Die Achterbahn der Gefühle…

Von Egon Dirks.

Na, jetzt ist es schon richtig schamlos. Diese neue EE-Kompanie MIT und GEGEN E.on und RWE sehe ich als ein Schlag unter die Gürtellinie. Nacheinander erscheinen in der ZEIT-Online Interview mit J. Teyssen (E.on) „Wir erleben eine Achterbahn der Gefühle“, 07.01.16 und der Artikel „Ist es jetzt wieder cool, für RWE zu arbeiten?“, (Sieben Fragen zum Neustart an P. Terium), 14.01.16. im manager magazin, ähnliches war in der Südd.Z. und-und… Ich habe viel über die Jagd auf unsere Stromkonzerne geschrieben, letztmals im Artikel „Energiepolitisches Manifest 3.“, von einer Seite versuche ich diejenige zu verstehen, die die Stromkonzerne als „Fremde“ betrachten, die unser Volk nur berauben, von der Zweiten – als Elektriker kann ich den Stromkonzernen für die auf international höchstem technischen Niveau jahrzehntelang geleistete Stromversorgung der Industrienation Deutschland nur Dankbar sein! Würden die Konzerne NOCH heimisch, da bin ich überzeugt, wäre in der EE-Frage ein Kompromiss, wie überall in der Welt, gefunden, weil, es geht ja nicht selbst um die EE, sondern um die unprofessionelle Durchsetzung dieser sog. „Energiewende“; von der anderer Seite aber, wäre der „Energiewende“-Chaos nicht gewesen, hätten wir heute nicht gewusst, was „überschüssiger“ und „überflüssiger“ Strom, wenn der Wind stürmisch ist, sind und die Elektrowelt würde uns nicht für „bekloppt“ halten…

Teyssen: „…Die Energiewende ist ein Zusammenspiel von vielen technischen Lösungen, von Ideen, von Start-ups. Sie ist nur der Name für einen kontinuierlichen, ungeplanten Veränderungsprozess.“

Das aus dem Interview und damit hat er DOCH alles gesagt! Und wie gesagt?! Goldrichtiger kann man nichts sagen und schon das ist für mich eine Achterbahn der Gefühle. Elektro-Anarchie – Mutter der EE-Ordnung! Meine Reaktion aufs Interview war dieser Kommentar: -„Niemand in der Welt hat was gegen EE, bei uns aber ist die sog. „Energiewende“ ein Produkt der Demagogie der elektroahnungsloser EE-Presse und die Welt hält uns richtig für „bekloppt“. Die E.on und RWE werden „Ökofertig“ gemacht, ob sie wollen oder nicht und das, um so mit Elektrokompetenz von E.on und RWE irgendeine Ordnung in dem Öko-Chaos herzustellen und so (versuchen) die Fratze der „Energiewende“ zu retten, sie brauchen nichts tun, sie werden unnötige WindSTROMtrassen bauen, Milliarden werden ihnen ausgezahlt, es soll NUR heißen, dass sie in der Ökostromwende teilnehmen…“

Jetzt kurz die Geschichte, wie es zu dieser „Achterbahn der Gefühle“ gekommen ist. Seit 2008. (aktiver Start der „Energiewende“), war es klar, dass unsere Stromkonzerne von einer Teilnahme in der „Energiewende“ sich distanzieren und das war auch zu erwarten, weil das sog. „Jahrhundertprojekt“ (2050.-80% Strom aus EE-Quellen!), war, ehrlich gesagt, auf dem Sand gebaut und, wie immer, mit „Grünen“-Utopien zusammengeklebt, das beste Beispiel waren der Elektroschwachsinn mit Speicher Norwegen und Strom Sahara (Desertec). Dann die Pannenreihe, im Aug. 2009 mit Inbetriebnahme von „Alpha Ventus“ (6 Turbinen von 12 sagen beim Start ab – falsches Isolationsmaterial wurde verwendet!); dann scheitern die ersten Versuchen den Strom von Offshore-Windparks zum Ufer zu bringen, man hat nicht gewusst, dass wegen der Blindleistung der Wechsel- in den Gleichstrom umgewandelt werden muss (Rösler, Tennet); dann fängt der Organisations-Basar an: Röttgen wird rausgeschmissen – weil die „Energiewende“ zu langsam geht, kommt Altmeyer – die „Energiewende“ geht zu schnell, die muss man bremsen, also, es scheint von da haben einige elektroahnungslose, aber EE-Verantwortliche in der Regierung, verstanden, dass Strom nicht nur das reinstecken von den, so hoch, wie Kölner Dom, blöden Dingen und solarpflastern von den Hüttendächern in den Bergen ist, dass vom Strom NOCH im Schädel was drin sein muss und am Ende, dass ohne Elektriker (Konzerne) diese „Energiewende“ eine dumme Fahrt nach „Nirgendwo“ ist… Ein Blinder sieht, man hat das verstanden und beschlossen: Die E.on und RWE werden grün, ob sie wollen oder nicht! Den EE-Presse-Druck, seit Jahren 2-3 Mal pro Jahr solch primitive Interviews würden sie schon verdauen, ABER 25-30 Euro für je Megawattstunde Strom, wenn vor einigen Jahren es noch 80 Euro waren, mit Begründung – zu viel Ökostrom, die Börsenpreisen fallen, das ist mir nach eben ein Schlag unter die Gürtellinie, zu Ökostrom-Bla-bla – „viel-viel“ und „billig-billig“, habe ich schon alles gesagt, hier sag ich nur, so agieren NUR die Kommunisten… Mit solch drakonischen Maßnahmen versuchen die Fratze der „Energiewende“ zu retten, das ist eine gezielte Sabotage den Ast ansägen, auf dem unsere Wirtschaft, unser Wohlstand hängen und das, habe ich schon geschrieben, wird vom Ausland fett schwarz bezahlt! Also, sagen wir so: Ab 2016 sind E.on und RWE öko-grün, wie freiwillig diese Umstrukturierung war, sagt diese Antwort:

Teyssen: „Ich kritisiere, dass man die erneuerbaren Energien in dieser nicht-nachhaltigen Form päppelt. Sie sind inzwischen erwachsen. Wir werden beweisen müssen, dass die Erneuerbaren selbstständig und wirtschaftlich tragfähig ihre Leistung bringen können. Wenn nicht, scheitert die ganze Energiewende“.

Das heißt, er kann und darf nicht sagen, beenden sie Mal diese unsere Ökostromförderung, die für ganz Europa ein „Dorn im Auge“ (Almunia) war und ist und schauen sie dann an, was von diesem „Energiewende“-Theater übrig bleibt… Eins bin ich sicher, die E.on und RWE sind „freiwillig“ öko-reif gemacht worden nicht um Gabriel/Baake helfen weitere Windmühlen reinstecken oder Dächer solarpflastern. Was dann? Hier meine Überzeugung: E.on wird „Suedlink“ und RWE „Südost“ WindSTROMtrassen oder umgekehrt bauen. Aber, nichts wird nicht gebaut, wir haben ja nur paar Gigakilogramm „überschüssigen“ Windstrom im Norden und es gab noch keinen Elektrodeppen in der Welt, der REINEN Windstrom auf solch Distanzen transportiert, die Milliarden gehen an E.on und RWE um zu versuchen (spät, aber doch) all diesem Chaos, was gehirnlos reingesteckt wurde, irgendeine Ordnung zu schaffen und irgendein Teil in den Ökostrom umzusetzen und ins Netz bringen… Mehr gesagt, die Offshore, die kann man für immer vergessen, obwohl ich sehe eben sie als Ökostrom im industriellen Stil, das ist unwahrscheinlich teuer, aber den Stromgewinn könnte man retten, anders sieht es bei WKAs auf Land aus, die sind so verbrecherisch dumm reingesteckt worden, die Dirigenten da waren ja die Bürgermeistern, dass, wenn wir ein Drittel (von tausenden) in kleine lokale Windparks binden können, da haben wir Glück, zwei Drittel aber müssen einfach demontiert werden, ihre Elektronutzung ist sinnlos, da helfen schon nicht E.on, RWE oder sonst wer.

Ich habe die grüne Öko(partei)depperei aus der Sicht verloren, scheint mit „Energiewende“ sind sie fertig und steigen jetzt aus Kohle raus, ich würde gerne, dass sie meine freche Behauptungen nachprüfen und zum Ende eines Jahres Kontrolle der Teilnahme jedes Windrades am Land nachprüfen und das Resultat bekannt machen und möglichst so fleißig, wie sie es beim Castor-Theater mit anketten zu den Gleisen gemacht haben, also, den Gegenteil zu meinen Behauptungen beweisen und so mir das Maul zustopfen. Soweit aber kommt’s nicht. Opposition. Sie sind eine EE-Kolchose, nicht eine Opposition…

Ich sage ehrlich, ich sehe diese Umstrukturierungen und „Hochzeiten“ nicht als Rettungsaktionen für die Stromkonzerne, mal sehen wohin die Achterbahn der Gefühle sie (Stromkonzerne) und uns alle bringt, was aber das Wechseln von Frau H. Müller zu RWE angeht, da sehe ich kein Grund Gutes zu erwarten, weil unter ihrer Führung hat die Wasserbruderschaft (BDWE) den letzten Tropfen der Glaubwürdigkeit verloren, regelmäßig, zwei Mal pro Jahr hängte sie unseren Bürgern Nudeln an die Ohren über die PROZENTE vom Ökostrom im Netz, zurzeit ist es nur noch Ritual, in das schon längst niemand glaubt, so, z.B., 2010 waren es 17%, 2015 – 32,5%, in FÜNF Jahren fast das Doppelte und woher holte sie die Prozente? Direkt vom Himmel, WEIL da muss man eingefrorenes Gehirn haben zu behaupten, dass „Ein Drittel des deutschen Stroms ist öko“, SPIEGEL, 07.01.16., ich gebe zu, wir haben mehr als 80 GW installierte Wind- und Solarleistung, ABER wir haben 2015 Kohlekraftwerk Moorburg (1,6 GW) in den Betrieb genommen, 2016-17 kommen dazu Kohlekraftwerke: Wilhelmshaven – 731 MW, HKW West Frankfurt am Main – 39 MW, Datteln (E.on) – 1055 MW und weitere 10 GW Kohle- und Gaskraftwerke befinden sich im Bau, werden sie nicht gebaut, wird es keine Stilllegung von den restlichen AKWs geben… Nochmal: Ein Drittel des Stroms ist öko, ABER, wir haben zurzeit kein Kilowatt Kohlenleistung stillgelegt, in den kommenden SIEBEN Jahren wollen wir 2,7 GW alte Kohlekraftwerke nicht stilllegen, sondern NUR als Reserve konservieren… Ich verstehe nichts in der Politik, noch weniger im Klimaschütz, aber die Politik muss so viel verstehen, wenn sie nicht eine dumme Politik ist, DASS es können nicht gleichzeitig und Kohle- und Ökostrom boomen, eins von zwei ist eine schwarze Ritual-Lüge und das auf der Staatsebene… Hier, bitte, eine Frage zum J. Teyssen aus dem Interview, mit der man sich selbst auspeitscht.

ZEIT ONLINE: „Jetzt führen sie die neue E.on, den größten Ökostromversorger Deutschlands. Unter anderem betreiben Sie Offshorewindkraftwerke mit mehr als 1.000 Megawatt und Solarfelder mit 80 Megawatt Leistung. Ein einziges durchschnittliches Kohlekraftwerk generiert mehr Elektrizität als alle diese Anlagen zusammen. Ist das wirklich die Liga, in der Europas einst größter Energieversorger spielen will?“.

Also, ein einziges durchschnittliches Kohlekraftwerk generiert mehr Elektrizität, als der größte Ökostromversorger Deutschlands! Interessant, nicht wahr? Das ist eben der Beweis, dass ein Drittel des deutschen Stroms öko ist! Der Winter ist noch nicht vorbei, meine Elektrointuition sagt mir, dass diese Achterbahn der Gefühle für unser Volk katastrophale Folgen haben wird…

20.01.16.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*