Und wo ist der Solarstrom?!

                                                         Teil II.

Den Teil I habe ich möglichst gekürzt, der ist doch schwer zu lesen, besonders für diejenige, die sich das Stromwesen schwer vorstellen. Aber man sollte unbedingt mit ihm anfangen, bevor man diesen Teil II liest. Allen ist es längst klar, dass mit dem DACH-Solarstrom stimmt was nicht. Diese installierte in diesem Jahr 7,5 GW Solarleistungen (der Leistung von sieben AKWs soll es gleich sein!), im vergangenem Jahr -9,5 GW- neun AKWs! Wir prallen noch, aber die Leute fragen besorgt: Wo ist denn dieser Solarstrom?! Die Antwort, dass wir jetzt zahlen müssen werden, weil nach 20. Jahren der Solarstrom umsonst wird, ist nicht klug! Ich lasse alle finanzielle Fragen weg und sage voraus, wenn wir auch weiter so fleißig die Dächer pflastern werden und als Grenzwert-in jedem Markt, Gemeinde usw. jedes Dach ein Solar-Dach wird, auch dann werden wir nicht mehr Dachsolarstrom haben!!! Unsere EE-Tragödie ist: Wir gehen von der Stromproduktion aus, ob das reingesteckte Windanlagen oder Solar-Dächer sind, installierte Gigawatte und Cente/Prozente sind wichtig, vom Verbraucher und VERBRAUCH kein Wort, obwohl der Verbraucher „produziert“ die Ampere (A), nicht die installierte Gigawatte (GW), deswegen habe wir weder Wind noch Solarstrom!

Der Dach-Solarstrom hat zwei riesige Probleme: Seine physikalische Natur und das schwere Netz 0,4 kV. Geboren aus Milivolt Gleichstrom, zusammengekratzt und umgewandelt in 0,4 kV Wechselstrom, kommt er ins meist altes und technisch schwaches provinzieles Netz 0,4 kV. Bemerkenswert ist, dass nach der Publikation des Teil I in ZO, ist es Einigen eingefallen, das der Solarstrom wirkt ja nur bei 1 km der Leitungslänge und da habe ich diese Erklärung gegeben, die auch uns jetzt helfen soll. Beispiel. Nehmen wir ein Dorf, das hat zwei parallele Straßen und ist 4 km lang. Eine Trafostation (TS) 20/0,4 kV mit einem Trafo 400 kVA in der Mitte des Dorfes und Leitungen 0,4 kV in beide Richtungen und fertig, aber NEIN! Man teilt das Dorf auf drei-vier Teilen und stellt 3-4 TS mit Trafos 100 kVA NUR, dass die Leitungen 0,4 kV möglichst kürzer sind, weil bekannt ist, dass bei erhöhter Belastung in den Abendstunden, haben die Häuser, die am Kopf derLeitung eingespeist sind (bei TS), 230 V, die im Schwanz –manchmal nur 180-200 V. In den Städten, wegen größerer Dichte und mehreren TS sind die Kabelleitungen ganz kurz und der Spannungsunterschied ist nicht so bemerkbar. Jetzt nehmen wir an, dass in der Mitte und am Ende einer Leitung 0,4 kV mit 10. Häusern im Dorf kommen auf die Dächer gleiche Solaranlagen je 30 kW, die ans Netz angeschlossen sind. Klar, Eigenverbrauch ist 2-3 kW. Die Zähler in jedem Haus, auch in diesen Zwei, zählen nur den eigenen Verbrauch. Wenn es nur ein PV-Haus in der Mitte der Leitung 0,4 kV wäre, dann konnte man sagen, dass alle hinter ihm zum Schwanz liegende Häuser, kriegen von dieseem PV-Haus den Solarstrom, nur die vorne am Kopf-vom Trafo. Von den beiden Solar-Häusern verteilt sich der Solarstrom auch irgendwie (lang erklären!), ABER die Hammerfrage ist ja,- die Sonne scheint, Januar Monat, Mittagszeit, und was ist der gesamte VERBRAUCH bei diesen 10 Häusern?! 10 Kühlschränke und Waschmaschinen, welches warmes Wasser und paar Speicher im Keller, derVerbrauch fängt ja erst abends an und vom Trafo mit französischem Atomstrom, aber auch, was für eine Leistung nehmen ja die 10 Häusern?! Und wo ist der Solarstrom?! 60 kW Leistung sind doch installiert! Jetzt nehmen wir an, dass alle 10 Häusern haben Dach-Solar zwischen 10 und 30 kW jedes, 150 kW insgesamt, derVerbrauch von den 10 Häusern ist ja derselbe, tagsüber irgendwie Solar, nachts – Atomstrom, wichtig ist, der Trafo 100 kVA(kW) hat normalerweise 4. solche Leitungen 0,4 kV, die in verschiedene Richtungen im Dorf verschiedene Straßen mit Strom versorgen. Also, für diese Leitung 0,4 kV mit10 Häusern, sind 25 kVA Trafoleistung vorgesehen, auf den Dächern aber sind 150 kW Leistung installiert, 6 Mal mehr als nötig , und nicht vergessen, in der Nacht trägt der Trafo die Belastung!!! UND WO IST DER SOLASTROM?! ES GIBT IHN NICHT!!! Resümee: Wenn ein Solar-Dach irgendwo in der Grenze eines Wohngebiets ins Netz eingespeist ist, kann das Dach Einfluss auf die Stromversorgung rund um den Platz der Einspeisung (da sind mehrere Faktoren-lang erklären) haben, aber nur Einfluss, weil der Trafo da ist und wir können nie sagen, wer von ihnen Solar oder Trafo welche Last getragen hat! Ganz anders wäre es, wenn, z.B., mit dem Sonnenaufgang der Trafo abgeschaltet gewesen wäre, dann müssten die hunderte Kühlschränke und Waschmaschinen den Solarstrom aus dem Netz entziehen, ABER wieder nur so viel sie brauchen, nicht die tausende Kilowatte der Leistung, die auf die Dächer gebracht sind, weil der Solarstrom, das ist das, was der Kühlschrank und-und… aus dem Solarnetz genommen hat, nicht Gigawatte, die aufs Dach gebracht wurden. Und das ist das, was unsere EE-Doktoren-Professoren nie gewusst haben und nie begreifen werden! Es schein, dass die Stromriesen zerschlagen war es leichter, als mit den Grundlagen der Elektrotechnik fertig werden…

Resümee: Dieser unser DACHSOLARSTROM kommt ins größte und technisch marodeste Netz 0,4 kV, seine Reichweite ist 500-800 m, bis zum Nachbars Hühnerstall; diesen Strom kann man nicht TRANSFORMIEREN und nicht TRANSPORTIEREN, den Strom kann man nicht einmal messen und erfassen, die 3%, die im bundesweit zugeschrieben werden, sind aus dem Daumen rausgesaugt, mehr, wer diesen Dachsolarstrom noch mit Industrie als Verbraucher verbindet, der hat überhaupt keine Ahnung, was Elektrostrom ist!

14.01.12.

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