Die falsche Prozentrechnung…

Von Egon Dirks.

In Vernunftkraft.de wurde der Artikel „Decken die Erneuerbaren tatsächlich schon 38 Prozent des Stomverbrauchs in Deutschland?“ von Prof. Dr. S. Kobe veröffentlicht und, sage ehrlich, weiß nicht Mal, was man da denken soll, für mich hat ein Doktor-Professor wieder Mal mit dem Finger in den Himmel getroffen, weil Halbwahrheiten in Elektro, das ist für mich soviel, wie Halbwahrheiten in der Mathematik und Prozentrechnung ist ja Mathe und deshalb, wenn es Halbwahrheit gibt, muss es auch alle mögliche Prozente der Wahrheit geben, z.B., die Behauptung, dass die Erneuerbaren 38% des Stromverbrauchs in Deutschland decken, enthält 10 Prozent der Wahrheit.

Habe mehrmals geschrieben, dass in der deutschen Elektro-Lehre sollte man einmal versuchen klar zu definieren, was Strom, Leistung, Energie, Stromproduktion und Stromverbrauch sind, weil oft wird einiges, wie auch im Artikel, absichtlich vermischt, genauso, wie es bei EE und „Energiewende“ vorkommt, obwohl es absolut verschiedene Sachen sind, so ist es hier mit dem Strom, Mal ist er Produkt – eine Menge von Kilowattstunden, Mal elektromagnetischer Zustand – Elektronenfluss in Ampere und da muss man nicht absichtlich herum schmieren, sondern konkret sagen um was es geht und jetzt schauen wir das untere an. Erst steht, dass „Die größten Feinde der Wahrheit sind die Halbwahrheiten“ ohne zu erklären, was unter Halbwahrheiten gemeint wird, dann dies:-

„Die Aussage „Erneuerbare decken 38% des Stromverbrauchs“ ist eine solche Halbwahrheit und dies sogar in zweifacher Hinsicht. Diese hohe Prozentzahl erhält man nur, indem man die 4.000 Jahre alten Regeln der Prozentrechnung außer Kraft setzt und den gesamten aus erneuerbaren Quellen erzeugten Strom auf den Stromverbrauch bezieht.
Da jedoch ein nicht unerheblicher Anteil der Erneuerbaren als Teil des im Netz vorhandenen Strommixes ins Ausland abfließt, kann derselbe nicht gleichzeitig zur Deckung des Stromverbrauchs im Lande beitragen. Genau dieser Anteil müsste also von dem insgesamt erzeugten Strom abgezogen werden, um den korrekten Prozentwert zu ermitteln [1].“

Das ist ein unwahrscheinlicher Unsinn, ich war schon immer der Meinung, dass die Prozentrechnung das einzige ist, was in DE von der Schulmathe geblieben ist, jetzt scheint ist auch die Prozentrechnung falsch. Vor kurzem frage ich einen Studenten, was größer ist – zwei hoch Minus drei oder drei hoch Minus zwei und die Antwort war: -“So was gibt’s nicht!“- Genauso sieht es hier mit der Prozentrechnung aus, sie MUSS falsch sein, weil wir mit dem fluktuierenden Wind- und Sonnenstrom zu tun haben! Das aber ist irgendwie schon zum Lachen, schauen wir Mal: „Die Aussage „Erneuerbare decken 38% des Stromverbrauchs“ ist eine solche Halbwahrheit…“. NEIN!, werter Herr Professor, das EBEN ist absolut RICHTIG, falsch ist „…38% des Stromverbrauchs IN DEUTSCHLAND“…

Der gröbste Fehler aller EE Doktoren-Professoren Kritiker der „Energiewende“ ist – sie verteufeln den fluktuierenden (Flatter-, Zufalls-) Strom wegen seiner Natur, kooperieren aber mit einem nicht existierendem „überschüssigen“ und „überflüssigen“ eben Wind- und PV Strom, der als Basis zum UMSTIEG auf 80% Ökostrom aus EE Quellen dienen soll, wie die „Energiewende“ das haben will; nicht um breite auch in Milliampere NUTZUNG der EE, wie die ganze Welt das macht, um die fossilen Energieträger zu reduzieren, Nein!, UMSTIEG auf den „ÜBERSCHÜSSIGEN!“; nicht Wind- und PV Strom nutzen in Zeiten, wenn der Wind und Sonne da sind, Nein!, s p e i c h e r n !, was kein Staat in der Welt tut und bei uns es ja auch nur ein schwachsinniges Geplapper ist; noch besser aus der Geschichte, der Wind weht im Norden doppelt so stark, wie im Süden und die EE Doktoren-Professoren entscheiden, den „sauberen“ WINDstrom vom Norden 800 km nach Bayern zu transportieren, statt zwei WKA in Bayern reinzustecken um denselben Effekt zu haben, d.h., wenn im Norden eine Woche Windstille ist, statt 4 GW WINDstromleistung von SüdLink zu haben, sitzen die Bayern und saugen eine Woche-lang den Daumen und wo, bitte, in der Welt kann noch so ein Blödsinn vorkommen… Und merken wir uns, dass das kommt nicht von rot-grünen EE Politikern, nicht von EE Medien, sondern von den EE Doktoren-Professoren…

Sage ehrlich, ich will nicht grob sein, aber aus meiner Sicht ist alles übrige im Artikel ein Haufen von Elektrobegriffen, die unprofessionell zusammengekratzt sind mit aber großem Anspruch auf Gelehrtheit. Hier einiges davon:-

„…ist bekannt, dass die Integration volatiler Erneuerbarer in das Stromnetz nicht mehr allein durch den im zeitlichen Mittel erzeugten Strom, sondern vielmehr durch
die Wahrscheinlichkeitsdichte der bereitgestellten Leistung bestimmt wird. Für
Wind- und Sonnenstrom liegt die mittlere Leistung weit unterhalb der installierten
Leistung.“
„Dieses komplexe Verhalten bestimmt die Grenzen der Integration volatiler Erneuerbarer in das Energieversorgungssystem [3].“

Was, z.B., ist „Integration volatiler Erneuerbarer in das Stromnetz?“ Wenn man glaubt, mit dem Oberen was erklärt zu haben, dann ist das ein lächerlicher Witz. „Integration“ – das bei Professoren, bei Elektromonteuren heißt es: – Welche Voraussetzungen (organisations- technischen Maßnahmen) ausgeführt werden müssen, dass eine WKA (bleiben wir beim Windstrom) ans Netz angeschaltet werden kann? Nicht bloß Loch graben, Beton rein, das dumme Ding ausstellen, Geld kassieren und fertig, und nicht das Verhalten zwischen den fossilen und Windstromelektronen im Netz regeln, sondern VOR ALLEM den Strom ins Netz bringen und das ist meist doppelt so schwer und teuer, wie Aufstellung (Montage) eines Windrades. Habe mehrmals geschrieben, dass bei mehr als 27 000 WKAs muss NUR für Anschlüsse und einender Verbindung sollte mehr als 100 000 km Netz 10 kV entstanden sein, paar hundert Riesen Umspannwerke 10/110 kV und tausende km Leitungen 110 kV um den Windstrom zu den Industriezentren zu bringen… Und wo ist das alles? Interessant ist nur, dass EE Doktoren-Professoren werden solch Fragen nicht stellen, Fehler bei Prozentrechnung suchen ist doch einfacher… Hier eine interessante Meldung: – „…weil Windräder auf See noch nicht angebunden sind – oder umgekehrt zu bestehenden Leitungen Offshore Windparks noch nicht in Betrieb sind.“, (WELT, 11.12.18.). – Ja, ja, das sind die Windparks, die seit Jahren ans Netz gegangen sind und hunderttausende Haushalte mit Strom versorgen…

-“Für Wind- und Sonnenstrom liegt die mittlere Leistung weit unterhalb der installierten Leistung.“, – das ist schon „Über alles – Irgendwas!“, ein sauberer Absurd und da würde ich gerne dem Herr Professor S. Kobe eine Frage stellen, die ich vor kurzen Einigen, die mit der „installierter Leistung“ herum jongliert haben, gestellt habe: – Wenn morgen an das Stromnetz, wie es ist, 1000 neu installierte WKA deutschlandweit DAZU angeschaltet werden, wird es ab morgen mehr Strom im Netz geben?! Ich sage NEIN!, kein einzige Ampere mehr, und was meint der Herr Professor?

Und zum Schluss, am 02.11.18. wurde in der ZEIT ein Artikel „Ökostromanteil steigt auf 38 Prozent“ veröffentlicht mit dieser ersten Zeile: – „Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland ist in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auf 38 Prozent gestiegen.“ Weiteres aus dem Artikel und mein Kommentar dazu:-

„BDEW-Chef Stefan Kapferer sieht die erneuerbaren Energien „ganz klar auf der Überholspur“. Trotzdem sei es noch viel Arbeit, das von der Bundesregierung angepeilte Ziel von 65 Prozent Ökostrom bis 2030 zu erreichen, sagte Kapferer.“

„Der BDEW-Chef S. Kapferer ist mir nach ein elektroahnungsloser EE-Demagoge! Im WELT-Elektrowesen gibt es das Axiom, dass in Länder mit hoch entwickelter Industrie, wie DE, da ist das Verhältniss im Stromverbrauch: 70% – die Industrie und nur 30% – der Haushalt, d.h., die Ökostromgrenze für den Haushalt ist Überschritten. NRW verbraucht selbst ein Drittel des gesamten deutschen Stromverbrauchs und hat nur bei 10% Ökostrom im Netz und wenn irgendwo im Norden oder Osten tausende WKAs reingesteckt werden, für NRW und die gesamte Industrie ist das soviel, wie eine heiße Kompresse für den Toten. Wenn man vom Strom was im Schädel drin hätte, würde man nicht Flächen für WKAs suchen, sondern nachdenken, wie der Windstrom zur Industrie gebracht werden kann, weil wenn wie jetzt, reinstecken, ohne sich Gedanken zu machen, wie viel Strom das ist und wie er genutzt werden soll, dann kommt NUR ein Lachnummer daraus“…

Der Anteil des Ökostroms im Netz ist ein brandaktuelles Thema und da muss man nicht Fehler in der Prozentrechnung suchen, sondern selbst den Ökostrom suchen und finden und ist das ganz einfach – der Dachsolarstrom, der lässt sich nicht erfassen, aber jedes Windrad hat einen Stromzähler und die Teilnahme in der Stromproduktion ist ganz einfach zu überprüfen, aber das ist riskant und den realen Ökostrom braucht ja auch niemand, die 38 Prozent vom „ÜBERSCHÜSSIGEN“ und „ÜBERFLÜSSIGEN“ passen doch allen EE Matrosen so gut, wozu eilen, abwarten, wenn es nicht besser wird, wird es schlechter und von Schlecht zu Gut ist es wieder nicht weit…

12.12.18.

Haushalnetz 0,4 kV. Was ist das?

Von Egon Dirks.

„Einfach gesprochen sinkt die Spannung unter 230V so muss man Kraftwerksleistung zuschalten, steigt die Spannung über 230V müssen Kraftwerke die Leitung Drossel.“, – aus einem Kommentar eines „Energiewende“-Aktivisten zum Artikel „Die Energiewende ist am Ende“ von Dr. Klaus Peter Krause, 12.01.18., (DIE FREIE WELT).

Es ist ja egal, wem dieser Spruch gehört und wer ihn aufs Papier draufgeschmiert hat, Fakt ist – er ist typisch deutsch, man hat nicht nur absolut keine Ahnung, was Strom ist, man kennt sich nicht mal ausreichend in dem Elektro-Lexikon aus und das obwohl mehrere „Energiewende“-Aktivisten, wenn sie bei Wikipedia was nachschauen können und selbstverständlich die Hauptquelle, was die Tante Dunja gesagt hat, dabei ist, da meinen sie wichtige „Energiewende-Spezialisten“ zu sein. Man weiße ABER nicht, was ein Trafo ist, was Phase, was Phasen und zwischen-Phasen-Spannung sind und schon gar nicht, was das Netz 0,4 kV ist und wie es funktioniert. Im Artikel „Wechselstrom. Was ist das?“ (Elektroenergetik) habe ich schon erklärt, was Wicklungen (Spulen) sind und wie sie in elektrischen Maschinen und Trafos zusammen geschaltet werden (Stern, Dreieck…), was Ein-Phasen und Drei-Phasen (Drehstrom) sind, wenn jetzt noch dazu Ein- und Drei-Phasen-Stromzähler kommen, da haben wir praktisch alle Attribute des Netzes 0,4 kV, sage nur, dass wir den Halt machen eben auf dem Haushaltnetz 0,4 kV, auf dem Strom, der im Haushalt aus der Steckdose kommt…

Also, wir in Europa haben ein drei-Phasen Haushalt-Netz 230/400 V 50 Hz, die Amis auch drei-Phasen, aber 127/220 V 60 Hz, es kann auch andere Modifikationen geben, was aber ist das? Bei uns sind das die Phasen und Zwischen-Phasen Spannungshöhen der sekundärer Seite der Trafos, egal ob das das 20-35/0,4 kV Agrarnetz oder 6-10/0,4 kV das Städtenetz 0,4 kV ist, jetzt, von der Seite 10,0 oder 20,0 kV bei den Trafos haben wir immer die Phasen A, B und C mit Zwischen-Phasen Spannung AB, BC, AC 10,0 oder 20,0 kV, von der Seite 0,4 kV aber sind die „Enden“ von der Spulen (Phasen) a, b und c zusammengeschweißt und bilden den sog. „Null“, der isoliert oder geerdet verwendet werden kann, die „Anfangen“ der Spulen a, b und c sind Phasen mit Zwischen-Phasen Spannung ab, bc, ac 400 V und (NEU) Phasen-Spannung (a-Null)… a-0, b-0 und c-0 -230 V, bei den Amis – 220/127 V, Unterschied zwischen Phasen und zwischen-Phasen Spannung – Quadrat Wurzel von drei(230×1,73=400)! D.h., jede Wohnung ob im Dorf oder Stadt haben für die Haus-Elektrogeräte die Phasen-Spannung a-0, b-0 oder c-0 – 230 V und den Ein-Phasen-Stromzähler, ODER, zurzeit häufig, wer eigen Haus hat, die haben im Garage das Drei-Phasen ab, bc. ac 400 V Netz, oder auch Melkereien, Bäckereien mit den Drei-Phasen Elektro-Geräten haben Drei-Phasen Stromzählern usw., weil aber Hauptbelastung in diesem Netz a-0, b-0 und c-0 sind, d.h., Ein-Phasen Verbrauch, ein Haus hängt auf der Phase a-0, das andere – auf c-0 usw., sind die Phasen a-0, b-0 und c-0 beim Trafo verschieden belastet und das ist die Aufgabe des Stromversorgers die Phasen-Belastung im Netz 0,4 kV ständig kontrollieren, man über schmeißt einfach einige Wohnungen von überlasteten Phasen auf andere…

Was ist Spannung im Netz 0,4 kV? Erstens, wieder ob im Dorf oder Stadt, man muss wissen in welches Netz man mit dem Anschluss einer Trafostation (TS) 20/0,4 oder 10/0,4 kV kommt, es kann doch so sein, dass ein Dorf wer weiß wo vom Umspannwerk (UW) liegt und die Spannung nur noch 18 statt 20 kV ist und so auch in der Stadt, deshalb hat jeder Trafo auf der höheren Seite einen Umschalter, mit dem man den Koeffizient der Transformation des Trafos stufenweise (5) wechseln kann und den stellt man so ein, dass wir sekundär 230/400 V haben, bemerkenswert ist, dass die möglichst größte Leistungen der Trafos im Haushaltnetz 0,4 kV sind 2×400 kVA und das hat mit der Spannung zu tun, insbesondere im Dorf-Netz, wo eine geringe Strom-Belastung auf großen Landflächen stattfindet, z.B., ein Dorf mit 500 kW Strombedarf, da reicht ein Trafo 750 kVA aus, aber das Dorf ist mehr als 2 km lang und die Leitungen 0,4 kV, die dürfen wegen Stromverlusten nicht länger als 0,8-1,0 km sein, sonst hat das erste Haus bei der TS 230 V, das letzte aber in dieser Straße 180 V und welches Kraftwerk soll Leistung zuschalten für das Haus im Schwanz der Straße, wie der „Energiewende-Aktivist“ das haben will?! Deshalb statt einer TS mit einem Trafo 750 kVA teil man das Dorf und stellt zwei TS mit Trafo 400 kVA…

Genauso in der Stadt, hier aber wegen großer Wohnungsdichte, hat man das Problem mit der Spannungshöhe nicht, so z.B., unsere zwei 9-Stökige Häuser haben eine TS, die zwei neben – eine andere und jede TS hat sein eigenes Netz 0,4 kV, die beiden haben aber elektrisch nichts gemeinsames, außer sie beide saugen Strom aus den Netz 10,0 kV und als marodeste Netz der Welt, verursachen mit positiver Arbeit ABER auch Kurzschlüsse, Brände und Todesfälle und so alle einzelne Netze 0,4 kV von allen Trafostationen in Europa und so weiter, und so fort…

„Einfach gesprochen sinkt die Spannung unter 230V so muss man Kraftwerksleistung zuschalten, steigt die Spannung über 230V müssen Kraftwerke die Leitung Drossel.“-dieser Unsinn hat mich zur Idee gebracht diesen Artikel zu schreiben, mehr gesagt, habe NIE gedacht, dass Phasen- und Zwischen-Phasen Spannung im Netz 0,4 kV für einen Mann, nicht Elektriker, EBEN -für einen Mann so ein Ungewiss sein können, ich weiß, dass in den armen Ländern, wo der Stromklau noch Alltag ist, dort weiß jeder Mann, wie man den Strom beziehen kann, der Stromzähler aber stehen soll oder was zu tun ist, dass der Nachbar deinen Stromverbauch bezahlt, hab vor kurzem gelesen, in Afrika irgendwo klaut einer den Strom und verkauft ihn weiter, hat sogar seine Klienten, der weiß schon, was Phasen-Spannung ist und wo die Todesgefahr steckt, das in Afrika, ich überlege mir, ob er unseren ÜBERSCHÜSSIGEN klauen könnte und ins Ausland verkaufen, wie es unsere EE-Matrosen machen…

29.01.18.

Hurra! Ein Windrad kommt ans Netz…

Von Egon Dirks.

Da wird ein Windrad gemeint, das für Stromproduktion vorgesehen ist, das heißt aber noch lange nicht, dass mehr Windräder mehr Strom bedeuten, wie auch mehr Bäckereien und Tankstellen nicht mehr Brot und Benzin sind. Um alles besser zu verstehen, nehmen wir als Beispiel die Stromversorgung eines landwirtschaftlichen Kreises, wie Weiden, Landsberg oder tausende andere. Für industriell entwickelte Länder sind das dieselbe klassische Schemen, so im Prinzip ist aufgebaut auch die Stromversorgung eines Landes oder Staates, nur in einem größeren Maßstab. Da wäre es nicht schlecht „Das Reservieren“ in der „Elektroenergetik“ vorher anschauen, um die Bedeutung der doppelten Schienensystemen (SS) zu verstehen, das ist der Hauptkriterium, der Garant einer ununterbrochener Stromlieferung. Also, bei so einer Kreisstadt haben wir ein Umspannwerk 110/20/10 kV (UW) meist mit 2 Trafos 10 MVA, hängt von der Größe des Stromverbrauchs ab, die Stadt ist ja das Zentrum der Strombelastung des Kreises, von A kommt zum UW eine zweiketten Leitung 110 kV und geht weiter zu B, jeder Trafo hat drei Wicklungen – 110 kV, da wird der Strom hergebracht; dann 20 kV, dass sogenannte Agrarnetz, da werden alle Märkte, Dörfer und Hofe des Kreises mit Strom versorgt, egal wie viele und sind das leichte meist auf hölzernen Masten Ringleitungen 20 kV, die aus einem Dorf ins andere laufen und auf denen in jedem Dorf die Trafostationen (TS) 20/0,4 kV hängen, wieder die Anzahl und Leistungsgröße der TS hängt von der Dorfgröße und Verbrauch ab; dann 10 kV meist Kabelringe mit dutzenden TS 10/0,4 kV in jedem Ring selbst der Stadt und Umgebung und am Enden überall das sog. Haushaltnetz 0,4 kV –das größte und marodeste Netz in der Welt, also, aus RESERVIER Gründen haben wir zwei einander unabhängige Ketten der Leitung 110 kV, wo bei Havarie auf einer die andere automatisch den ganzen Last übernimmt; zwei Trafos mit zwei Schienensystemen (SS) 20 und 10 kV, wo wieder jede Leitung 20 und 10 kV bei Havarie abgeschaltet wird oder kann und das ohne Unterbrechung der Stromlieferung und das ist nichts anderes, als die klassische Grundsäule eines Stromversorgungsnetzes, egal welche Stromerzeuger im Spiel sind. Die Stromversorgung eines Landes oder Staates ist im Prinzip dasselbe und ist doch auch egal, kommen zum UW Leitungen 110 kV oder auch 220/380 kV, hat eine Stadt oder Land ein UW oder mehrere, obwohl das Letzte ist manchmal fatal wichtig, wie es vor einigen Jahren in Hannover der Fall war, die Stadt war zwei mit etwas Stunden komplett ohne Strom, ich war nie in Hannover, aber hab sofort damals gesagt, das konnte NUR passieren, weil Hannover nur EIN UW hat, hätte Hannover zwei UW, könnte so was nie passieren, das passiert selten, aber immer wieder, dass bei einem Kurzschluss (KS) auf einer SS-10 kV im UW, oder die Sicherung arbeitet falsch oder der Schalter wird mit dem KS nicht fertig, der KS überspringt auf die zweite SS-10 kV, folgt ein riesen Knall, dann Stille und Rauch und ein Haufen vom verschmolzenen Isolatoren, Schienen, und- und…, jetzt muss man schnell feststellen, welche der beiden SS-10 kV weniger beschädigt ist und schnell die defekten Isolatoren und Schienen austauschen, um diese SS-10 kV unter Spannung zu nehmen, das dauert ja welche paar Stunden, leider das ist das einzige, was man da unternehmen kann. Was interessant ist, in der Meldung ging es NUR um die Stadt, scheint die Trafos 10 MVA blieben im Betrieb und das Agrarnetz 20 kV rund um Hannover hat nichts davon mitbekommen…

Jetzt Mal das Hauptthema, aber möglichst kurz, wie man in so ein Netz, wie oben mit den Windmühlen reinkommen kann, die sog. Netzanschlüsse, ist das so einfach, wie das in der Presse geschildert wird, dass die meisten von WKAs bloß „ans Netz gegangen“ sind? Fangen wir von außen mit irgendeinem Dorf an, sage sofort, ich schreibe, wie es versprochen wurde, um versuchen darüber produktiv zu diskutieren und nehmen den Fall, wie ein Bürgermeister in einem Dorf im Schwanz eines Landkreises in Bayern aus Liebe zur „Energiewende“ FÜNFZIG Windmühlen (Artikel „Adios Energiewende“) reinstecken geplant hat und die „Überraschung“ sind nicht die 50. Windmühlen, soll doch reinstecken, wir sind ja eine EE-Demokratie, die „Bombe“ war der „Energiewende“-Schlachter H. Seehofer mit seiner 10H-Regel, der Bürgermeister kann jetzt nicht alle 50 reinstecken und so ist der Fall ans Licht gekommen, sonst hätten wir über diese 50 Windmühlen nicht Mal was gewusst, bei je 3 MW eine WKA sind das 150 MW, das reich aus selbst München mit Strom zu versorgen, kann’s da Fragen zu Anschlüssen ans Netz geben? Für mich gibt es da nur eine Antwort: Das ist das Jahrhundert-Projekt namens „Energiewende“…

Bei Anschlüssen der Windmühlen ans Netz steht vor allen die Frage, in welches Netz kommt der Anschluss, weil man alle möglichen Daten von einer WKA haben kann –die Höhe, die Länge der Rotorblätter und-und, aber niemand findet was von den elektrischen Daten, wie viel Strom, sagen wir, und auf welcher Spannungsebene von dieser WKA im Netz zu erwarten ist; so, wie die WKAs auf den Illustrationen aussehen, sind das elektrische Hochspannungsmaschinen 2,6 3,0 5,0 und die neue sollen 7,5 MW sein mit Standard Spannung 10 kV, so eine WKA hat in meisten unseren, wie oben, Dörfern nichts zu suchen, weil, erstens, ist die Leistung einer WKA zu groß; zweitens, und das ist DER HAMMER, eine WKA 10 kV kann ein Anschluss ans Netz NUR IN EINEM UMSPANNWERK haben, d.h., sollten im Landkreis 12 WKAs aufgestellt werden, egal ob die WKA hinter dem Zaun des UW steht oder 30 km weitentfernt ist, die Anschluss Leitung der WKA muss auf die SS I u. II 10 kV im UW kommen und selbst die SS I u. II müssen auf 12 Anschluss Kammern (6 jede) erweitert werden, so dass jedes Windrad seine Anschluss Kamer hat mit seinem Schalter, Steuerung, Sicherungen und-und…, und das ist ein ELEKTRO-GESETZ, anders geht es nirgendwo in der Welt, wenn aber es bei uns anders ist, dann sind wir wieder Pioniere. Sollte in einem Ort, so wie es oft in Publikationen aussieht, 3 und mehr WKAs aufgestellt werden, bei 3 muss man normalerweis 3 Leitungen 10 kV zum UW ziehen, bei mehr als 3 muss hier im Ort ein UW gegründet werden mit der Transformation von 10 auf 110 kV und weiterem Stromtransport zum Großstromverbraucher, wie es mit den „Einspeisenetzen 110 kV“ 2013 vorgeschlagen wurde… Das war damals ein Vorschlag (auf Hannoverscher Messe) 50-100 WKAs in ein Knoten zusammenbinden, den Strom auf 110 kV hochtransformieren und so zum Großverbraucher liefern, – ein kluger Vorschlag, aber er ist abgestorben…

Also, wenn Obengenanntes stimmt, d.h., die WKAs, die „ans Netz gegangen“ sind, auch wirklich gemäß diesen Elektro-Gesetzen ans Netz gekommen sind, dann haben wir ein riesengroßes Feld für produktive Diskussionen, wir haben ja 27 000 WKAs reingesteckt und wo dann die hunderttausende km der Verbindungsleitungen 10-110 kV und HUNDERTE NEUE Umspannwerke 10/110 kV verloren gegangen sind? Wie ich das ganze Windstromwesen verstehe, sollte der Artikel nicht „Hurra! Ein Windrad kommt ans Netz“, sondern „Alarm! Ein Windrad kommt ans Netz“ heißen…

17.12.17.

P.S. Zur Veröffentlichung und „produktiven“ Diskussionen ist es nicht gekommen und auch gut so! Sage ehrlich, es ist vielleicht auch nicht zulässig, aber ich habe absichtlich die Stromversorgung eines Dorfes von der Seite 0,4 kV einer WKA hinterlassen, das sollte mir aufs Brot geschmiert werden, dann müsste ich mich verteidigen und zugeben, dass in der „Elektroenergetik“ dort und dort ist diese Variante zu finden… Die Aufgabe für mich habe ich gesehen, die Diskussion in die Richtung der Rücktransformation 0,4/10-20 kV und den Weg des Windstroms vom irgendeinem Dorf zu einem Industrieknoten oder ins Ausland, da wird viel geplappert, ABER… Vielleicht versucht Jemand hier bei der „Elektroenergetik“ so eine Diskussion starten? Warum nicht…

06.01.18.

Der Kern der Kritik der Energiewende-Politik (3)…

Teil 3.
Von Egon Dirks

„Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen“. Dr. Klaus Peter Krause.

Die Punkte 3 und 5 wurden von mir gekürzt und so, dass das Wichtigste drangeblieben ist und das richtig unnötige aus dem Punkt 5, was praktisch nicht stattfindet, habe ich unterlassen, damit wir mit dem Teil 3 den „Kern der Kritik…“ beenden…

„3. Wetterabhängiger Zufallsstrom bedeutet schlechte Regelbarkeit. Dadurch kann man mit ihm die erforderliche Netzstabilität nicht sicherstellen – im Gegensatz zu Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken. Nur diese drei Letztgenannten vermögen es, die Soll-Netzfrequenz von 50 Hertz stabil zu halten… Daher ist Zufallsstrom nicht grundlastfähig, also nicht in der Lage, den jeweiligen Strombedarf jederzeit sicherzustellen.“

„5. Strom ist in der nötigen Größenordnung nicht direkt speicherbar. Was die Verbraucher an Strom gerade abfordern, muss sekundengenau in der gleichen Menge auch erzeugt werden. Oder umgekehrt formuliert: Strom muss, sowie erzeugt, auch sofort verbraucht werden – innerhalb einer Zehntel Sekunde. Wenn Wind und Sonne mehr Strom erzeugen, als gerade benötigt wird und der Überschuss nicht im Ausland unterzubringen ist, müssen die EE-Anlagen abgestellt werden.“

Das Ökostrom schlechte Regelbarkeit bedeutet, das ist strickt eine leere Behauptung, weil man muss erst mal sagen, was da unter Regelbarkeit gemeint wird, wenn, wie es bei uns üblich ist, dass das die Zeiten sind, in denen die Stationen hoch gefahren werden oder umgekehrt, dann sind die WKAs wegen Mehrzahl und kleineren Einzelleistungen sogar flexibler, EIN und AUS auf Kommando, bitteschön; wenn mit der Windstärke was nicht im nötigen Intervall liegt, das überwacht Automatik und bei kritischen Werten schaltet sie die WKAs vom Netz ab; ja, richtig, dass das ständige EIN und AUS wirkt negativ auf die Netzstabilität, das zupft das Netz, hat aber mit „stabil halten“ der Netzfrequenz 50 Hz nichts zu tun, da verwechselt man zwei Dingen – das EBEN „stabil halten“ der Netzfrequenz 50 Hz bei all möglichen kritischen Situationen-Störungen, Überlastung, Ausfall von Generierleistungen usw. und den Zusammenspiel der Frequenz des Netzes und WKAs, das Problem der Herstellung der Frequenzidentität seitens der Windkraftanlagen wegen Unregelmäßigkeiten der Windstärke, wer diese zwei Sachen nicht getrennt versteht, der hat wenig vom Strom im Schädel, auf das Problem habe ich mehrmals noch 2009 mit „Alpha Ventus“ aufmerksam gemacht und hieß es: Der Hund ist anderswo begraben! Ich konnte damals nicht wissen, dass den EE-Matrosen bis heute es scheißegal ist, wo der Hund begraben ist… Wegen des Mangels von den Elektrokenntnissen kann man nicht begreifen, dass eben beim Windstrom das Hauptproblem nicht die Wetterabhängigkeit mit allen dazu negativen Folgen ist, sondern das Frequenzausgleich-Problem, machen kann man ja alles, die Frage ist nur, was das kosten wird… Deshalb auch verschiedene Wege: Mal separate Windstromnetze (Dänemark, England) oder riesenteure Frequenzanpassung zum fossilen Industrie-Netz (USA), so verstehe ich das, das ist eine komplizierte Sache und da kann ich viel schreiben, sage NUR, wären unsere WKAs INS NETZ GEGANGEN, wie das behauptet wird, hätten wir doch keinen Windstrom gehabt, wie wir auch keinen Kohle- oder Atomstrom im gesamten NETZ haben, mehr gesagt, ein WINDSTROM-Transport, wie SüdLink, was nirgendwo in der Welt vorkommt, wäre und ist DANN einfach DUMM und so weiter, und sofort, und ist das alles in der „Elektroenergetik“ drin…

„Strom ist in der nötigen Größenordnung nicht direkt speicherbar“. Und bei wem in der Welt ist der Zufalls-STROM in der „nötigen“ Größenordnung speicherbar?, man will klug formulieren und sieht letztendlich lächerlich aus, weil, habe mehrmals geschrieben, dass die breite Nutzung der EE ist goldrichtig, der Umstieg auf EE heutzutage – kapital dumm und was da der rote Faden ist, selbst die hier Kritik des Zufallsstroms geht nicht von der Nutzung der EE aus, sondern vom Umstieg auf EE, aus welchem schon Grunde, aber da haben die Kritiker die Orientierung verloren und deshalb finde ich das nur als billiges Bla-bla, das ist eine dieselbe „Energiewende“-Lügerei, nicht mit der Ökostrom-Menge wird operiert, sondern mit hunderttausenden Windmühlen und Solardächern werden dem Volk Nudeln an die Ohren angehängt…

Das „sekundengenau in der gleichen Menge“, da muss man keine Ahnung, kein Konzept haben, was Strom ist, ein normaler Mensch, wird es NIE begreifen, dass, wenn ich jetzt in die Küche gehe, öffne den Wasserhahn und entnehme ein Becher Wasser, da muss irgendwo in DE eine Pumpstation diesen Becher Wasser sekundengenau ins Wassernetz einspeisen, wir aber sind EE-Doktoren-Professoren…

Und noch der letzte Schwachsinn: „Wenn Wind und Sonne mehr Strom erzeugen, als gerade benötigt wird…“, Strom als Ware, als Produkt ist die Kilowattstunde (kWh), habe schon erklärt, (Artikel „Es lebe ewig die… Kilowattstunde“), Kilowattstunde ist bestimmter Äquivalent der ARBEIT des Stromes (Joule) und der „gerade Benötigte“ ist EBEN der STROM, der vom Stromzähler abgezählt wird, keinen anderen gibt’s nicht und das kennt jeder Elektromonteur, und das wird NIE ein deutscher EE-Doktor-Professor begreifen, zu kompliziert… Der deutsche Öko-Surrogat wird ins Ausland verschenkt und das behaupten deutsche EE-Doktoren-Professoren…, 2010 war das Jahr des Dachsolar-Booms, mehr als 50% der weltproduzierten Solarzellen wurde auf die deutsche Dächer gebracht und da waren am WINTER die Meldungen, dass der deutsche Solarstrom die Pariser von erfrieren gerettet hat und niemandem ist es eingefallen zu fragen: Ja, wie konnte denn der Dachsolarstrom nach Paris kommen? Elektrisch gibt’s da keine andere Lösung, als von Dach aufs Dach bis Paris hopsend… So auch hier, eher krähen, dass der ÜBERSCHUSS (was ist das?) vom Zufallsstrom ins Ausland abgeschoben oder verschenkt wird, sollte doch man sich elektrisch und doktorisch versuchen vorzustellen, wie dieser Strom überhaupt ins Hochspannungsnetz 110 kV und höher kommt, da war mal der Wind-Baron mit den sog. „Einspeisenetze 110 kV“, auf dem richtigen Weg, aber seit 2013 ist davon nichts mehr zu hören, mehr gesagt, wenn der Zufallsstrom ins Hochspannungsnetz auch kommt, dann ist er schon kein Zufallsstrom, sondern irgendein Prozent vom Strom Mix, wie auch immer beim Exportstromhandel… Also, man kann da drehen, wie viel man will, ABER dass der Zufallsstrom ins Ausland abgeschoben und verschenkt wird ist ein großmaßstäblicher „Energiewende“-Blödsinn und so weiter und sofort, und Ende damit, bis ich nicht auf Unangenehmes gekommen bin…

Resümee: Auf Grund fataler ELEKTRO-Unkenntnisse finde ich den Kern der Kritik der Energiewende-Politik für lächerlich naiv und wie ich schon mehrmals gesagt habe, hätten wir unsere eigene staatliche Elektrobasis bei Stromproduktion und Verwendung, nicht bloß die in der Eile frischgebackene Bundesnetzagentur und Leipziger Börse, könnte es NIE zu diesem „Energiewende“-Schwachsinn kommen…

31.10.17.

Der Kern der Kritik der Energiewende-Politik (2)…

Teil 2.
Von Egon Dirks.

„Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen“. – Dr. Klaus Peter Krause.

Eher wir weiter gehen, will ich erklären, warum „Die fünf naturgesetzlich bedingten Hauptmängel der Energiewende.“ so mit echter Freude für mich Willkommen sind, erstens, habe ich schon immer behauptet, dass die „Energiewende“ ein Jahrhundert-Projekt ist, man will sie nicht als eine Elektro-Revolution haben, der von EE-Matrosen, die kein Hauch Ahnung, was Strom ist, haben, organisiert und durchgesetzt wurde; zweitens, das ist der elektrischer Teil der „Energiewende“, in dem Institute und EE-Doktoren-Professoren alles negatives vom Ökostrom zusammengekratzt haben und beschimpfen ihn pauschal, ohne einmal sich selbst zu fragen: Ja, WAS ist denn dieser Ökostrom und WO kann man mit seiner Wirkung überzeugt sein? Also: –

„2. EE-Strom ist unzuverlässig. Denn Wind und Sonne scheinen, wann sie wollen, und nicht, wann sie sollen. Sie erzeugen daher nur wetterabhängigen Zufallsstrom, auch Wackelstrom genannt. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn immer mehr EE-Anlagen in Betrieb gehen. Sie sind ebenso unsicher sind wie weniger Anlagen Denn es gibt Wetterlagen, in denen alle Anlagen überhaupt keinen Strom erzeugen, unabhängig davon, wie viele es sind. Denn 26 500 Anlagen liefern bei Windstille genauso wenig Strom wie 170 000, nämlich Null. Das Gleiche gilt für Solaranlagen mit ihrem Strom aus Sonnenschein. Wasserkraft lieferte 2016 nur 3,3 Prozent des Bruttostroms, und ein weiterer Ausbau ist in Deutschland nicht möglich.“

Nicht elektrisch, sondern richtig kindisch naiv sieht der ganze Absatz aus und vor allem elektrisch total falsch! Nehmen wir den dritten Satz, ich will nicht klug sein, aber ich will auch Blödsinn nicht tolerieren, ob es wetterabhängigen Zufallsstrom gibt oder nicht lassen wir vorerst offen, aber alle Generatoren in der Welt, egal welch Energieträger sie antreiben, stellen zu Verfügung die Spannung U, die sog. nicht Strom- sondern Spannungssinusoide dar, d.h., NUR Spannung (VOLT) ist der energetischer Verursacher, Kern, Faktor bei der Stromerzeugung, der Strom ist NUR die Ableitung von-von…! D.h., eine WKA 10 kV stellt ins Netz eine dieselbe Spannungshöhe 10 kV, völlig Wurst, mit welcher Geschwindigkeit der Wind weht, aber bei Wind haben wir die 10 kV im Netz, kein Wind – Null kV, bei Kohle- oder AKW bei Generatoren 10 kV haben wir stabil und konstant 10 kV im Netz – das ist der Unterschied, ABER mit dem STROM im Netz Kohle- Atom- oder Wind hat das, grob gesagt, GANZ WENIG ZU TUN! Grob gesagt hier bedeutet: In der Stromversorgung haben wir mit dutzenden Strömen zu tun und alle sind real und jeder hat seine Physik und Definition, außer die Überschüssige und Überflüssige Ströme, Zufallsstrom und Wackelstrom, diese, in unseren Fall, sind Resultat der grenzenloser Fantasie unseren Doktoren-Professoren! Was da vorkommt, habe ich in der „Elektroenergetik“ mehrmals erklärt, mache es nochmal hier, ABER, wenn einige Doktoren-Professoren meine Darstellung für falsch finden, da sollte man doch Mensch sein und sagen, was da falsch ist, nicht so, er kann sich mit der Physik des Stromes alle Haaren vom Arsch rausreisen, das wird aber so, wie wir Doktoren-Professoren das haben wollen, ob richtig oder falsch, das spielt keine Rolle!

Also nochmal. Eine WKA kommt in einem Knoten ins Netz 10 kV, erstens, das ist eine 10 kV Maschine und sie kann NUR 10 kV auf den Klemmen bilden, egal, wie stark der Wind weht, sie ist so konstruiert, mehr gesagt, sie kommt und bleibt am Netz dran NUR, wenn sie stabil die Spannung 10 kV und die Frequenz 50 Hz hält, bei jeder spürbarer Abweichung, trennt die Automatik die WKA sofort vom Netz.

Was passiert mit dem STROM im Netz, wenn in einem fossilen Knoten 10 kV 10 oder 100 WKA zusätzlich ans Netz kommen? Ja, ABSOLUT NICHTS, weil die Existenz und die Stromgröße im Netz verursacht NUR der VERBAUCH, die Abnahme vom Netz und das ist DAS, was ich schon bei ZEHN Jahren in das Gehirn unseren EE-Doktoren-Professoren nicht reinhauen kann, – STROM IST VERBRAUCH und nichts mehr! Behaupten, dass die Sonnenintensivität bei Solar oder Windstärke bei WKAs die Stromgröße im Netz bestimmen oder NUR einen Einfluss auf die Stromgröße im Netz haben, wie das unsere EE-Medien und EE-Doktoren-Professoren machen, dass bei starkem Wind die Windanlagen vom Netz abgeschaltet werden müssen, IST eine fatale ELEKTROUNBILDUNG! Klar, dass die gesamte Leistung des Netzes, egal wie viele und welche Stromerzeuger am Netz sind, in diesem Knoten muss immer größer (1,3-2,5 – für verschiedene Netz-Arten!) sein, als der maximal möglicher Verbrauch (eingemessen im Kontroll-Tag im Dez.), die Stromgröße im Netz aber bestimmt NUR der VERBRAUCH! Klar aber auch, egal, wie viele WKAs sich bei Wind drehen oder stehen, sind sie ans Netz angeschlossen, nehmen sie Teil in dieser Abnahme, in der Stromgröße, die der Verbraucher verursacht sind sie dabei und das kann wohl der Zufallsstrom sein, diese 20% der Nennleistung, keinen andere gibt’s nicht! Was aber da sehr gefährlich ist – mit dem Wachstum der Anzahl der WKAs wächst die Leistung des Kurzschlusses des Netzes und bei Kurzschluss kann das zur Verschmelzung Teilen des Netzes führen…

Und zum Schluss: Die Aussagen, dass in windigen und sonnigen Tagen wir im Netz so viel Ökostrom, wie von 22 AKWs haben, ist schwarze Unbildung, egal wer das behauptet und da sollten auch welche konstruktive Diskussionen stattfinden, aber das wird NIE passieren, WEIL normale Elektrokenntnisse für die „Energiewende“ einfach unerwünscht sind…

26.10.17.

Der Kern der Kritik der Energiewende-Politik (1)…

Teil 1.
Von Egon Dirks.

„Auf Wissenschaftler und Experten mit Scheuklappen sollte man sich lieber nicht verlassen“. Dr. Klaus Peter Krause.

Da ist wieder nichts neues, wieder dieselbe Eier, nur in einer anderen Projektion. Wieder unterlässt die Monopolkommission in ihrem Sondergutachten den Kern der Kritik der Energiewende-Politik, besonders was die FÜNF naturgesetzlich bedingten Hauptmängel der Energiewende betrifft… Und entnehmen wir diese FÜNF aus dem Artikel von Dr. Klaus Peter Krause „Was die Monopolkommission unterlässt“ vom Okt. 13 2017 und, wie ich es versprochen habe, für jeden der FÜNF Hauptmängel schreibe ich einen Artikel, wie ich die Kritik naturgesetzlich (sprich – elektrophysisch) verstehe, aber die Punkte 1 und 4 stehen der Physik nach dicht nebeneinander und da schaue ich sie gemeinsam an. Also…

1. Wind und Sonnenlicht haben eine viel zu geringe Energiedichte. Das heißt: Um sie zu nutzen, ist zwangsläufig ein riesiger Flächenbedarf nötig mit zigtausenden Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen. Das gilt ebenso für den Energiepflanzenanbau zur Herstellung von „Biogas“

4. Der Nutzungsgrad von EE-Strom ist zu gering. Bei Windkraftanlagen liegt er bei knapp 20 Prozent ihrer Nennleistung, bei Solaranlagen (Fotovoltaik) um 10 Prozent. Das heißt: Diese „Stromfabriken“ stehen zwischen 80 und 90 Prozent der Zeit eines Jahres still. Das ist Verschwendung pur.

Ich werde versuchen möglichst kurz zu sein. Im Prinzip scheint alles richtig zu sein und das ist eben die Kunst das Volk für Deppen zu halten und diese Kunst kommt nicht von selbst, dahinten stecken partei-politisch ausgebildete Presse-Autoren- und Doktoren-Desinformatoren und das hier ohne Rücksicht, dass die Energiedichte und Nutzungsgrad solch Kriterien sind, die wohl bei Auswahl von Varianten bei Projektierung genutzt werden können, nicht aber, wie es vorkommt, ZEHN letzte Jahre der „Energiewende“ stumm zuschauen, 27 000 Windmühlen reinstecken, Halbdeutschlands Dächer mit Solar ein pflastern und jetzt auf einmal so eine KLUGE Kritik, dass Wind und Sonnenlicht eine geringe Energiedichte haben…

Schauen wir Mal wieder, wie diese Frage bei den Amis geregelt ist, sage wieder – die Amis sind für mich die ELEKTRO-Götter, wir – die EE-ELEKTRO-Komödianten, schauen sie an, wie sparsam mit der Fläche umgegangen wird und in welch siedlungsleeren Gegenden die Windparks in Kalifornien und San-Francisco aufgestellt sind; die Amis mit Russen haben die größten Wasserkraftwerke der Welt; ich kenne keinen Amis-Windpark unter 1300 MW; nach der West- soll auch bei der Ostküste USA 2018 ein Offshore-Windpark 7 000 MW in den Betrieb genommen werden; mit 10% Ökostrom im Netz haben sie MEHR Ökostrom im Netz, als unser gesamter Stromverbrauch 600 Mrd. kWh; leider haben auch sie solch EE-Matrosen, die mindestens 15% Ökostrom im Netz fordern, aber sie haben auch einen Kongress, die dort scheint im Schädel was drin zu haben, NEIN, sagen sie, heutzutage zu teuer… Und was machen wir? Je naher zur Kirche in einem Dorf ein rot-grüne Bürgermeister 3-5 Windmühlen reinsteckt, desto erfolgreicher ist die deutsche „Energiewende“, dann haben wir im Dorf den Ökostrom-ÜBERSCHÜSS, der nach Polen, Tschechien und Italien umsonst verschenkt werden muss… Mehr gesagt, statt vom geringen Nutzungsgrad bei EE-Strom zu plappern, wäre doch einfacher in so einem Dorf hingehen und nachschauen, ob diese Windräder überhaupt ans Netz angeschlossen sind und wenn sie angeschlossen sind (Hi-hi!), dann nicht mit der statistischen Belletristik 10-20% jonglieren, sondern von den Stromzählern in den Windmühlen die Höhe der Stromlieferung ablesen…

Und wieder ist es absolut richtig, dass der Nutzungsgrad beim EE-Strom gering ist, aber was heißt Verschwendung pur, eher umgekehrt, man muss das in den Kauf nehmen, von da muss man tanzen, wie die Amis das machen, und schon gar nicht so, wie bei uns es der Fall war, hab in der „Elektroenergetik“ das beschrieben, also, bei 2009 hat ein DOKTOR festgestellt, dass der Wind im Norden ZWEI mal stärker weht, als im Süddeutschland, deshalb muss der Windstrom vom Norden nach Süden transportiert werden (?!), die Frage ist nur – wie elektroKLUG dieser Doktor war?!, WEIL er sagt nicht, dass, um denselben Effekt zu haben, muss man im Süden ZWEI Windanlagen reinstecken, NEIN, er will sauberen WINDSTROM 800 km weit transportieren und da sage ich sofort, dass so was Blödes gab‘s in der Weltelektroenergetik bislang noch nicht und das WICHTIGSTE: Beim Nutzungsgrad für Windstrom „bei knapp 20 Prozent“, was wir oben so intensiv „kritisieren“, wird die 4 GW Gleichstromleitung SüdLink ACHTZIG Prozent der Zeit eines Jahres OHNE STROM stillstehen und selbstverständlich weckt diese Kleinigkeit keine große Sorgen bei den EE-Matrosen, bei den EE-Doktoren-Professoren und der Regierung! Aus Sicht ELEKTRO ist das ein unzulässiges Verbrechen, für die EE-Matrosen sind das NEUE Technologien und was für die deutsche Doktoren-Professoren? Leider nicht eine Kritik der Energiewende-Politik, sondern auf Wunsch der EE-Matrosen eine „Konstruktive Diskussion“ (Demagogie!), mit der man das Volk bis 2050 für Deppen halten versuchen wird…

21.10.17.

Wechselstrom. Was ist das?

Von Egon Dirks.

Das Einfachste und Genialste in der Elektroenergetik (Dank dem Vater des Wechselstroms – M. Faradei) ist das Gesetz der Umkehrbarkeit der Elektrischen Maschine: „Dreht man den Rotor der Maschine, entnimmt man vom Stator Elektrostrom (Generator), schaltet man den Stator zum Elektrostrom an, dreht sich der Rotor (Elektromotor)!

Es ist bekannt, dass von Genialem bis zu dem Lächerlichen es nur ein Schritt ist! So scheint war es auch beim M. Faradei, als er mit einer Metall Draht Spule und einem Natur-Magnet-Eisen manipulierte und auf einmal gemerkt hat, dass bei Bewegung des Magneten in der Spule oder der Spule gegenüber das Magneten an den Enden der Spule bildet sich eine elektrische Spannung an, aber NUR bei Bewegung Eines gegenüber das Zweite. Jetzt macht man das einfache Experiment in allen Schulen weltweit. Das genialste aber war, als er in die Spule eine einfache Eisenstange platziert hat und die Spule zum Akku eingeschaltet hat und beim Strom EIN und AUS gemerkt hat, dass die einfache Eisenstange, wirkt wie ein Natur-Magnet und sogar nach der Abschaltung, zeigt restliche magnetische Wirkungen! Das wird ELEKTROMAGNETISMUS heißen! Eine Elektro-Revolution, die den Menschen der Welt das heutige Elektro-Paradies geschenkt hat, das war vielleicht nicht so genial, wie die deutsche „Energiewende“ heute, aber doch…

Was für eine Physik dahinten steckt, kann man sich am besten vorstellen, ja, es ist doch sofort klar gewesen, das eins gegenüber das andere Bewegen mit Ziehen, Wackeln geht nicht, was wenn man drehen wird? Und da kommt wieder zur Hilfe das bekannte Experiment mit der bekannten Sinusoide, aber da muss man akkurat sein, erstens hat das mit Sinus, als Trigonometrische Funktion nichts zu tun, zweitens ist das eine Spannung, nicht Strom-Sinusoide. Dazu nimmt man ein Draht-Viereck, bei der kürzeren Seite zwei Enden, die sind zu uns gerichtet, jetzt stellt man sich vor, das dieser Draht-Rahmen wird in ein Magnetfeld reingebracht, oben Nord- unten Südpol und wird langsam gedreht, dann bei senkrechter Lage schneiden die Seiten des Vierecks die meisten und intensivsten Magnetlinien des Magnetfeldes und auf den Enden haben wir den Maximum von der (U) Spannung und wenn die Elektronen (Strom) in der oberen Seite von uns fließen, dann in der unteren Seite – zu uns; bei waagerechten Lage schneiden die Seite des Vierecks NICHT die Magnetlinien, sondern gleiten ihnen entlang deshalb auch die Spannung auf den Enden Null und bei Null, also, um die Sinusoide besser zu verstehen, betrachtet man die Bewegung nur einer Seite des Draht-Rahmens, von Null bis Max oben (90°) und nach unten zu Null (180°), dann von diesem Null zu Max UNTEN (270°), aber der Strom in dieser Seite nach 180° fließt schon in die ANDERE Richtung und weiter fällt zu Null (360°), d.h., bei einer Umdrehung des Draht-Rahmens WECHSELT die Stromspannung (U) zwei Mal seine Größe von Null bis Max und zwei Mal die Stromrichtung im Rahmen und das ist nichts anderes, als EIN-Phasen Wechselstrom-Generator. Was man dazu wissen muss, was sich dreht ist Rotor, was sich nicht dreht – Stator, aber in der Praxis kommt‘s umgekehrt, die Spule (Wicklung), die liegt im Stator, dreht sich das Elektromagnet-System –Rotor, die Höhe der Spannung (U) kommt von der Intensivität des Magnetfeldes und der Ausrichtung der Wicklung, die Letzte aber ist, wie beim Trafo, die Anzahl der Umwicklungen in einer Wicklung bestimmt die Spannung (U), z.B., bei einer Umwicklung in diesem Magnetfeld sind es 20 V, dann für einen 0,4 kV Generator hat die Wicklung 20 einzelne Umwicklungen, der G. ist 50 kW stark, dann kommt die Dicke des Drahtes der Wicklung (Cu)ins Spiel, 50 kW geteilt durch 0,4 kV das sind die Ampere, dann die ökonomische Stromdichte A/mm2 für (Cu) gibt die Dicke des Drahtes, dann kommt Klasse der Isolation – 0,4 kV, Kühlung –Luft, Frequenz – Diesel, von Gas abhängig und so weiter und so fort…

Das ist ein kleines Ding, der EIN-Phasen Wechselstrom ist schon von der Natur Drehstrom, was aber ist der DREI-Phasen-Wechsel-Strom, was wir praktisch weltweit haben? Die Anzahl der Phasen kann man beliebig viel machen, die Welt aber hat sich auf DREI festgelegt, d.h., in einem Generator oder Motor im Stator werden statt eine Wicklung DREI eingebaut und so, dass sie im Stators-Kreis Eine gegenüber der Anderen auf 120° verschoben sind und statt eine haben wir dann drei Sinusoiden, die eben 120° einender verschoben sind. Hier muss man eins wissen, drei Wicklungen haben sechs Enden und da gibt’s mehrere einender Verbindungen: die Wichtigsten sind „Stern“ und „Dreieck“, Stern-das ist, wenn alle drei Enden zusammenkommen und bilden den sogenannten „Null“, die drei Anfängen bilden die Phasen –A, B und C (mehrere Länder haben eigene Markierung X,Y,Z usw.), das Stern-Netz sind das Netz 110 kV und Höher und das Haushaltnetz 0,4 kV; Dreieck – das ist wenn der Anfang einer Wicklung mit dem Ende der zweiten Wicklung zusammenkommt und so haben wir sofort Phasen A, B und C, das ist fast komplett beim Mittelspannungshetz der Fall, beide „Stern“ und „Dreieck“ haben seine Vor- und Nachteile und ich lasse das hier weg… Auch nur paar Worte, was Frequenz (50 Hz) betrifft, Frequenz ist die Geschwindigkeit mit welcher alle Rotoren in Europa gedreht werden und ist sie 3000 U/Min. das sind 50 Hz, in den USA – 3600 U/Min. 60 Hz, bis unsere Hauptstromversorger die Stromkonzerne sind, wird es keine großflächige Blackouts wegen der „Tanz der Frequenz“ mit oder ohne Ökostromquellen geben, für Neugierige einiges darüber in Artikeln „Die Frequenz“ und „Das Reservieren“ in „Elektroenergetik“… War auch eine Frage- was Lichtmaschine beim Auto ist, das, eher wir zur Hauptthema – zu den Details „Wechselstrom. Was ist das?“ kommen. Also, die Lichtmaschine oder Dinamo genannt, das ist ein Mini-Gleichstrom-Generator, der die Batterie nachladet, Gleichstrom-Generatoren sind eine große Klasse von Elektro-Maschinen, die mit der neuen Thyristoren-Technik ihre Bedeutung bisschen verloren haben, es war Mal sogar bei Eisenbahnen ein M-G-M (Motor-Generator-Motor)-System in der Mode– auf einer Achse mit dem Asynchron Motor (Wechselstrom) sitzt ein Gleichstrom-Generator, der den Gleichstrom produziert, für den Gleichstrom-Motor, der die Räder dreht… Wenn es Mal zum Gleichstrom kommt, erkläre ich auch die Physik des Gleichstrom-Generators…

Gleichstrom-er fließt in eine Richtung, keine wechselnde Magnetfelder, bei einer Wicklung nur der Ohm’sche Wiederstand, beim Kondensator STOP, kein Durchgang und-und, bei dem Wechselstrom mit seinen wechselnden Stromrichtungen und Magnetfeldern ist alles anders, der hat, sagen wir so, keinen STOP beim Kondensator, er fließt einfach durch, bildet bloß hier seinen zusätzlichen reaktiven kapazitativen Strom; dasselbe beim Fließen durch eine Wicklung, da haben wir den zusätzlichen reaktiven induktiven Strom, das sind reale Ströme, Bewegung derselben Elektronen in denselben Verbindung Leitungen, d.h., der Wechselstrom besteht aus DREI Komponenten – der AKTIVEN und zwei reaktiven und alle drei werden gemessen und von aktiven und reaktiven Zählern abgezählt, die AKTIVE Komponente des Wechselstromes, das ist das, was vom Generator zum Verbraucher übertragen wird und beim Verbraucher die Arbeit des Stromes leistet – Licht, Mechanik, Wärme usw.; die reaktiven Komponenten, die leisten KEINE Arbeit, ABER weil sie immer dabei sind, – alle Elektro-Maschinen sind induktive Elementen, alle Netze, besonders Kabeln sind elektrische Kapazitäten, – sind sie ein Hindernis beim „Durchschieben“ des aktiven Stromes zum Verbraucher und das ist das Paradox – es gibt keinen Wechselstrom ohne die reaktiven Komponenten, sie ABER sind unerwünscht und fordern eine riesige Arbeit sie zum Minimum zu reduzieren… Nur ein Beispiel: Es ist bekannt, dass man Wechselstrom durch ein Kabel nur welche 70-80 km weit übertragen kann, weiter geht’s nicht, weil der kapazitative reaktive Strom so groß in dem Kabel ist, dass man nur mit speziellen Kompensationsmaßnahmen für den aktiven Strom, grob gesagt, Platz schaffen mus…

Jetzt aus dieser Sicht zurück zur U-Sinusoide eines Generators, egal ob er 50 kW oder 10 MW Leistungsstark ist, die aktive Komponente des Stromes hat identischen Verlauf, wie auch die U-Sinusoide, die reaktiven aber (auch Sinusoiden), die induktive, die läuft 90° der U-Sinusoide nach, die kapazitative 90° vor, das bedeutet, dass sie beide sich in der Gegenphase befinden, sie kompensieren Eine die Andere, deshalb bei Maschinen spricht man nur über induktive Komponente, obwohl die kapazitative dabei war und kompensiert wurde, beim Kabel ist es umgekehrt. Das gesamte Stromnetz mit Generatoren und allem dazu hat den induktiven Charakter und muss kompensiert werden, ist doch klar, je kleiner der Rest der induktiven Leistung (kVAr) im Netz ist, desto höher ist der Wirkungsgrad des Netzes, in vielen Ländern wird der sog. Koeffizient der Leistung des Netzes (cos „fi“) normiert und die Industrie wird gezwungen ihn zu kontrollieren, sonst folgen Strafen usw.. Also, der Rest der reaktiven Leistung im Netz wird in den Energieknoten (Stationen, Umspannwerken) von Stromkonzernen und Hochspannung-Netzbetreibern ständig gemessen und streng kontrolliert. Die Kompensation folgt normalerweise im Netz 6-10 kV, man nutz dazu Synchron Kompensatoren oder Statische Kondensatoren…

Weiter, so spontan in zwei Tagen, wie ich das geschrieben habe, fällt mir zur Frage „Wechselstrom. Was ist das?“ zuerst nichts ein, es kann sehr sein das mit Fragen noch was auftaucht, dann kann‘s weiter gehen, auf was ich aber aufmerksam machen wollte, das ist die Frage der Stromverlusten im Netz wegen EBEN diesen reaktiven Komponenten des Wechselstroms, ich stelle zurzeit mir nicht Mal vor, von welcher Seite man da anrücken kann, aber für Stromversorger, mir nach, ist es eine Überlebens wichtige Frage…

Im Ganzen ist die Physik des Wechselstroms viel interessanter und auch etwas komplizierter, in einigen Redewenden habe ich selbst so wie Zweifel ob es, sagen wir, Fluss von Elektronen ist, oder bloß ein energetischer Zustand, wie, sagen wir, Druck in der Wasser- oder Gasleitung, habe aber das irgendwann so gelernt, war ganz kurz auch selbst Physik- und Mathelehrer in der Schule und habe den Schülern auch so, ohne sie mit Formeln und Grafiken zu quellen, erklärt, um ihnen allgemeine Vorstellung „einzupflanzen“, was Wechselstrom ist, soll auch hier so sein…

17.09.17.

Die Kritik der „Energiewende“-Kritik…

Von Egon Dirks.

Mein „Energiewende“-Vater unser Gebet ist: -Es gibt keinen Mensch auf der Welt, der irgendwas gegen die EE haben kann, von Elektrikern schon ganz schweigen, was aber die „Energiewende“ angeht, wie sie noch vom H. Scheer festgeschrieben worden war, da sollen 80 Prozent vom Strom, der im Lande verbraucht wird, durch die EE-Quellen (hauptsächlich Wind und Sonne!) hergestellt werden! Also, nach diesem Aspekt ist die „Energiewende“ als ein rein elektroenergetisches Konzept geboren worden, weil alles andere-Atomausstieg, Gebäudesanierung, E-Mobilität, Klimaschütz und-und…, das alles wurde in Laufe der Zeit zur „Energiewende“ einfach angeschmiert… Das heißt, so, wie H. Scheer das haben wollte, ist es eine goldene Idee, aber leider nur eine IDEE und nichts mehr, weil jede Art der Stromerzeugung in jedem Staat der Welt hat seinen bestimmten Platz in der Hierarchien-Leiter der Stromerzeuger im Land und da sind viele Faktoren im Spiel und vor allem aber, was für Ressourcen das Land besitzt und deren Wirkungsgrad bei Stromerzeugung… Also, wenn die „Energiewende“ eine ELEKTRO-Revolution sein sollte, wie wir das vom Anfang an so lieb der ganzen Welt „verkauft“ haben, dann sollten doch die EE-Regisseure so schlau sein und wissen, dass Elektro-Revolutionen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von Profi-Elektrikern erfunden und durchgeführt werden, nicht, wie bei uns, von partei-politischen Fantasten und EE-Presse-Komödianten. Ich will mich nicht wiederholen, habe in der „Elektroenergetik“ schon erklärt, – wären die 4 Strom-Riesen unsere heimischen Stromkonzerne gewesen, würde es NIE zu einer solchen „Energiewende“ gekommen, aber, wenn es schon zu irgendeiner „Energiewende“ gekommen ist, dann muss sie auch VOR ALLEM gemäß Elektrogesetzen, Normen und Standards gemessen und bewertet werden, nicht durch Eis Kugel oder tote Vögeln…

Es kann man nur bedauern, aber die Tragödie unser „genialen“ „Energiewende“ ist eben der ELEKTROSTROM! Bei uns ist es, wie in der Fabel vorgekommen: – „Das ist ein wahres Elend, wenn ein Schuster Kuchen backen und ein Bäcker Schuhe basteln anfangen!“, deshalb ist es kein Wunder, dass die klassischen Profi-Stromversorger, unsere Stromkonzerne und die 4 ihre Töchter-Geschäfte, die Hochspannungsnetzbetreiber (HSNB) ein Mitmachen in der „Energiewende“, mit was wir 100%-ig gerechnet haben, kategorisch abgesagt haben, die HSNB hat man schon später ins EE-Boot zurück geholt und nur, weil wer sollte denn die Bundesnetzagentur (BNA) in der ständigen Bereitschaft halten, was in den Fragen der Stromversorgung im Lande zu tun ist. Den Strom, den braucht niemand, den sucht niemand, der ist nur ein Deckmantel für politische und finanzielle Machinationen. Nur ein Beispiel. Vor kurzem hat mich jemand auf den Artikel „Dahl liegt hart im Wind“ (Google) aufmerksam gemacht, es geht um mehr als 120 Windmühlen auf 543 Hektar Land die gemäß nicht STROM, sondern Flächennutzungsplänen (FNP) reingesteckt worden sind, auf dem Foto von Besim Matzhigi sind 15 von ihnen zu sehen, das sind ABER 120 (?!), unser erste Offshore Windpark „Alpha Ventus“- das waren 12 Mühlen, 60 MW!, und da ist es mir eingefallen die EDP zu fragen, ob sie es für ernst halten, dass es hier in Dahl überhaupt um Windstrom geht?! Sage sofort, um über Windstrom reden zu dürfen, fehlen da genauso riesen Dinge, wie auch selbst die Mühlen, hatten die EDP rechtzeitig solch Fragen gestellt, hätten wir heute ein ganz anderes Bild von der „Energiewende“…

Was die Stromkonzerne angeht, mir nach, sind sie JETZT finanziell in einer besseren Lage, als vor der „Energiewende“, sie haben die richtige Taktik gefunden, Milliarden-Zahlungen für WKAs EIN und AUS wegen Netzstabilisierung – ha-ha-ha!, solch Nudeln kann man nur an deutsche Ohren anhängen; wenn es jetzt noch zum Bau der Nord-Ost-Süd-WINDSTROM-Autobahnen kommt, das werden EWIGE milliardenschwere Elektro-Baustellen, dann halte dich fest, Du, deutscher Michel, mehr gesagt, GANZ Europa ist mit Wechselstrom-Freileitungen 380/220 kV verbunden, diese zwei sollen ABER Gleichstrom und überwiegend Kabelleitungen werden, warum?, ja; weil sie dann 10-15 mal teurer sind und Deutschland soll trocken gemolken werden und das alles Dank unseren halbgebackenen Bundesnetzagentur und Doktoren-Professoren. Die Stromkonzerne werden im Geld baden und können sich schon jetzt solch ein Komfort erlauben: „In Zukunft werden Offshore-Windparks auch ohne Subventionen gebaut.“ Das versuchen EBEN die klassischen Stromversorger und merken wir uns „Offshore“, also, die schwerste Variante der Windstromherstellung und eine Sensation ist es nur für die schon traditionell gewordene EE-Windstrom-Betrüger, ich sehe das ganz einfach, das werden auch E-on und RWE machen, die alle haben‘s kapiert, dass früh oder spät, aber kommt die Zeit, das möglichst immer größere Teilen der Stromversorgung bei uns auf Wind (nicht aber Sonne) umgestellt werden und dazu muss man bereit sein und gewisse Praktik zur solch Stromerzeugung haben und es wird den ersten Offshore-WINDSTROM auch geben, weil Strom ist nicht nur das Produkt, sondern das Leben, Stolz und die Existenz eines normalen Stromversorgers…

Jetzt ganz kurz über die Kritik der „Energiewende“-Kritik, aber besser gesagt, die „Energiewende“ von einer Seite und die Doktoren-Professoren (EDP) – von der Anderen, gemeint sind jene Doktoren-Professoren, die mit der Elektrizität vertraut sind und in den Fragen der „Energiewende“ aktiv sind. Erst mal lassen wir weg, was von den EDP bei der „Energiewende“ kritisiert wird, aber was da interessant ist, mir ist nur eine DIW-Professorin bekannt, die mit Leib und Seele die „Energiewende“ antreibt und verteidigt, aber uns sind dutzende EDP bekannt, die bei NAEB, EIKE, vernunftkraft.de und-und die „Energiewende“ auf der, sozusagen, wissenschaftlicher Ebene, scharf kritisieren und EBEN das ist nicht zu verstehen, weil die „Energiewende“ ein Staatsprogramm ist und, es sieht so aus, oder reagiert der Staat auf die Kritik nicht, oder stimmt mit der Kritik was nicht! Naturverschandelung, tote Vögel und Fledermäusen, Kinder, die Versteck zwischen den Windmühlen spielen, – alles goldrichtig, ABER, was seit Jahren haben diese Kritik, Petitionen, Protestbriefe usw. gegeben? Nichts doch und werden auch nichts geben! Und warum?! Ja, weil die ELEKTRO – Revolution, die „Energiewende“, vom Anfang an, von den EDP (Flensburger Ökonom, Fraunhofer Institut und-und) auf der falschen Basis, auf dem ÜBERSCHÜSSIGEN Ökostrom aufgebaut wurde, für mich gab‘s da immer nur eine Frage: -War das absichtlich vorgesehen, oder ist das NUR das Resultat der mangelnden Elektrokenntnissen unseren Doktoren-Professoren?! Ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass ein gelehrter Doktor weiß, dass es in der Physik keinen „überschüssigen“ Strom gibt und geben kann, aber trotzdem „überschüssige“ Anekdoten verbreitet… Schauen wir Mal dies an:

„Auch die überall kolportiere Aussage, die „erneuerbaren Energien“ hätten ein Drittel zum deutschem Stromverbrauch beigetragen, erweist sich als unhaltbar, weil 40 TWh Wind- und Solarstrom ins Ausland exportiert wurden…“, aus windkraft.de, „Sofort Abschalten“, 14.05.17., aus dem Brief an: Herrn Prof. Marcel Fratzscher, Ph. D., DIW Berlin.

Ich frage schon nicht, warum der ganze Stromexport 40 TWh auf einmal Wind- und Solarstrom geworden ist, selbst das ist schon Unsinn, aber da steckt ein größere Schwachsinn drin – „SOLARSTROM ins Ausland“, wenn solch Anekdoten von ausgebildeten EE-Desinformatoren bei SPIEGEL, Welt usw. verbreitet werden, das ist eins; wenn ABER diesen Blödsinn Doktoren-Professoren verbreiten, das ist was Anderes! Der deutsche Solarstrom ist hauptsächlich Dachsolarstrom und ich bin überzeugt, kein deutsche EDP wird erklären versuchen, wie der Dachsolarstrom von Phasenrichtern ins weltweit marodeste Netz 0,4 kV eingespeist auf einmal ins Ausland exportiert werden soll, mir nach kommt er nicht mal ins benachbarte 3-5 km Dorf und ich kann das elektrisch und physikalisch begründen… Die Frage ist, – wie soll man solch Ausrutscher der Doktoren-Professoren verstehen?!

Ich hatte nicht die Absicht auf allen Schiefaussagen der EDP hier Halt zu machen, sage NUR das in Fragen der Speicherung, Blackouts, Frequenz, Netzstabilität, da „schwimmen“ sie einfach, nur allgemeine Behauptungen und man spürt beim Lesen, der Elektro-Lexikon nach, dass das Elektrowesen für sie fremd ist! Ich sage ehrlich, kein Elektriker der Welt wird’s verstehen, wie man über irgendein Umstieg vom fossilen auf Ökostrom reden kann, OHNE ein Wort von reaktiven Komponenten und reaktiver Leistung des Stromes, Kompensation dieser Leistung, Koeffizient der Leistung des Netzes, Transpositionen, Stromverlusten und-und fallen zu lassen, hab auch die Antwort, die toten Vögel und Fledermäusen scheint ist es leichter zu zählen, und so weiter, und so fort, und noch viele riesige Elektrospinnereien dazu…

Und zum Schluss das Resümee: Die Kritik der „Energiewende“-Kritik seitens der EDP hat nur eins klar gemacht, dass für unsere deutsche Doktoren-Professoren der Strom auch aus der Steckdose kommt…

14.06.17.

Weiter lernen, was Strom ist…

Von Egon Dirks.

Was ist Elektrostrom? Da habe ich zwei Artikeln geschrieben – „Was ist Elektrostrom?!“, ZON, 2010, und „Lernen, was Strom ist…“, „Elektroenergetik“, 2015, die habe sie gerade nochmal durchgelesen, scheint erkläre ich zu kompliziert, weil es mir schon zum Kotzen ist immer wieder vom „überschüssigem Strom“ zu lesen, der bei starkem Wind, wegen fehlenden Leitungen nach Süden, die Netze vollstopft, er (Strom) sucht Ausweg und rennt nach Polen und Tschechien, wo er die Netze weiter auch vollstopft, sie greifen dort zu Schutzmaßnahmen, montieren teure Phasenschieber und-und-und… Nicht „besser“ ist das Geplapper von auf einmal großgewachsenen Ökostromexport, „viel-viel und billig-billig“, negativen Strompreisen und-und-und… Na gut, Gabriel/Baake, EE-Medien und die grüne EE-Experten, die haben keine Ahnung, was Strom ist, aber wir haben Institute, wir haben Doktoren-Professoren und warum hört man von ihnen kein Wort zu diesem Elektrounsinn?!

Kleines Dorf, 50 Haushalte, ein Trafo 100 kVA 20/0,4 kV, 10 Häuser mit Solar zusammen 60 kW, jetzt, aus grenzenloser Liebe zur Energiewende ist es den Dorfbewohnern eingefallen ein Windrad 3 MW aufzustellen, jeder normaler Mensch im Dorf versteht, dass bei 70-80 kW nötiger Stromleistung fürs Dorf 3 MW zu viel sind, aber da kommt die dümmste aller Zeiten Behauptung – DER REST GEHT INS NETZ und das es selbstverständlich ist, dass der Rest weiter genutzt wird und dass damit dem Ausbau der Energiewende im Dorf, Kreis, Deutschland und ganz Europa beigetragen wird… Nehmen wir an, dass alle Stromerzeuger im Betrieb sind – die Sonne scheint, der Wind weht und der Trafo 100 kVA brummt, d.h., dass bei nötiger Leistung 70-80 kW des Dorfes haben wir den 40-maligen Überschuss der gesamter Stromleistung. Und was passiert? Das Dorf-Netz 0,4 kV, das größte und marodeste Netz in der Welt, muss doch platzen, so vollgestopft zu sein! Passiert ABER nichts, das Netz nimmt NUR seinen bestimmten konstanten Verbrauch – das sind die Kühlschränke, Waschmaschinen, Kochen, Bügeln, Melken und-und, also, seine 70-80 kW und keinen dazu oder anderen Strom in diesem Dorf-Netz 0,4 kV GIBT’S NICHT! Und da ist es scheißegal, wie stark der Wind weht, die Sonne scheint oder der Trafo brummt, die obengenannten Verbraucher UND NUR SIE bestimmen die Existenz des Stromes in Dorf-Netz 0,4 kV und die Stromgröße! Und was ist mit dem Leistungsüberschuss, wo ist der „überschüssige“ Ökostrom vom Rad und Solar? Klar doch – in Polen, Tschechien und in Russland unterwegs nach Nord-Korea… Und wo steckt der Schwachsinn drin? In der Behauptung – „der Rest geht ins Netz!“. Das Rad kann NUR von der Seite 0,4 kV genutzt werden, d.h., vom Rad werden max. 70-80 kW genutzt, weil eine Einschleifung des Rades in die Leitung 20 kV, die durchs Dorf läuft und an der der Trafo 100 kVA hängt, elektrisch unzulässig ist!

Was ist eine WKA 3 MW? Das bedeutet, dass die Windmühle (Strom) BIS zu 3 MWh Arbeit leisten kann, aber das NUR, WENN diese Leistung abgerufen (verbraucht) wird! Was interessant ist: Ein Behinderter darf nur 50 km/h fahren, fährt aber ein Auto 250 PS und niemandem kommt es in das Gehirn suchen, was mit der Überschussleistung des Autos passiert, niemand sucht sie, alles ist selbstverständlich, im Stromnetzen ABER – bei starkem Wind und Sonne, da ist so viel Strom im Netz, wie von dutzenden AKWs, die Netze sind vollgestopft, Polen, Tschechien usw. Also, ich wiederhole, Energie ist die Fähigkeit Arbeit zu leisten und nichts mehr! Leistung ist die Arbeit zu leisten, aber im bestimmten Intervall. Zwei Brüder in Polen fertigen in der Werkstatt WKAs 6-8 kW, die in jedem Garten aufstellbar sind – das ist genial! In einem Dorf eine oder mehrere WKAs 3-5 MW aufstellen ist einfach dumm! Strom ist VERBRAUCH, bei Elektrikern ist das die Kilowattstunde (kWh), als bestimmtes Äquivalent der Arbeit des Stromes, das vom Stromzähler abgezählt wird, so soll man Strom als Produkt verstehen, genau wie 1 Kubikmeter Wasser oder Gas und wichtig ist, man nimmt aus dem Netz so viel Wasser, Gas oder Strom, wie viel man braucht, beim Wasser ist das Wasser, beim Strom ist es geleistete Arbeit, den energetischen Zustand im Wasser- und Gasnetz verursacht der Druck, in Stromnetz – die elektrische Spannung und keiner schreit, dass das Wasser- und Gasnetz mit Wasser und Gas vollgestopft ist, obwohl auch hier es EE-Ausgebildete geben kann, die sagen, dass Wasser- und Gasnetz sind doch was anderes, hier gibt’s keinen starken Wind und Sonnenfinsternis… Deshalb habe ich dutzende Male geschrieben, Gabriel/Baake können noch Millionen Windmühlen reinstecken und alle Dächer in Deutschland solarzupflastern, wir nehmen wie immer unsere 600 Mrd. kWh im Jahr aus dem Netz und fertig, alles andere sind wilde elektroenergetische „Energiewende“-Fantasien und Anekdoten…

Und warum treiben wir dann diesen Schwachsinn mit den Windmühlen am Land? Sage sofort, dass Offshore ist was ganz anderes, das ist Stromversorgung im industriellem Maßstab usw., das habe ich schon erklärt. Also, warum? Erstens, so wie das Reinstecken von Windmühlen bei uns unprofessionell praktiziert wird, kann es keinen Windstrom geben und ihn braucht und sucht auch niemand, es wird mehr geplappert rund um 140 000 Arbeitsplätze in der Branche, ja, das sind Solarzellen, Turbinen, Konstruktionen, Montage usw., vom Hauptprodukt Ökostrom ist nur eins bekannt – ihn gibt’s „viel-viel und billig-billig“, er verstopft die Netze und spaziert im Ausland herum; zweitens, wir müssen Pflastern und Reinstecken, sonst können wir zum nächsten Jahresende nicht behaupten, dass wir 40% Ökostrom im Netz erreicht haben… Interessant aber ist was anderes. S. Gabriel WILL, das heißt aber nicht dass das auch passiert!, bis 2020 2,7 GW uralte 300-500 MW Kohlekraftwerke stilllegen, also, wenn 80 GW unsere mittlere Jahresstromleistung ist, von denen 33% Ökostromleistung sind, dann ist die Rechnung doch ganz einfach: Wenn nach ZEHN Jahren der „Energiewende“ (da zähle ich NUR von 2010 bis 2020) 2,7 GW stillgelegt werden sollen, dann um mit diesem Tempo die übrige 52 GW stillzulegen, da brauchen wir NUR noch 200 Jahre! Das ist aber kein großer Zeitabschnitt, wichtig ist, dass Kinder unser Kinder und die Eisbären Mal wieder glücklich sind und die Doktoren-Professoren vom Fraunhofer Institut können schon jetzt mit der Berechnung anfangen, wie viele Millionen Windmühlen in diesen zweihundert Jahren reingesteckt werden müssen, um den Ausbau der deutschen „Energiewende“ endlich mal fertig zu kriegen…

Jetzt, das ist doch kein Geheimnis, dass von Anfang an wollten wir, dass unsere 4 Stromriesen die „Energiewende-Revolution“ mit uns mitmachen, ABER alle vier haben kategorisch abgesagt, WARUM?! Ja, weil sie Elektriker sind und wussten und wissen, was dieser EE-Schwachsinn ist und wie er endet… Ich bin sicher, O-ho-ho, wie viel darüber noch geschrieben wird… Bemerkenswert ist ein Detail, der zurzeit in die Kritik geratene G. Oettinger, als er EU-Energie-Kommissar ernannt wurde und sich in Europa so bisschen umgeschaut hat und das nicht, dass er ein großer Energetiker ist, aber er hat vorgeschlagen, dass unsere Stromkonzerne sich sofort verschmelzen sollten, um die Konkurrenz in Europa zu überstehen. Und was haben wir gemacht? Den G. Oettinger vom EU-Energiekommissar rausgeschmissen, die Stromkonzerne mit Euphorie-Geschrei Hurra zerschlagen und ich werde froh sein, wenn ich mich irre und unsere Stromversorgung nicht auf einem dünnen seidenen Faden hängen sehen würde, meine aber Intuition eines Stromversorgers sagt mir, das dieser EE-Zirkus mit schwerem und lautem Knall enden wird! Und da braucht man nicht viel, ein harter Winter reicht aus…

Lassen wir „Lernen, was Strom ist…“ weiter gehen. Ich schlage vor, es wäre interessant reinzuschauen, was Phasenschieber (Polen-Tschechien) sein kann und was dahinter steckt, mir scheint’s – die EE-Medien (früher war das DER SPIEGEL, jetzt treibt die EE-Anekdoten DIE WELT) haben ein Klang gehört, wissen aber nicht, was das ist und woher er kommt, sage ehrlich, das ist wie auch die Stromverluste ein riesig großes Thema und ich habe Angst, dass ich damit nicht fertig werde…

08.11.16.

P.S. Mit diesem unten Brief habe ich den Artikel in eine „Energiewende“-kritische Zeitschrift geschickt, keine Antwort – das ist klar! Und WARUM? – das erkläre ich im nächsten Artikel – „Kritik der „Energiewende“-Kritik“…

Werte Redaktion,…

…der Artikel sollte „Der Rest geht ins Netz…“ heißen und den habe ich absichtlich so geschrieben, dass mehrere wichtige Themen angesprochen wurden und nichts wurde ausreichend erklärt, das soll die Aktivität erhöhen, den Autor, mich also, auf den Platz zu stellen und so lässt es sich festzustellen, wo wir uns in den Kenntnissen der Fragen der Stromversorgung befinden. Energetik ist das Flaggschiff der Industrie, die Elektroenergetik – der Energetik und da bin ich sicher, sind wir unter die Räder gekommen, mehr gesagt, wären die 4 Stromriesen unsere heimische Konzerne gewesen, würde es NIE zu einer „Energiewende“ gekommen…

Und warum sollte man nicht versuchen ihn veröffentlichen? Die Meinung der Redaktion ist nicht unbedingt die Meinung der Autoren. So, wie der Artikel ist, will ich ihn in der „Elektroenergetik“ nicht haben, aber eben hier können interessante Fragen auftauchen, wenn aber totales Schweigen, dann werden wir gezwungen das erklären…

Beste Grüße! Ich bedanke mich voraus…

E.D.

Die Windmühlen-Dekorationen…

Von Egon Dirks.

Dieser Artikel ist sofort nach dem Artikel „Ade, Energiewende“ geschrieben worden und ist praktisch die Fortsetzung des Gesprächs, wie ein Bürgermeister in einem Dorf im Schwanz eines Landkreises der „Energiewende“ zuliebe 50 Windmühlen reinstecken will (Artikel „Adios Energiewende“) und bei vernunftkraft.de im „Vernünftiges aus Thüringen“ auf dem Foto von A. Volkmann, ist zu sehen, wie der Blödsinn nach dem Reinstecken von Windmühlen aussieht, angenommen, dass das ein Foto ist, nicht eine Fotomontage, nicht eine Windmühlen-Dekoration im „Energiewende“-Schwachsinn-Theater, blind glauben darf man da nicht, weil man hat meist, elektroenergetisch gesehen, keine Ahnung davon, wie das dumm ist und prallt deshalb noch dazu…

Jetzt der Reihe nach. Wenn die „Energiewende“ ein Hundertjahre-Projekt gewesen wäre, wie man es so sehr haben will, dann sollte es doch, wenn schon nicht ein detailliertes deutschlandweites Projekt, wenigstens eine technik-ökonomische Beschreibung geben, wie man den stufenweisen Umstieg auf 80% Ökostrom zum Jahr 2050 sich schaffen vorstellt und das mit Analyse des vorhandenen Stromverbrauchs mit Perspektive auf welche 50 Jahren; was und wo die AKWs, Kohle- und-und wegfallen, welch Stromdefizite knotenweise damit entstehen und wie man sie Ökokompensieren denkt… Wenn man aber ein detailliertes Projekt der Energiewende deutschlandweit mit technik-ökonomischem Vergleich von Varianten der perspektiven Stromversorgung haben wollte, da müssten, bin ich sicher, dutzende Projekt-Institute mindestens 2-3 Jahren arbeiten! Und wie sieht diese Projektarbeit bei uns aus? Ja, ein Bürgermeister sitzt in der Toilette, dem steigt der Urin in den Kopf und er will 50 Windmühlen im Dorf reinstecken…

Schauen wir das Foto noch mal an. Da muss man schon ein Elektriker sein, um den Ausmaß der Windstrom-Elektroidiotie im Dorf und weiter in ganz Deutschland sich klar vorzustellen. Die Stromversorgung des Dorfes, so kompakt, wie das aussieht, war und auch heute ist, – durchs Dorf läuft eine Leitung 10-20 kV an der max. zwei Trafostationen 10-20/0,4 kV mit Trafos je 400 kVA zur Dorfstromversorgung hängen, d.h., der Strombedarf des Dorfes ist max. welche 500 kW und, was das Apogäum der Elektrodummheit auch ist, diese Windmühlen haben mit der Stromversorgung des Dorfes absolut nichts zu tun, weil, wenn fürs Dorf sie vorgesehen gewesen wären, dann ist eine Windmühle ihrer Stromleistung nach fürs Dorf zum Kotzen zu viel, wir haben aber ca. 20 Windmühlen und wenn jede 3 MW stark ist, dann haben wir eine Stromleistung von 60 MW, mit der man einen ganzen Landkreis mit Strom versorgen kann. Was da interessant ist, ist – wem gehört die Initiative des Reinstecken des, nennen wir, Windparks, so, sagen wir, einfach in der Mitte des Dorfes und die Antwort meist ist – den Dorfbewohnern und das ist EBEN das, was elektrisch keine Erklärung hat, weil wenn eine WKA zum Kotzen reicht, wozu 20.(?!) Aber ich bin ein Elektriker und überlasse das Durchblicken in die finanziellen Machinationen der AfD, sage nur, im Ganzen sieht es so aus, wie der Solar-Boom 2010, als die Nordländer Bayern beschuldigten, dass Bayern das ganze Solargeld verfrisst und jede Hütte in den Bergen solarbekleidet und ich sage ehrlich, sie haben Recht gehabt und als Gegenmaßnahme haben sie im Norden angefangen dort die Dächer solarbekleiden, wo es praktisch auch keine Sonne gibt. So auch hier: Die Räder sind nirgendwo angeschlossen und brauchen auch nicht, weil man 95% Entschädigung für nicht verwendeten Strom kriegt!!! Vom Windstromverwendung kein Wort nirgendwo im Land, Windmühlen reinstecken je mehr, desto besser, bereichere dich, bis diese dumme Regierung-Gesetze gelten. Wie lächerlich klingt hier die Behauptung: -„Eine feste Vergütung für eingespeiste Kilowattstunde Strom!“…

Jetzt andersrum. Es gibt ein Projekt, wo und wie der Strom von diesen 20 WKAs genutzt wird. Das weitere habe ich schon mehrmals erklärt, mach‘s für die AfD kurz nochmal. Also, der Strom von diesen WKAs muss irgendwohin gebracht werden, wo er genutzt werden kann. Die WKAs sind 6-10 KV Mittelspannungsanlagen und es gibt NUR zwei Möglichkeiten sie ans Netz zu bringen: Oder man zieht LeitungEN (Kabel/Freileitung) von dem sog. Windpark zum naheliegenden (egal wie weit) Umspannwerk mit Trafowicklung 110 kV, das UW aber muss dann erweitert werden, normalerweise muss JEDE WKA hier seine Anschluss-Kamer mit dem Schalter und allen Mess-, Steuerung- und Sicherungsfunktionen haben; o d e r man baut hier im Dorf ein Umspannwerk 6-10/110 kV und per Leitungen 110 kV leitet den Strom zu Verbrauchzentren, diese zweite Variante ist besser, weil rundum sind Dörfer mit demselben Blödsinn – 5-10 WKAs in jedem Dorf! Jetzt sollte man sich vorstellen, was für ein Volumen von elektrischer Arbeit man schaffen müsste, um den Windstrom ins Netz zu integrieren – da sind tausende neue Umspannwerke nötig, hunderttausende km Anschluss- und Verbindungsleitungen sollten aufgestellt werden, von Volksprotesten schon ganz schweigen, und Gottseidank, dass unsere regierende EE-Akrobaten das nicht wissen, sonst würde man noch hunderte Milliarden rausschmeißen…

Und zum Schluss zu diesen wilden Lügereien ein interessanter Fakt. Vor kurzen hat sich mit paar Kommentaren bei „DIE FREIE WELT“ ein Arbeiter einer Netzleitstelle eines des großen Energieversorgers gemeldet, ihm nach werden immer mehr EE-Anlagen angeschlossen, bei leichtem Wind fangen sie an die Windanlagen abzuschalten, zu viel Strom, Netzstabilisierung, Millionenschere Geldstrafen und-und… Ich hab meine Freude ausgesprochen, erstmal in zehn Jahren einen reinen Stromversorger getroffen zu haben und hab diesen Kommentar gepostet: -„Der zweite Satz – da stimmt was nicht. Einspeisung von Windanlagen, wenn die Leitungen die Last nicht tragen können, ist ein elektroenergetisches Verbrechen. Ich stell mir gleich mögliche Varianten vor: Auf Befehl von Oben und Sie als Netzbetreiber ABER profitieren davon, dann kann man die Augen auf das Verbrechen schließen, dann schaltet man die Anlage ans Netz an, aber der Schalter der WKA im Umspannwerk (UW) muss immer „AUS“ sein und das darf der Besitzer der WKA nicht wissen, oder gibt es da eine Kooperation?… Aber, mir ist fast alles klar… Mich interessiert nur WO, WIE und auf welcher Spannungshöhe werden die WKAs ins Netz eingespeist?!“
Und?! Ist doch klar – keine Antwort und der Netzstellearbeiter ist einfach verschwunden. Ich stelle mir gut vor, was für AB- und Umschaltungen im Netz durchgeführt werden können, diese Millionenschweren Nachzahlungen den Netzbetreibern für diese angebliche Abschaltungen zur Netzstabilisierung sind einfach Kompensation fürs Mitwirken und das Maulhalten – „WO, WIE und auf welcher Spannungshöhe die WKAs ins Netz eingespeist werden“…

Resümee: Die „Elektroenergetik“ ist eine faszinierend interessante, aber komplizierte Lehre, um hier Umweltfreundliche EE-Revolutionen zu „organisieren“, sollte man nicht die Windmühlen-Dekorationen in diesem „Energiewende“-Theater prahlend präsentieren, sondern ein bisschen vom Strom im Schädel was drin haben!

15.10.16.