Archiv der Kategorie: nur so

Hinterher ist man immer schlauer!

Vor 2 Jahren wünschte ich mir ein Jahresabo von „Das Magazin“ und bekam es zu Weihnachten geschenkt. Nun bin ich seit über 2 Jahren Abonnentin dieser Zeitschrift und genieße monatlich jede Seite davon. Durch „Das Magazin“ bin ich auf Bücher und CDs aufmerksam geworden, die meiner Aufmerksamkeit ohne diese Zeitschrift sehr wahrscheinlich entgangen wären.

Auf der Buchmesse in Leipzig wurde „Das Magazin“ an einem kleinen Stand präsentiert. Es wurden alte Hefte verkauft und neue Abonnenten geworben. Ich nutzte die Gelegenheit und habe ein Geschenkabo bestellt. Das aktuelle Heft und die Geschenk-Urkunde konnte ich gleich mitnehmen, um sie dem neuen Leser persönlich zum Geburtstag zu überreichen.

Am Stand war der Verleger anwesend. Er ist ein sehr offener und sympatischer Mensch, mit dem wir unbefangen ins Gespräch gekommen sind. Ich bin ja gespannt, ob es demnächst eine Badewannenausgabe gibt.
Eine Lesung von Kolumnist Stefan Schwarz konnten wir leider nicht besuchen. Beim nächsten Mal planen wir das besser!

Wer an einer unterhaltsamen Mischung aus Journalismus und Literatur interessiert ist, wer Prominentenporträts, Alltagssatiren, Reportagen, Erzählungen, Fotoessays und Illustrationen schätzt, sollte evtl. sich oder einen lieben Menschen mit einem Jahresabo beschenken. (Auf der Website gibt es Leseproben.)

5 Jahre

Fast hätte ich ihn verpasst, meinen 5. Blog-Geburtstag.

Nur durch die Blog-Parade und die Lehrerblogliste im ZUM-Wiki habe ich etwas Nabelschau betrieben und mich mit dem Geburtsdatum meiner Drachenburg beschäftigt und festgestellt, dass ich hier schon seit 5 Jahren schreibe. Ursprünglich war die Drachenburg nur ein Test – Wie geht das überhaupt mit dem Bloggen? Kann man das auch mit Schülern machen? Wofür ist das gut?

Ich habe viel gelernt – beim eigenen Schreiben und beim Bloggen mit Schülern; ich habe es für gut befunden und trotz gelegentlicher Flaute nicht aufgehört. Manchmal lese ich meine eigenen Artikel, erinnere mich an schöne Begebenheiten, freue mich an anregenden Kommentaren und greife Ideen auf, die ich in Artikeln festgehalten habe.

Mein erster Header sah übrigens so aus:

Stöckchen-Übergabe

Nun geht´s weiter: Nr. 4 bei diesem Spiel fordert elf neue Fragen an den nächsten Teilnehmer, dem das Stöckchen um die Ohren fliegt.

  • Welche Zeitung/Zeitschrift  liest du regelmäßig?
  • Wieviele Bücher besitzt du?
  • Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
  • Welches Museum / welche Austellung hast du in letzter Zeit besucht?
  • Welches ist dein liebster Poesiealbum-Spruch?
  • Vor kurzem las ich von einem Erste-Hilfe-Koffer für Referendare. Der ist bestimmt auch für „fertige“ Lehrer nicht schlecht.
    Welche drei Dinge würdest du in diesen Koffer noch hineinlegen?
  • Welches Blog ist dein erstes gewesen, das du regelmäßig gelesen hast?
  • Was hat dich dazu gebracht, selbst zu bloggen?
  • Welche Begebenheit in der Schule hat dich in letzter Zeit besonders erfreut?
  • Kannst du dich nach beruflichen Belastungssituationen selbst wieder „ent-stressen“ oder trägst du das lange mit dir herum? (Wer/Was hilft dir dabei, wieder „herunterzufahren“?)
  • Wem würdest du gern mal so richtig die Meinung sagen?

Nachdem ich die Fragen von Daniela beantwortet habe, schmeiß ich das Stöckchen in die Mathelandschaft von Sandra. Damit ist auch Punkt 5 erledigt.

Stöckchen-Weitwurf

Seit einiger Zeit beobachte ich, dass in der Blogwelt erlaubt ist, was wir unseren Schülerlein verbieten: Es wird munter mit Stöckchen geworfen.

Heute hat mich ein Stöckchen von Daniela aus der Ideenreise getroffen. Ihr Blog gibt es erst seit 5 Tagen und sie selbst sagt darüber in ihrem ersten Post: „Ich lade Euch herzlich zu einer Reise durch innovative und kreative Materialien für die Grundschule ein!“.
Die ersten Materialien sind schon zu finden und können sicherlich in so mancher Klasse gut gebraucht werden.

Für dieses Stöckchenwerfen gibt es natürlich Regeln (es darf ja nicht jeder werfen, wie er will):
1. Nenne den Stöckchenwerfer.
2. Beantworte die elf Fragen des Stöckchenwerfers.
3. Erzähle elf Dinge über dich.
4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.
5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger.

Na dann los:

1. Nenne den Stöckchenwerfer! – Schon erledigt.

2. Die elf Fragen:

Warum bist du Lehrerin/Lehrer geworden?

Irgendwie gabe es zu der Zeit nicht viel, was ich werden wollte. Ich hatte so Spleens wie „Ich werde Formgestalterin in Velten oder Porzellanmalerin in Meißen.“ Glücklicherweise erinnerte mich eine Lehrerin in der 9. Klasse daran, dass ich jahrelang gemeint hatte „Ich werde Lehrerin, wenn ich mal groß bin!“ und gab mir alle Hinweise, die ich brauchte, um mich am Institut für Lehrerbildung in Potsdam zu bewerben. … Nunja, es hat alles geklappt und ich bin Lehrerin geworden.

Wer ist dein Vorbild?

MeinVorbild ist eine ehemalige Lehrerin und spätere Kollegin von mir, die inzwischen ihren Ruhestand genießt. Sie hatte eine sehr optimistische und gleichzeitig auch pragmatische Art mit den Wendungen des Lebens und mit den Befindlichkeiten von Schülern und Lehrern umzugehen, die mich beeindruckt hat.

Welche Farbe passt zu dir und warum?

Meine Farbe, was Kleidung anbelangt, ist BLAU – in allen möglichen Nuancen. Da komme ich nicht dran vorbei. Diese Farbe unterstützt  den Farbton meiner Haare und meines Teints. Falls du wissen wolltest, welche Farbe meinem Wesen entspricht, muss ich passen.
Welche Süßigkeit ist immer wieder ein Sünde wert?

Oh, da gibt es leider viele ….
Dein Lieblingstier?

Ich mag Katzen.
Wie lautet dein Lieblings- Zitat?

„Der ist der beste Lehrer, der sich nach und nach überflüssig macht.
(George Orwell (1903-50), engl. Schriftsteller)

Wohin führte dich dein bisher schönster Urlaub?

an das Mittelmeer

Sonntags Tatort oder lieber Schnulze?

weder noch

Was gefällt dir in deinem Klassenzimmer besonders gut?

Obwohl der Raum viel zu klein ist und eine mieserable Akustik hat, lernen meine FLEXis fleißig darin. Das erfreut mich immer wieder.

Womit könnte man dir eine große Freude machen?

Mit einem größeren Klassenraum und Teppichboden darin.
Mit welcher Jahreszeit kannst du dich am ehesten identifizieren?

Ich bin ein Sommerkind – laut Geburtsdatum und Gemüt.

3. Elf Dinge über mich:

  • lichtliebend
  • naturverbunden
  • büchernärrisch
  • wissensdurstig
  • kreativ
  • balancierend zwischen Chaos und Ordnung
  • manchmal leicht „entflammbar“
  • andere Male eher vorsichtig und abwartend
  • zuversichtlich
  • montessori-diplom-anstrebend
  • 11. meine dunklen Seiten verrate ich nicht 😉

Nr. 4 und 5 hebe ich mir für morgen auf. Nach so einem Stöckchen-Treffer muss ich meinen Kopf ausruhen und auch Ausschau halten, in welche Richtung ich es weiterwerfen kann.


Gartenaktivitäten

Meine eigenen Aktivitäten beschränkten sich auf gestriges Rasenmähen und 1 Stunde Unkraut rupfen. Heute lag ich faul in der Sonne, habe ein wenig gelesen und beobachtet, was so in meinem Garten los ist – und da ist ganz schön was los!

Da zur Zeit der Oregano üppig blüht, fliegt und surrt es dort wie verrückt umher. Gestern sah ich 12 Tagpfauenaugen und verschiedene andere Falter an der Pflanze, außerdem große und kleine Hummeln und anders Fliegzeug.

Verschiedene Vogelfamilien schwirren herum und hopsen über den Rasen, um Futter zu finden. Das kleine Rotkehlchen, das vor meinem Urlaub noch als Ästling von seinen Eltern gefüttert wurde, frisst inzwischen allein, ebenso ein kleines Rotschwänzchen. Ein Elternteil war zwar noch dabei, fütterte aber nicht mehr.

Familie Amsel macht es mir schwer zu erkennen, ob der Nachwuchs noch im Nest sitzt oder schon im Geäst. Ich habe nur die Eltern gesehen.
Bei Familie Schwalbe sieht es anders aus. Die 3? Kleinen wurden während ihrer Flugversuche gefüttert und auch wenn sie auf den äußeren Zweigen der Erlen saßen und sich ausruhten. Da war mächtig Leben am Himmel über meinem kleinen Garten.

Ganz fleißig war gestern und heute Frau Brandmaus. Sie huschte durch das Beet und sammelte trockene Blätter ein und trug sie in ihren Bau. Vermutlich suchte sie auch herabgefallenen Samen zum Fressen. Ab und zu scheuchte sie ihren Nachwuchs aus dem Bau und später wieder hinein. Die drei Kleinen versteckten sich schön zwischen den Pflanzen und waren mit ihrem Fell, das mehr grau als braun ist, gut getarnt.

Lesekarten – Tutorial

Ich bekomme oft so schöne Rückmeldungen zu meinen Materialien. Dafür möchte ich mich bedanken und euch verraten, wie man recht schnell schöne Textkarten herstellen kann. Ich nutze dazu Textfelder, da man darin schreiben kann – drum heißen sie ja so *grins* und sie lassen sich sehr schön formatieren. Man kann sie auch übereinander legen, sodass ein Feld den Hintergrund bildet und eines mit Schrift oder mit leicht transparenter Farbe vor diesem Hindergrund liegt.

Wenn eine Textkarte fertig formatiert ist, kann man sie kopieren und einfügen und braucht dann nur noch den Text ändern. Wenn man vorher einzelne Textfelder gruppiert hat, damit sie nicht hin und her rutschen und damit man sie als kompakte Gruppe kopieren und einfügen kann, dann „zickt“ der Schreibbereich manchmal herum. Wenn es nicht anders geht, muss man jede einzelne Gruppierung wieder aufheben, den Text ändern und dann wieder gruppieren. Meist geht es aber ordnungsgemäß und damit wirklich schnell.

Hier kommen einige Bilder, die zeigen, wie das Einfügen und Formatieren eines Textfeldes funktioniert:

Word 2010 (docx – Dateien)

Word 97 – 2003 (doc – Dateien)

Bild 1 – Textfeld einfügen

Bild 1 – Textfeld einfügen

Bild 2 – Fülleffekt und Formkontur

Bild 2 – Textfeld formatieren

Bild 3 – Strukturen

Bild 3 – Textfeld formatieren

Bild 4 – besonders breite Ränder

Bild 4 – Füllfarben und Ränder

Bild 5 – Formatierungsfenster

Bild 5 – Füllung mit Struktur

Word 2010 (docx – Dateien

Bild 6 – Textfeld-Beispiele

Ich hoffe, dass ich damit die wichtigsten Schritte erklärt habe. Den Rest findet man sicherlich allein heraus, wenn man mal ein wenig in den Menüs herumprobiert. Viel Spaß dabei!

textfeld_foto

Heut´ schon Horoskop gelesen?

Mein Horoskop gelesen hab ich heute nicht, das lese ich nur in alten Zeitschriften, wenn ich irgendwo im Warteraum sitze … aber ich kenne jetzt meinen Lebensbaum. Bis heute wusste ich gar nicht, dass es einen Lebensbaumkalender gibt.
Laut diesem bin ich also ein Pappelmensch. Die Eigenarten und Eigenschaften, die mir da zugeschrieben werden, gefallen mir besser, als die Dichtungen, die zu meinem Sternbild zu lesen sind.

Und wie gefällst du dir als verwandte Seele eines Baumes?

Der Lebensbaumkreis beginnt und endet mit dem Apfelbaum.

Sonntag im Garten

Ein bisschen zwischen den Stauden zupfen, Gartenmöbel rausstellen und Bewässerungsschläuche auslegen, war heute meine Arbeit. Für mehr hat es nicht gereicht bei diesem schönen Wetter. Jetzt sitze ich also faul rum, freue mich an dem, was blüht und duftet und lausche dem Gesang von Herrn Amsel. (Frau Amsel sitzt ganz still und nahezu unsichtbar hinter mir im Gebüsch und brütet. Also: „Pssssssst!“)

brautspiere flieder
erdbeeren

Es ist ein Mädchen!

Es kann nur ein Mädchen sein, bei dem niedlichen Stimmchen, das mir nach dem Start entgegenscholl.

Meine neue Waschmaschine spricht nämlich mit mir, zwar nicht mit Worten, sondern eher wie R2D2 als Mädchen. Und jetzt wäscht sie – bei 20Grad mit Aktiv-Schaum. Da soll die Wäsche super sauber werden. Der Beweis steht noch aus. Schaun wir mal ….

Und solche Quatschbilder kann man dort machen lassen: Funnywow