Weltfrauentag

Der Weltfrauentag ist jedes Jahr am 8. März. Er ist internationaler Aktionstag, der sich für Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen einsetzt. An diesem Tag wird auf Erfolge in der Frauenbewegung aufmerksam gemacht, aber auch auf bestehende Ungleichheiten und Probleme hingewiesen. 

Seinen Ursprung hat der Weltfrauentag Anfang des 20.Jahrhunderts. Frauen protestieren damals für bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Bezahlung und das Wahlrecht. 1910 schlug die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin auf einer internationalen Konferenz die Einführung eines Frauentages vor. Schon 1911 wurde dieser in mehreren Ländern erstmals gefeiert. Seit 1977 wird der 8. März offiziell von den Vereinten Nationen als internationaler Frauentag anerkannt! 

Bis heute geht es am Weltfrauentag um wichtige Themen wie gleichen Lohn für gleiche Arbeit, bessere Chancen in Führungspositionen, Schutz vor Gewalt sowie gleiche Rechte in Bildung und Politik. In einigen Ländern ist der 8. März sogar ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland ist er zum Beispiel in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern arbeitsfrei.  

Der Weltfrauentag ist nicht nur ein Tag zum Feiern, sondern auch ein Tag zum Handeln und Nachdenken. Er erinnert daran, dass Gleichberechtigung noch nicht überall selbstverständlich ist und dass sich viele Menschen weltweit weiterhin für Frauenrechte einsetzen! Daher gibt es in vielen deutschen Städten Kundgebungen,  Protestmärsche oder Ähnliches. In Versmold richtet die Internationale Frauengruppe zum Beispiel in der Kulturbühne eine Feier von Frauen für Frauen aus, die bereits ausverkauft ist.  

 

Für die Redaktion: 

Jannine Desiree, 8d  

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