Buchstabengitter jetzt auch in Druckschrift

Die Tafeln habe ich ergänzt und auf euren Wunsch auch in eine Druckschrift übertragen. Die Dateien habe ich wieder bei 4teachers.de hochgeladen.

Es fehlen nur noch C, J, Qu, V, X, Y und Eu. Da ich meinen Buchstabenweg bis dahin „einkürzen“ werde, benötige ich selbst die Buchstabengitter für diese Buchstaben nicht.

Ich habe aber eine Blanko-Vorlage in Word bei 4teachers.de hochgeladen. So könnt ihr euch bei Bedarf die fehlenden Tafeln erstellen.

Die Muggelsteine sollten die Größe 10-12 mm haben. Wenn sie größer sind, passt es auf den längeren geraden Strecken nicht. Das könnt ihr auf dem Foto erkennen.

Buchstabenweg und Muggelsteine

In der ersten Klasse biete ich in offenen Arbeitsphasen die Arbeit an einem Buchstabenweg an. Dazu gehören verpflichtende und freie Angebote. Die Kinder sollen den Buchstaben an der Tafel üben, dann habe ich gleich eine Kontrolle, wenn jemand die Schreibbewegungen nicht richtig macht. Sie dürfen die Buchstaben im Sand schreiben, aus Knete formen und mit Biegeplüsch biegen, am Geobrett spannen, stempeln, ausschneiden und in ein Leporello kleben, im Übungsheft schreiben und in Bild-Klammerkarten abhören.

Außerdem erstelle ich aktuell Karten mit Buchstabengittern, in denen einzelne Übungsbuchstaben gesucht und mit Muggelsteinen oder ähnlichem Material belegt werden müssen. Wenn alle Buchstaben gefunden wurden, erkennt man einen schönen großen Buchstaben aus Glassteinen.

Im Gegensatz du den Hohlbuchstaben, die mit Muggelsteinen oder Knöpfen ausgelegt werden, ist hier, meiner Meinung nach,  der „Nährwert“ größer, da die Suche im Buchstabengitter die Schulung der visuellen Wahrnehmung unterstützt.

Die Idee stammt vom Blog froschklasse.blogspot.de, der leider geschlossen wurde. Den Download der Buchstabengitter von dort, habe ich leider verpasst. Deshalb bastle ich nun selbst Dateien zusammen, die ich auf 4teachers.de zur Verfügung stelle. Aktuell gibt es die 5 Vokale und die Konsonanten M, R, S, N, L, F in Groß- und Kleinbuchstaben. Die Buchstabenform ist an die Grundschrift angelehnt.

Lars die Linie

Als ich Larry the Line in einem Video bei Cassie Stephens entdeckte, war klar: Das mach ich auch!

Zuerst einmal: Verse dichten!
Das Ergebnis stellt mich zwar im Bereich der Lyrik nicht wirklich zufrieden, inhaltlich passt es aber. Also Punkt 1 erledigt.

Anschließend Plüschschlange kaufen und Bilder zeichnen.
Das Bestellen ging schnell. Allerdings war ich unsicher, ob ich doch ein 1,80m-Viech hätte kaufen sollen. Das schien mir so lang. Die gekaufte Schlange von 1,37m Länge könnte nun aber doch länger sein. Egal; sie passt schon und wird nicht zurück geschickt. Punkt 2 erledigt.

Punkt 3: Zeichnung mit Edding, scannen, Farbfüllung mit Paint. Erledigt!
(Die Bilder lade ich mit dem Text bei 4teachers.de in den Kunstbereich hoch.)

Punkt 4, 5, 6, 7: Ausdrucken, laminieren, schneiden, magnetisieren! Check!

Punkt 8: Übung vor dem Spiegel und mit freiwilligen Kindern Klasse 3 bis 5 – Hat ihnen und mir Spaß gemacht. Die Bildergebnisse habe ich geschenkt bekommen, um sie bei den Kleinen vorzeigen zu können. Das ist lieb,  oder?

Punkt 9: Planung:
1. Std. Einführung „Lars die Linie“-> Vers 1 mit den Begriffen senkrecht, waagerecht, diagonal. Faltungen mit Origamipapier, Gestaltung der Flächen mit Mustern.
2. Std. Wiederholung und Ergänzung – Alle drei Strophen; Gestaltung eines Zeichenblattes mit schwarzen Linien mit Wasserfarbe und Pinsel. Das Ausmalen der Flächen zwischen den Linien erfolgt in der Folgestunde. (inkl. Wiederholung der Begriffe)
4. Std. Bau eines Papierobjektes: Übertragung der Linien in den Raum mit Hilfe von Papierstreifen, die geknickt, gebogen, gekringelt und auf Pappe geklebt werden.

Das wird ein Spaß!

 

 

 

 

Das E ist ein Elefant, der Rüsselkopfstand macht

Ich bereite gerade Leporellos aus Tonpapier vor, in denen meine neuen Ersties Sammlungen zu den Buchstaben anlegen werden. Mein eigenes Leporello hat schon erste gestaltete Seiten, sodass die Kinder sehen können, was sie selbst sammeln, zeichnen, kleben und schreiben können.

Jede Seite beginne ich mit den Kindern gemeinsam, nachdem ein neuer Buchstabe eingeführt wurde. Dabei werde ich unterschiedlich starten: Bei mehreren Buchstaben werden wir einen Blockbuchstaben mit Schablone zeichnen und das Innere mit dem entsprechenden Groß- und Kleinbuchstaben „ausschreiben“, beim A wird mit Apfelhälften gedruckt (das könnte man bei P mit Paprika und bei Z mit Zwiebeln machen), bei E und M wird ein Buchstabentier gestaltet, beim I sollen die Stacheln mit Pappstreifen gestempelt werden, …

Die Folgearbeit soll dann weitestgehend selbständig erfolgen und immer gleiche Aktivitäten fordern: Buchstaben und Anlautbilder in Werbeprospekten finden, ausschneiden und aufkleben. Ab M,m sollen/dürfen dann auch Wörter geschrieben werden.

Das Suchen und Finden von Buchstaben und Bildern ist eine gute Schulung der visuellen Wahrnehmung. Das Schneiden und Kleben unterstützt die Entwicklung der Feinmotorik. Das „Ausschreiben“ der Blockbuchstaben sieht nicht nur interessant aus, es dient zur freien Übung der Buchstabenformen. Da kann man schon sehen, wo es gut klappt, und wo Hilfen gegeben werden müssen, wenn dann im Heft geschrieben wird.

Bisher habe ich Buchstaben und Anlautbildchen immer ins Grundschriftheft vom Jandorf-Verlag kleben lassen. Dort ist natürlich deutlich weniger Platz dafür vorgesehen und ich denke, die regelmäßige Präsentation der Leporellos  animiert dazu, immer wieder auch auf den „alten“ Seiten zu schauen, ob man dort noch etwas ergänzen kann.

Für die Eltern und mich, wird an den Seiten sicherlich erkennbar sein, ob sich die Fertigkeiten beim Schneiden und Kleben entwickeln und letztendlich ist es ein große Buchstabenarbeit, die am Ende der 1. Klasse stolz präsentiert und mit nach Hause genommen werden kann. Denkbar ist auch, das Leporello ins Grundschulportfolio einzuordnen.

Wer Ideen zur Buchstabeneinführung benötigt, kann mal bei Linde Gundula vorbeikucken.

Die Idee des Elefanten, der Rüsselkopfstand macht, stammt aus einem Video.
Die M-Maus habe ich auf Pinterest gesehen. Es gibt Pinnwände mit dem Titel „Alphabet Crafts“ Dort werdet ihr fündig, wenn ihr Buchstabentiere sucht.

Bücher für den Kunstunterricht

Am Wochenende durfte ich mich über ein Paket voller Bücher freuen, unter anderem waren 6 Kunstbücher dabei. Diese Freude möchte ich gerne mit euch teilen und euch die Bücher vorstellen.  Im Kommentarbereich könnt ihr mir dann gerne eure Lieblingskunstbücher vorstellen.

Kunst mit uns – 1/2 (Lehrbuch) C C Buchner Verlag

Das sehr neue Buch zeigt, dass die Autoren sich mit modernem Kunstunterricht auseinandergesetzt haben. Es gibt zu verschiedenen Künstlern, Kunstwerken, Farben, Techniken gelungene Seiten mit Impulsen zur kreativen Arbeit, zum Experimentieren, zum Betrachten und Reflektieren. Der C C Buchner Verlag bietet Einblicke ins Buch.
Ich habe jedoch keine Lust, mit diesem Buch in den Kunstunterricht der 1. und 2. Klasse zu gehen. Um die Impuls-Seiten gemeinsam mit einer Gruppe oder Klasse anzusehen, ist das Format, meiner Meinung nach, zu klein.  Auf jeden Tisch mag ich solch ein Buch auch nicht legen. (Das ist rein persönliches Empfinden.) Es gibt dann zu viele Kinder, die gedanklich nicht dort sind, wo ich sie gern hätte. Am liebsten wäre mir, wenn der Verlag Poster zum Buch  herausbrächte, sodass man sich das besser gemeinsam anschauen kann, denn es gibt wirklich spannende Bilder und Arbeitsimpulse in diesem Buch.

13 Bilder die du kennen solltest von Prestel Junior

Die 13 Bilder aus dem 16. bis 20. Jahrhundert sind chronologisch geordnet. Für jedes Bild ist mindestens eine Doppelseite vorgesehen, auf der verschiedene Informationen zum Bild, zum Künstler oder zur Zeit gegeben werden. Es gibt Detailfotos und Abbildungen ergänzender Werke des Künstlers. Auf vielen Buchseiten läuft ein Zeitstrahl mit, der einzelne historische Daten liefert, die das Jahrhundert der Entstehung des Bildes, ein klein wenig beleuchten. In einigen Ecken der Seiten gibt es noch Tipps zum Lesen anderer Bücher oder Websites und zum Besuch von Orten, die mit den Bildern im Zusammenhang stehen. Vereinzelt gibt es Anregungen zum selbst Malen oder eine kleine Quizfrage.
Am Ende des Buches gibt es ein Glossar.

 

13 Kunststile, die du kennen solltest von Prestel Junior

Dieses Buch ist ähnlich aufgebaut, wie das obige. Allerdings werden darin Kunststile vorgestellt und in ausgewählten Details beleuchtet.

Aus der Reihe gibt es weitere spannende Bücher. Zu dreien davon könnt ihr dort ausführliche Rezensionen lesen.

 

Die Kunst aufzuräumen von Ursus Wehrli

Nachdem ich schon beide Vorgängerbücher besitze, habe ich lange überlegt, ob ich das 3. Buch nun auch noch brauche. Nachdem ich es habe, kann ich die Nützlichkeit dieses Buches für mich bestätigen.
1. Es hat mir viel Freude gemacht, die Dokumentationen von Ursus Wehrlis Aufräum-Aktionen zu betrachten.
2. Ich denke, dass die Kinder bei ähnlichen, selbst gewählten Aktionen viel Spaß haben werden.
Ich weiß nur noch nicht, wann das sein wird. Sooo viele Kunststunden haben die Kinder ja nicht.

Victor Vasarely

Das Buch ist nichts besonderes, aber ich mag den Künstler und die Op Art und nutze die Werke als Inspiration für eigene Arbeiten der Kinder. Bisher haben sich alle Klassen sehr kreativ mit Farben und Formen auseinandergesetzt, nachdem wir uns Werke von Vasarely und anderen Op Art Künstlern angesehen hatten.

 

Leonardo da Vinci

Ich besitze schon 2 Bücher aus der Reihe „Eichborns Kunst für Kinder“. Dieser Neuzugang zog mich nach dem Auspacken des Paketes gleich in seinen Bann. Alles, was der Autor über da Vinci, seine Zeit und seine Werke erzählen  möchte, teilt er in Form eines fiktiven Briefwechsel zwischen dem Mädchen Rosa und seinem Onkel Leopold mit. Dieser Briefwechsel ist, obwohl er ja dazu dient dem jungen Leser Informationen zu vermitteln, teilweise regelrecht poetisch. Diese Zuneigung, die aus den Briefen spricht, hat mich sehr berührt. Und das, was, Onkel Leo über da Vinci berichtet, ist gut ausgewählt und interessant.

 

Achtung:

Eichborns Kunst für Kinder gibt es nur noch antiquarisch. Das gilt auch für das Buch über Vasarely – aber da findet man sicherlich auch ein anderes geeignetes Buch. Bei der Reihe „13 Künstler/Bilder/Architekten/… die du kennen solltest“ bin ich nicht sicher, ob sie alle aktuell im Handel erhältlich oder auch nur noch aus zweiter Hand zu erwerben sind.

Die Herausforderungen der DSGVO

Durch Florian Emrichs Post und die weiterführenden Verlinkungen fühle ich mich schon einigermaßen über die DSGVO informiert.

Da ich keinerlei Werbung, Affiliate-Links, Wunschzettel, Spendenbutton, … auf dem Blog habe und auch keine Verknüpfungen zu Facebook, Instagram und ähnlichen Plattformen, zähle ich meine Drachenburg als privaten Blog. Das heißt leider nicht, dass ich mich nun um nichts kümmern müsste.

Als erste Konsequenz, habe ich alle Einstellungen, die ich selbst verändern kann, so angepasst, dass möglichst wenige Daten erfasst werden.

Außerdem habe ich eine erste Anfrage an blog4schools.de auf den
Weg gebracht, um mir von dieser Seite Rückendeckung zu holen.

Mal sehen, wie es weiter geht. Eine Schließung der Drachenburg wird es hoffentlich nicht geben müssen. Ich bin aktuell optimistisch und ich hoffe zusätzlich, dass die ersten Ankündigungen von Blogschließungen Einzelfälle bleiben oder sich langfristig nur als vorübergehende Schließungen erweisen.

Fest der 100

In Amerika ist es wohl Brauch, nach 100 Schultagen zu feiern. Auf jeden Fall findet man im Internet für solch ein Fest viele Ideen und Materialien aus Amerika.

In diesem Jahr habe ich, nach dem Tipp einer lieben Kollegin, diese Idee aufgegriffen. Wir haben langfristig recherchiert und gesammelt, dann gesichtet und vor allem ausgesiebt. Übrig geblieben sind folgende Angebote für das Fest der 100:

Mathematik:
Morgens wurden die 100 Stäbchen im Sammelglas gezählt.
Die Kinder brachten 100 Sachen mit und präsentierten sie.
Es wurden 100 Sekunden abgeschätzt
3 Gläser mit ähnlichen Inhalten standen bereit. Es durfte geschätzt werden, in welchem 100, weniger bzw. mehr als 100 enthalten waren.
Ein laminiertes Hunderterfeld wurde als Puzzle angeboten.

Kopierte Hunderterfelder wurden als Spielfeld genutzt. Wer würfelt sich als erster zur 100?
Das Montessori-Hunderterbrett war mit Auftragskarten im Stationenpool enthalten.
Eine Hunderter-Perlenkette mit Zahlenpfeilen war ebenfalls im Angebot.
Auf einem Forscherblatt konnten Aufgaben mit der 100 notiert werden.

Deutsch:
Es wurde probiert, wie oft jeder seinen Namen in 100 Sekunden schreiben kann.
Leselisten wurden mit Stoppuhr angeboten um herauszufinden, wie viele Wörter man in 100 Sekunden lesen kann.
Auf einem Poster wurden 100 schöne Wörter gesammelt.

Kunst:
Eine fette 100 wurde ausgeschnitten, neu arrangiert, aufgeklebt und mit Stiften künstlerisch zu einem Tier, Roboter, …. verwandelt.
Ein Monster wurde mit 100 Wackelaugen dekoriert.

Konzentration und Geschicklichkeit:
100 Filzuntersetzer wurden angeboten, um „Karten“häuser aufzustellen.


100 Bausteine standen zur Verfügung um hohe Türme zu bauen.


Es durften bunte Ketten mit 100 Perlen gefädelt werden.
Aus einfachen Origamielemente wurden Kronen zum Fest der 100 gebastelt.

Bis auf einige Startangebote konnten die Kinder aus dem Angebot frei wählen.
Um einen Überblick zu wahren, hatte jedes Kind einen Stationenpass.

Da die Kinder am Festtag nicht alles schaffen konnten, blieben die Materialien anschließend eine Woche lang für freie Arbeitsphasen präsent.

Resümee:
Die Kinder haben sich rund um die 100 sinnvoll betätigt. Es war eine gute Stimmung an unserem Festtag. Die ausgewählten Stationen haben sich bewährt und ich werde mit meiner nächsten Klasse ebenfalls die ersten 100 Schultage im Jahr zählen und dann feiern, dass wir 100 Tage schlauer sind.

Und beim nächsten Mal schmücke ich die Klassentafel mit der schönen Wimpelkette aus dem Sonnigen Klassenzimmer. 

Weihnachtswörterrätsel und mathematischer Adventskalender

Neben unseren aktuellen Unterrichtsinhalten biete ich meinen Schülerlein zwei weihnachtliche Aufgaben für Zwischendurch an.

Marion Weyland hat in ihrem Blog ein Arbeitsblatt mit Schüttelwörtern zur Verfügung gestellt, das ich im Posterdruck stark vergrößert und als „Zwischendurchrätsel“ an die Tür geklebt habe.
Wer ein Wort gefunden hat, schreibt es auf einen Papierstreifen, klebt es neben den Baum und malt das zugehörige Baumteil aus. Wenn 2 Kinder gemeinsam gearbeitet oder zufällig das gleiche Wort herausgefunden haben, malt eines der beiden Kinder ein Teilchen des Weihnachtsschmuckes am Baum aus.

Der Baum ist inzwischen schon ziemlich bunt. Es warten nur noch ein paar ziemlich kniffelige Wörter auf ihre Enträtselung.

raetselbaum raetselbaum adventsrechnen

Das Haus des Nikolaus #2

Das Forschen der Kinder am Haus des Nikolaus war sehr spannend. In der ersten Gruppe haben die meisten Kinder weitere Figuren gesucht, die mit einem Zug gezeichnet werden können. Die anderen Aufgaben wurden nur wenig beachtet.
Die Kinder der zweiten Gruppe bearbeiteten diese Aufgabe dagegen gar nicht und erforschten stattdessen je zwei bis drei der anderen Aufträge.

Beide Gruppen arbeiteten mit großer Motivation und Ausdauer. Es war eine Freude dabei zuzusehen und zuzuhören.

Während der abschließenden Auswertung wurden die Ergebnisse im Kreis präsentiert und alle  gefundenen Lösungen zusammengetragen. Da kamen nicht nur die Kinder ins Staunen, was herausgefunden wurde.

Eine Präsentation fand ich besonders bemerkenswert:
„Wenn man es so sieht, ist es ein Z und wenn man so rum kuckt, ist es ein N. Und das ist ein W, aber so rum ist es ein M.“

Einen Teil der Forschungsergebnisse habe ich für die Klassenwand zusammengetragen und denke, dass das eine oder andere Kind sich davon noch einmal inspirieren lässt und die Untersuchungen am Haus des Nikolaus noch einmal aufnimmt.

Lesespuren zum Nikolaus

Vergangene Woche veröffentlichte Valessa Scheufler bei Matobe ein Lesespurgeschichten-Material zum Advent. Neugierig sah ich mir die Probeseiten an und entschloss mich dann zum Kauf.

Nun habe ich mir das Material so vorbereitet, dass ich das Lesespurbild im Posterdruck schön groß gemacht und alle Lesetexte in Briefumschläge gelegt habe. Zusätzlich habe ich einige Bildelemente ausgedruckt und laminiert. (Achtung: Diese Einzelbilder von Kate Hadfield sind nicht in der Datei von Valessa enthalten.)

Am Nikolaustag werde ich die Materialien im Klassenraum verteilen und die Kinder gemeinsam auf Lesespur schicken. Da ich in der ausgewählten Stunde nur eine halbe Klasse habe, ist das gut machbar.

Am Schluss bekommen die Kinder eine kleine Überraschung, so wie es in der Lesespurgeschichte versprochen wird. Ich freue mich drauf.

Diese gemeinsame Aktion dient nicht nur als Nikolaus-Aktion, sondern soll den Kindern auch zeigen, wie die Lesespurgeschichten funktionieren, die demnächst im Arbeitsregal liegen werden.

„Im Land der Sprache“

So heißt mein diesjähriges Lieblingsbuch. Ich wurde darauf über eine liebe Freundin aufmerksam, die das Buch schon seit einiger Zeit nutzt. Der Untertitel „Spannende Wortartengeschichten“ sagt schon, worum es geht und verspricht damit nicht zu viel.

Auf eine wunderbare Weise bringen die Geschichten den Kindern die verschiedenen Wortarten näher. Diese abstrakten Gebilde unserer Sprachtheorie begegnen den Kindern in verschiedenen Episoden auf eine besonders schöne und emotionale Weise, ohne dass die „Spielerchen“zu sehr vom Wesentlichen ablenken.

Vor 4 Jahren nutzte ich schon „Das Märchen vom Land der Wortarten“, das in der Ursprungsform von Maria Montessori stammt. Die Version von Franziska Püller gefällt mir inzwischen um Längen besser. Die Wortarten werden nicht alle auf einmal eingeführt und es gibt schöne Anregungen zur weiteren Arbeit.

2013 habe ich mir recht primitive Figuren aus vorhandenen Materialien zusammengebastelt und mir immer wieder vorgenommen, die schönen dreidimensionalen Wortartensymbole aus Holz zu kaufen. Bisher tat ich es nicht und nutze daher immer wieder die Eigenkreationen von 2013. Dabei stelle ich fest, dass die Kinder sie mögen und ich sie in ihrer Unvollkommenheit auch lieb gewonnen habe.

 

Zahl des Tages #2

Die Zahl des Tages wurde inzwischen mehrmals freudig von den meisten Kindern angenommen. Dabei zeigte sich, dass es einige „Lieblingsaufgaben“ gibt und die künstlerische Zusatzaufgabe dazu gehört. Einige Kinder liegen mit sich selbst im Wettstreit, ganz besonders lange Aufgaben mit möglichst vielen Summanden und möglichst große Zahlen zu finden und aufzuschreiben.  Heute war die Zahl 8 an der Reihe. Einer meiner Erstklässler schrieb unter anderem diese Aufgabe: 0+0+0+0+0+0+0+0+0+8+2+1+0+0+0+=11. Ganz schön raffiniert!

Vor Ostern versuchte ich in zwei Wochen, die Aufgaben als Zahl der Woche zu etablieren. Die Kinder fanden es am jeweiligen Wochenstart prima, vergaßen dann aber meist über ihren anderen Aufgaben, dass es diese spannende Sache auch noch gibt. Deshalb bin ich wieder zur Zahl des Tages zurückgekehrt.

Damit ich die Aufgaben nicht immer wieder an die Tafel schreiben muss, habe ich aus einem ausgemusterten Imbiss-Werbeträger einen wandelbaren Tafel-Anhänger gemacht.  So fand das lange hier herumstehende Werbeteil endlich seinen Daseinszweck.

Die Ziffern habe ich aus verschiedenen farbigen Papieren geschnitten und die Vor- und Rückseite des Hängeteils mit einem hellen und einem dunklen Hintergrund gestaltet. Zwischen den beiden Hintergrundpapierbögen stecken die Ziffern zum Wechseln. Die Aufgaben an den Seiten sind vorn und hinten unterschiedlich, so kann ich nach Bedarf austauschen.  Meine derzeitigen Standardaufträge seht ihr auf dem Bild. Die 2. von unten lasse ich natürlich bei zweistelligen Zahlen weg und drehe die Karte einfach um.

 

Museum Barberini

Zu Beginn des Monats besuchte ich mit meiner Schwester und einigen lieben Bekannten das Museum Barberini. Ich gestehe: Der Bau und die Eröffnung des Museums ist so an mir vorbei gegangen, dass ich erst durch eine Rundmail meiner Schwester darauf aufmerksam wurde.
Nunja, ich informierte mich also oberflächlich und besuchte dann das interessante Gebäude und seine wunderbare Ausstellung der Impressionisten. Durch die Ausstellung führt ein Audio-Guide, wenn man denn möchte. Diesen kann man sich für einen kleinen Obulus ausleihen oder komfortabel als Museums-App auf sein Smartphone laden.
Für meinen ersten Besuch ließ ich mich vom Kinder-Audio-Guide durch die Sammlung führen. Ich mag es, wie ausgewählte interessante Informationen für die jungen Museumsbesucher aufbereitet werden. Deshalb wähle ich ihn meist als Audiobegleiter, wenn es einen Kinder-Guide in Ausstellungen gibt. Zusätzliche Informationen kann ich mir direkt an den Bildern erlesen. Ich bin ja schon groß. ;)

Es ist ein großer Genuss, die Bilder der Impressionisten im Original anzusehen. Drucke können viele der Details nicht wiedergeben. Deshalb werde ich die Ausstellung also noch einmal besuchen und mich von den Landschaften, den jahreszeitlichen Stimmungen der Waldwege, Heuschober, Gärten und des Meeres verzaubern lassen.

 

 

 

pünktlich zum 8. Geburtstag

Seit 11.03.2009 gibt es die Drachenburg. Seit April 2015 sind alle Artikel, die vorher geschrieben wurden bilderlos, da es Probleme bei einer Serverumstellung gab. Heute hatte ich Lust, nach meinen Blogsicherungen zu kramen und die Bebilderung wiederherzustellen. Es ist mir noch nicht ganz gelungen; dazu sind es zu viele. Aber pünktlich zum morgigen 8. Blog-Geburtstag zeigt sich die Drachenburg wenigstens von Januar 2011 bis heute wieder mit ihren Fotos. So gefällt sie mir wieder viel besser und ich möchte nun wieder mehr bloggen. So ist jedenfalls der Plan.