Notbetreuung, wie ist die eigentlich so?

Bis Ende der letzten Woche gab es nur einen Schüler aus der 6.ten Klasse, der zur Notbetreuung kam, seit dieser Woche sind es mittlerweile sieben Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 und 6, drei Mädchen und fünf Jungs.

Viktoria ist eine von den drei Mädchen und auch noch Mitglied im Blog. Gemeinsam haben wir heute uns gegenseitig zu der Notbetreuung interviewt.

Über welchen Zeitraum findet morgens die Notbetreuung statt? Die angemeldeten Schülerinnen und Schüler sind von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr da. Die Schulbusse fahren zum Glück ganz normal.

Was macht man eigentlich fünf Stunden morgens in dieser Betreuung? Morgens schauen sich erst einmal alle Ihre Aufgaben bei iserv an und arbeiten. Wenn Probleme bestehen, sind in der Regel zwei bis drei Lehrer Ansprechpartner.

In welchem Raum findet die Notbetreuung statt? Im Computerraum und immer wieder draußen, aber nur dann, wenn die anderen Schüler gerade keine Pause haben.

Geht die Schülerinnen und Schüler eigentlich gerne hierher? Abgesehen davon, dass einige natürlich lieber ausschlafen würden oder lieber zocken würden, finden es eigentlich alle bis auf eine Ausnahme ganz ok.

Was macht man eigentlich, wenn man mit den Aufgaben fertig ist? Man kann entweder mit seinen Freunden im Messenger chatten, seine Einstellungen bei iserv einmal überarbeiten, Youtube-Videos anschauen, mit seinem Handy ein bisschen rumdaddeln (ist ja sonst nicht erlaubt) oder die komplette Gruppe geht mal raus oder spielt malm wieder Kahoot (ein Onlinespiel für Gruppen und Schulklassen).

Und mir als Lehrerin bringt die Notbetreuung wirklich viel Spaß, weil ich viel lieber meine Schülerinnen und Schüler direkt sehe, als nur über den Videochat zu sehen, zu telefonieren oder im schriftlichen Kontakt mit ihnen zu stehen.

Frau Flöring

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