Archiv der Kategorie: NaWi

Waldjugendspiele im Stadtwald Beelitz

Am 19.07.16 führten die Klassen 3a und 3b der Diesterweg-Grundschule einen ganz besonderen Wandertag durch. Die Waldjugendspiele, die bundesweit in den 3. Klassen angeboten werden, standen auf dem Programm. Nach einem Fußmarsch von ca. 30 Minuten kamen wir im Stadtwald Beelitz an und wurden vom Revierleiter Martin Schmitt und seinem Team in Empfang genommen. Nach einer kleinen Frühstückspause wurden Lose gezogen und somit schnell die Kinder für die 5 Stationen gefunden. Jede Gruppe bestand aus 10 bzw. 9  Schülern.
In der 1. Station „Wissensspiel Natur“, die André Richter leitete, wurden den Kindern verschiedene Tier- und Pflanzenexponate zur Verfügung gestellt. Die Früchte mussten zu den richtigen Bäumen und die Felle, Gehörne und Spuren zu den richtigen Tieren zugeordnet werden. Das war trotz Anschauungstafeln gar nicht so einfach.

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Die 2. Station „Moorpfad“ wurde von Janina Fuchs geleitet. Hier war Teamgeist angesagt. Die Schüler mussten eine Strecke von 15 m mithilfe von Fußmatten überqueren. Dabei durfte nicht der Boden berührt werden. Wenn  eine Matte nicht durch einen Fuß berührt wurde oder zu schnell losgelassen wurde, ohne dass einer drauf stand, ist die Matte ins gedachte Moor gefallen und musste abgegeben werden. Es kam dann schon mal vor, dass drei Kinder auf einer kleinen Matte stehen mussten oder für 9 Kinder nur noch 4 Matten vorhanden waren. Diese Station war sehr knifflig und forderte äußerste Konzentration, Geschicklichkeit und Arbeit im Team.

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Bei der 3. Station „Orientierung mit Kompass“, die vom Revierleiter Martin Schmitt geleitet wurde, ging es darum, mithilfe des Kompasses Aufgabenzettel zu finden und verschiedene Fragen zu beantworten. Bei dieser Station ging es hauptsächlich um Himmelsrichtungen und Wettererscheinungen. Wer im Sachkundeunterricht aufgepasst hat, war hier klar im Vorteil.
Die 4. Station „Sachen im Wald suchen“ wurde von Thomas Meyer geleitet. Hier bekamen die Kinder eine Liste mit 20 Gegenständen, die sie in einer vorgegebenen Zeit in einem begrenzten Waldstück suchen mussten. Dabei spielte die Fantasie und Wahrnehmung eine große Rolle.

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In der  5. Station „Feuerwehr“, die von der Jugendfeuerwehr  unter Leitung von Herrn Beeskow durchgeführt wurde, mussten die Schüler eine Wassermenge von 5 Litern aus einem Eimer über eine Strecke von 10 m mit Naturmaterialien transportieren. Im zweiten Teil ging es um Zielwerfen mit Zapfen in einen Eimer, der 3m entfernt stand. Einen Zusatzpunkt konnte man sich holen, wenn man einen Golfball durch einen Feuerwehrschlauch bis ans andere Ende bekam.

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Jede Station dauerte 30 Minuten. Die Schüler wurden zur nächsten Station geschickt, wenn das Jagdhorn von Herrn Schmitt erklang. Gewechselt wurde im Uhrzeigersinn. Sogar Getränke standen für alle Schüler bereit.
Nach dem Absolvieren der 5 Stationen bei herrlichem Wetter kam die Auswertung. Alle Gruppen lagen dicht beieinander. Das schöne war, dass es keinen Verlierer gab. Jeder bekam eine tolle Urkunde und eine gebastelte Medaille aus Holz.
Das war ein sehr schöner, erlebnisreicher Wandertag.  Wir möchten uns ganz herzlich für die gelungene Durchführung dieser Waldjugendspiele beim Revierleiter Martin Schmitt und seinem Team bedanken. Ein großes Dankeschön auch an die Eltern, die uns begleitet haben.
Wir führten die Waldjugendspiele in diesem Jahr an der Diesterweg-Grundschule zum ersten Mal durch und wollen es in Zukunft für die 3. Klassen am vorletzten Schultag zur Tradition werden lassen.

Klassenlehrerinnen der 3a  J. Michelke und 3b B. Kalus

Auf Löwenjagd im Beelitzer Stadtwald

Am 21. März 2016 wanderte die Klasse 5b durch den Beelitzer Stadtwald. Einige Schüler der Klasse berichten davon:

Am Montag waren wir im Wald. Wir waren mit den Eltern von Leonhard, Joana‘s Papa, Emilys Papa und Frau Päpke dort. Der Förster hieß Martin Schmitt. Wir haben ein Spiel gespielt, das hieß: „Wir gehen heut auf Löwenjagd“. Der Förster hat uns die Spuren, die Wühlstellen und ein Fell vom Wildschwein gezeigt. Außerdem Federn auf dem Waldboden. Zum Schluss waren wir auf dem Waldspielplatz.                     Karoline

Wir waren mit Martin Schmitt im Beelitzer Stadtwald. Es war sehr schön. Wir haben Tierspuren, Felle und Geweihe gesehen.                     Julius

Der Förster hat uns alles über den Wald und die Tiere, die darin leben, erzählt.                   Kira

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Wir haben bei dem Förster Martin Schmitt viel gelernt und ein Spiel, es heißt „Leben des Waldes“ gemacht. Er hat uns Spuren von Reh und Wildschwein gezeigt, und er hat uns auch die Felle dieser Tiere gezeigt.                      Fabian

Der Förster hat uns viel erzählt und vieles, was er uns erzählt hat, wussten wir noch nicht. Elias

Es war ein schöner Tag, wir haben viele Spiele gespielt, Felle und vieles mehr gesehen. Das war interessant.                      Leon V.

„Bioenergie spielerisch begreifen“

Für die Flexklassen und die Regelklassen1 und 2 der Diesterweg Grundschule Beelitz gab es Projektunterricht zum Thema: Bioenergie und Erneuerbare Energien.

Schweres Thema für diese Altersgruppe denkt man, aber so ist es nicht.
Vertreter des Bioenergiedorfes Feldheim kommen kostenlos an Schulen und Kitas und bearbeiten und informieren altersgerecht dieses für unsere Umwelt so wichtige Thema.

Frau B. Ral bearbeitet mit den Schülern innerhalb zweier Unterrichtsstunden die „Bioenergie“.
Zuerst wird den Schülern an simplen Beispielen und mit kleinen Experimenten gezeigt was Bioenergie bedeutet und wie die Energiegewinnung abläuft.

An einem mitgebrachten Modell eines autark funktionierenden Biodorfes wird dann spielerisch erklärt wie aus Mist von Tieren, Getreide und Bakterien Biogas produziert wird und wie dieses Gasgemisch Energie erzeugt. Mit Hilfe von kleinen Modellfiguren wie Tiere, Autos usw. und einem Dorfgrundriss mit Feldern, Ställen und Häusern können die Schüler diesen Kreislauf spielerisch durchgehen. So war der Unterricht für die Schüler sehr interessant und begreifbar.

Ein Dankeschön an Frau Ral, die diesen Unterricht sehr engagiert, interessant und für die Schüler nachhaltig durchführte.

Begeistert kamen die Kinder aus dem Unterricht und erzählten von ihren Beobachtungen.

K. Vondran

P.S: Interesse geweckt? – kappert@nef-feldheim.de

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SoFi 2015

Am 20.03.2015, zum Frühlingsanfang, gab es ein selten zu beobachtendes Ereignis – eine partielle Sonnenfinsternis. Zwischen 10.30 und 11.00 war der Grad der Verdunklung am höchsten, sodass die Kinder mit speziellen Schutzbrillen jeweils für 1 bis 2 Minuten dieses Naturschauspiel beobachten konnten.

Vor allem die jüngeren Schüler waren stark beeindruckt und brauchten Erklärungen, um das, was sie sahen, verstehen zu können. Hilfreich war dabei unter anderem  der Bezug auf die altersgerechten Videos, die im Vorfeld geguckt wurden.

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Einige Kinder malten Bilder zu diesem besonderen Ereignis. Nils fand es besonders spannend, dass ein Indianervolk in früherer Zeit dachte, dass die Sonne erlischt. Deshalb schossen sie brennende Pfeile in den Himmel, um die Sonne wieder anzuzünden. Lianne gefiel die Vorstellung der Menschen aus früherer Zeit, dass Sonne und Mond ein Liebespaar sind und sie sich bei einer Sonnenfinsternis treffen.

Ein Besuch in der Biosphäre

Am 29. April 2013 fuhren die 5. Klassen der Diesterweg-Grundschule Beelitz nach Potsdam, um in der Biosphäre einen tropischen Tag zu erleben. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Saftiges Grün, Wasserfälle, blühende Orchideen und Palmen gab es zu entdecken. Auch hören und riechen konnte die Schüler den Regenwald. Bei den exotischen Tieren mussten die Kids manchmal ganz schön genau hinschauen, denn viele waren gut getarnt. Mit ihren bunten Farben lockten dagegen wunderschöne Schmetterlinge, farbenreiche Fische und Vögel. Der Flugsimulator ermöglichte einen Blick aus der Luft über den echten Regenwald im Amazonasgebiet. Und die derzeitige Sonderausstellung über die Dinosaurier machte den Besuch noch interessanter

Pauline: Ich fand die Biosphäre sehr schön. Am besten haben mir die Schlangen gefallen. Den Flugsimulator mochte ich nicht.

Kevin: Ich fand toll, dass es dort viele Tier- und Pflanzenarten gab. Und ich fand es ziemlich heiß.

Emma: Es war toll, man konnte viele Tiere entdecken. Es hat Spaß gemacht, besonders mit den Dinos. Die Unterwasserwelt war am besten.

Max: Es war sehr schön und interessant dort. Es war sehr warm. Ich möchte am liebsten noch einmal hinfahren.

Annalena: Ich fand es gut in der Biosphäre. Das Klima war nicht so gut. Die Schmetterlinge liebten mein T-Shirt. Den Flugsimulator fand ich beeindruckend. Und ich finde es traurig, dass so viel Regenwald abgeholzt wird, und wenn es so weiter geht, gibt es 2063 keinen mehr.

Lars: Ich hatte sehr viel Spaß. Es war sehr warm und interessant. Den Flugsimulator fand ich gut.

Lea: Ich fand den Wandertag zur Biosphäre Potsdam sehr interessant, weil es sich so anfühlte, als wären wir wirklich im Tropischen Regenwald. Und die Unterwasserwelt ist so realistisch, dort fand ich den Taucherhelm sehr gut, ich war mehrmals im Helm. Und der Tropische Regenwald hat einfach so viele interessante Tiere, dass man es einfach mögen muss. Es war ein interessantes, spannendes und lustiges Erlebnis.

K. Päpke

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Physik begreifen

Wie verhält sich ein Luftballon im Vakuum?

Das wussten die Schüler der 5. und 6. Klassen aus den Neigungsgruppen Biologie und Naturwissenschaften der Diesterweg-Grundschule-Beelitz  bis zu ihrem Projekttag auch nicht.  Am 26. Mai besuchten die Schüler das Deutsche Elektronen-Synchrotron  DESY, ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft in Zeuthen. Im Forschungszentrum wurden die Schüler von Studenten betreut.

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Zuerst mussten alle den Umgang mit den Vakuumpumpen lernen. Dann ging es ans Experimentieren. Jeder Teilnehmer erhielt eine Aufgabenmappe.  Unter Anleitung der Studenten, jeder Arbeitstisch hatte einen Betreuer,  wurden die Experimente durchgeführt. Mit Eifer und Spannung wurde untersucht, wie sich ein Luftballon unter einer Vakuumsglocke verhält.  Der Ballon wurde zum Erstaunen von Johann und Jakob und den anderen Schülern immer größer.

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Erik und Gino waren fasziniert, welche Wirkung der nicht spürbare Luftdruck  auf eine Folie ausübt.  Lukas, Sven und Maximilian probierten die Magdeburger Halbkugeln auseinander zuziehen, obwohl sie sich anstrengten, schafften sie es nicht.  Anton und Timon staunten über die Fallgeschwindigkeit von einer Feder und einer Stahlkugel in einem Vakuumgefäß. Begeistert waren alle Teilnehmer vom Abschlussexperiment, ein Schaumkuss unter einer Vakuumglocke.

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Beim eigenständigen Experimentieren entwickelten die Schüler und Schülerinnen den Ehrgeiz, physikalische Gesetzmäßigkeiten auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig erlebten sie die Faszination der Forschung. Ohne Zeit- und Notendruck erfuhren die Schüler, wie spannend und interessant Physik sein kann.  Alle Teilnehmer fanden den Besuch im Schülerlabor sehr interessant und lehrreich.  Und wer weiß, angeregt durch die beeindruckenden Experimente, vielleicht wird ja mal ein Teilnehmer ein Naturwissenschaftler.

Fachbereich Naturwissenschaften der GS Beelitz, S. Haase und P. Schmidt