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Lieblingsbuch

„Ein Mann namens Ove“ von Fredrik Backmann lag schon einige Wochen auf meinem Stapel zu lesender Bücher. Wie ich auf diesen Roman aufmerksam wurde, weiß ich gar nicht mehr so genau – vermutlich kam er mir bei der Recherche nach Büchern unter, die ich zu Weihnachten oder zum Geburtstag verschenken könnte.

Als nun der Kinofilm beworben wurde, war es für mich an der Zeit, das Buch aus dem Stapel zu holen und zu lesen.
Dem, was auf der vorderen Umschlagklappe steht, kann ich nur beipflichten: humorvoll, einfühlsam, liebevoll, fesselnd, unglaublich komisch, ein Schmelztiegel der Gefühle …

Ich habe beim Lesen herzhaft gelacht, aber auch Taschentücher benötigt. Dieser Roman gehört nun für mich in die Rubrik Lieblingsbuch und wird gerne an meine Liebsten verliehen, in der Hoffnung, dass sie genauso viel Freude und Wärme beim Lesen dieser Geschichte empfinden.

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Und heute werde ich mir den Film in meinem Lieblingskino ansehen. Ich bin sehr gespannt.

Gartenaktivitäten

Meine eigenen Aktivitäten beschränkten sich auf gestriges Rasenmähen und 1 Stunde Unkraut rupfen. Heute lag ich faul in der Sonne, habe ein wenig gelesen und beobachtet, was so in meinem Garten los ist – und da ist ganz schön was los!

Da zur Zeit der Oregano üppig blüht, fliegt und surrt es dort wie verrückt umher. Gestern sah ich 12 Tagpfauenaugen und verschiedene andere Falter an der Pflanze, außerdem große und kleine Hummeln und anders Fliegzeug.

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Verschiedene Vogelfamilien schwirren herum und hopsen über den Rasen, um Futter zu finden. Das kleine Rotkehlchen, das vor meinem Urlaub noch als Ästling von seinen Eltern gefüttert wurde, frisst inzwischen allein, ebenso ein kleines Rotschwänzchen. Ein Elternteil war zwar noch dabei, fütterte aber nicht mehr.
Familie Amsel macht es mir schwer zu erkennen, ob der Nachwuchs noch im Nest sitzt oder schon im Geäst. Ich habe nur die Eltern gesehen.
Bei Familie Schwalbe sieht es anders aus. Die 3? Kleinen wurden während ihrer Flugversuche gefüttert und auch wenn sie auf den äußeren Zweigen der Erlen saßen und sich ausruhten. Da war mächtig Leben am Himmel über meinem kleinen Garten.

Ganz fleißig war gestern und heute Frau Brandmaus. Sie huschte durch das Beet und sammelte trockene Blätter ein und trug sie in ihren Bau. Vermutlich suchte sie auch herabgefallenen Samen zum Fressen. Ab und zu scheuchte sie ihren Nachwuchs aus dem Bau und später wieder hinein. Die drei Kleinen versteckten sich schön zwischen den Pflanzen und waren mit ihrem Fell, das mehr grau als braun ist, gut getarnt.

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Wahlsdorf

Eigentlich hätte ich auch zu Hause stricken können. Mehr habe ich am vergangenen Wochenende in Wahlsdorf nämlich nicht gemacht. ABER zu Hause wäre ich nicht in so netter Gesellschaft gewesen, hätte nicht so leckeren Kuchen bekommen, nicht im Weihnachtszimmer geschlafen und auch nicht in der Nähwerkstatt gefrühstückt.
Meine liebe Schwester fährt regelmäßig mit näh“wütigen“ Frauen nach Wahlsdorf um dort große und kleine Nähprojekte zu beginnen oder zu beenden, um Schnitte auszutauschen und sich die neuesten Quilts zu zeigen. Ich gehöre zwar nicht in den Quilt-Zirkel, finde aber trotzdem immer genug handarbeitliche Beschäftigung. Dieses Mal war also Stricken dran und schwatzen und kucken, was die anderen so tun und ich durfte ein wenig bei Lauras Lampenschirm mithelfen.

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Alltagsgespräche

Irgendwann in den letzen Tagen las ich, dass wir uns zunehmend häufiger über das Wetter unterhalten – vor allem über vermeintlich schlechtes Wetter und dessen Auswirkungen auf unser Befinden.

Nunja, heute fand ich das Wetter sehr schön. 🙂 Die Sonne schien und ich habe meinen wintermüden Körper nach der Fortbildung in einen warmen Mantel gesteckt und bin eine Stunde spazieren gegangen – habe meine Nase so lang es ging Richtung Sonne getragen … und ein paar Fotos gemacht.

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Sie ist endlich da …

und kann nun auch genutzt werden.

Seitdem K2 mitsamt ihrer Kamera ausgezogen ist, konnte ich nicht mehr fotografieren. Mit ihrer „alten“ Kodak EasyShare kam ich so gut zurecht, dass ein Neukauf nicht in Frage kam. Schließlich riskiert man bei den neuen super-duper-hochgelobten neuen Kameras durchaus auch einen Fehlkauf. Selbst, wenn man sie im Laden ausprobiert, zeigt sich erst bei normaler Nutzung, ob sie zu den eigenen Ansprüchen passt.

Seit Wochen habe ich also beobachtet, wie eine Kodak nach der anderen an andere Leute verkauft wurde.  Dann aber kam mein Tag! 3 – 2 – 1 – MEINS!

Nun musste ich jedoch ziemlich warten, bis sie geliefert wurde. Der Verkäufer gehörte nicht zu den schnellsten. Als das Päckchen  endlich da war, konnte ich  den Apparat aber nicht nutzen. Es war keine SD-Karte dabei – nicht einmal die Mini-128MB-Karte, die beim Neukauf zum Gerät gehört. Blöd!

Aber jetzt hab ich eine Speicherkarte und kann nun wieder alles fotografieren, was ich mag. Das ist ein schönes Gefühl.

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Wieder eine kluge Nacht

Am Samstag war wieder die lange Nacht der Wissenschaft in Berlin und Potsdam. Da so schönes Wetter war, wollte ich am liebsten den Abend mit einem Buch im Garten verbringen – hab ich aber nicht. Diese spannende Nacht ist ja nur einmal im Jahr. Also habe ich mir selbst einen sanften Tritt verpasst und bin nach Golm gefahren.

Besonders spannend fand ich den ersten Vortrag, den ich mir heraus gesucht hatte:  „Speed reading – Schneller lesen und besser verstehen?“ Aus Gründen von Überfüllung und mangelnder Verdunklung (tja, die Sonne schien endlich einmal) zogen wir von einem Raum in den übernächsten und erfuhren dort in der Kurzfassung interessante Dinge über das Lesen. Der titelgebende Punkt wurde letztendlich nur angerissen, was sehr schade war. Da die Möglichkeit des nachträglichen Informationserhalts bestand ist´s aber nicht ganz so schlimm. Ich kann ja lesen
😉
Ob ich wirklich schnell lesen kann, wie meine Kinder denken, das werde ich erst noch feststellen … und zwar HIER. Der durchschnittliche Leser schafft übrigens 200 bis 220 Wörter in der Minute. Das kann man durch ein spezielles Training erhöhen, wenn man es (vielleicht fürs Studium) benötigt.

Der zweite Vortrag gefiel mir nicht so sehr gut. Ich hatte mir irgendwie was gaaaanz tolles vorgestellt: bei „So macht jedes Thema Spaß“. Im Vortrag sollten vielfältige Anwendungskontexte und Beispiele – basierend auf der Design-Thinking-Methode – vorgestellt werden. …  Irgend kam ich nicht dahinter, was nun so neu und motivierend und Spaß machend sein sollte. … Aber die beiden jungen Leute waren sehr engagiert und selbst auf jeden Fall hochmotiviert. Das ist doch auch was.

Zum Schluss war ich noch bei „Gemeinsam Lernen im virtuellen Raum“. Dort traf ich eine Bekannte und probierte mit ihr „Hot Potatoes“ aus. Das Programm war mir zwar bekannt, ich hatte es aber nie ausprobiert. Jetzt aber! Es geht einfach und macht Spaß. Da kann ich jetzt nette kleine Übungen für den Klassen-PC erstellen 😀
Man konnte sich auch noch mit Potcasts und den Möglichkeiten von Moodle beschäftigen. Das ist im Augenblick aber nichts, was mir in unserer GS nützlich erscheint.

Zwischen den Veranstaltungen habe ich natürlich die Angebote an Speis und Trank und Musik wahrgenommen. Es war sehr gut, dass ich nicht zu Hause geblieben bin. 🙂

Nachtrag: Also meine beiden Süßen: eure Mama liest tatsächlich schneller, als der durchschnittliche Leser. Ergebnis: Sie lesen 521 Wörter pro Minute (WpM). Glückwunsch, Ihre Lesegeschwindigkeit liegt sehr hoch!“

Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen

Im April haben wir zufällig Karten für eine Lesung von Horst Evers kaufen können. Gestern waren wir endlich da und haben uns bei „Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen“ herrlich amüsiert. Auf mich wirkte Horst E. wie ein etwas zu groß geratender Kobold.

Seit ich die erste Geschichte gehört habe (Danke Thomas 🙂 ), war ich mit dem Horst-Virus infiziert und habe inzwischen 4 CDs und 2 Bücher gekauft. Witzig ist es, dass ich beim Lesen der Geschichten den typischen Eversschen Klang in meinem inneren Ohr habe. Ohne wärs bestimmt etwas langweiliger 😉

Hier liest H.E. die Geschichte, die meine erste war -> „Monika“:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=T7t9fqjT8t8[/youtube]

Die klügste Nacht des Jahres

Wer das Angebot noch nicht genutzt hat, sollte sich für die nächste Gelegenheit vormerken „Die lange Nacht der Wissenschaften“ zu besuchen – Ich bereue es, dass ich in den letzten Jahren nicht genug Antrieb hatte und somit tolle Sachen verpasst habe.

Nunja, dieses Mal war ich dabei.
Der Wissenschaftspark in Golm hat sich erstmals an der Aktion beteiligt und somit war es doch passend meine erste lange wissensreiche Nacht dort zu begehen.

Die Wahl aus dem riesigen Angebot fiel sehr sehr schwer. Dabei habe ich alles, was sonst in Potsdam und Berlin angeboten wurde, tapfer ignoriert.

Um 17.00Uhr nahm ich an einem Workshop zum Thema „Lernen lernen?“ teil. Nach einer kurzen Einführung durften wir in Arbeitsgruppen herausfinden, weshalb Kerzen brennen. Wir nutzen die vorhandenen Kerzen, Zündhölzer u.a. Materialien, trugen unser Halbwissen zusammen und versuchten dieses mit den aktuellen Beobachtungen zu verknüpfen. Die Gruppen wurden dabei beobachtet. So konnten wir abschließend zusammenfassen, wie unsere Lernprozesse verlaufen sind. Außerdem bekamen wir noch die korrekte Erklärung der Funktionsweise einer Kerze per Video vermittelt.

Anschließend besuchte ich verschiedene Angebote in den Foyers verschiedener Häuser. Besonders gut gefiel es mir bei den Geo- und Lebenswissenschaften. Unter anderem konnte ich dort leckeren Rotwein kosten. Dabei wurde gut erklärt, wie die unterschiedlichen Böden den Geschmack der Weine beeinflussen. Kinder und auch Erwachsene konnten Duft- und Geräuschmemorys ausprobieren und es gab Stationen mit Geruchs- und Geschmacksproben. Man konnte ausgeschnittenen roten und grünen Teddybären, denen bestimmte vererbbare Eigenschaften zugeordnet wurden, mögliche Teddykinder zuordnen. Es gab eine Station an der herausgefunden werden konnte, ob das eigene Gleichgewicht zwischen Energiebedarf und Energiezufuhr gewahrt ist oder ob man zu viel oder zu wenig isst. Weitere Angebote aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Es gab einfach vieeeele interessante Sachen.

Um 19.00Uhr begann der Vortrag „Unser hoher Fleischkonsum: eine Belastung für uns und unsere Umwelt“. Es war nicht alles neu, was ich dort erfuhr, aber eine prima Zusammenfassung und Ergänzung dessen, was ich schon wusste.

Zwischen 20.00 und 21.30Uhr schlenderte ich eher ziellos durch einige Häuser. Dabei kam ich unter anderem in den Genuss von französischen und italienischen Liedern, die auf angenehme Weise von drei Studenten vorgetragen wurden.

Meine letzte Station war das Haus der Physik und Astronomie. Auf dem Dach konnten wir durch das Teleskop der kleinen Sternwarte den Saturn sehen. Die Ringe waren deutlich zu sehen, sodass der Saturn an ein gespiegeltes Durchschnitts-Zeichen erinnerte. Außerdem war einer der Monde als kleiner heller Punkt neben dem Saturn zu erkennen.
Bevor ich dann das Haus verließ und den Shuttle zurück nach Potsdam nahm, gab es noch einen leckeren alkoholfreien Caipirinha an der „färbbar“. Die ganze Zeit spielte dort einer der Studenten auf seiner Gitarre und sang dazu. Es war einfach schön, dort zu sitzen, zuzuhören und die vielen Eindrücke der vorgehenden Stunden „sacken“ zu lassen.

Die Wissenschaftler, Dozenten und Studenten des Wissenschaftsparks in Golm haben die klügste Nacht zu einer abwechslungsreichen und spannenden Nacht gemacht. Ich freu mich schon aufs nächste Jahr!

Schnee im April

Heute nutzten wir das schöne Wetter und fuhren in den Harz.  In der Nähe von Torfhaus starteten wir unsere Wanderung zum Gipfel des Brockens. Völlig überrascht waren wir von dem Schnee, der dort noch lag. Wir sind wohl richtige Flachländer, dass wir damit überhaupt nicht gerechnet haben … jedenfalls nicht mit solchen Mengen. Der Schnee ärgerte uns ein wenig, da es rutschige und schmelzwasserüberflutete Stellen gab, das machte er aber mit interessanten „Schmelzgebilden“ wieder wett.  Auch die Sonne und der schwache Wind glichen das wieder aus.

Blick über einen Geisterwald in dem aber wieder neue Bäume wachsen

Üppige Kätzchen blühen an den Weiden.
Außer Huflattich und dicken Blattknospen an den Laubgehölzen
gab es keine weiteren Frühlingsboten auf dem Brocken.

In der vergrößerten Ansicht ist ein kleiner Vogel
zu sehen, der uns den Weg zurück zeigt.

Osterfundsachen

Bei solch schönem Wetter, wie wir es in diesem Jahr hatten, war der familiäre Osterspaziergang besonders schön. Die Sonne und das frische Frühlingsgrün verführen mich immer wieder dazu „tausend“ Fotos zu machen.

Ich liebe die Herden
von Gänseblümchen,
die sich überall breit machen.
so manche Bank
benötigt Unterstützung
zarte Pfirsichblüten neuer Austrieb
auf altem Stamm

Touris kleckern herum

Ganz spontan nutzte ich meinen ersten Ferientag und das schöne Frühlingswetter und machte mit meiner Tochter einen kleinen Ausflug.
Sonne, leere Straßen, zart grünende Alleen, … Urlaubsstimmung!
Erstes Ziel: Jüterbog – schöne Altstadt, hübsche Häuschen, alte Gemäuer, nette kleine Geschäfte.

Von Jüterbog fuhren wir dann weiter nach Kloster Zinna. Dort bummelten wir übers Klostergelände und durch ein paar kleine Straßen und machten im Romantikhotel zur alten Försterei eine kleine Pause mit Kaffee und Eis. Das Hotel habe ich nicht fotografiert, aber dafür ein paar hübsche Türen. (aus Jüterbog und Kloster Zinna)

Von dort ging es weiter im Touri-Klecker-Tempo Richtung Luckenwalde.
Dort gab es noch einen kleinen Stopp – und zwar deshalb:

UND
das allerallerallerbeste war ….
in Jüterbog gab es
Karten im Vorverkauf ….
für Dezember 2009 …
für …
*die_spannung_steigt_hoffentlich*

für …

Trommelwirbel!

für …

Horst Evers! 😀

Oh, wie lange darf ich mich jetzt freuen 😀