Archiv der Kategorie: Prävention

Ein Bus als Schule – Busschule


Wie jedes Jahr im Herbst kam die Busschule zu uns nach Beelitz um mit den Schulanfängern das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus zu lernen.

Vor den Herbstferien erlebten unsere Erstklässler der Flex- und Regelklassen interessante und lehrreiche 90 min im Rahmen der Verkehrserziehung.

An so einem Bus gibt es eine Menge zu entdecken. Neben den großen Rädern sehen Schulkinder ganz schön klein aus. Einige Mädchen und Jungen trauten sich und stellten sich in die Tür, die dann vom Busfahrer geschlossen wurde. Es passierte natürlich nichts, die Sensoren sorgten dafür, dass die Tür wieder aufging. Alle Schulanfänger wissen jetzt auch, was die vielen Bilder und Knöpfe im und am Bus zu bedeuten haben.

busschule busschule
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Wie verhalte ich mich an der Bushaltestelle? Worauf muss ich beim Ein- und Aussteigen achten? Wie verhalte ich mich im Bus? Diese und viele andere Fragen wurden kindgerecht und auf anschauliche Weise beantwortet. So erlebten die Kinder, was mit dem Dummy Mäxchen passierte, als er sich zu dicht an den Straßenrand stellte und der Bus ihn anfuhr. Zum Glück hatte Mäxchen nur eine kleine Schürfwunde…

Bei einer Fahrt auf dem Gelände der Verkehrsbetriebe im Gewerbegebiet machte der Busfahrer dann sogar eine Vollbremsung. Er hatte uns das aber vorher verraten, sodass wir uns gut festhalten konnten. Jedes Kind musste dann noch seine Fahrkarte entwerten, denn ohne Fahrkarte zu fahren, ist nicht erlaubt.Zum Abschied bekamen die Kinder eine Brotbüchse, ein Malbuch und einen Stundenplan. 

Es hat nicht nur den Kindern gut gefallen, auch die Lehrerinnen hatten ihren Spaß. Vielen Dank. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

S. Haase

busschule busschule
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Sicherer Schulweg

In der zweiten Schulwoche besuchten zwei Polizistinnen die Erstklässler der 1a und 1b und die Flex-Klassen, um mit den Kindern die  Gefahren auf dem Schulweg zu besprechen und das sichere Überqueren der Straße an der Fußgängerampel zu üben. Zusätzlich probierten die Kinder, wie man eine Straße ohne Ampel gefahrlos überquert.

Diese Präventionsmaßnahme findet seit einigen Jahren zu Beginn des Schuljahres statt. Vielen Dank an Frau Jordan und Frau Ritter.

schulweg schulweg
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Wir üben den Schulweg

Am 14., 15. und 16. September bekamen die Kinder der Flex-Klassen a bis d und die Regelklasse 1 Besuch von den Polizistinnen der Stadt Beelitz. Frau Jordan und Frau Wilke wissen aus Erfahrung, wie wichtig es gerade zum Schuljahresbeginn ist, den Schulweg mit den Jüngsten der Grundschule zu üben.
Es wurde der sicherste Weg gefunden und ausprobiert, was selbst bei der Überquerung der Fahrbahn an der Ampel noch passieren kann. Richtiges Verhalten beim Wechsel der Straßenseite wurde nicht nur erklärt, sondern auch ausprobiert. Am Ende erhielten die Kinder eine „Zensur“ in mündlicher Form, indem die Polizistinnen das Verhalten der Kinder im Straßenverkehr beurteilten.
Die Schüler haben sich überwiegend sicher beim Überqueren der Straße gezeigt. Es gab aber auch so einige, die sich noch nicht wagen, alleine zur Schule zu gehen. Doch hier sei vermerkt, nur Übung macht den Meister.
Wir danken für die freundliche Unterstützung von Frau Jordan und Frau Wilke.

K. Mazurek

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„ Erste Hilfe?“ – „ Na klar!“

Die Lehrer der Diesterweg Grundschule Beelitz nahmen in der Vorbereitungswoche an einem  „Erste Hilfe“ Auffrischungskurs der Malteser teil.

Die Gesunderhaltung  der Schüler, das richtige Verhalten bei Unfällen und Verletzungen, sowie richtiges Handeln bei gesundheitlichen Störungen bedingt durch Allergien standen im Mittelpunkt der Ausbildung.

Besonders bei Unfällen sind die ersten Minuten oft lebensnotwendig und hier ist ein klarer Kopf und richtige erste Hilfe wichtig.

Herr U. Rosenberg Trainer und Dozent vermittelte uns in einer sehr anschaulichen und engagierten Form notwendiges Wissen für die Lebensrettung.

So wurde die stabile Seitenlage praktisch durchgeführt. Die Herz – Druckmassage konnte an einer Puppe trainiert werden und das Anlegen von Druckverbänden zählte zu den praktischen Übungen.

Mit viel Interesse wurden die Ratschläge und Hinweise des erfahrenen Sanitäters aufgenommen und auch Fallbeispiele konnten besprochen werden.

Den Notruf 112 kennt jeder und ein Handy hat fast auch jeder Mensch bei sich, so dass  diese Form der – Ersten Hilfe – von allen Menschen durchgeführt werden kann.

Ein großes Dankeschön an Herrn Rosenberg für seinen so interessanten und praxisnahen Ausbildungstag.

Nun kann das Schuljahr beginnen mit hoffentlich wenig Notfällen bzw. Verletzungen.

K. Vondran

Brandschutzunterricht

Eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Diesterweg Grundschule Beelitz besteht nun schon viele Jahre.

Im Rahmen von zwei Unterrichtsstunden wurden Brandschutzkenntnisse vermittelt.

Der Brandschutzunterricht wurde durchgeführt von  dem Feuerwehrmann Herrn Andre Schulz.

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Im Verlauf des Unterrichts lernten die Schüler wie man am Telefon einen Notruf durchführt, die Notrufnummer 112 wurde geübt und was alles am Telefon gesagt werden muss.

Wer anruft, wo es brennt und was brennt.

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Hierbei stellte sich heraus, dass manche Kinder nicht  den Straßennamen ihres zu Hauses kannten, ein Grund dies nun zu üben.

Sehr interessant waren auch die Experimente, die Herr Schulz den Kindern zeigte.

An praktischen Beispielen konnten die Kinder sehen, wie leicht bestimmte Stoffe entzündbar sind und wie schnell diese Stoffe anfangen können zu brennen. Ihnen wurde ein Rauchmelder gezeigt und seine Notwendigkeit erklärt.

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An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn A. Schulz von der Freiwilligen Feuerwehr recht herzlich für den tollen Brandschutzunterricht bedanken.

Die Schüler waren sehr interessiert und begeistert.

K.Vondran

„Lustig statt frustig“

Am 10. März waren Frau Jordan und Frau Pausemann von der Polizei gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Stubbe in der Flex B. Sie führten mit den Kindern Gespräche, in denen geklärt wurde, auf welche Weisen man sich im täglichen Miteinander verletzt. Die Kinder schilderten ihre Erfahrungen mit Beschimpfungen, Beleidigungen und auch mit körperlichen Angriffen.
Dabei wurde geklärt, wie man auf verbale oder tätliche Angriffe reagieren kann, wie man Kindern helfen kann, die sich wegen einer Auseinandersetzung nicht wohlfühlen und auch, wie man solche Situationen vermeidet.

Die Kinder der Klasse wünschen sich, dass niemand ausgegrenzt wird, dass jeder so akzeptiert wird, wie er ist; dass man sich häufiger etwas Nettes sagt und dass man sich gegenseitig beisteht.
Mit 6 Kindern wurde vereinbart, dass  sie zukünftig ganz besonders darauf achten, dass sie rücksichtsvoll und freundlich zu den anderen Kindern der Klasse sind. Wenn dieser Vertrag bis Juni erfüllt wird, darf die gesamte Klasse die Polizeiwache in Beelitz besuchen.

Vielen Dank an Frau Pausemann und Frau Jordan und an Frau Stubbe, die im Vorfeld alles organisierte.

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Zwei Stunden mit der Polizei

Am 3. März 2015 war die Polizei zwei Stunden bei uns in der Klasse 4c. Wir hatten das Thema Gewalt. Wir haben darüber geredet, ab welchem Alter man ins Gefängnis kommt und wie man mit Gewalt umgeht, aber auch über die Gewalt, die häufig in unserer Klasse vorkommt.

Man kann ab 14 Jahren ins Gefängnis kommen, aber was man nicht mit 14 Jahren kann, ist eine Geldstrafe zu bekommen. Man sollte nie in eine Prügelei dazwischen gehen. Man sollte lieber einen Erwachsenen, Lehrer/in oder Erzieher/in, Bescheid sagen. Das ist immer das Beste.

Die beiden Polizistinnen Frau Pausemann und Frau Jordan hatten ein Strafgesetzbuch dabei, in dem die ganzen Straftaten stehen. Mit diesen beiden Polizistinnen haben wir einen Film über Mobbing geguckt. Im Film ging es darum, dass in einer Schule viel gemobbt wurde und ein Junge hat das mitbekommen. Er hat von den Mobbingsituationen Fotos gemacht. Er hat aus den Fotos ein Plakat gemacht und das in der Schule aufgehangen. Der Direktor wollte es nicht. Am Ende des Films wurde das Plakat in einer Show gezeigt.

Nach dem Film haben wir darüber geredet, was im Film passiert ist und was im Strafgesetzbuch steht.

von Lea, Neele und Lilli

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Bei den Polizisten

Wir waren im Biologieraum. Da saßen schon die Polizisten. Im Bio-Raum sah es komisch aus und zwar so: Auf den Regalen saßen ausgestopfte Vögel. Die haben uns blöd angeguckt. An der Wand waren viele Poster mit vielen verschiedenen Tieren. Dazu waren alle Organe von den Tieren abgebildet.

Wir haben sehr viel über Gewalt geredet und alles, was etwas mit Gewalt zu tun hat, aufgezählt. Dann haben die Polizisten einen Film über Gewalt angemacht. Die Polizistin, die alles erzählt hat, hieß Frau Pausemann und die andere, Frau Jordan, hat den Computer und den Film angemacht.

Im Film handelte es sich um einen Jugendlichen der gemobbt wurde – von 3 Jungen! Und als der Film zu Ende war, haben wir noch Fragen stellen dürfen. Das war total toll.
Da hat es auch schon geklingelt. Alle sind zum Essen oder auf den Schulhof gerannt. So ging der Tag in der 4c weiter.

von Louisa und Caroline

Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Reflektoren an den Schultaschen helfen, dass unsere Jüngsten im Dunklen sicher zur Schule kommen. Zur Unterstützung der Sichtbarkeit erhielten unsere Erstklässler heute im Rahmen der ADAC-Aktion „Sicherheitswesten für Schulanfänger“ eine gelbe Weste mit reflektierenden Elementen.
Damit sind die Kinder auf ihrem Weg schon aus 140m Entfernung für andere Verkehrsteilnehmer erkennbar. Mit dunkler Kleidung wird ein Fußgänger erst in 25m Entfernung wahrgenommen.

Begeistert zogen die Kinder schon im Klassenraum ihre Westen an und trugen sie auch während ihrer Hofpause. Zu den aufgedruckten Figuren Felix und Frieda gibt es eine kleine Geschichte und auf der Website des ADAC wird auch ein Sicherheitswesten-Song zum Download angeboten.

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