Besuch der Stadtbibliothek

Am 03.07.2018 besuchten die Zweitklässler der Klassen Flex B und C die Stadtbibliothek Beelitz. Frau Kasten zeigte den Kindern die Räume und erklärte alles, was sie wissen müssen, wenn sie sich Bücher, Hörspiele oder Filme aussuchen und ausleihen möchten.
Die Hälfte der Kinder nutzte diese Gelegenheit und meldete sich als Mitglied der Bibliothek an. Die ausgefüllte Anmeldekarte und 3 Euro Jahresbeitrag durfte man dazu nicht vergessen haben.
So interessant auch alles war, was Frau Kasten zeigte und erklärte – am allerschönsten war es dann für die Kinder, in den Büchern stöbern zu dürfen, sich in die Leseecke zu setzen und zu lesen.

Vielen Dank an Frau Kasten, dass wir so freundlich empfangen und in die „Geheimnisse“ der Bibliothek eingewiesen wurden.

Barfuß durch den Park

Schule und Hort machten am 27. und 28.06.2018 mit den 1. und 2. Klassen eine gemeinsame Schuljahresabschlussfahrt. Ziel war der Barfußpark in Beelitz-Heilstätten. Manche Kinder und Erwachsene wussten schon, was uns dort erwartet. Für viele war es aber der erste Ausflug dorthin.
Nachdem wir an der Waschstation im Park unsere Schuhe und Rucksäcke abgelegt hatten, machten wir uns gruppenweise auf den Weg, unseren Füßen neue Eindrücke zu verschaffen. Wir durchquerten kühles Wasser und verschiedene Arten von Schlamm, liefen über große und kleine Steine, über Zapfen, Bucheckern und Glas, kletterten und balancierten. Jede Station war ein kleines Abenteuer.
Unsere Gesundheitsfachkraft, Michaela Keller,  war mit Besuch aus einem anderen Bundesland vor Ort und versorgte kleine Wunden, die es beim Spielen und Toben und durchs ungewohnte Barfußlaufen gab.
Vielen Dank an Herrn Opderbeck, der uns die Busfahrt gesponsert hat.

Haben Wölfe etwas mit Bienen zu tun?

Am 18.05. und 04.06.2018 wartete die Naturpädagogin Andrea Künnemann an der Nieplitz  auf die Klassen Flex C und Flex B und gestaltete einen interessanten Tag zum Thema Bienen mit ihnen. So ergänzten die Kinder ihr Wissen über den Körperbau der Honigbiene, erfuhren, wie nützlich die Arbeit der kleinen Insekten ist und kosteten verschiedene Honigsorten.

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In einem Spiel konnten sie nachstellen, vor welchem Feind sich die Honigbiene hüten muss. Es gibt eine Wespe, die Bienenwolf heißt. Sie jagt Honigbienen, um sie ihren Larven als Nahrung zur Verfügung zu stellen. In anderen Aktionen imitierten die Kinder die Suche der Bienen nach Nektar und den Transport der süßen Nahrung in ihren Bienenstock.

Zum Abschluss hatte jeder die Möglichkeit eine Nisthilfe für Wildbienen herzustellen oder Saat für Bienenweide in Töpfchen oder Samenknödel auszubringen. Es war ein großartiger, aktiver und lehrreicher Tag. Vielen Dank Andrea!

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Unser 14. „Burgsingen“ heißt jetzt „Come and sing“ 2018

Am Mittwoch, den 30.05.18, besuchte der Chor der Diesterweg-Grundschule nun schon zum 14. Mal das Chortreffen „Come and sing“, das wir wieder in Potsdam besuchten. Es hat uns im letzten Jahr dort so gut gefallen, dass wir uns in diesem Jahr sofort wieder anmeldeten. Die „Karl- Foerster-Grundschule bot  ihre neue Mehrzweckhalle als Veranstaltungsort an. Darum war es für uns auch in diesem Jahr uninteressant, wie heiß es draußen war. Mit einem Dach über dem Kopf und einer tollen Akkustik in der Halle hatten die ca. 270 Kinder , im Alter der 1. bis 6. Klasse, verschiedenster Schulen beim Singen sehr viel Spaß. Alle hatten sich gut auf das Singen vorbereitet und die Begleitung durch Akkordeon oder Banjo, Gitarre, Ukulele und Kontrabass motivierte alle Sänger zu gesanglichen Bestleistungen. Dank der guten Vorbereitung durch Frau B., die musikalische Leiterin und freischaffende Künstlerin, die alljährlich zum gemeinsamen Singen in verschiedenen Städten aufruft, konnten die Kinder zeigen, was in ihnen steckt. Alle Kinder sangen dieselben Lieder, die sie schon seit Ostern mit Hilfe einer CD zu Hause und in ihren Chören bzw. Klassen üben konnten. Jeder bekam ein eigenes Textheft zur CD, welche an unserer Schule schon seit Jahren vom Schulträger gesponsert wird, einschließlich der Busfahrt zur Veranstaltung. Das ist in vielen anderen Schulen nicht so. Für unseren eigenen Bus hier an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank. Den Chorkindern hat es wie immer viel Spaß gemacht und sie freuen sich schon auf das nächste Treffen.

K. Mazurek(Chorleiterin)

 

Die Händlerin der Worte

Zu unserem Sprachentag am 24.05.2018 gab es nicht nur spannende Stationen rund um unsere und fremde Sprachen, sondern auch eine Aufführung der Nimmerland Theaterproduktion.

Die Händlerin der Worte erzählte und sang im Tiedemannsaal von Wörtern der Höflichkeit und von Schimpfwörtern, von Wörtern, die weh tun und Wörtern des Trostes. Sie erklärte uns Fremdwörter und Buchstaben aus anderen Kulturen. Wusstet ihr, dass Matratze aus der arabischen Sprache stammt und Anorak vom Nordpol?

Auf vergnügliche Weise brachte sie den Kindern nahe, wie wichtig es ist, auf seine Worte zu achten und eine Sprache zu schätzen, die reich an guten Wörtern ist.

Instrument spielen lernen im Rahmen der Ganztagsbetreuung

Am 7. März 2018 waren die Schüler der 3. und 4. Klassen im Rahmen der Märkischen Literaturtage zu Gast in der Stadtbibliothek. Frau Linda T. aus Thüringen erzähle mit ihrem Schattentheater das Märchen „Jorinde & Joringel“. Sehr zur Überraschung und Freude der Kinder spielte Frau T. auf ihrer Violine und sang mit den Kindern mehrere Lieder, die sie auf dem Akkordeon begleitete. Zum Abschluss durften einige Kinder sogar selbst probieren auf der Geige zu spielen.

Das Interesse war groß. Auf die Frage, wer denn gern ein Instrument lernen würde, meldeten sich etliche Kinder. Im Rahmen des Ganztages ist das möglich. Jeden Donnerstag kommt Herr B. vom Spielmannzug Beelitz und lernt mit den Kindern Flöte. Es gibt noch freie Plätze in dieser Gruppe!!! Gern können auch andere Instrumente nachgefragt werden.

Voraussetzung:
Anmeldung zum Ganztag (für Hortkinder entstehen keine zusätzlichen Kosten)

Zeit:    Donnerstag von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr

Wer Interesse hat, kann sich zwecks Anmeldung an Frau P. wenden und bereits nach den Osterferien teilnehmen!

Zusätzliche Sportangebote und Talenteförderung

Wie in jedem Jahr haben die Schüler der 3. Klassen im Herbst an einem Sporttest im Dienste der Wissenschaft teilgenommen. Bei der Emotikon-Studie werden Schüler im ganzen Land Brandenburg in sechs verschiedenen Disziplinen getestet. Die Auswertung durch die Universität Potsdam ergibt dann über die Jahre hinweg eine Übersicht zur Entwicklung der körperlichen Fitness der Drittklässler. Mit dem Halbjahreszeugnis erhielten alle Schüler eine Urkunde mit ihren Ergebnissen. Für Kinder, bei denen Sportförderbedarf ermittelt wurde, gibt es die Möglichkeit, im nächsten Schuljahr in zusätzlichen Sportstunden ihre konditionellen und koordinativen Fähigkeiten zu trainieren. Schon jetzt erfreut sich eine Sportfördergruppe der derzeitigen Viertklässlern großer Beliebtheit.

Besonders gute Sportler erhielten eine Einladung zur Talentiade. Unter fachkundiger Betreuung konnten dort die Talente ihr motorisches Können unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen. Von den 27 ausgewählten Drittklässler nutzten 16 Schüler am 16. März die Möglichkeit, sich in der Sporthalle in Stahnsdorf in den Sportarten Basketball, Boxen, Handball, Judo, Radsport, Rudern und Rugby sowie im Pistolenschießen als Disziplin des Moderne Fünfkampfes auszuprobieren. In den 3 Stunden waren die Kinder voll in Aktion und hatten jede Menge Spaß. Vielen Dank an den „Elternfahrdienst“ und die Veranstalter vom KSB/LSB sowie an die Trainer der verschiedenen Vereine.

„Die Talentiade war schön. Mir hat Handball am meisten Spaß gemacht.“ (F.)

„Mir hat Judo gefallen, Handball und Rugby auch.“ (E.)

„Es war cool. Mir hat Handball gefallen und Schießen. Und das Letzte (Judo). Auch Rugby und Fahrradfahren. Mir ist noch was eingefallen, ich glaube, das heißt Bootfahren (Rudern).“ (M.)

„Es war sehr schön, man konnte viele Sachen ausprobieren. Es gab auch eine Pause. Am Ende haben wir ein Foto von allen aus unserer Schule gemacht.“ (M.)

K. P.

sportta sporttag
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Knobeln, rechnen, staunen – ein Mathetag an der Diesterweg-Grundschule

Was ist wohl schwerer, ein Sack voll Heu oder ein Gewicht von zwei Kilogramm?

Mit dieser und anderen Aufgaben haben sich die Schüler und Schülerinnen der Diesterweg-Grundschule am 22. März bei ihrem 9. Tag der Mathematik befasst. In zahlreichen Stationen konnten die Kinder Mathematik einmal anders erleben. So bastelten sie Würfel, schrieben mit dem Taschenrechner Wörter und betrieben „mathematisch“ Sport.  Bei logischen Spielen waren ihre Knobelkünste gefragt, sie entdeckten die Mathematik in der Kunst und stellten fest, wie wichtig das Kopfrechnen beim Einkaufen ist.  Die Schüler und Schülerinnen der 3. bis 6. Klasse erforschten ein Buch mathematisch. Sie ermittelten das Gewicht sowie die Länge und Breite, zählten Wörter  und lösten noch andere Aufgaben dazu. Erfreulich war auch zu sehen, wie begeistert die „Großen“ aus den 6. Klassen ihren  jüngeren Mitschülern  beim Lösen der Aufgaben halfen. Dass die Mathematik nicht nur graue Theorie ist, sondern auch in der Berufswelt benötigt wird, erklärte Frau B. von der Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark an ihrer Station, wofür wir ihr sehr dankbar sind. Auch hatten wir wieder Unterstützung von den Schülerinnen und Schülern des Sally-Bein Gymnasiums, die an ihren Stationen mit den Grundschülern bastelten und rätselten. Es hat allen sehr viel Spaß und Freude bereitet.

P. Sch.

Der Chor besucht die Projektwoche der „Klangwelten“ im FEZ Berlin

Auch in diesem Jahr war es dem Chor der „Diesterweg-Grundschule“ wieder ermöglicht worden, an der Projektwoche des Musikfestivals „Klangwelten“, in diesem Jahr unter dem Motto „StreetBeatz- Sounds dieser Welt“, im FEZ in der Wuhlheide / Berlin teilzunehmen. Nachdem unser Weihnachtsprogramm sehr erfolgreich über die Bühne ging, erstattete uns die Stadt Beelitz die Buskosten, so dass wir nur noch den Eintrittspreis zu entrichten hatten. Es erwartete uns wieder ein erlebnisreicher Vormittag.
Zuerst gab es ein kleines, musikalisches „Warming up“ im Foyer des FEZ. Ein Musiker animierte alle Teilnehmer rhythmisch mit Körper-Percussion mitzumachen.
Im Anschluss daran besuchten wir ein Mitmach- Konzert zweier Vollblutmusiker, die den Rhythmus im Blut hatten. Wenn jemand etwas über die Beats der Straßen dieser Welt zu erzählen hat, dann die akustischen Weltenbummler Claudio und Yoyo, die „Groovetrotters“.Als wir den Zuschauersaal betraten, sahen wir schon diverse Rhythmusinstrumente auf der Bühne aufgebaut, wie z.B. Rahmentrommeln, Sticks, Chaker, aber auch Wasserbehälter mit hohlen Kürbissen und diversen Klangerzeugern wie Schläuchen, Zimbeln, Eimer, Blechtonnen, Straßenbesen, Wasserflaschen usw. . Mit Beginn des Konzertes hörten wir zunächst leise, fast mystische Klänge, die einen Zauber über den Saal legten. Eine Kamera fing das Spiel der Künstler hautnah ein, so dass es die Kinder auf einer großen Leinwand verfolgen konnten. So hatten diese Gelegenheit, die Instrumente zu erleben und zu betrachten. Der Rhythmus ging aber auch ins Blut. Die Künstler leiteten die Zuschauer an mitzumachen. Die Begeisterung der Schüler war nicht zu bremsen. Zu erleben, wie man mit einfachsten Mitteln Klänge produzieren kann, auch mit dem eigenen Körper, animierte auch meine Chorkinder in der Pause danach fleißig weitere Rhythmen zu spielen und auszuprobieren.
Anschließend besuchten wir dann unseren eigentlichen Workshop, der da hieß:
„Bucket folk“. Unser Coach, ein waschechter Musiker mit irischem Temperament, trainierte mit uns weitere Trommel-Basics auf großen Plastikeimern, die mit Filz beklebt waren. Man spielte mit beiden Händen abwechselnd. Die Rhythmen wurden allen gezeigt. Dann wurde gemeinsam und in Gruppen geübt. Gleichzeitig spielte unser Coach auf seiner Geige oder seinem Banjo eine irische Volksweise. Unser getrommelter Rhythmus gab dazu den Takt an, ähnlich als würden Füße den Rhythmus stampfen. Es war eine hohe Konzentration erforderlich, wenn es in der großen Gruppe gut klingen sollte. Für alle war es anstrengend, aber auch ein begeisterndes Erlebnis. Abschließend wurden auch noch Boomwhacker, klingende Röhren, durch die Kinder eingesetzt, die die Dreiklangsbegleitung der Melodie unterstützten. Am Ende durften die Kinder das Banjo und die geige genauer ansehen und einmal das Gewicht des Banjos spüren, denn es wog ca. 5 kg. Wär hätte das gedacht!
Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es uns wieder gelingen sollte an den „Klangwelten“ im FEZ teilzunehmen und ausreichend Plätze zu ergattern.

klangwelten klangwelten
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„Wie aus dem Märchen gefallen …“

Bereits zum 18. Mal jähren sich die „Märkischen Literaturtage“.
Vom 24. Februar – 28. April 2018 finden in Bibliotheken, Kultureinrichtungen und Vereinen in 15 Orten 29 Veranstaltungen statt.
Am 7. März lud die Bibliothek in Beelitz die 3. und 4. Klassen der Grundschule zum Hören, Staunen und Fühlen von Literatur ein. Sehr herzlich, aber auch geheimnisvoll, begrüsste uns Frau Linda Trillhaase im barocken Kleid mit exotischem Kopfschmuck. Der Raum wurde dunkel, die Stimmen leiser und die Zeitreise ins frühe 19. Jahrhundert begann – die Zeit der Gebrüder Grimm, eine Zeit, in der man sich schöne und schaurige Märchen in den Familien erzählte. Eulenrufe, Musik, Gesang und ein kleines Schattentheater führten die Schüler ins Märchen von „Jorinde und Joringel“.
Kann man Geschichten besser erzählen? Nein! Schüler und Lehrer waren sich einig. Als „Zugabe“ durften sich ganz Mutige auf der Geige versuchen und beim Rückweg wurde über den Bau kleiner Kartonbühnen angeregt diskutiert.
Vielen herzlichen Dank der Stadt Beelitz und Frau K. für die rundum gelungene und inspirierende Veranstaltung.

A. H.-L.