Die Kinderquälerei…

/Die Fortsetzung/

 Im Artikel „Die Kellermathematik“ habe ich die Variante beschrieben, wie man in den höheren Klassen des Gymnasiums statt direkten Weg in die Oberstufenmathematik (OSM) wegen Mangel der Grundkenntnissen in der Elementarer Mathematik (EM) den großen Bogen auswählt und absichtlich bei Wahrscheinlichkeitsrechnung, Stochastik und-und landet und dann kommen unsere „Wunderkinder“ (ich liebe Kinder, die haben da absolut keine Schuld!) studieren und wissen nicht, was zwei hoch minus drei ergibt. Als Folge haben wir dann nach dem ersten Jahr des Studiums 30% -„Auf Wiedersehen!“ Alles logisch! Alle wissen, welch „hochbegabte“ Abiturienten in die Uni und Hochschulen kommen. Was Mathe angeht (dort, wo Mathe im Programm ist!), gemäß Kenntnissen haben mindesten 50% da beim Studium überhaupt nichts zu suchen! Bei Streiks klagen ja die Studenten, das die Hochschullehrer direkt in die Augen den Studenten sagen, dass 50% von ihnen hocken hier in Hörsälen umsonst…

Doch wir wollen, dass alle studieren, das wird bald Pflicht sein!, sonst haben die Doktoren-Professoren in Uni und Hochschulen kein Essen mehr! Man kann sich die Situation so vorstellen: Eine wissen praktisch nichts, die Andere machen alles um diese arme Studierende zu behalten, die Forderungen werden so minimiert, nur die Bruchrechnung geht es nicht in die Uni mit zu schleppen. Tatsache aber ist -ein Drittel fällt weg! Diejenige die bleiben, haben es nicht besser, sie kommen später zum SPIEGEL: Uni-Abschluss und arbeitslos -was tun?! Da habe ich geraten: Zu Bildungsfabrikanten ab Frau A. Schavan gehen und Danke sagen, dass sie jetzt international mithalten können…

Jetzt nehmen wir die Gegenvariante, obwohl sie nicht existiert! Die 5-6. Klasse -das Springbrett in die EM, 7-8. Klasse -Grundkenntnisse der EM in Norm, 8-10. Klasse -sicherer Abschluss der EM und reibungsloser Übergang zum Analysis und weiteren Lineare Algebra (LA) und Analytische Geometrie (AG)! Und hier stellt sich die logische Frage: WOZU?! Wozu die weitere Mathe-Ausbildung im Gymnasium?! Und da gibt es keine andere Antwort, als: Ja, das war schon immer so! Ja, eben, das war Mal, dass ein magerer Ingenieur mehr im Schädel drin gehabt hat, als zehn heutige Mengen-Professoren, vor kurzem habe ich über das gelesen… Schauen wir doch zur Zeit an, was in den Schulen nur noch nicht gelernt wird, alles, außer vielleicht: Auf der Seil tanzen und Feuer schlucken! Wozu noch diese unnötige Kinderquälerei mit dieser Oberstufenmathematik? Die künftige Ärzte, Juristen, Journalisten und-und, die meisten brauchen ja diese OSM gar nicht, mehr gesagt, das sind schon nicht Märchen vom „Optimieren“, „Lotto“ oder „A“ ist Element von „B“; wenn lernen, da muss man schon im Schädel was drin haben, aber WOZU?! Wozu sollen 98% Schüler , wie es AlgunaVez schildert, irgendwas aus der Mathe lernen, das sie nie gebrauchen werden?! Die Wahrheit ist ja, gelernt wird ja nichts, das ist ja bloß Staub in die Augen!!!

Sogar dort, wo die Mathematik gebraucht wird, gibt es zwei große Probleme: Erstens, -Dumm sollten doch die Hochschulen oder Uni sein, die sich auf die Mathekenntnisse aus den Gymnasien verlassen würden, das ist doch der heutige Skandal in allen Hochschulen! Der Lehrpersonal behauptet und geht meist davon aus, die Studenten sollen dies aus den Gymnasien wissen, die arme Anfänger aber haben am häufigsten nichts davon gehört! Zweitens: Die Mathe-Forderungen an Hochschulen sind so verschieden, z.B. für Maschinen, Brücken und andere Bau-Ingenieur-Profile ist der Kern der Mathematik -die Berechnungen in Rahmen der Festigkeitslehre; im Stark-Strom-Elektrowesen und Elektronik -Elektromagnetismus mit Berechnungen von Winkelfunktionen… Da wollen diese Hochschulen oder nicht, aber sie müssen die Abiturienten auf ihre eigene Mathe umstellen, völlig egal, was die von Gymnasien mitgebracht haben. Und deshalb die Frage: Wozu die unnötige Kinderquälerei mit dieser Oberstufenmathematik in den Gymnasien?! Die Kinder werden tagelang in den Gymnasien unnötig gehalten; was Mathe in den 12. und 13. Klasse angeht, wird nichts gegeben und wird praktisch auch nichts gelernt, wie es der „berühmter“ früherer Pisa-Kombinator M. Prenzel selbst bestätigt hat (Die Kellermathematik). Mir nach gibt es da nur eine Erklärung: Die Kultusministerien und Mengen-Doktoren-Professoren suche für sich Beschäftigung, man kann doch nicht verhungern gehen! Wenn sie selbst mit diesem Mathe-Blödsinn-Brei um sich nicht kümmern werden, wer mach es denn für sie?!

 

29.08.09.

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