Archiv der Kategorie: Projekte

Knobeln, rechnen, staunen – ein Mathetag an der Diesterweg-Grundschule

Was ist wohl schwerer, ein Sack voll Heu oder ein Gewicht von zwei Kilogramm?

Mit dieser und anderen Aufgaben haben sich die Schüler und Schülerinnen der Diesterweg-Grundschule am 22. März bei ihrem 9. Tag der Mathematik befasst. In zahlreichen Stationen konnten die Kinder Mathematik einmal anders erleben. So bastelten sie Würfel, schrieben mit dem Taschenrechner Wörter und betrieben „mathematisch“ Sport.  Bei logischen Spielen waren ihre Knobelkünste gefragt, sie entdeckten die Mathematik in der Kunst und stellten fest, wie wichtig das Kopfrechnen beim Einkaufen ist.  Die Schüler und Schülerinnen der 3. bis 6. Klasse erforschten ein Buch mathematisch. Sie ermittelten das Gewicht sowie die Länge und Breite, zählten Wörter  und lösten noch andere Aufgaben dazu. Erfreulich war auch zu sehen, wie begeistert die „Großen“ aus den 6. Klassen ihren  jüngeren Mitschülern  beim Lösen der Aufgaben halfen. Dass die Mathematik nicht nur graue Theorie ist, sondern auch in der Berufswelt benötigt wird, erklärte Frau Belz von der Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark an ihrer Station, wofür wir ihr sehr dankbar sind. Auch hatten wir wieder Unterstützung von den Schülerinnen und Schülern des Sally-Bein Gymnasiums, die an ihren Stationen mit den Grundschülern bastelten und rätselten. Es hat allen sehr viel Spaß und Freude bereitet.

P. Schmidt

Der Chor besucht die Projektwoche der „Klangwelten“ im FEZ Berlin

Auch in diesem Jahr war es dem Chor der „Diesterweg-Grundschule“ wieder ermöglicht worden, an der Projektwoche des Musikfestivals „Klangwelten“, in diesem Jahr unter dem Motto „StreetBeatz- Sounds dieser Welt“, im FEZ in der Wuhlheide / Berlin teilzunehmen. Nachdem unser Weihnachtsprogramm sehr erfolgreich über die Bühne ging, erstattete uns die Stadt Beelitz die Buskosten, so dass wir nur noch den Eintrittspreis zu entrichten hatten. Es erwartete uns wieder ein erlebnisreicher Vormittag.
Zuerst gab es ein kleines, musikalisches „Warming up“ im Foyer des FEZ. Ein Musiker animierte alle Teilnehmer rhythmisch mit Körper-Percussion mitzumachen.
Im Anschluss daran besuchten wir ein Mitmach- Konzert zweier Vollblutmusiker, die den Rhythmus im Blut hatten. Wenn jemand etwas über die Beats der Straßen dieser Welt zu erzählen hat, dann die akustischen Weltenbummler Claudio und Yoyo, die „Groovetrotters“.Als wir den Zuschauersaal betraten, sahen wir schon diverse Rhythmusinstrumente auf der Bühne aufgebaut, wie z.B. Rahmentrommeln, Sticks, Chaker, aber auch Wasserbehälter mit hohlen Kürbissen und diversen Klangerzeugern wie Schläuchen, Zimbeln, Eimer, Blechtonnen, Straßenbesen, Wasserflaschen usw. . Mit Beginn des Konzertes hörten wir zunächst leise, fast mystische Klänge, die einen Zauber über den Saal legten. Eine Kamera fing das Spiel der Künstler hautnah ein, so dass es die Kinder auf einer großen Leinwand verfolgen konnten. So hatten diese Gelegenheit, die Instrumente zu erleben und zu betrachten. Der Rhythmus ging aber auch ins Blut. Die Künstler leiteten die Zuschauer an mitzumachen. Die Begeisterung der Schüler war nicht zu bremsen. Zu erleben, wie man mit einfachsten Mitteln Klänge produzieren kann, auch mit dem eigenen Körper, animierte auch meine Chorkinder in der Pause danach fleißig weitere Rhythmen zu spielen und auszuprobieren.
Anschließend besuchten wir dann unseren eigentlichen Workshop, der da hieß:
„Bucket folk“. Unser Coach, ein waschechter Musiker mit irischem Temperament, trainierte mit uns weitere Trommel-Basics auf großen Plastikeimern, die mit Filz beklebt waren. Man spielte mit beiden Händen abwechselnd. Die Rhythmen wurden allen gezeigt. Dann wurde gemeinsam und in Gruppen geübt. Gleichzeitig spielte unser Coach auf seiner Geige oder seinem Banjo eine irische Volksweise. Unser getrommelter Rhythmus gab dazu den Takt an, ähnlich als würden Füße den Rhythmus stampfen. Es war eine hohe Konzentration erforderlich, wenn es in der großen Gruppe gut klingen sollte. Für alle war es anstrengend, aber auch ein begeisterndes Erlebnis. Abschließend wurden auch noch Boomwhacker, klingende Röhren, durch die Kinder eingesetzt, die die Dreiklangsbegleitung der Melodie unterstützten. Am Ende durften die Kinder das Banjo und die geige genauer ansehen und einmal das Gewicht des Banjos spüren, denn es wog ca. 5 kg. Wär hätte das gedacht!
Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es uns wieder gelingen sollte an den „Klangwelten“ im FEZ teilzunehmen und ausreichend Plätze zu ergattern.

klangwelten klangwelten
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Wir sind 100 Tage schlauer!

Am 26. Februar 2018 feierten die Flex-Klassen 1/2 B und 1/2 C ihr „100-Tage-Fest“.
Nachdem seit Beginn des Schuljahres in beiden Klassen für jeden Schultag ein Stäbchen in ein Glas gestellt wurde, gab es nun, anlässlich des 100sten Schultages, einen ganzen Tag lang Aufgaben, Spiele und Basteleien zur Zahl 100.
Wieviel ist eigentlich 100? Diese und mehr Fragen galt es zu beantworten. So brachte unter anderem jede*r Schüler*in 100 Dinge von zu Hause mit und beim Zählen und Vergleichen zeigte sich: 100 Strohhalme brauchen mehr Platz als 100 Smarties! An verschiedenen Stationen ging es weiter: Wie lang ist eigentlich eine Kette aus 100 Perlen. Wie viele Wörter kannst du in 100 Sekunden lesen? Wer würfelt sich schneller zur 100? Wie groß ist ein Turm aus 100 Bausteinen? Schaffen wir es als Klasse zusammen 100 Wörter zu schreiben? Wie sieht ein Monster mit 100 Wackelaugen aus? Und kann ich erraten, in welchem der Gläser genau 100 Nudeln drin sind?
Zu guter Letzt entstanden auch in Kunst witzige Autos, Tiere und Gesichter aus der Zahl 100.
Was für ein schlauer Tag!

J. Schulz

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Der Chor besucht die „Bunten Töne“ im FEZ Berlin

Auch in diesem Jahr war es dem Chor der „Diesterweg-Grundschule“ wieder ermöglicht worden, an einem Workshop im FEZ in der Wuhlheide / Berlin teilzunehmen. Nachdem unser Weihnachtsprogramm sehr erfolgreich über die Bühne ging, erstattete uns die Stadt Beelitz die Buskosten, so dass wir nur noch den Eintrittspreis zu entrichten hatten. Es erwartete uns  ein erlebnisreicher Vormittag. Zuerst gab es ein kleines, musikalisches „Warming up“  im Foyer des FEZ. Ein Vollblutmusiker animierte alle Teilnehmer rhythmisch im Beat-Boxing mitzumachen. Im Anschluss daran besuchten wir ein Mitmach- Konzert unter dem Motto „Bunte Töne – Die HipHop-Show“.

Als wir den Zuschauersaal betraten, sahen wir bereits einen DJ auf der Bühne, der passende HipHop-Musik an seinen Turntables auflegte. Fünf bekannte Künstler aus der Berliner HipHop-Szene gestalteten das Programm. Die Kinder wurden nicht nur darüber informiert, was zum HipHop-Styl gehört, sondern sie erlebten Live-Vorführungen der 5 Künstler und ihrer Genre. Grafitti, Rap, Breakdance, Beatbox und DJing bildeten eine Einheit, die jedem kreativ Denkenden einen Zugang bot, sich zu entfalten. Wir erlebten den Geist des HipHop mit all seinen Werten und Gesetzen. Alle fünf Elemente ließen die Show zu einem Ganzen werden. Die Kinder konnten sich mit Spins und anderen Posen beim Braekdance auf der Bühne beteiligen. Ein Sprayer verewigte sehr kunstvoll den Namen eines Geburtstagskindes aus dem Publikum auf einer weißen Leinwand, die sich außerhalb des Gebäudes befand. Mit Kameraaufnahmen wurden die Bilder im Konzertsaal live wiedergegeben. Ein Rapper und ein Beatbox-Künstler zeigten im Freestyle, was sie konnten. Die Begleitung kam darum nicht immer vom DJ. Die Kinder wurden fleißig animiert sich einzubringen und mitzumachen. Erste Schritte im Beatboxing erprobten sie mit dem ganzen Saal. Es entstand eine lockere, begeisterte Atmosphäre und nebenbei bunte Bilder im Kopf, an der Wand und später in vielen Work-Shops, die die Kinder besuchen konnten.

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Unsere Chorgruppe besuchte die „Bilderreise“. Eine brasilianische Künstlerin gestaltete mit den Schülern ein Klangerlebnis auf Orff-Instrumenten zu Bildern. Dabei konnten die Schüler sich an Instrumenten erproben, die wir zum größten Teil nicht an unserer Schule haben. So war es für alle eine komplett neue Erfahrung, die sie begeisterte.

Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es uns wieder gelingen sollte an den Klangwelten im FEZ teilzunehmen und ausreichend Plätze zu ergattern.

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Waldjugendspiele im Stadtwald Beelitz

Am 19.07.16 führten die Klassen 3a und 3b der Diesterweg-Grundschule einen ganz besonderen Wandertag durch. Die Waldjugendspiele, die bundesweit in den 3. Klassen angeboten werden, standen auf dem Programm. Nach einem Fußmarsch von ca. 30 Minuten kamen wir im Stadtwald Beelitz an und wurden vom Revierleiter Martin Schmitt und seinem Team in Empfang genommen. Nach einer kleinen Frühstückspause wurden Lose gezogen und somit schnell die Kinder für die 5 Stationen gefunden. Jede Gruppe bestand aus 10 bzw. 9  Schülern.
In der 1. Station „Wissensspiel Natur“, die André Richter leitete, wurden den Kindern verschiedene Tier- und Pflanzenexponate zur Verfügung gestellt. Die Früchte mussten zu den richtigen Bäumen und die Felle, Gehörne und Spuren zu den richtigen Tieren zugeordnet werden. Das war trotz Anschauungstafeln gar nicht so einfach.

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Die 2. Station „Moorpfad“ wurde von Janina Fuchs geleitet. Hier war Teamgeist angesagt. Die Schüler mussten eine Strecke von 15 m mithilfe von Fußmatten überqueren. Dabei durfte nicht der Boden berührt werden. Wenn  eine Matte nicht durch einen Fuß berührt wurde oder zu schnell losgelassen wurde, ohne dass einer drauf stand, ist die Matte ins gedachte Moor gefallen und musste abgegeben werden. Es kam dann schon mal vor, dass drei Kinder auf einer kleinen Matte stehen mussten oder für 9 Kinder nur noch 4 Matten vorhanden waren. Diese Station war sehr knifflig und forderte äußerste Konzentration, Geschicklichkeit und Arbeit im Team.

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Bei der 3. Station „Orientierung mit Kompass“, die vom Revierleiter Martin Schmitt geleitet wurde, ging es darum, mithilfe des Kompasses Aufgabenzettel zu finden und verschiedene Fragen zu beantworten. Bei dieser Station ging es hauptsächlich um Himmelsrichtungen und Wettererscheinungen. Wer im Sachkundeunterricht aufgepasst hat, war hier klar im Vorteil.
Die 4. Station „Sachen im Wald suchen“ wurde von Thomas Meyer geleitet. Hier bekamen die Kinder eine Liste mit 20 Gegenständen, die sie in einer vorgegebenen Zeit in einem begrenzten Waldstück suchen mussten. Dabei spielte die Fantasie und Wahrnehmung eine große Rolle.

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In der  5. Station „Feuerwehr“, die von der Jugendfeuerwehr  unter Leitung von Herrn Beeskow durchgeführt wurde, mussten die Schüler eine Wassermenge von 5 Litern aus einem Eimer über eine Strecke von 10 m mit Naturmaterialien transportieren. Im zweiten Teil ging es um Zielwerfen mit Zapfen in einen Eimer, der 3m entfernt stand. Einen Zusatzpunkt konnte man sich holen, wenn man einen Golfball durch einen Feuerwehrschlauch bis ans andere Ende bekam.

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Jede Station dauerte 30 Minuten. Die Schüler wurden zur nächsten Station geschickt, wenn das Jagdhorn von Herrn Schmitt erklang. Gewechselt wurde im Uhrzeigersinn. Sogar Getränke standen für alle Schüler bereit.
Nach dem Absolvieren der 5 Stationen bei herrlichem Wetter kam die Auswertung. Alle Gruppen lagen dicht beieinander. Das schöne war, dass es keinen Verlierer gab. Jeder bekam eine tolle Urkunde und eine gebastelte Medaille aus Holz.
Das war ein sehr schöner, erlebnisreicher Wandertag.  Wir möchten uns ganz herzlich für die gelungene Durchführung dieser Waldjugendspiele beim Revierleiter Martin Schmitt und seinem Team bedanken. Ein großes Dankeschön auch an die Eltern, die uns begleitet haben.
Wir führten die Waldjugendspiele in diesem Jahr an der Diesterweg-Grundschule zum ersten Mal durch und wollen es in Zukunft für die 3. Klassen am vorletzten Schultag zur Tradition werden lassen.

Klassenlehrerinnen der 3a  J. Michelke und 3b B. Kalus

Projektcircus Sperlich – das Finale

09.06.2016,Donnerstag

Heute war es so weit: die Generalprobe, die Probe vor der 1.Show.

Es war sehr spannend erst kam die Schwarzlichtshow dann die Piraten. Nach den Piraten kamen die Clowns und anschließend die Seiltänzer und die Trapez-Leute, dann kamen wir. Allesamt waren so aufgeregt aber letzendlich war es nicht schlimm.

Nach der Probe sind alle nach Hause gefahren. Und wir waren alle gespannt auf die Vorstellung am Abend. Das war die Generalprobe.

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Um 16.30 trafen wir uns an der Turnhalle. Dort haben wir uns umgezogen und gewartet bis zur Pause – 1 Stunde lang laaangweilig!

Alle, aber wirklich alle, waren sooo aufgeregt. Wir konnten uns kaum noch halten. Aber als wir dann endlich dran waren, so schlimm war es gar nicht. Anschließend waren doch alle glücklich. Und der Tag war vorbei.

Gerrit Klebba

Vierter Tag Generalprobe

Wir trafen uns heute auf unserem Schulhof und gingen dann los zu dem Zirkuszelt. Wieder mal wurden wir freundlich begrüßt. Dann wurde wir ins Zelt gebeten und nahmen Platz: Gruppe A im hinteren Bereich, Gruppe B als Zuschauer vorne. Schon ging es los mit der Generalprobe.

Es fing an mit dem Schminken von Jessi.

Dann kamen die Fische in der Schwarzlichtshow (Tüchertanz), danach kam die Piratenshow. Alle Piraten liefen mit einem „Hey, Hey!“ rein und mit dem Schwert in der Hand. Anschließend kamen die Jongleure, im Anschluss die Taubenshow, dann die Otto-Clowns und dann das wunderschöne Seiltanzen. Hinterher war eine zehnminütige Pause, die schnell herumging.

Nach der Pause kamen die magischen Zauberer. Zwei Hexen liefen in der Manege zwei Runden. Hinter ihnen kamen zwei Kistenträger und stellten die Kiste an der Seite ab. Hinterher kamen die Zauberer. Dann ging der Flug der Fliegehexe los. Sie zündete das Feuer an und danach den Kessel und dann folgte die dramatische Musik und sie flog los. Nun kam der erste Trick: Es wurde eine Blume aus einem Gefäß gezaubert. Im zweiten Trick wurden drei lose Tücher verknotet wieder aus dem Sack herausgezogen. Hinterher folgten noch vier weitere Tricks. Im letzten wurde aus einem kleinen Hasen ein großer gezaubert.

Nun kamen die Clowns mit Magie. Nach ihnen kam das Trapez an die Reihe. Im Anschluss folgten ihnen die Fakire mit der Feuershow hinterher. Sie trugen eine sehr lange Schlange.

Danach kamen die Clowns mit den Blumen. Die Clowns spuckten sich gegenseitig mit Wasser voll. Und schon kamen die Akrobaten in das Zelt.

Zuletzt kamen Tina und Jessi ins Zelt, schminkten sich ab und verabschiedeten sich.

Der Zirkusdirektor holte die Helfer, Tina und Jessi und dann die kleinen Artisten in die Manege und alle sangen das Zirkuslied.

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Ein großes Dankeschön

Nachdem schon der dritte Tag unseres Zirkusprojektes vorbei ist, möchten wir uns bei einigen Helfern recht herzlich bedanken.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an die Erzieher des Hortes Kinderland. Wir schätzen es sehr, dass sie die Hortkinder immer gleich nach den Proben übernehmen.

Einen kräftigen Applaus geben wir auch Frau Grünwald und allen Mitarbeitern der Küche, die für unsere Verpflegung sorgen.

rosen