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Moosgummi-Druckerei

Beim Drucken ist es für mich nicht so sehr wichtig, dass am Ende ein Bild entsteht. Die Produkte des Druckens sind zwar oft sehr ansehnlich, das Drucken selbst ist aber das, was ich am schönsten finde. Immer wieder Farbe auf einen Druckstock geben und drucken, drucken, drucken. Das finde ich einfach Klasse.

Meine Schülerlein der 4. Klasse durften sich nun auch mal damit beschäftigen. Rubens Opa spendierte ein paar Holzstückchen, ich ein bisschen Moosgummi. Aus dem Moosgummi durften die Kinder sich Motive nach eigener Idee ausschneiden. Die Teile klebten sie auf eine passende Seite des Holzquaders und dann ging es mit dem Drucken los.
Spannend war schon, was die Kinder sich als Motiv suchten – von schlichten Wolken oder Sternen, über Schmetterlinge bis hin zu fein geschnittenen Hummern und mehrteiligen Unterwasserszenarien. Beim Drucken mussten wir aufpassen, dass die Farbe nicht zu wässrig ist, weil das Motiv sonst verwischt. Die meisten Kinder kamen sehr gut damit klar und sie bemalten ihre Stempel auch geschickt mehrfarbig.

Nach dem Trocknen wurden die Drucke mit schwarzem Stift grafisch ergänzt. Dadurch erhielten einige schlichte Formen mehr Wirkung und einzelne fehlerhaft gedruckte Elemente wirken durch das Nachzeichnen der Umrisse wieder vollständig. Beim Zeichnen muss die Spitze des Stiftes ab und zu an einem feuchten Tuch abgewischt werden, damit die Filzmine nicht mit Farbpigmenten verstopft wird.

Da die Kinder sehr unterschiedlich in ihrem Arbeitstempo sind, habe ich als Zusatz noch fertige Moosgummifiguren angeboten, mit denen dann auch gedruckt werden konnte. Das kann man sicherlich auch jüngeren Kindern anbieten.
Die fertigen Arbeiten können als Geschenkpapier für Kleinigkeiten genutzt werden oder  als Heftumschlag. Wird das Motiv als Rahmen gedruckt, kann man einen passenden Text/ ein passendes Gedicht in die Mitte des Blattes schreiben. Und wenn das bedruckte Blatt gar nicht weiter genutzt wird, ist es auch nicht schlimm. Das Drucken an sich ist ja das Schöne!

Wiesen-Zauber-Buch

In den nächsten zwei Wochen dürfen sich meine Flexis mit dem Thema Wiese beschäftigen. Meine Schmetterlingskiste und einige „alte“ Materialien stehen schon im Regal. Nun habe ich auch das Zauber-Klappbuch einsatzfertig.
Ich habe mich entschlossen das Buch aus A4-Zeichenkarton zu falten. So ist das fertige Buch im Format A5. Da ich nur 2 Schnitte im Mittelteil mache, wird das Einweben der zwei Papierstreifen aber nicht zu fitzelig – hoffe ich wenigstens. Der Praxistest mit kleinen Händen erfolgt erst am Montag.
Ursprünglich wolle ich mir Bilder zusammensuchen, habe mich aber entschlossen selbst zu zeichnen, damit die Bilder vom Zeichenstil zusammenpassen. Beim Zeichnen merkte ich mal wieder, wie viel Freude mir das macht und dass ich dies viel zu selten tue.

Eine neue Faltanleitung und Kopiervorlagen für das Buch findet ihr bei 4teachers. Die einzelnen Zeichnungen übrigens auch.

Drachenburgmauer als Headerbild

Die mopsige Mietzekatze ist weg.
Nun krönt eine Gruppe kleiner Drachen den Drachenburg-Blog – Wie es sich gehört!

Der erste Entwurf wurde eingescannt, etwas konkretisiert, wieder eingescannt, im Blog ausprobiert, erweitert und schwarz nachgezeichnet, … wieder eingescannt und als Header ausprobiert. Das Teil war zu kurz!
Also verlängern, scannen, prüfen, noch einmal erweitern, einscannen, prüfen ….
Es passt! – – – PAUSE, Tee trinken.

Das Ausmalen des Bildchens war dann der entspannte Teil.
Ein wenig mit Buntstiften herumzukritzeln habe ich schon immer gemocht.

Und nun passt das Bild thematisch und auch von der Größe zu meiner Drachenburg.
🙂