Archiv der Kategorie: Projekte

Haben Wölfe etwas mit Bienen zu tun?

Am 18.05. und 04.06.2018 wartete die Naturpädagogin Andrea Künnemann an der Nieplitz  auf die Klassen Flex C und Flex B und gestaltete einen interessanten Tag zum Thema Bienen mit ihnen. So ergänzten die Kinder ihr Wissen über den Körperbau der Honigbiene, erfuhren, wie nützlich die Arbeit der kleinen Insekten ist und kosteten verschiedene Honigsorten.

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In einem Spiel konnten sie nachstellen, vor welchem Feind sich die Honigbiene hüten muss. Es gibt eine Wespe, die Bienenwolf heißt. Sie jagt Honigbienen, um sie ihren Larven als Nahrung zur Verfügung zu stellen. In anderen Aktionen imitierten die Kinder die Suche der Bienen nach Nektar und den Transport der süßen Nahrung in ihren Bienenstock.

Zum Abschluss hatte jeder die Möglichkeit eine Nisthilfe für Wildbienen herzustellen oder Saat für Bienenweide in Töpfchen oder Samenknödel auszubringen. Es war ein großartiger, aktiver und lehrreicher Tag. Vielen Dank Andrea!

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Knobeln, rechnen, staunen – ein Mathetag an der Diesterweg-Grundschule

Was ist wohl schwerer, ein Sack voll Heu oder ein Gewicht von zwei Kilogramm?

Mit dieser und anderen Aufgaben haben sich die Schüler und Schülerinnen der Diesterweg-Grundschule am 22. März bei ihrem 9. Tag der Mathematik befasst. In zahlreichen Stationen konnten die Kinder Mathematik einmal anders erleben. So bastelten sie Würfel, schrieben mit dem Taschenrechner Wörter und betrieben „mathematisch“ Sport.  Bei logischen Spielen waren ihre Knobelkünste gefragt, sie entdeckten die Mathematik in der Kunst und stellten fest, wie wichtig das Kopfrechnen beim Einkaufen ist.  Die Schüler und Schülerinnen der 3. bis 6. Klasse erforschten ein Buch mathematisch. Sie ermittelten das Gewicht sowie die Länge und Breite, zählten Wörter  und lösten noch andere Aufgaben dazu. Erfreulich war auch zu sehen, wie begeistert die „Großen“ aus den 6. Klassen ihren  jüngeren Mitschülern  beim Lösen der Aufgaben halfen. Dass die Mathematik nicht nur graue Theorie ist, sondern auch in der Berufswelt benötigt wird, erklärte Frau B. von der Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark an ihrer Station, wofür wir ihr sehr dankbar sind. Auch hatten wir wieder Unterstützung von den Schülerinnen und Schülern des Sally-Bein Gymnasiums, die an ihren Stationen mit den Grundschülern bastelten und rätselten. Es hat allen sehr viel Spaß und Freude bereitet.

P. Sch.

Der Chor besucht die Projektwoche der „Klangwelten“ im FEZ Berlin

Auch in diesem Jahr war es dem Chor der „Diesterweg-Grundschule“ wieder ermöglicht worden, an der Projektwoche des Musikfestivals „Klangwelten“, in diesem Jahr unter dem Motto „StreetBeatz- Sounds dieser Welt“, im FEZ in der Wuhlheide / Berlin teilzunehmen. Nachdem unser Weihnachtsprogramm sehr erfolgreich über die Bühne ging, erstattete uns die Stadt Beelitz die Buskosten, so dass wir nur noch den Eintrittspreis zu entrichten hatten. Es erwartete uns wieder ein erlebnisreicher Vormittag.
Zuerst gab es ein kleines, musikalisches „Warming up“ im Foyer des FEZ. Ein Musiker animierte alle Teilnehmer rhythmisch mit Körper-Percussion mitzumachen.
Im Anschluss daran besuchten wir ein Mitmach- Konzert zweier Vollblutmusiker, die den Rhythmus im Blut hatten. Wenn jemand etwas über die Beats der Straßen dieser Welt zu erzählen hat, dann die akustischen Weltenbummler Claudio und Yoyo, die „Groovetrotters“.Als wir den Zuschauersaal betraten, sahen wir schon diverse Rhythmusinstrumente auf der Bühne aufgebaut, wie z.B. Rahmentrommeln, Sticks, Chaker, aber auch Wasserbehälter mit hohlen Kürbissen und diversen Klangerzeugern wie Schläuchen, Zimbeln, Eimer, Blechtonnen, Straßenbesen, Wasserflaschen usw. . Mit Beginn des Konzertes hörten wir zunächst leise, fast mystische Klänge, die einen Zauber über den Saal legten. Eine Kamera fing das Spiel der Künstler hautnah ein, so dass es die Kinder auf einer großen Leinwand verfolgen konnten. So hatten diese Gelegenheit, die Instrumente zu erleben und zu betrachten. Der Rhythmus ging aber auch ins Blut. Die Künstler leiteten die Zuschauer an mitzumachen. Die Begeisterung der Schüler war nicht zu bremsen. Zu erleben, wie man mit einfachsten Mitteln Klänge produzieren kann, auch mit dem eigenen Körper, animierte auch meine Chorkinder in der Pause danach fleißig weitere Rhythmen zu spielen und auszuprobieren.
Anschließend besuchten wir dann unseren eigentlichen Workshop, der da hieß:
„Bucket folk“. Unser Coach, ein waschechter Musiker mit irischem Temperament, trainierte mit uns weitere Trommel-Basics auf großen Plastikeimern, die mit Filz beklebt waren. Man spielte mit beiden Händen abwechselnd. Die Rhythmen wurden allen gezeigt. Dann wurde gemeinsam und in Gruppen geübt. Gleichzeitig spielte unser Coach auf seiner Geige oder seinem Banjo eine irische Volksweise. Unser getrommelter Rhythmus gab dazu den Takt an, ähnlich als würden Füße den Rhythmus stampfen. Es war eine hohe Konzentration erforderlich, wenn es in der großen Gruppe gut klingen sollte. Für alle war es anstrengend, aber auch ein begeisterndes Erlebnis. Abschließend wurden auch noch Boomwhacker, klingende Röhren, durch die Kinder eingesetzt, die die Dreiklangsbegleitung der Melodie unterstützten. Am Ende durften die Kinder das Banjo und die geige genauer ansehen und einmal das Gewicht des Banjos spüren, denn es wog ca. 5 kg. Wär hätte das gedacht!
Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es uns wieder gelingen sollte an den „Klangwelten“ im FEZ teilzunehmen und ausreichend Plätze zu ergattern.

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Wir sind 100 Tage schlauer!

Am 26. Februar 2018 feierten die Flex-Klassen 1/2 B und 1/2 C ihr „100-Tage-Fest“.
Nachdem seit Beginn des Schuljahres in beiden Klassen für jeden Schultag ein Stäbchen in ein Glas gestellt wurde, gab es nun, anlässlich des 100sten Schultages, einen ganzen Tag lang Aufgaben, Spiele und Basteleien zur Zahl 100.
Wieviel ist eigentlich 100? Diese und mehr Fragen galt es zu beantworten. So brachte unter anderem jede*r Schüler*in 100 Dinge von zu Hause mit und beim Zählen und Vergleichen zeigte sich: 100 Strohhalme brauchen mehr Platz als 100 Smarties! An verschiedenen Stationen ging es weiter: Wie lang ist eigentlich eine Kette aus 100 Perlen. Wie viele Wörter kannst du in 100 Sekunden lesen? Wer würfelt sich schneller zur 100? Wie groß ist ein Turm aus 100 Bausteinen? Schaffen wir es als Klasse zusammen 100 Wörter zu schreiben? Wie sieht ein Monster mit 100 Wackelaugen aus? Und kann ich erraten, in welchem der Gläser genau 100 Nudeln drin sind?
Zu guter Letzt entstanden auch in Kunst witzige Autos, Tiere und Gesichter aus der Zahl 100.
Was für ein schlauer Tag!

J. Sch.

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Deutsch – den ganzen Tag

Ein weiterer Höhepunkt des Schuljahres 2015/16 ist vorbei. Am 24.05.2016 fand unser traditioneller Deutschtag statt. Für Klasse 1 und 2 gab es Wort-Tüftel und andere Buchstaben – und Wörterspiele, einen Schnelllesetest, Scrabble, Übungen am Computer, Wortartenspiele und weitere Stationen. Beim Wäscheleinen-Tier-ABC auf dem Schulhof kam auch die Bewegung nicht zu kurz.

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Auch für die 3. bis 6. Klassen waren vielfältige Stationen im Angebot, an denen die Schüler sich mit verschiedensten Aspekten unserer Sprache auseinandersetzen konnten. Da war für jeden etwas dabei.

Ohne die Eltern, die uns an den Stationen unterstützt haben, und die teilweise selbst eine Station geleitet haben, wäre so ein tolles und umfangreiches Angebot nur sehr schwer umsetzbar gewesen. Vielen Dank für die große Hilfe!

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Englischolympiade

Am 09.Mai 2016 fand in unserer Schule die diesjährige Englischolympiade statt. Einige der besten Schüler der Klassen 3 bis 6 lösten Olympiadeaufgaben zum Thema “Europa”.

Zur Übergabe der Sieger- und Teilnehmerurkunden stellten sich, als Rahmenprogramm, Kinder in englischer Sprache vor, die aus anderen Ländern nach Deutschland kamen und jetzt in unserer Schule lernen.

Alexia, Safa, Mate, Balacz, Leonidas und Kaspar brachten dazu landestypische Dinge aus ihren Heimatländern mit. Ihnen wurde interessiert zugehört und mit Beifall gedankt.

Allen Teilnehmern noch einmal herzlichen Glückwunsch

E. Kahnt, Englischlehrerin

Spuren entdecken – mit allen Sinnen durch den Wald

Am letzten Tag vor den Osterferien hatte die Flexklasse d eine Verabredung mit Herrn Schmitt, dem Stadtwaldförster von Beelitz. Er erwartete uns am Waldrand, um uns durch den Wald zu führen und uns mit geschultem Auge auf die vielen Spuren aufmerksam zu machen, die Tiere im Wald hinterlassen.

In Vorbereitung auf diesen Wandertag war Herr Richter, der Papa von Helena und ehrenamtlicher Jäger, mit dem Lernort Natur Mobil bei uns in der Schule und hat den Kindern, anhand von Präparaten, Fellen und Geweihen einen Überblick über die in unserer Region vorkommenden Tierarten gegeben.

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Mit all unseren Sinnen machten wir uns auf, den Wald zu erkunden. Dabei verließen wir die Wege und schlugen die Pfade der Tiere ein. So entdeckten wir den Schlafplatz von Wildschweinen, fanden kleine Bäumchen, an denen Rehe geknabbert haben und hörten den Eichelhäher, den Polizisten des Waldes.

Am Waldspielplatz wartete dann Herr Richter auf uns. Beide Männer führten die Kinder in die Kompasskunde ein und absolvierten einen kleinen Orientierungslauf.

Nach einer ordentlichen Stärkung beim Picknik wurden noch kleine Überraschungen gesucht, die der Osterhase versteckt hatte. Leider blieb nur noch sehr wenig Zeit, um auf dem Waldspielplatz zu spielen.

S. Haase

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Kindermeinungen:

Aliza : „Der Förster war total nett.“

Felize: „Ich fand es schön, dass wir ein Schlafzimmer von den Wildschweinen gesehen haben.“

Raphael: „Am besten hat mir das Spiel mit dem Eichelhäher gefallen.“

Nathalie: „Der Eichelhäher ist der Polizist des Waldes, weil er die anderen Tiere warnt, wenn Gefahr droht.“

Leonard: „Der Förster hat Sachen für uns im Wald versteckt, die wir uns ansehen konnten. Ein Geweih und auch Fell.“

Leon: „Der Förster hatte keinen Hut mit Feder und kein Gewehr.“

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Mathetag 2016

Der 28.01.2016 stand im Zeichen der Mathematik. Wie in den vergangenen Jahren wurde der Stundenplan für einen Tag außer Kraft gesetzt und die Kinder unserer Schule konnten verschiedene klassenübergreifende Angebote rund um die Mathematik nutzen. Es durfte nach Herzenslust gerechnet und geknobelt werden. Einen großen Teil nahmen geometrische Stationen ein.

An diesem besonderen Tag besuchten auch viele Eltern unsere Schule. Sie betreuten Stationen oder waren Begleiter unserer Erst- und Zweitklässler. Wir danken für die großartige Unterstützung und hoffen, dass es diesen Eltern genausoviel Freude gemacht hat den Mathetag zu erleben, wie ihren Kindern.

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Ab geht die Post

Dass dies in früheren Zeiten eher eine langsame Fortbewegung bedeutete, erfuhren die Schüler der Klasse 5b der Diesterweg-Grundschule Beelitz bei ihrer Exkursion ins örtliche Postmuseum am 21. Dezember 2015. Empfangen wurden sie von einem Postbeamten in Uniform, worüber sie sehr staunten. Herr Fließ, der das Museum leitet, erzählte den Schülern viele interessante Fakten aus der Geschichte der Stadt Beelitz sowie über das Reisen in früheren Zeiten. Dabei wurden mit der Kutsche nicht nur Reisenden sondern auch die Post, also Briefe und Pakete, transportiert. Beelitz war eine wichtige Station, denn hier wurden die Pferde gewechselt und die Passagiere konnten sich kurz erholen.

Die Reise in einer Postkutsche über holprige Straßen war damals sehr beschwerlich und lang. So dauerte eine Fahrt von Berlin nach Leipzig über 33 Stunden. Der dazu nötige „Königlich-Preußische Reise-Pass für das Inland“ konnte in Beelitz gekauft werden. Die Schüler aber bekamen ihn umsonst. Allerdings dauerte ihre Reise auch nicht so lange und sie brauchte dazu ihre Phantasie. Doch das gelang auf Grund der vielen Exponate im Museum sehr gut. So war es ein toller Ausflug in frühere Zeiten.

Vielen Dank an Herrn Fließ für die interessanten Stunden.

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K. Päpke