss, damit der Rest von den Mehlkrümeln leben konnte; Robbenfänger, auf einer Eisscholle kauernd, die wegen ihres Gewichts vom Wasser überspült war, bis einer ins Meer sprang; Sturmfahrten, um Arzneien zu holen – immer das Falsche und zu spät für den von Krämpfen geschüttelten an Land Gebliebenen.

Seit ihrer Zeit als junges Mädchen war sie nicht mehr in diesen Gewässern gewesen, aber es brandete wieder in ihr hoch, das hypnotische Brodeln des Meeres, der Geruch nach Blut, Wetter und Salz, Fischköpfen, Fichtenholzrauch und stinkenden Achselhöhlen, das Rappeln von Felsen wie Seifenkugeln in fauchenden Wogen, Lummen, der Geschmack von hartem, eingeweichtem und gekochtem Brot, das Schlafzimmer unter der Dachrinne.

Doch jetzt, hieß es, sei es mit dem harten Leben vorbei. Die Kräfte des Schicksals geschwächt von der Arbeitslosenversicherung, der aufflammenden auf Geld aus Ölbohrungen vor der Küste. Alles war jetzt Fortschritt und Besitz, alles ein Drängen und Schieben. Hieß es.

Fünfzehn war sie gewesen, als sie von Quoyle’s Point fortzogen, siebzehn, als die Familie in die Staaten ging, ein Tropfen in den Fluten von Neufundländern, die fortbrausten von den abgelegenen Fischerdörfern, Inseln und versteckten Buchten, wie Wasser fortbrausten von Isolation, Ungebildetheit, Hosen aus abgenutzten Polsterstoffen, zahnlosen Gebissen, fort von verdrehten Gedanken und rauen Händen, von der Verzweiflung.

Sie erreichen tatsächlich das große Holzhaus an Quoyle’s Point, das mit Seilen gesichert ist. In den folgenden Monaten des Einlebens restaurieren sie es nach und nach und wohnen darin. Agnis nimmt ihren alten Beruf der Schiffspolsterei wieder auf, eröffnet eine Werkstatt und stellt zwei Mitarbeiterinnen ein. Über Agnis erfahren die Leser, dass ihr Mann in Wirklichkeit eine Frau war, mit der sie glücklich bis zu deren Krebstod zusammenlebte. Zur Erinnerung an sie gab Agnis ihrem neuen Hund deren Vornamen – Warren.

Quoyle nimmt seine Arbeit bei der Lokalzeitung „Gammy Bird“ (=Eiderente) auf und macht sich langsam mit allem vertraut. Seine Mitarbeiter sind allesamt sehr individuelle Typen, die sehr gerne die wüstesten Geschichten erzählen, gerne einen über den Durst trinken und fast täglich gemeinsam essen gehen. Quoyles Aufgabe besteht darin, zum Hafenmeister zu gehen, sich die Liste der ein- und auslaufenden Schiffe aushändigen zu lassen und diese dann für die Zeitung abzutippen, ein ziemlich stupider Job. Deshalb trägt man Quoyle auf, auch über Autounfälle zu schreiben, was diesen angesichts von Petals Tod sehr quält.

In seiner amerikanischen Zeitungsredaktion hatte man ihm eingebläut, griffige Schlagzeilen zu erfinden. Dieser Appell sitzt so tief in ihm, dass er in einer Art innerem Monolog zu erfreulichen oder unerfreulichen Ereignissen in seinem neuen Leben auf Neufundland Schlagzeilen verfasst, so z. B. die folgende, nachdem alle Bekannten Schlechtes über das Boot sagen, das ihm jemand angedreht hatte:

„Trommelwirbel aus Regen: DUMMER MANN TUT WIEDER EINMAL DAS FALSCHE“

Quoyle wird auf eine Frau aufmerksam, an der er schon des Öfteren vorbeigefahren ist. Er findet ihre Art zu gehen sehr schön. Von einem Redaktionskollegen erfährt er, dass sie Wavey Prowse heißt, verwitwet ist und einen behinderten Sohn hat.

Ein besonderes Schiff kommt nach Killick-Claw (der Name ist Fiktion). Es ist eine besondere Jacht, die Hitler in Auftrag gegeben, aber nie in Anspruch genommen haben soll. Der Inhaber will das Schiff aufpolstern lassen – bei Tante Agnis. Agnis wird von dem Schiffsbesitzer um den Lohn für ihre Arbeit geprellt. Jahre später erhält sie aber einen Briefumschlag ohne Absenderangabe, in dem genau der Betrag enthalten ist, den sie dafür hätte bekommen müssen. Es steht zu vermuten, dass die Ehefrau des Schiffseigners, die sich von ihm hatte scheiden lassen, nach dessen plötzlichen Tod dieses Geld geschickt hat.

Quoyle findet wirkliche Freunde in dem Ehepaar Dennis und Beety, bei denen er immer seine Töchter lassen kann, was diese nicht belastet, da sie sich mit ihren eigenen Kindern so gut verstehen. Sie sind eine Art zweites Zuhause für ihn.

Quoyle, der von der Hitler-Jacht fasziniert ist, schreibt einen Artikel über sie. Als dieser veröffentlicht wird, kündigen ihm alle Kollegen Probleme mit dem Chef an wegen Kompetenzüberschreitung. Als er tags drauf ins Zimmer des Chefs gerufen wird, bleibt nicht nur das Donnerwetter aus, im Gegenteil: Der Chef hat viele positive Rückmeldungen wegen dieses Artikels bekommen. Quoyle soll jetzt wöchentlich einen Artikel über ein Schiff schreiben und außerdem endlich einen PC bekommen (Bisher hatte er alles auf einer alten Schreibmaschine getippt)  Annie Proulx beschreibt seine Gedanken und Gefühle nach dieser Begegnung:

„Quoyle ging an seinen Schreibtisch zurück. Er fühlte sich leicht und heiß. …., spannte Papier in die Schreibmaschine, tippte aber nichts. Sechsunddreißig Jahre alt, und zum ersten Mal hatte jemand gesagt, dass er etwas richtig gemacht hatte.“

Endlich begegnen sich Quoyle und Wavey Prowse persönlich. Er erfährt, dass sie sehr aktiv in der Gemeinde ist. Sie hat einen Elternverein gegründet mit dem Ziel, dass auch Kinder wie ihr behinderter Sohn Herry etwas lernen. Als sie ihn dazu einlädt, mit ihr zur Bücherei zu fahren, ist er Feuer und Flamme und putzt sich vor dieser Verabredung so gut heraus, wie er nur kann. Meisterhaft ist die Weise, auf die Annie Proulx die Erfahrungen und Gefühle ihres Protagonisten beschreibt. Sie arbeitet hier mit dem Mittel der Übertreibung. So mancher von uns mag sich in dieser humorvollen Schilderung wiederfinden:

Leseprobe 10 „Schiffmeldungen“ S. 176

Quoyle fühlte sich vier Meter breit, wie ein unbeholfenes, angestochenes Schwein, und wohin er sich auch wandte, blieb sein Pullover an einem vorstehenden Buch hängen. Er warf Humoristen um, Mörder, Country-Musiker, salbadernde Ärzte, fing sie in der Luft auf oder gar nicht. Törichter Quoyle, errötend, in einer winzigen Bücherei an einer Küste im Norden. Fand aber in die Reiseabteilung und entdeckte Erics Newby und Hansen, entdeckte Redmond O’Hanlon und Wilfried Thesiger. Nahm einen Armvoll.

Durch seinen Chef erfährt Quoyle, dass das Haus, das er zusammen mit seiner Tante gerade instandgesetzt hat, in Wirklichkeit einem noch lebenden alten Mann namens Nolan Quoyle gehört. Bunny wacht nachts davon auf, dass jemand mit einer Taschenlampe ums Haus schleicht. Quoyle nimmt sich vor, diesen alten Mann in seiner Hütte aufzusuchen, was er erst viel später tut.

Tochter Bunny kommt in die Schule. Alle machten sich Sorgen, ob das gut gehen würde, weil sie etwas sonderbar ist und wohl die Zukunft vorhersagen kann, aber es geht gut. Als sie einmal ausrastet und von der Schule fliegen soll, stehen ihr Beety und Wavey bei, weil sie wissen, wie garstig die Lehrerin ist, wegen deren Verhalten dem behinderten Herry gegenüber das Mädchen ausgerastet war. Das Ganze endet damit, dass Bunny bleiben darf und die Lehrerin versetzt wird.

In der Redaktion kommt es zu einem Streit zwischen Quoyle und seinem unmittelbaren Vorgesetzten wegen eines Artikels von Quoyle, den dieser völlig umgeschrieben hatte. Quoyle schafft es zum ersten Mal, sich richtig zur Wehr zu setzen. Sein Artikel beklagte die Vorhaben von Ölfirmen, vor der Küste Neufundlands nach Öl zu bohren. Dieser Vorgesetzte, ein Befürworter der Ölindustrie, hatte ihn bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Quoyle gewinnt den Streit mit dem Ergebnis, dass sein Artikel unverändert gedruckt wird.

Quoyle und Wavey kommen sich immer näher, von der Autorin so beschrieben: „Wie zwei Enten, die erst auf verschiedenen Seiten des Wassers schwimmen, aber in der Mitte enden, beisammen. Es dauerte lange„. Gleich im Anschluss eine weitere Begegnungsschilderung:

„Wavey kam die Stufen herunter, zog an den Ärmeln ihres selbstgeschneiderten Mantels, die Farben wie Schneematsch. Sie stieg ein, blickte ihn an. Ein schwaches Lächeln. Sah weg. Ihrer beider Schweigen angenehm. Etwas wuchs. Aber was?  Nicht Liebe, die schwärte und schmerzte. Nicht Liebe, die nur einmal kam“. (S. 274)

Inzwischen haben sich alle so gut eingelebt, dass sie nicht mehr zurück nach New York wollen. Bezeichnend ist auch hier wieder die Schilderung von Quoyles Gefühlen:

Leseprobe 11 „Schiffsmeldungen“ S. 282

Quoyle wollte auch nicht nach New York zurück. Wenn das Leben ein Lichtbogen war, der in Dunkelheit begann, in Dunkelheit endete, dann war der erste Teil seines Lebens normal verlaufen. Hier war es, als hätte er ein Polarisations-Mikroskop gefunden, das alles, was man damit betrachtete, vertiefte und verstärkte. Dachte an sein dummes Ich in Mockingburg, das alles hingenommen hatte, was ihm zugestoßen war. Kein Wunder, dass die Liebe ihm durch Herz und Lungen geschossen war, innere Blutungen verursacht hatte.

Eines Tages kommt Quoyle nach Hause und bemerkt, dass auf allen Schwellen Schiffsknoten liegen. Ihm ist sofort klar, dass es sein alter Verwandter Nolan ist. Wütend sucht er ihn in seiner Hütte auf und muss feststellen, dass der alte Mann wohl nicht mehr so ganz Herr seiner Sinne ist. Quoyle wirft ihm die Knoten hin und Nolan wirft sie ins Feuer und sagt, dass sie jetzt nie mehr aufgehen würden. Es seien Hexenknoten gewesen.  Als Quoyle Monate später nach Nolan sieht, bemerkt er, dass der Mann fast verhungert ist, und sorgt dafür, dass er in ein Heim kommt. Da die Pfleger merken, dass er nicht mehr ganz richtig tickt, wird er in ein geschlossenes Heim geschickt. Sehr bald entdeckt Quoyle aber, dass Nolan absichtlich von Zeit zu Zeit „austickt“, weil er in dem geschlossenen Heim bleiben will, denn dort sind das Essen und die allgemeine Pflege viel besser als in dem offenen Heim.

Quoyle und Wavey kommen sich nun so nahe, dass sie auch zusammen die Nacht verbringen. Sie sprechen sich auch aus über ihre jeweiligen vorigen Ehepartner und müssen erkennen, dass beide Ehen nur schlimm waren und dass beide von ihrem Gegenüber ausgebeutet wurden. Beide hatten geglaubt, nicht bessere Ehepartner verdient zu haben.

Eines Nachts wird das Haus der Quoyles durch einen Sturm losgerissen und ins Meer getrieben. Quoyle, die Kinder und Agnis wohnten schon seit einiger Zeit in Wohnungen in Killick-Claw. Bunny hatte dieses Ereignis vorausgesehen.

Quoyle wird Chefredakteur des „Gammy Bird“, nachdem sein Vorgesetzter ausgewandert ist. Voller Stolz schickt er seinem alten Freund Partridge eine Ausgabe der Zeitung, in der er als Chefredakteur genannt ist.

Agnis trauert um ihr verlorenes Haus, kommt aber drüber hinweg. Quoyle sagt ihr auf den Kopf zu, was ihr eigener Vater mit ihr gemacht hatte. Er hatte sie missbraucht, sie war schwanger geworden und hatte das Kind abgetrieben. Der alte Nolan hatte es ihm erzählt. Agnis will nun daraufhin nicht mehr mit Quoyle zusammenwohnen.

Das Buch endet damit, dass Quoyle und Wavey heiraten. Und wie so oft verabschiedet sich Proulx mit einer eindrucksvollen und aufschlussreichen Schilderung von Quoyles Gefühlen bei der Hochzeitsfeier. Über ihren Vergleich am Schluss kann eventuell spekuliert werden:

Leseprobe 12 „Schiffsmeldungen“ S. 392

Quoyle erlebte Augenblicke in sämtlichen Farben, gab geistreiche Bemerkungen von sich, achtete auf den vielschichtigen Klang der Wellen, wenn sie Steine zählten, er lachte und weinte, bemerkte Sonnenuntergänge, hörte Musik bei Regen, sagte: Ja. Vor dem Haus der Burkes tauchte eine Reihe glänzender Radkappen auf Stöcken auf. Ein Hochzeitsgeschenk des Brautvaters.

[…] Wasser konnte älter sein als Licht, Diamanten in heißem Ziegenblut zerspringen, Berggipfel kaltes Feuer von sich geben, Wälder mitten im Ozean auftauchen, es kann passieren, dass ein Krebs mit dem Schatten einer Hand auf dem Rücken gefangen, dass der Wind in einem Stück verknoteter Schnur eingesperrt wird. Und es mag sein, dass die Liebe manchmal ohne Schmerzen und Elend kommt.

 

  1. Ein paar Bemerkungen zu den Verfilmungen von „Brokeback Mountain“ und „Schiffsmeldungen“

Brokeback Mountain ist relativ authentisch und originalgetreu verfilmt, was sicher der Tatsache geschuldet ist, dass die Erzählung nur 47 Seiten umfasst. Einzig der Grund für Ennis‘ ablehnende Haltung einer gemeinsamen Ranch mit Jack gegenüber, weil einer von zwei vermeintlich schwulen Ranchern in der Vergangenheit ermordet wurde, wird nicht erwähnt.

Die Hollywood-Verfilmung der „Schiffsmeldungen“ kann ich nur sehr gemischt beurteilen:

Kevin Spacey für die Figur des Quoyle ist viel zu schön und zu schlank. Auch verdeckt er nicht wie der literarische Quoyle beim Sprechen schamhaft sein massiges Kinn mit der Hand. Was mich aber damit aussöhnt, ist, dass er die Tollpatschigkeit und Wortkargheit des Protagonisten recht gut darstellt.

Die zweite Tochter Sunny wird im Film unterschlagen, was dadurch gerechtfertigt sein mag, dass sie wesentlich weniger als Bunny in Erscheinung tritt.

Julianne Moore als Darstellerin der Wavey Prowse ist von der Gestalt her in Ordnung, allerdings gebärdet sie sich in manchen Situationen mit Quoyle geradezu zickig, was der literarischen Figur nicht gerecht wird.

Die Begegnung Quoyles mit dem alten Nolan wird völlig verzerrt. Er wird geradezu dämonisch dargestellt. Wahrscheinlich benötigte der Film ein paar Gruseleffekte.

Im Film heiraten Quoyle und Wavey nicht. Das Ende wird offen gelassen. Dafür wird aber etwas eingefügt, was dem Original nicht entspricht: Nach einer durchzechten Nacht kommt Quoyle zu Wavey und versucht, sie in volltrunkenem Zustand zu vergewaltigen. Außerdem missbraucht nicht ihr eigener Vater Agnis Hamm, sondern ihr Bruder, was auch mittels einer Rückblende dargestellt wird. Nun, Annie Proulx, die in die Verfilmung einbezogen war, scheint diese Änderungen zugelassen zu haben.

Die Figur von Quoyles Tante Agnis Hamm jedoch erfährt die absolute Starbesetzung, die besser nicht hätte sein können: Es ist die Schauspielerin Judy Dench. Zupackend, warmherzig, sensibel und zugleich schroff und distanziert – all diese Facetten der Person von Agnis Hamm stellt sie meisterhaft dar. Insgesamt beurteile ich die Verfilmung der „Schiffmeldungen“ als sehenswert mit den o. g. Einschränkungen und die von „Brokeback Mountain“ als uneingeschränkt sehenswert. Die Kritik zu letzterer bezieht sich nur auf die Adaption durch Kritiker und Publikum.

Eine Liebeserklärung an 4teachers

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Es begann mit einer Idee: Zwei Referendare aus Koblenz suchten nach einer Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit – in diesem Fall die Stundenentwürfe zu ihren Lehrproben – einer breiten Gruppe von anderen Referendaren zur Verfügung zu stellen, und planten eine Austauschplattform im Internet, die auf dem Prinzip des freiwilligen Gebens und Nehmens basiert. Mithilfe eines gemeinsamen Freundes, der Informatik studierte, machten sie zunächst mit stundenentwuerfe.de einen ersten Anfang. Zwei Jahre später stellten sie dieses Angebot breiter auf – mit einem leistungsfähigeren Server und weiteren Unterordnern. Aus dieser Arbeit entstand 2001 die Webseite www.4teachers.de.

Die Seite wuchs langsam und stetig bis heute, sowohl was die Zahl der registrierten Nutzer betrifft als auch die Unterordner, d. h. die einzelnen Angebote. Zu den Stundenentwürfen kamen rasch die Untergruppen „Arbeitsmaterialien“, „Links“, „Alltagspädagogik“, „Didaktik und Methodik“ hinzu. 2005 begannen die über 20 ehrenamtlich arbeitenden Redakteure eine große „Säuberungsaktion“ bei den Materialien, die zum Ziel hatte, alle von den vielen tausend Nutzern eingestellten Materialien von Verstößen gegen Urheberrecht zu befreien. Diese Redakteure bzw. Admins haben vor allem die Aufgabe, vorgeschlagene Materialien auf sachliche Richtigkeit und, wie oben erwähnt, mögliche Urheberrechtsverstöße zu überprüfen. Da Grafiken grundsätzlich ein Urheberrechtsproblem nach sich ziehen, eröffnete 4teachers 2007 eine eigene Bildersammlung, für die von da an alle Nutzer eigene Fotos und selbstgezeichnete Bilder hochladen und so für alle zur Verfügung stellen können. Voraussetzung war und ist das Absenden einer einmaligen Autorenerklärung. Auch der Tatsache, dass der Schulunterricht immer mehr durch den Einsatz von Medien genutzt wird, trägt 4teachers Rechnung. Nicht nur Sounds und Videos wurden ins Programm aufgenommen, sondern auch interaktive Materialien für Whiteboards

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Wer sich auf der 4teachers-Seite registriert und mit ihr arbeitet, wird schnell merken, wie wohltuend es ist, sich Arbeitsergebnisse anderer Kollegen anzusehen und durch das Hochladen eigener Materialien nicht nur für die eigene „Schublade“ zu arbeiten. Dieses Erleben bildet in vielerlei Hinsicht: Nicht nur heißt es „Tunnelblick Ade!“, sondern stattdessen „Willkommen, breiterer Horizont!“. Ich als Ersteller eigener Materialien stelle mich der Kritik durch die Nutzer und lerne nur daraus. Findet ein Nutzer einen Fehler in meinem Material, so kann er dies in einem Kommentar mitteilen, den der zuständige Redakteur liest und so den Fehler korrigieren kann. Schon allein diese Möglichkeit macht 4teachers einfach unschlagbar im Vergleich zu Schulbuchverlagen.

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Da Lehrkräfte auch gerne miteinander kommunizieren, gab es fast von Anfang an einen Forenbereich, in dem sich die Nutzer austauschen können: Fragen, Hilfsgesuche, Diskussionen, Mitteilungen, Berichte z. B. über besondere Erlebnisse etc. Nicht angemeldete Leser können zwar die Foren mitlesen, für eigene Beiträge müssen sie sich jedoch registrieren. Das geht ziemlich einfach. Oben rechts auf der Startseite klickt man „Anmelden“ an und füllt ein Formular aus. Nach dem erfolgreichen Abschluss erhält man eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Fertig. Hier der Link zur Seite.

Seit einiger Zeit gibt es eine hervorragende Suchfunktion, wie man den beiden folgenden Bildern entnehmen kann:

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Wer aber nur ein wenig „blättern“ möchte, findet hier einen ersten Überblick:

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oder hier:

bildersammlung

oder hier im Forenbereich:

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Seit 2009 ist www.4teachers.de auch auf der Didacta mit einem kleinen und feinen Stand vertreten. Die Didacta ist eine Bildungsmesse, die einmal jährlich immer im Wechsel in den Städten Köln (2016), Stuttgart (2017) und Hannover (2018) im Februar stattfindet. Hier ist der Flyer, den 4teachers vor ein paar Jahren für die Messe entwarf:

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Wer den Flyer genauer liest, entdeckt auch die Chat-Funktion. Ja, auch den Chat gibt es – einfach zum Plaudern oder für akute Fachfragen.

Ich bin selbst seit 2004 Mitglied und ehrenamtliche Administratorin bei www.4teachers.de und kann auf den größten Teil der Entwicklung dieser wunderbaren Webseite zurückblicken. In dieser schnelllebigen Zeit so stetig und ohne Einbrüche zu wachsen und sich zu entwickeln, ist schon eine Leistung. Dies ist ganz sicher nicht nur den beiden Chefs Ruedi und Berni und unserem IT-Administrator rwx geschuldet, sondern auch den mehr als zwanzig ehrenamtlich arbeitenden Redakteuren, besonders aktiven Mitgliedern und vor allem der stetigen Kommunikation zwischen allen, die alle nur ein Ziel haben, nämlich die Seite stetig zu verbessern.

4teachers war von Anfang an kostenlos und wird es auch bleiben, d. h. wer Materialien nutzt, darf dies ohne „Erbsenzählerei“ weiterhin tun. 4teachers freut sich natürlich über Spenden von dankbaren Nutzern, aber niemand muss dies tun. Ich weiß, wovon ich rede. Im Bestreben, den Erfolg von 4teachers nachzuahmen, wurden in der Zwischenzeit etliche Seiten ins Leben gerufen, die das Geben-Nehmen-Prinzip erzwingen wollten. Das bedeutet, dass man für jedes selbst erstellte und auf der Seite bereitgestellte Material eine bestimmte Zahl von Bonuspunkten bekommt. Will man selbst andere Materialien herunterladen, „verbrät“ man seine erworbenen Bonuspunkte. Ich registrierte mich auf einigen dieser Seiten, um sie auszuprobieren. Mit der Registrierung erhielt ich eine bestimmte Zahl von Bonuspunkten. Mit einem Teil dieser Punkte lud ich mir ein Material herunter, von dem ich annahm, dass es relevant für mich sein könnte. Trotz des Vorschaubildes (das es übrigens auch bei 4teachers gibt) stellte sich erst beim Herunterladen und damit vollständigen Anschauen heraus, dass das Material für mich unbrauchbar war. Fazit: Negativ, ich verlor Bonuspunkte und gewann kein geeignetes Material. Ich denke, dass viele Nutzer auch diese Erfahrung machten, weswegen etliche solcher Seiten nach anfänglichem Aufschwung starke Einbrüche zu verzeichnen hatten.

Wenn 4teachers für die Nutzer kostenlos ist, wovon finanziert es sich dann? – Nun, um Werbung kommt auch 4teachers nicht herum, aber das Bemühen ist da, diese nur fachbezogen und möglichst politisch korrekt zu halten. Außerdem gehen etliche Spenden ein (von dankbaren Nutzern, versteht sich). Außerdem ist ein 4teachersShop angegliedert, in dem u. a. ein Lehrerkalender = Schulplaner zu erwerben ist, der im wahrsten Sinn des Wortes dank der Schwarmintelligenz von 4teachers.de entstand, weil sich sehr viele Nutzer an der Verbesserung des Vorentwurfs beteiligten und immer wieder nach den ersten Jahren Verbesserungsvorschläge eingingen, die dann für die Neuauflage berücksichtigt wurden. Ich verdiene nicht einen Cent bei diesen Planern, dies sei vorausgeschickt. In meinen letzten Dienstjahren verwendete ich selbst diesen Planer und probierte auch alle Formate aus und warb auch in meinem damaligen Kollegium für diesen Planer. Dieser Planer fand bei etlichen Kollegen meiner Schule sehr großen Anklang. Sie bestellen ihn sich weiterhin Jahr für Jahr.

4teachers hat sich verändert und erweitert bis heute. Unsere Community wuchs um zahlreiche Eltern und Schüler, aber auch um User, die berufsmäßig direkt oder entfernter mit Bildung zu tun haben, aber auch um User, auf die dies alles nicht zutrifft. Ich weiß von zahlreichen Schülern, die sich auf der Seite registrieren und sich Material herunterladen, um damit für die Schule oder für ihre Ausbildung zu üben. Um so wichtiger ist es, dass 4teachers seit circa 10 Jahren verlangt, dass die Materialien Lösungen enthalten – zur Selbstkontrolle.

4teachers ist:

eine Dauerfortbildung

eine tolle Plattform für Begegnungen für alle Menschen im Bildungsbereich

Und hier die Statistik vom 15. 5. 2016:

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Fast jeder von uns hat nah oder entfernt etwas mit dem Bildungsbereich zu tun. Falls ich mit diesem Artikel Eurer Interesse für eine tolle Website geweckt haben sollte, würde es mich sehr freuen. Falls Ihr diese Seite eh schon kennt und sie (hoffentlich) gut findet, freut es mich auch. Falls Ihr mich auf der Website suchen solltet: Mein Nick bezeichnet zwar einen Halbedelstein, aber eigentlich wählte ich ihn nach einem berühmten Komponisten und Dirigenten

 

 

Sommerferien 2015

Obwohl ich pensioniert bin, orientieren sich meine Ferien doch noch sehr an den niedersächsischen Schulferien, weil viele meiner Aktivitäten ausgerechnet in den Schulferien Pause machen: die ehrenamtlich geführte Bürgerbücherei Goslar-Jürgenohl, die Martin-Luther-Kantorei Bad Harzburg, die Probstei-Flötengruppe. Also beschloss ich, die Zeit der Sommerferien für eigene Fahrten zu nutzen, jedoch mit einer Ausnahme, auf die ich noch zu sprechen komme.

Zu Beginn der Sommerferien verbrachte ich fast eine ganze Woche in Koblenz beim Sommertreffen von 4teachers. Zuvor machte ich einen kleinen Umweg nach Zeltingen/Mosel, wo ich Ende April mit meiner Freundin Heidi gewesen war, um noch mal im veganen Hotel Nicolay zu nächtigen und am nächsten Morgen im veganen Weingut Gessinger Wein zu kaufen.

Im Hauptquartier von 4teachers zu sein bedeutet für mich fast wie Zu-Hause-Sein. Mir wird eine Bettstatt in einem kühlen Kellerzimmer bereitet, das fern von allem Partylärm ist. Die Begegnung mit all den vielen Kolleginnen, Kollegen und Ehemaligen ist etwas, von dem ich versuche, das ganze Jahr über zu zehren, aber spätestens im November setzen die ersten Entzugserscheinungen ein.

Nach meiner Rückkehr von Koblenz war ich zu Hause und hatte Besuch von der Frau meines verstorbenen Cousins für eine knappe Woche. Finny ist sehr fit und ich konnte mit ihr viele Touren unternehmen, darunter eine Radtour nach Wernigerode (Finny fuhr auf dem neu erworbenen Gästefahrrad) und eine Wanderung zum Brocken.

Nach Finnys Heimfahrt hatte ich noch ein paar Tage Zeit, mich auf die nächste Fahrt vorzubereiten: Ich verbrachte die ganze zweite Augusthälfte in Jüterbog. Mein Domizil war das selbe wie im vergangenen Jahr, nämlich die wunderschöne und sehr preisgünstige Dachwohnung bei Liefeldt im Privatweg 7C. Ich hatte wie im Jahr zuvor mein eigenes Fahrrad wieder im Auto mitgenommen und fuhr brav weitere Routen der Fläming-Skate. Jedoch wurde mir mehr und mehr bewusst, dass ich viel lieber mit einem konkreten Ziel fahre und nicht so sehr Rundkurse schätze (Die Fläming-Skate besteht aus Rundkursen.)

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Deshalb freute ich mich sehr, als es sich herausstellte, dass ich meine 4teachers-Freundin Fossy in Beelitz mit dem Fahrrad besuchen konnte. Die Route führte über Nebenstraßen, befestigte Waldwege und teilweise fast durch Sumpf bis nach Beelitz. Auf dem Rückweg benutzte ich die Bahn, die mich über Treuenbrietzen zurück nach Jüterbog brachte. – Natürlich waren auch die Unternehmungen mit meiner Tochter Sibylle sehr, sehr schön. Sie war ein paar Mal nach der Arbeit bei mir abends zum Essen zu Besuch, aber auch fanden wir einen wunderbaren Strand an einem abgeschiedenen Badesee.

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Am 31. August war diese wundervolle Zeit zu Ende. An diesem letzten brüllendheißen Sommertag (Ich liiiieeebe diese Hitze!!!) musste ich wieder nach Hause fahren und hatte noch ein paar Tage zu Hause zur Vorbereitung auf meine letzte große Fahrt:

Am 3. September, dem 1. Schultag in Niedersachsen, startete ich meine Radtour zu meinem Lieblingskollegen und seiner Frau. Beide waren zu meinem Leidwesen im Dezember zuvor nach Heiligenhafen gezogen. Ich hatte beschlossen, sie mit dem Fahrrad zu besuchen, was ich an diesem Tag begann, in die Tat umzusetzen. Da ich die Strecke zwischen Goslar und Braunschweig durch zahlreiche Radtouren schon kannte, schenkte ich mir diesen Abschnitt und fuhr per Bahn gleich bis Wolfsburg, was sich als Fehler herausstellte, da es von dort circa 20 km dauert, bis man halbwegs akzeptable Radwege findet. Klüger wäre es gewesen, bis Gifhorn zu fahren. In sechs Tagesetappen schaffte ich es bis St. Port (=Heiligenhafen): am ersten Tag bis Wittingen, am zweiten Tag bis Uelzen, am dritten Tag (per Bahn – wegen Regen) bis Lauenburg, am vierten Tag bis Ratzeburg, am fünften Tag bis Neustadt/Holstein, am sechsten Tag bis Heiligenhafen.

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Die coolste Übernachtung hatte ich in Lauenburg im Weinhaus Rufer mit exklusivem Frühstück auf der Terrasse oberhalb der Elbe in der warmen Morgensonne. Zauberhaft ist Ratzeburg mit seiner Altstadtinsel im Ratzeburger See.

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Wunderbar war auch die Woche bei Axel und Marit, zuerst ein paar Tage in ihrem Nurda-Ferienhaus (Am hohen Ufer) und später im ausgebauten Dachgeschoss ihres neuen Wohnhauses.

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So war ich denn wirklich im positiven Sinne vollkommen urlaubssatt nach meiner Rückkehr am 15. September.

 

Mai 2015 – Radtour entlang der Elbe

Abschied von Magdeburg beim Überqueren der Elbe

Abschied von Magdeburg beim Überqueren der Elbe

ehemaliger Wachturm der DDR bei Lenzen an der Elbe - heute Gedenkstätte

ehemaliger Wachturm der DDR bei Lenzen an der Elbe – heute Gedenkstätte

die Lange Straße in der wunderschönen Altstadt von Tangermünde - in Backsteingotik

die Lange Straße in der wunderschönen Altstadt von Tangermünde – in Backsteingotik

Die Trogbrücke - hier überquert der Mittellandkanal die Elbe und geht am anderen Ufer in den Elbe-Havel-Kanal über

Die Trogbrücke – hier überquert der Mittellandkanal die Elbe und geht am anderen Ufer in den Elbe-Havel-Kanal über

Havelberg

Havelberg

Elberadweg - hier mündet die Havel in die Elbe

Elberadweg – hier mündet die Havel in die Elbe

Eigentlich hatte ich mit einer Freundin den Elberadweg ab Bad Schandau fahren wollen. Daraus …

Das älteste Gebäude von Wittenberge, der Steintorturm von 1300

Das älteste Gebäude von Wittenberge, der Steintorturm von 1300

… wurde leider nichts, weil sie ernsthaft krank wurde. Da ich aber „Hummeln im Hintern“ hatte, unbedingt losfahren und uns beiden diese Strecke aber nicht wegnehmen wollte, fuhr ich den Weg ab Magdeburg Richtung Mündung. Meine Stationen waren Magdeburg, Tangermünde, Havelberg, Wittenberge und Dömitz. Weitere Stationen sollten noch Lauenburg und Stade sein. Leider machte der angekündigte Bahnstreik einen Strich durch die Rechnung, sodass ich ab Hitzacker, das Dömitz ungefähr gegenüber liegt, mit dem Zug zurückfuhr, bevor der Streik beginnen sollte.

Während des Fahrens musste ich oft daran denken, dass das Wort „Erfahrung“ ja wirklich mit „Fahren“ zu tun hat. Ich hatte wirklich einige interessante Begegnungen und Erfahrungen sowohl mit Menschen als auch mit Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Zahlreiche Radler und Radlerinnen begegneten mir, die genau wie ich alleine unterwegs waren. Am interessantesten waren sicher der 78-jährige Mann und die 76-jährige Frau. Ersterer war ab der Elbe-Quelle in Tschechien gestartet und schlief grundsätzlich wild im Zelt, das er auf dem Anhänger mitführte. Sein Handy lud er über einen speziellen Fahrraddynamo auf. Die Frau war in Bad Schandau gestartet und wollte noch bis Cuxhaven kommen. Sie fuhr etwa doppelt so schnell wie ich. Ihre Bekleidung, eine Fahrrad-Latzhose, fand ich interessant. Am „Vatertag“ traf ich in den Elbauen zwischen Tangermünde und Havelberg an einem Rastplatz eine Gruppe von drei netten Männern, die sich dort zu einem Mini-Besäufnis eingefunden hatten: zwei Flaschen Bier und eine Mini-Flasche Schnaps für jeden. Die waren echt lustig drauf und erzählten interessante Dinge. Meine nettesten Gastgeber waren sicherlich Frau und Herr Götz in Magdeburg, die mich bei meiner Ankunft mit einer Kaffeetafel begrüßten. Frau Götz hatte ein Sendungsbewusstsein, was wichtige Informationen über ihre Stadt betrifft und wartete mit einem ganzen Ordner voller Prospekte auf. Etwas schräg, aber durchaus ganz nett war Familie Bosse in Tangermünde, die mir immerhin ein schönes veganes Reisgericht als Abendessen kochte. Sehr freundlich empfing mich auch Frau Rekowsky in Havelberg. Leider schloss die Stadt Havelberg Gäste, die NICHT bereit waren, die 20 € Eintritt für die gesamte BuGa zu bezahlen (die auf vier weitere Orte in Brandenburg verteilt war) vom Besuch gewisser Sehenswürdigkeiten aus. So sah ich den imposanten Dom und die Laurentiuskirche nur von außen.

Interessante Sehenswürdigkeiten auf meiner Strecke waren sicherlich Dom und Grüne Zitadelle in Magdeburg, das Wasserstraßenkreuz nördlich von Magdeburg bei Hohenwarthe, die hübsche Altstadt von Tangermünde, die ebensolche von Havelberg und die Elbtalaue in gewissen Bereichen. Am interessantesten weil am abwechslungsreichsten war der Deichweg rechtselbisch zwischen Lenzen und Dömitz.

Das Wetter war wie schon bei meinen früheren Unternehmungen in diesem Jahr zum K….., will sagen: viel zu kalt und windig. Schade, dass ich nicht mehr Lauenburg sehen und meine Couchgastgeberin in Stade treffen konnte. Das will ich nachholen, wenn ich den Weg ab Cuxhaven elbeaufwärts fahren werde.