Das blaue Sofa: hoher Besuch im Blog

In der letzten Doppelstunde hatten wir „hohen Besuch“ bei uns im Blog: Der ehemalige Schulleiter Herr Franz war mit seiner Frau, die ebenfalls bei uns an der Schule Lehrerin war, bei uns im Blog.

Beide haben sich den zahlreichen Fragen unseres Teams gestellt und geduldig und spannend aus dem Nähkästchen geplaudert.

Am 31. März waren Frau und Herr Franz hier an unserer Schule. Wir haben Ihnen ein paar Fragen zu Ihrer Zeit an dieser Schule gestellt.

Wie lange waren Sie Schulleiter?
Von 1998 bis 2015, also 17 Jahre.
Was ist Ihnen für eine Veränderung aufgefallen?
Der Vertretungsplan über Herrn dem Büro von Herrn Drewes.
Interessieren Sie sich noch für die Veränderungen an dieser Schule?
Wir sind stolz auf diese Schule hier, aber eigentlich wollen wir gar nicht so richtig wissen, was sich hier verändert.
Wie war es für Sie, als Sie gehen mussten?
Es war komisch, aber wir sind direkt danach mit Freunden in den Urlaub gefahren. Vorher haben wir uns noch einmal verabschiedet.
Vermissen Sie die Zeit?
Um ehrlich zu sein nicht wirklich. Die Zeit war zwar schön, aber trotzdem.
Was machen Sie jetzt den ganzen Tag lang?
Wir konnten endlich unseren Garten verschönern, da wir ja nun genug Zeit hatten. Jedoch sind wir nun damit durch und können uns in diesem entspannen.
Was vermissen Sie an der Schule?
Herr Franz: Den Rythmus. Damals ist man um 6 Uhr aufgestanden und hatte dann in der Schule seine Herausforderungen und mittlerweile stehen wir um 8 Uhr auf und haben nicht mehr diese ganzen Herausforderungen und Überraschungen.
Frau Franz: Ich vermisse die Spannung, die es jeden Tag gab, man konnte nie voraussehen, was passieren wird und es gab so viele Ereignisse.
Fiel es Ihnen schwer, in den Ruhestand zu gehen?
Nein.
Sehen Sie sich den Blog an?
Ja.
Erinnern Sie sich noch an den LipDub?
Ja, wir fanden den LipDub sehr toll.
Würden Sie noch einmal Lehrer werden?
Herr Franz: Ja, damals wusste ich noch gar nicht, was ich als späteren Beruf machen will und habe mich dann an meiner Frau orientiert.
Frau Franz: Auf jeden Fall, ich habe diesen Beruf immer schon vorher bewundert.
War es merkwürdig, dass ihr Mann ihr eigener Chef war?(An Frau Franz)
Nein, ich konnte damit prima umgehen.
Ist es komisch, dass Sie der Chef Ihrer Frau waren?(an Herr Franz)
Es war nur etwas komisch, aber auf dem Nachhauseweg haben wir alles besprochen, was besprochen werden musste.
Wie war es, Privates vom Beruflichen zu trennen?
Manchmal mussten wir zuhause noch über einige Dinge reden, aber sonst lief es gut. Geheimnisse, die Schüler einem anvertraut haben, oder sonstiges blieben natürlich vor dem anderen geheim.
Wie war es, dass Ihr Mann Sie auch schon mal im Unterricht überprüft hat? (an Frau Franz)
Hat er eigentlich nicht. Frau Brandt hat das gemacht, weil es ihm selber unangenehm war.
Wie haben Sie ihren Mann während der Arbeit angesprochen?(an Frau Franz)
Meistens habe ich gesagt “unser Chef.“
Wie ist es, heute hier zu sein und interviewt zu werden?
Toll, wir haben das Angebot, hierher zu kommen, direkt ohne zu zögern angenommen!

Steffi aus der R7b

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