Archiv der Kategorie: Allgemein

Logbuch für Klasse 1/2

Wer den WorksheetCrafter besitzt, kann sich mein überarbeitetes Logbuch herunterladen und für sich anpassen, wenn Bedarf besteht. (Die ursprüngliche Version ist auch dort zu finden.)

Pro Woche nutze ich nur eine Seite. Da wir an unserer Schule in Klasse 1/2 nur zwei Mal Hausaufgaben pro Woche aufgeben, reichen die vorgesehenen Zeilen aus. Die Lern- und Verhaltensrückmeldung hat sich ebenso bewährt, wie die Lese-Sternchen und das Feld für mitzubringende Materialien.

Ich habe ein Feld rausgenommen und dafür die Felder zur Wochen-Lern-Erinnerung und zum Eltern-Lehrperson-Austausch vergrößert.

Die erste Innenseite ist leer, sodass ich jedes Jahr neu entscheiden kann, was ich in welchem Format dort einklebe: Stundenplan, Ferientermine, Klassenregeln, …

Ganz hinten sind Entschuldigungszettel vorgedruckt und es ist Platz für Antolin-Zugangsdaten und Ähnliches.

Man kann sich solch Heft selbstverständlich auch mit anderen Programmen erstellen. Unschlagbar finde ich allerdings, dass ich die Datei direkt aus dem Programm mit dem WorksheetWizzard zur Druckerei senden kann. Die Papierqualität hat sich schon im Gebrauch bewährt.

(Werbung für das Programm unbeauftragt, unbezahlt, aus eigener Überzeugung)

Buchstabenweg digital

Im August starte ich wieder mit einer ersten Klasse. Um für mögliche Schulschließungen gerüstet zu sein und Eltern kranker Kinder Unterstützung zu geben, habe ich meinen Buchstabenweg digitalisiert.

Ihr dürft euch das Padlet gern klonen und für euch anpassen. Die Bilder habe ich zum großen Teil selbst gemacht. Alle anderen unterliegen der Lizenz CC0.

Hier ist der Link: Buchstabenweg

20.7.2020
Weil sich das Padlet im Timeline-Format irgendwie durch Wiederholungen wenig sinnreich erweitert, habe ich erstens alles Doppelte gelöscht und zweitens eine Kopie im Regal-Format erstellt. Link: Buchstabenweg im Regalformat

Deutsch-Lapbook

Als Zusammenfassung der Inhalte des Deutschunterrichts in der 2. Klasse werden meine Schülerlein demnächst ein Lapbook gestalten. In der Mischung aus Präsenzunterricht und Fernlernen werde ich die Vorlagen für die Minibooks in die häusliche Lernzeit mitgeben und das Lapbook dann in der Schule zusammenbauen.

Für das Basteln der Minibücher wird es Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf der digitalen Klassenpinnwand geben. Außerdem konkretisiere ich dort, was auf und in die Büchlein geschrieben werden soll. Spannend wird es sein, ob alle Kinder ihre fertigen Lapbookelemente dann auch in den Präsenzunterricht mitbringen werden.

Die Vorlagen für die Minibücher gibt es zum Download auf 4teachers.de

Quadrama zu Lebenskreisen von Insekten

Im Winter gestaltete ich mit meiner Klasse ein Quadrama, das an die Vorlage der Grundschultante angelehnt war. Ich habe allerdings die Form der Schreibfelder vereinfacht, da meine Zweitklässler noch nicht alle so sorgfältig ausschneiden können.

Als es hieß: „Die Schulen werden geschlossen! Gebt euren Kindern Aufgaben mit nach Hause!“, wollte ich nicht nur Aufgaben aus Büchern, in Heften und auf Arbeitsblättern abarbeiten lassen. Deshalb erstellte ich Vorlagen zum Basteln eines kleinen Quadramas.

In den Materialien befanden sich Bilder und Texte zum Lebenskreis des Schmetterlings, des Marienkäfers und der Honigbiene. Außerdem Dreiecke mit Linien, zum Notieren der Informationen und eine Anleitung zum Basteln.
Die Fotos, die mir teilweise von den fertigen Quadramas geschickt wurden, waren bezaubernd.

Da das häusliche Lernen noch fortgesetzt wird, halte ich es für eine gute Idee, das Material zu teilen. Deshalb habe ich die ursprünglichen Bilder, die aus fremder Quelle stammen, heute durch Handzeichnungen von mir ersetzt und die Datei bei 4teachers.de im Bereich Sachunterricht – Tiere – Insekten hochgeladen.

Mein erstes Erklärvideo

Es gibt viele wunderbare Erklärvideos im Internet. Einige davon sind in den Padlet-Linksammlungen für Klasse 1 und Klasse 2 gelistet. Für den Fernunterricht, der vermutlich nach den Ferien weitergeht, fehlt mir jedoch ein Erklärfilm, der den Kindern zeigt, wie man Wörter nach dem Alphabet ordnet.

Deshalb habe ich mich in den vergangenen Tagen erst einmal damit beschäftigt, zu recherchieren, welche Programme zum Erstellen eines Videos verwendet werden können. Für mein erstes Video entschied ich mich, PowerPoint zu nutzen. Das ging recht gut, bis ich zur Aufnahme des Audiotextes kam. – Es ging nicht!

Letztendlich lag es an den Datenschutzeinstellungen meines PCs. Das herauszufinden hat eine Weile gedauert. Aber nun konnte es an die Sprechproben und die Aufnahme gehen.

Die eigene aufgenommene Stimme zu hören, ist schon seltsam, aber trotzdem entschied ich mich, das Video für alle zugänglich zu machen.
Es steckt ja eine Menge Arbeit darin. Deshalb soll der Film nicht nur für meine Klasse genutzt werden um danach als Dateileiche auf meinem PC herumliegen.

Also viel Spaß mit Frida und ihren Tierkarten!

Glücksrad für Mathe und Deutsch

Glücksräder werden seit einiger Zeit hier, dort, da und dort im Unterricht genutzt. Die Idee fand ich von Anfang an großartig, hatte aber jetzt erst, durch das erzwungene „Homeoffice“, Zeit mich damit genauer zu beschäftigen.

Den Letzten Link finde ich besonders lesenswert, da dort verschiedene Einsatzmöglichkeiten des Gerätes aufgelistet sind.

Vor fast 3 Wochen bestellte ich also ein Glücksrad, das nun vor wenigen Tagen geliefert wurde.
Als erstes druckte ich mir ein Glücksrad von Carina Busch aus, das mir inhaltlich und optisch gefiel. Ich merkte aber, dass die Art der Bastelei und das Anbringen an der Platte nicht so ganz mit meinen Bedürfnissen harmoniert.

Deshalb habe ich eine eigene Datei in Word angelegt. Nun kann ich alle Varianten, die ich benötige, selbst erstellen und vor allem, die Teile schnell auswechseln. Jedes Rad besteht aus 4 Viertelkreisflächen, die mit Klettband an der Drehscheibe befestigt werden.

4 Teile lassen sich schnell wechseln und gut verstauen und sie passen in handelsübliche Dokumententaschen der Größe A5.
Auch die Herstellung eines Rades ist einfach: 4 gedruckte Viertelkreise grob ausschneiden, 2 Viertel in eine Laminiertasche geben, laminieren, ausschneiden, Klettelemente dran – und fertig ist das Ganze!

Wer die Vorlagen für sich nutzen möchte, findet sie bei 4teachers in den Arbeitsmaterialien Deutsch und Mathematik.

Wenn ihr meine Datei für eigene Glücksrad-Übungen umgestaltet, dürft ihr sie ruhig bei 4teachers hochladen (Urheberrecht besonders beachten, wenn Bilder enthalten sind!) oder nichtkommerziell auf anderen Websites veröffentlichen.

Die Herausforderungen der DSGVO

Durch Florian Emrichs Post und die weiterführenden Verlinkungen fühle ich mich schon einigermaßen über die DSGVO informiert.

Da ich keinerlei Werbung, Affiliate-Links, Wunschzettel, Spendenbutton, … auf dem Blog habe und auch keine Verknüpfungen zu Facebook, Instagram und ähnlichen Plattformen, zähle ich meine Drachenburg als privaten Blog. Das heißt leider nicht, dass ich mich nun um nichts kümmern müsste.

Als erste Konsequenz, habe ich alle Einstellungen, die ich selbst verändern kann, so angepasst, dass möglichst wenige Daten erfasst werden.

Außerdem habe ich eine erste Anfrage an blog4schools.de auf den
Weg gebracht, um mir von dieser Seite Rückendeckung zu holen.

Mal sehen, wie es weiter geht. Eine Schließung der Drachenburg wird es hoffentlich nicht geben müssen. Ich bin aktuell optimistisch und ich hoffe zusätzlich, dass die ersten Ankündigungen von Blogschließungen Einzelfälle bleiben oder sich langfristig nur als vorübergehende Schließungen erweisen.

Fest der 100

In Amerika ist es wohl Brauch, nach 100 Schultagen zu feiern. Auf jeden Fall findet man im Internet für solch ein Fest viele Ideen und Materialien aus Amerika.

In diesem Jahr habe ich, nach dem Tipp einer lieben Kollegin, diese Idee aufgegriffen. Wir haben langfristig recherchiert und gesammelt, dann gesichtet und vor allem ausgesiebt. Übrig geblieben sind folgende Angebote für das Fest der 100:

Mathematik:
Morgens wurden die 100 Stäbchen im Sammelglas gezählt.
Die Kinder brachten 100 Sachen mit und präsentierten sie.
Es wurden 100 Sekunden abgeschätzt
3 Gläser mit ähnlichen Inhalten standen bereit. Es durfte geschätzt werden, in welchem 100, weniger bzw. mehr als 100 enthalten waren.
Ein laminiertes Hunderterfeld wurde als Puzzle angeboten.

Kopierte Hunderterfelder wurden als Spielfeld genutzt. Wer würfelt sich als erster zur 100?
Das Montessori-Hunderterbrett war mit Auftragskarten im Stationenpool enthalten.
Eine Hunderter-Perlenkette mit Zahlenpfeilen war ebenfalls im Angebot.
Auf einem Forscherblatt konnten Aufgaben mit der 100 notiert werden.

Deutsch:
Es wurde probiert, wie oft jeder seinen Namen in 100 Sekunden schreiben kann.
Leselisten wurden mit Stoppuhr angeboten um herauszufinden, wie viele Wörter man in 100 Sekunden lesen kann.
Auf einem Poster wurden 100 schöne Wörter gesammelt.

Kunst:
Eine fette 100 wurde ausgeschnitten, neu arrangiert, aufgeklebt und mit Stiften künstlerisch zu einem Tier, Roboter, …. verwandelt.
Ein Monster wurde mit 100 Wackelaugen dekoriert.

Konzentration und Geschicklichkeit:
100 Filzuntersetzer wurden angeboten, um „Karten“häuser aufzustellen.


100 Bausteine standen zur Verfügung um hohe Türme zu bauen.


Es durften bunte Ketten mit 100 Perlen gefädelt werden.
Aus einfachen Origamielemente wurden Kronen zum Fest der 100 gebastelt.

Bis auf einige Startangebote konnten die Kinder aus dem Angebot frei wählen.
Um einen Überblick zu wahren, hatte jedes Kind einen Stationenpass.

Da die Kinder am Festtag nicht alles schaffen konnten, blieben die Materialien anschließend eine Woche lang für freie Arbeitsphasen präsent.

Resümee:
Die Kinder haben sich rund um die 100 sinnvoll betätigt. Es war eine gute Stimmung an unserem Festtag. Die ausgewählten Stationen haben sich bewährt und ich werde mit meiner nächsten Klasse ebenfalls die ersten 100 Schultage im Jahr zählen und dann feiern, dass wir 100 Tage schlauer sind.

Und beim nächsten Mal schmücke ich die Klassentafel mit der schönen Wimpelkette aus dem Sonnigen Klassenzimmer. 

Weihnachtswörterrätsel und mathematischer Adventskalender

Neben unseren aktuellen Unterrichtsinhalten biete ich meinen Schülerlein zwei weihnachtliche Aufgaben für Zwischendurch an.

Marion Weyland hat in ihrem Blog ein Arbeitsblatt mit Schüttelwörtern zur Verfügung gestellt, das ich im Posterdruck stark vergrößert und als „Zwischendurchrätsel“ an die Tür geklebt habe.
Wer ein Wort gefunden hat, schreibt es auf einen Papierstreifen, klebt es neben den Baum und malt das zugehörige Baumteil aus. Wenn 2 Kinder gemeinsam gearbeitet oder zufällig das gleiche Wort herausgefunden haben, malt eines der beiden Kinder ein Teilchen des Weihnachtsschmuckes am Baum aus.

Der Baum ist inzwischen schon ziemlich bunt. Es warten nur noch ein paar ziemlich kniffelige Wörter auf ihre Enträtselung.

raetselbaum raetselbaum adventsrechnen

Das Haus des Nikolaus #2

Das Forschen der Kinder am Haus des Nikolaus war sehr spannend. In der ersten Gruppe haben die meisten Kinder weitere Figuren gesucht, die mit einem Zug gezeichnet werden können. Die anderen Aufgaben wurden nur wenig beachtet.
Die Kinder der zweiten Gruppe bearbeiteten diese Aufgabe dagegen gar nicht und erforschten stattdessen je zwei bis drei der anderen Aufträge.

Beide Gruppen arbeiteten mit großer Motivation und Ausdauer. Es war eine Freude dabei zuzusehen und zuzuhören.

Während der abschließenden Auswertung wurden die Ergebnisse im Kreis präsentiert und alle  gefundenen Lösungen zusammengetragen. Da kamen nicht nur die Kinder ins Staunen, was herausgefunden wurde.

Eine Präsentation fand ich besonders bemerkenswert:
„Wenn man es so sieht, ist es ein Z und wenn man so rum kuckt, ist es ein N. Und das ist ein W, aber so rum ist es ein M.“

Einen Teil der Forschungsergebnisse habe ich für die Klassenwand zusammengetragen und denke, dass das eine oder andere Kind sich davon noch einmal inspirieren lässt und die Untersuchungen am Haus des Nikolaus noch einmal aufnimmt.

pünktlich zum 8. Geburtstag

Seit 11.03.2009 gibt es die Drachenburg. Seit April 2015 sind alle Artikel, die vorher geschrieben wurden bilderlos, da es Probleme bei einer Serverumstellung gab. Heute hatte ich Lust, nach meinen Blogsicherungen zu kramen und die Bebilderung wiederherzustellen. Es ist mir noch nicht ganz gelungen; dazu sind es zu viele. Aber pünktlich zum morgigen 8. Blog-Geburtstag zeigt sich die Drachenburg wenigstens von Januar 2011 bis heute wieder mit ihren Fotos. So gefällt sie mir wieder viel besser und ich möchte nun wieder mehr bloggen. So ist jedenfalls der Plan.

Glück gehabt

Einige Tage war die Drachenburg, so wie alle 4teachers-Blogs, nicht erreichbar. Zum Glück wurde sie aus dem digitalen Nirwana gerettet. Nun krame ich hinter den Kulissen mit dem Design herum und finde nichts, das mir zusagt.

Wahrscheinlich muss ich erst einmal mein Headerbild und die Minidrachen-Bilder aus den Sicherungsdateien graben und hochladen, damit ich mich wieder heimisch fühle.

Vielleicht kommt mit der Neugestaltung auch meine Schreiblust zurück?

einblick

Hinterher ist man immer schlauer!

Vor 2 Jahren wünschte ich mir ein Jahresabo von „Das Magazin“ und bekam es zu Weihnachten geschenkt. Nun bin ich seit über 2 Jahren Abonnentin dieser Zeitschrift und genieße monatlich jede Seite davon. Durch „Das Magazin“ bin ich auf Bücher und CDs aufmerksam geworden, die meiner Aufmerksamkeit ohne diese Zeitschrift sehr wahrscheinlich entgangen wären.

Auf der Buchmesse in Leipzig wurde „Das Magazin“ an einem kleinen Stand präsentiert. Es wurden alte Hefte verkauft und neue Abonnenten geworben. Ich nutzte die Gelegenheit und habe ein Geschenkabo bestellt. Das aktuelle Heft und die Geschenk-Urkunde konnte ich gleich mitnehmen, um sie dem neuen Leser persönlich zum Geburtstag zu überreichen.

Am Stand war der Verleger anwesend. Er ist ein sehr offener und sympatischer Mensch, mit dem wir unbefangen ins Gespräch gekommen sind. Ich bin ja gespannt, ob es demnächst eine Badewannenausgabe gibt.
Eine Lesung von Kolumnist Stefan Schwarz konnten wir leider nicht besuchen. Beim nächsten Mal planen wir das besser!

Wer an einer unterhaltsamen Mischung aus Journalismus und Literatur interessiert ist, wer Prominentenporträts, Alltagssatiren, Reportagen, Erzählungen, Fotoessays und Illustrationen schätzt, sollte evtl. sich oder einen lieben Menschen mit einem Jahresabo beschenken. (Auf der Website gibt es Leseproben.)

Buchmesse Leipzig

Da ich in diesem Jahr nicht zur Didacta fahren kann, habe ich mir als kleinen Trost die Buchmesse in Leipzig ausgesucht. In Halle 2 präsentierte sich ein Teil der Schulbuchverlage. Dort habe ich mir unter anderem das Mathematikbuch angesehen, das vorgestern als Schulbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet worden ist. Sehr interessant fand ich auch eine Mathekartei, die ich fast gekauft hätte, von der ich jetzt erst im Nachhinein lese, dass sie im Bereich Zusatzmaterialien den Schulbuchpreis erhielt.

Beim ausgezeichneten Mathebuch für Klasse 1 gefiel es mir nicht, dass es sich um zwei sogenannte Arbeitshefte in Buchstärke handelt. Der Preis für diese Verbrauchsmaterialien übersteigt den zu zahlenden Elternanteil in Brandenburg. Somit ist dieses Werk nur nutzbar, wenn alle Eltern mit dem höheren Betrag einverstanden sind. … und dann haben wir uns noch keine Gedanken über ein Deutscharbeitsheft gemacht. :-(

Die Bücher und zugehörigen Arbeitshefte für Klasse 2 bis 4 gefallen mir besser, weil das Buch als Leihexemplar von der Schule ausgegeben werden kann und somit nur ein normales Arbeitsheft vom Elternanteil bezahlt werden muss.
Falls ihr gerade mit eurem Mathelehrwerk unzufrieden seid, lohnt es sich „eins, zwei, drei“ anzusehen. Wer ein Freund von Differenzierungsblöcken ist, findet einen solchen als Zusatzmaterial. Wer lieber mit Karteikarten arbeitet, findet leider keine (nur als Lehrerhandreichung). Die üblichen Kopiervorlagen gibt es auch noch.

Damit ich nicht den ganzen Tag durch die Hallen laufe, habe ich noch an der Vorstellung des neuen Bücherwurm-Materials teilgenommen. Obwohl ich nicht mit einer Fibel arbeite, informiere ich mich doch immer wieder mal, welchen „Stein des Weisen“ die Verlage für den Lese- und Schreiblernprozess entwickeln. Mir scheint, dass die Tendenz jetzt flächendeckend dahingeht, das silbenbasierte Lesenlernen und die Arbeit mit einer Anlauttafel zu kombinieren. Das muss ich sinnvoll finden, schließlich mach ich das auch so ;-)
Die Notwendigkeit eines Fibel-Buches erschließt sich mir aber nicht mehr – auch nicht, wenn es mit einem tollen Plüschbücherwurm oder einer Katzenhandpuppe oder mit anderem Getier daherkommt.
Das neue Schreibschriftheft zum Bücherwurm erinnert mich übrigens stark an das Selbstlernheft vom Jandorf-Verlag. Das zuletzt genannte Heft ist aber umfangreicher und enthält mehr Übungen in denen auch gelesen werden muss.

Besonders angepriesen wurde das eigentliche Arbeitsheft zum Bücherwurm, das es einmal in Druckschrift gibt und zusätzlich als Version von-der Druckschrift-zur-Schreibschrift. Ich finde das problematisch, weil nicht jedes Kind nach einem halben Schuljahr in der Lage ist, hinreichend zu lesen und Druckschrift zu schreiben und so mit einer verbundenen Schrift überfordert wird.

Deshalb bevorzuge ich Materialien mit Minimalforderung für alle Kinder und gebe denen, die mehr können andere Materialien. Im vergangenen Schuljahr haben 3 Kinder innerhalb von 4 Wochen die Schreibschrift völlig ohne vorgedrucktes Heft gelernt. Solche Kinder brauchen das „Mischheft“ also nicht. Zusätzlich habe ich drei Kinder, die nach 1 1/2 Schuljahren kaum in der Lage sind, die Buchstaben zu verbinden. Diese Kinder hätten mit dem von-der-Druckschrift-zur-Schreibschrift-Heft nach dem ersten Schulhalbjahr nicht mehr weiterarbeiten können.

In der Bücherwurm-Materialübersicht für Brandenburg fehlt dieses Heft, vermutlich weil es nicht zu unserem Rahmenlehrplan passt, der vorschreibt: „Druckschrift und Schreibschrift werden nacheinander eingeführt. … Die Schreibschrift wird erst eingeführt, wenn die Schülerinnen und Schüler die meisten Buchstaben kennen, die Druckschrift sicher lesen können und ihre feinmotorischen Fertigkeiten entsprechend weit entwickelt sind.“

Was mir sehr gefallen hat, ist die Arbeitsmappe zum Lehrwerk. Darin sind viele Materialien für die Hand des Schülers enthalten, die ich in ähnlicher Form in meinen Freiarbeitsmaterialien anbiete. Schön ist auch die Wörterkartei. Solche Materialien findet man beim Zaubereinmaleins und in anderen Materialblogs zum Download. Für Fans von zusammenhängenden Lehrwerken ist diese Arbeitsmappe aber ein großartiges Material.

Viele Grüße an Ines, mit der ich nach der Veranstaltung ins Gespräch gekommen bin. :-)