Und wo ist der Solarstrom?!

                                                                 Teil I

Der Artikel „Angst vor dem Kollaps“, Südd.Z. Nr. 290 15.12.10., ist für mich der beste Beweis, dass die deutsche Version der EE Lügerei und Räuberei zu ihrem logischen ENDE gekommen ist! Das Volk wird leider noch lange die Wunden zu lecken müssen… Unter der Anschrift halbfett: „Führende Energiewissenschaftler richten dramatischen Appell an den Bundestag und fordern eine schnelle Reform der Ökostromförderung“. Ha-ha-ha! Schon lange Zeit war es mir nicht so RICHTIG LUSTIG! Energiewissenschaftler(?!). Kein A, kein B und kein Kikeriki im Schädel!

Also, (wie immer!), in dem Schreiben, dass der Südd.Z. VORLIEGT, „rufen SIE die Bundesregierung zu einer schnellen und umfangreichen Reform der Energiepolitik auf, um das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) zu retten. Dazu zählen eine rasche Kürzung der Fördersätze für Solarstrom und das Aus für Ökostromprivilegien“. Sage sofort, dass diese „Führende…“, das ist dieselbe EE-Doktoren-Bande, die unser Land zu dieser katastrophalen Lage gebracht hat! Wer die Namen haben will, schaut in die Zeitung rein, aber das sind immer eine dieselbe „Komödianten“… Jetzt sind diese „Führende…“ auf einmal wach geworden, WEIL „die Ökostromförderung löste in diesem Jahr im vergleichsweise sonnenarmen D einen Solar-boom aus. Mit 9,5 Gigawatt kamen mehr als 50 Prozent der WELTWEIT installierten Photovoltaikanlagen auf deutsche Dächer. Damit übertreffen auch die Kosten alle Prognosen: Die Ökostromumlage steigt zum Jahreswechsel von acht auf 13 Milliarden Euro pro Jahr. Ein Durchschnittshaushalt zahlt künftig mit der Stromrechnung zwölf statt sieben Euro pro Monat für ÖKO-ENERGIEN…. Ein Ende ist nicht in Sicht… Die Kosten für Verbraucher können 2012 erneut um 30 Prozent steigen“. Vor kurzem noch hieß es: Wegen Atom-Strom ist kein Platz im Netz für Solarstrom; und die Ökostromprivilegien bei Einspeisung ins Netz werden nicht gehalten; und sind das 340 000 Beschäftigte in der Solar-Branche; und-und… Jetzt: Prognosen! Energie-Doktoren-Professoren! Das ist der Maßstab der totalen Gehirnlosigkeit! Und der Grenzwert der Dummheit ist EBEN der obere Satz mit 9,5 Gigawatt… Mit den Windrädern war ja derselbe Blödsinn-so viele können reingesteckt werden, dass alle Leitungen in Europa reichen nicht aus, diese Strommenge zu übertragen! Habe schon geschrieben, dass jedem deutschen Energie-Doktor-Professor ein Elektromonteur als Gelehrter Sekretär beigestellt werden soll. Keine Sau interessieren diese 9,5 Gigawatt, wie auch die gesamte Leistung der in D installierten Generatoren, Wasser in Norwegen oder Sonne in Sahara, die Frage steht, wie viele KILOWATTSTUNDEN (kWh!) des Dachsolarstroms erzeugt (VERBRAUCHT) wurde?! Und das ist was ganz anderes! Nicht Mega- oder Giga-, sondern KILO! Und das EBEN weißt kein EE-Komödiant und ich versuche es erklären – WARUM?

Habe vor kurzem geschrieben, dass, wenn man den ganzen Solarstrom von allen Dächern in D zusammenkratzt, da ist die gesamte Leistung so viel wert, wie eine heiße Kompresse für einen Toten!  Der Dachsolarstrom – das ist bei uns sozusagen ein provinzieller Strom: – Stadtrande, Gemeinden, Dörfer usw. Nehmen wir ein Wohnort mit 600 Privatdächern, durchs Dorf „läuft“ eine Leitung 20 kV und dran „hängen“ 3 Trafostationen (TS) 20/04 kV (je- 200 Häusern), von jeder TS „gehen“ 4 Freileitungen 0,4 kV in verschiedene Richtungen (Straßen), auf jeder Leitung „hängen“ 50 Häusern… Eine Freileitung (3 Phasen plus „Null“) ist normalerweise vom Kopf an – 1/3 der Länge A-70 (Alu, 70 mm²), dann 1/3 -A-50, dann A-35 und alle Hausanschlüsse (meist 1 Phase plus Null) sind A-16! Das ist ein klassisches Beispiel einer Freileitung 0,4 kV bezogen auf zulässige Stromdichte A/mm²! Das ist genau so, wie bei der Wasserversorgung: Ins Dorf kommt eine Wasserleitung 300 mm Durchmesser, dann Teile des Dorfes – schon mit 100 mm, dann Straßen mit 50 mm, dann Hausanschlüsse ¾ “ (Zoll). Jetzt von hinten: Einer bohrt auf seinem Grundstück einen Brunnen und will den Rest vom Wasser ins Netz pumpen, ja durchs Rohr ¾“! Und jeder versteht sofort, dass das ein Blödsinn ist-durchs Rohr ¾“ das Wasser ins Netz gegen den Druck drücken… Wenn, dann muss ein separates Rohr ins Rohr 300 mm eingespeist werden und man muss pumpen mit dem Druck, größerem als im Rohr 300 mm, sonst – die Pumpe „arbeitet“, aber sie pumpt kein Wasser… Genauso ist es mit den Dachsolarstrom, aber viel komplizierter.

Nehmen wir jetzt an, dass der Dach-Gleichstrom, egal welcher Spannung und Stromgröße (Leistung), wird von einem von Industrie hergestellten Umwandler in den Wechselstrom 50 Hz umgewandelt (alle Elektro-Geräte im Haus sind ja für den Wechselstrom „Phase-Null“, 220 V, 50 Hz vorgesehen), ABER, und da fangen die Probleme an: Das Haus „hängt“ im „Schwanz“ der Leitung 0,4 kV, zur Verfügung ist ein Anschluss A-16 „Phase-Null“, also zwei Alu-Drähte kommen ins Gebäude, man kann aber in keinem Fall den Gleichstrom in „1-Phase-Null“ Wechselstrom umwandeln und diesen ins Netz 0,4 kV einspeisen, das ist zwar kein Havarie-Regime, aber drastisch wachsen die Stromverluste wegen der „Schiefstellung“ der Phasenbelastung und-und, aber, kurzer, der Umwandler muss den Gleichstrom in den 3-Phasen Wechselstrom 380 V umwandeln, (warum nicht!), aber dann muss jedes Dach (Haus) einen 3-Phasen Anschluss haben, was nicht immer der Fall ist! Jetzt, wegen Stromdichte (A/mm²)- ein Dach stellt 1 kW Leistung zu Verfügung (grob-bei 0,4 kV-2,5 A), das andere 100 kW ( 250 A) – also müssen die Stromleitungen auch so berechnet werden, um diese Leistung auf die Sammelschienen (SS) 0,4 kV der TS zu bringen, nicht durch die Freileitung, wie es mit dem Wasser war, von hinten durch schieben… Das alles rein THEORETISCH, im IDEALFALL – da nehmen wir an, dass alles klappt, wir lassen alles weg: Spannungs- und Frequenzschwankungen zwischen Dächern einander und dem Stromnetz, Stromverlusten und-und… Auch nicht jedes Dach ist ein Solar-Dach! Und WO ist der Solarstrom?! Ganz einfach: Einer erzeugt und schickt den Solarstrom auf die SS 0,4 kV, der Andere-verbraucht ihn von den SS 0,4 kV! Der Konkurrent, der Atomstrom, der sitzt von der anderen Seite (20 kV) des Transformators und passt auf, wenn die Sonne nicht da ist oder der Wind nicht weht, dann also ist er zur Verfügung! Und das alles so lang, bis der VERBRAUCH von den SS 0,4 kV größer ist, als der hergestellte (generierte) Dachsolarstrom! WENN umgekehrt, DANN ist es (Dorf) nicht ein Stromverbraucher, sondern ein gezielter Solarstrom-Produzent, das ABER ist wieder was ganz anderes, das sind Solarkraftwerke, NICHT miliVolte von den Dächer in den Gemeinden zusammenkratzen und schreien, dass der Atomstrom dem deutschen Solarstrom kein Platz im Eurostromnetz zulässt! Denselben Zirkus haben wir mit den Windrädern (nicht aber Windparks!), die irgendwo in den Gemeinden reingesteckt werden, wenn sie ins Netz 0,4 kV EINGESPEIST sind! Und da findet sich ein Präsident einer Netzagentur, der nichts Besseres findet, als den Verbrauchern zu raten von einem Ökostrom-Spekulant zum anderen zu wechseln und auch noch so bis 300 Euro sparen.

Jetzt, ein wichtiges Detail. Die Stromverbrauchserfassung. Lassen wir die 1000 Stromanbieter-Spekulanten weg, nehmen wir einfach an, dass die Leitung 20 kV (oder 110 kV) kommt direkt von RWE zum Verbraucher (Stadtwerke), dann stehen bei der Grenze der Verantwortung der Seiten zwei Zähler: VERBRAUCH aktiver kWh und reaktiver kVAh Leistungen (Kosinus „fi“), die Zähler erfassen (Tarifen lassen wir weg!) den ganzen Stromverbrauch (Arbeit) und die gesamte Stromverlusten im Netz hinter den Zählern! Wie viele Windrädern oder Solar-Dächer in Gemeinden oder sonst wo an den Leitungen 0,4 kV „hängen“ (eingespeist sind), das interessiert da OBEN keine Sau! Man kann nur konstatieren, dass mit massiven Ausbau (Anschluss) von Solar-Dächern der gesamter Stromverbrauch auf den Zählern hier im Kopf GESUNKEN ist und diese Prozente können als Anteil des Ökostroms betrachtet werden (riesige Windparks und Solarkraftwerken sind da Ausnahmen), weil, man kann statistisch nicht erfassen, was, sagen wir, 2-12 Mio. Dächer ins Netz 0,4 kV abgeben, weil EBEN hier wegen riesigen Stromverlusten ist die ABGABE ins Netz noch lange nicht der VERBRAUCH vom Solarstrom! Das Problem habe ich schon erklärt und heißt es – ZUSAMMENKRATZEN! Jedes Zusammenkratzen hier hat sein Grenzwert, nachdem je mehr man zusammenkratzt, wachsen nur noch die Verluste!

Das ALLES aber ist NUR im IDEALFALL der Solar-boom-Affäre, der REALFALL: Die Details der Einspeisung ins Netz, Zentrale und dezentrale Stromerzeugung und Versorgung, „intelligente“ Stromnetze und Zähler, und-und, was da alles dahinten steckt – das kommt später…

 

22.12.10.

Schatten vor der Sonne…

So heißt der Artikel in Südd.Z. Nr. 197 27.08.10. Unter der Anschrift steht: „Die Desertec – Initiative klagt über mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung“. Ha-ha-ha… Eine Affäre ist unter die Lupe genommen worden. Ehrlich gesagt, mir geht es nicht so viel um Desertec, wie um den Zusammenhang –„ Speicher Norwegen – Sonne Sahara“.

Über Desertec habe ich schon geschrieben: Man kann ganz Sahara mit Solaranlagen der Firma Siemens vollstopfen. Kein Problem! Man kann mit Osama bin Laden Pakt schließen, dass er brav sich führen wird und versucht nicht ganz Europa ins Dunkel versetzen. Auch kein Problem! Das Problem ist: Wie man den Ökostrom aus Afrika oder Norwegen nach D bringt! Und hier, das habe ich schon längst verstanden, geht es um die Hochspannungsstromnetze, und hier EBEN haben alle diese Ökostrom Professoren und Experte, weich gesagt, keine Ahnung, was das ist! Der klügste ist noch Desertec, sie wissen z.B., dass es eine Stromleitung zwischen Marokko und Spanien gibt. Also, freue Dich Europa, durch diese uralte Kabelleitung kriegst Du den Ökostrom-Sahara von Desertec!

Hier, bitte, der Greenpeace- Energieexperte Andree Böhling: „Es kann nicht sein, das RWE und EnBW weiter die Übertragungsnetze besitzen und somit auch das Tempo beim Ausbau der EE beeinflussen“. Er fordert Gründung einer „Netz AG“. „Übertragungsnetze“ – was ist das?! Man sieht sofort, dass dieser „Experte“ keine Ahnung hat, was Hochspannungsnetz ist! Norwegen, Afrika,- wir brauchen jetzt nicht Übertragungs- sondern Überschwimmungsnetze. Ich halte mich einfach, um nicht grob zu sein. Ein Hochspannungsnetz aufbauen und betreiben, da muss man Spezialisten haben und die gibt es bei uns leider NUR bei diesen vier Konzernen; da klagen solch „Experten“ noch: „Die vier Konzerne operieren mit falschen Daten!“. Na, klar doch, sie sehen ja mit welchen Holzklötzen mit Augen sie zu tun haben.

Das Dümmste oder Klügste in dieser Situation aber ist, dass mehr als die Hälfte aller Hochspannungsleitungen (HSL-110 kV und höher) kommen direkt von den vier Strommagnaten zu den Industriemagnaten (Metallurgie, BMW, Siemens usw.). Und jetzt die Frage: Wollen wir zu dieser Hälfte von HSL parallel neue HSL für Ökostrom bauen? Nehmen wir ein Beispiel- BMW in Regensburg. Sie haben den direkten Anschluss -Freileitung, 2-Ketten 110 kV von E-on und eigene Gas-Strom-Blockstation dazu, jetzt kommt A. Böhling und sagt: „Ich habe eine 110 kV Leitung bis zu ihrem Zaun fertig gebaut, schaltet euch von E-on, bitte, weg, weiter werdet ihr von uns den billigsten Ökostrom haben… Was passiert?! „Leckt mich am A…., – wird die Antwort sein, -„Frisst Euer Öko-Surrogat selber“. Und Siemens, der die Windturbinen und Solaranlagen bastelt, wird der Erste, der das sagt. Wenn nicht RWE und E-on, dann Temelin oder Atom-Strom aus Finnland oder Schweden, oder zieht sich die Industrie langsam ins Ausland…  Schon klar, mit dem Bau kommt es nicht bis zum Zaun, es wird vorher abgesprochen usw… ABER, warum wird es nicht jetzt vorzeitig mit der Metallurgie z.B. abgesprochen, wie sehr sie denn Öko-Surrogat brauchen?! Ha-ha! Bei AKWs und Stationen, die direkt die Metallurgie versorgen, arbeiten die Generatoren mit nur 40-50% der nominaler Belastung, so ist es bestellt und so wird es bezahlt; auf den Sammelschienen 6-10 kV muss 2-2,5 Mal das Reserve der Leistung ständig vorhanden sein, bloß bei Vertragsschließung zwischen Strom- und Metall-Monopolisten haben die diese vergessen den Ökostrom-Spekulanten das mitzuteilen… Und so alle Industriestromverbraucher und da ist es doch sofort klar, dass das mit dem 100%-gen Umstieg auf den Ökostrom nur ein Theater ist. Industrie, -das sind 70% des gesamten Stromverbrauchs… Hab immer gesagt, dass-wenn wir IRGENDWANN den Rest diese 30% vom Stromverbrauch der auf den Haushalt fällt auf den EE-Strom umschalten würden, das das Beste wäre, was wir, bei heutigem Stande der Elektrostromerzeugungstechnologien für die Umwelt machen können…    

Hier, noch ein Ökostrom „Spezialist“ – der Flensburger Professor Olav Hohmeyer. „Er war gerade in Norwegen, dort gebe es ausreichend Kapazitäten, „ÜBERSCHÜSSIGEN“ deutschen Ökostrom in riesigen Pumpspeicherwerken zu speichern und bei weniger Sonne oder Wind wieder ins deutsche Netz einzuspeisen“. (M.Merkur Nr.199 30.08.10.). Da muss man ausgerechnet Professor sein, um so ein Schwachsinn zu treiben. Wenn Märchen, dann ist es das dümmste Märchen aller Völker und Zeiten! Nicht jeden Blödsinn kann man mit Geschwätz über „neuen Technologien“ zuschmieren. Danke an achimvr, der den Link in einem Kommentar nutzt und weiter empfiehlt:

http://www.norger.biz/norger/deutsch/das_projekt/

Also HGÜ Leitungen nach Norwegen sind geplant. Wenn das Projekt ein Elektro-Monteur gebastelt hätte, wäre was elektrotechnisches und verständliches dabei, so aber leider. Es geht um das erste Gleichstromkabel zwischen D und Norwegen. „Das Gleichstromkabel verfügt über eine Betriebspannung von 450-500 kV.“ – nur diese Zeile zeigt schon, was das für „Fabrikaten“ sind, – und das Projekt, und die Projektanten! Die Länge ist nicht angegeben, aber ich schätze so ca. 600 km. Auf was ich aufmerksam geworden bin, nicht auf die mangelnde Professionalität (nicht mal normale elektrotechnische Terminologie), nein, sondern – das Kabel 450-500 kV! So was „wildes“ gibt es in Hochspannungstechnik nicht. Oder 450 kV, oder 500 kV und schon das zeigt, dass man keine Ahnung hat, was ein Kabel 500 kV sein kann!

Irgendwann waren die Russen große Freunde mit den Arabern und haben eine Freileitung 500 kV von Asuan bis Alexandria ca. 800 km gebaut und habendurch dieseLeitung ein internationales Pech gehabt. Die Isolation der Leitung hat nicht gehalten, ein Kurzschluss nach dem Anderen, höher als die internationale Normen es zulassen, erst haben sie (Russen) zusätzlich zwei Isolatoren in jede Girlande dazu aufgehängt –hat nicht geholfen, dann noch zwei (normal sind in einer Girlande 38-42 Isolatoren), auch wenig… und da haben die Amis dem Ägypten vorgeschlagen: Sie sollen die russische Isolatoren runter schmeißen und ihre amerikanische UMSONST aufhängen! Ich weiß nicht was jetzt hängt, die Leitung ist im Betrieb, ich weiß aber was 220 und 500 kV sind. Und das sind nur noch Freileitungen, aber Kabel 500 kV auf solche Länge?! Vielleicht in einer Ausnahmesituation, wie Überquerung einer Wasserstraße (Ärmelkanal usw.), aber 600 km Unterwasserstarkstromkabel 500 kV?, tut mir Leid, kann ich mir nicht vorstellen! Weil bei Elektrikern wird behauptet-Ein Kabel ist kein Kabel, müssen wegen Unfallhäufigkeit immer zwei sein! Und es sollen mehrere Leitungen noch dazu kommen, weil DIESE EINE Leitung ist nur für eine Stadt, wie Hannover (?!). Deshalb war meine erste Frage: Ob es in Europa so eine Kabelleitung gibt, wenn „Ja!“, dann „Wo?“. Ich wollte eine E-Mail schicken medien@norger.biz , aber eine Antwort kriege ich sowieso nicht. Wer will, kann versuchen eine Anfrage schicken, mich, sage ich ehrlich, interessiert wieder nur eins: Wer ist der Hersteller des Unterwasserstarkstromkabels -500 kV?! Das ist eine unwahrscheinlich komplizierte Technologie und ich glaube nicht, das in Europa das wer tut, wenn, dann wieder die Amerikaner, weil EBEN in den Fragen der Elektroisolation bei Elektromaschinen und Kabeltechnik haben sie den sicheren Vorsprung…

Wieder Mal zu viel! Den elektrotechnischen Schwachsinn diesen beiden Affären -„Sonne Sahara-Speicher Norwegen“, das lasse ich auf SPÄTER! Ich brauche noch den verlorenen Link. Hier wollte ich nur zeigen, was der Transport des Öko-Wunders kosten wird, wenn SO ein Kabel nur für eine Stadt, wie Hannover notwendig ist! Von Nordküste Afrikas bis Südgrenze D sind es 1200 km, es können verschiedene Varianten sein, aber das Mittelmeer muss man überqueren… Da haben manche „Öko-Spezialisten“ Recht: Wenn man doppelt so viel Siemens Solaranlagen hier aufstellt, hat man praktisch denselben Effekt! Sonne Sahara, bitte, warum nicht?, ABER lässt den Strom-Sahara in Afrika! Die Erde zu der Sonne näher schieben, um hier in D Sahara haben, wird es billiger, als den Strom-Sahara nach Europa bringen…

Jetzt Mal eine Frage an alle, die mit dem Ausbau von Stromnetzen SO KLUG sind. Ich fahre manchmal Fahrrad, vor Ort P. schneidet sich der Radweg mit zwei parallellaufenden Freileitungen 110 kV und 220 kV, bei Anker-Mast 220 kV ist TRANSPOSITION erkennbar. Was ist das und wozu dient sie?! Viel Spaß…

02.09.10.

Speicher-Norwegen-Affäre…

Die Idee Wasserspeicher zur Stromerzeugung nutzen ist genau so alt, wie auch selbst die Elektrostromverwendung. Das Problem ABER ist: Der Wechselstrom, so wie wir ihn wissen – Sinusoide (Amplitude mit Richtungswechsel) -380 V, 50 Hz, das in ganz Europa sogenannte Haushaltsnetz – lässt sich in derselben Form schwer aufbewahren, also irgendwie speichern um später in derselben Form ihn wieder zu haben und nutzen. Ich will möglichst kurz sein. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten den Wechselstrom in andere Energieformen umwandeln um bei Bedarf die Umwandlung rückgängig machen und ihn wieder in der gewöhnter Form zu haben. Eine davon ist die Idee – das gespeicherte Wasser nutzen, wie im einfachen Wasserstromwerk. Gut, wenn das Wasser sich von der Natur im Stausee oder Reservoire selbst füllt, sonst muss man das Wasser nach OBEN pumpen und OBEN so lange BEHALTEN, bis man den Strom mal wieder braucht! Dann lässt man das GESPEICHERTE Wasser auf Turbinen von Generatoren fallen und HAT den Strom, DEN man beim pumpen nach OBEN verbraucht hat, wieder mit MINUS von Stromverlusten zurück. Also, nicht wie manche das haben wollen. Man will 10 A beim pumpen nach Oben „verbrennen“ und 100 A beim generieren haben! Nein, so geht es nicht. Deshalb, wenn man alle Verluste zusammenrechnet, ist das eine sehr teure Speichermethode, aber… Klar, je höher der Wasserbehälter, desto höher ist die Energieabgabe, aber desto größer war auch der Stromverbrauch beim pumpen nach oben!

Soweit, so klar! Aber wozu braucht man Strom speichern, wenn er immer in der Steckdose zur Verfügung ist? Stromspeichern muss man hier betrachten als Element der Stromversorgung, nicht zum in Urlaub mitnehmen… Und da hängt alles von der Unregelmäßigkeit des Stromverbrauchs ab, und da gibt es die zwei riesige Probleme: Das Abendstrombelastungsmaximum und das Herbst-Winterstrombelastungsmaximum… Man kann sich doch klar vorstellen, wenn man vergleicht den Stromverbrauch in einem Tag im Sommer bei 7 Stunden Nacht und Wärme und am Winter – bei 17 Stunden Nacht und Kälte! Diese Strombelastungsschwankungen nur mit Generatoren ausgleichen ist sehr teuer und schwer und da nutzt man alle mögliche Varianten von Stromspeicherung. Bei kleinen Schwankungen Tag-Nacht springen kleine Block-Stationen rein, bei großen Herbst-Winter eben die riesige Stauseen, Naturhochbehälter usw. Man muss sich aber klar vorstellen, dass jeder mögliche Ausgleich vom Diagramm der Belastung, egal ob mit Block-Stationen oder per Speicher aller Art, ist ein regionales Problem, man kann z.B. nicht mit Speichern in Bayern das Stromdefizit in Dortmund ausgleichen und umgekehrt. Wenn in einem Energieknoten der Strombedarf wächst und die gesamte Leistung von Generatoren zur nominalen Belastung steigen, das ist eben der kritische Moment und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Oder eine Station erweitern, also Bau zusätzlicher Kessel, T-G-Aggregate, oder Speicherung, aber beides hier im Knoten, nicht in Alaska oder Norwegen. Das sind Gesetze der Stromversorgung, die darf man nicht ignorieren, ausgenommen – die EE- Affären lassen alles zu!

Ich sage ehrlich, dass ich lange Zeit das Speicherwesen in Notwegen als Witz angenommen habe, ich konnte das mit Stromversorgung in D nicht zusammen bringen: Die Hochbehälter, die Kapazitäten, diese 85 TWh, der „saubere“ norwegische Wasserstrom – sagen mir auch heute nichts… Ich kann nicht wahrnehmen, das hinter diesem „Komplex“: -„Wenn der Wind weht, wird der „überschüssigen“ Windstrom in Hochbehältern in Norwegen gespeichert, wen der Wind weg ist, wird der Strom zurück ins deutsche Stromnetz eingespeist“ – Doktoren-Professoren stecken… Für mich heißt es: Oder spielt man einen bezahlten Dummen aus Propaganda Zwecken, oder ist man wirklich elektroenergetisch total dumm! Noch besser diese zwei Aussagen: „…und kann auch noch Energie exportieren, zum Beispiel per Kabel“ und „Deutschland könne mit Wasserkraft aus Norwegen auf 100% Ökostrom umstellen“ (?!). So ein Blödsinn darf ein Gymnasiast, der in Physik Magnetismus und Elektrizität durchgeblättert hat, nicht plappern, bei Trittin und Gabriel machen das die rot-grüne EE- Doktoren-Professoren… Hier noch ein Wundertäter in den Federn – Professor Kai Strunz- Experte für Energieversorgungsnetze und Integration neuer Energien an der TU Berlin, da sieht man sofort, was das für ein scharfer Energie-Vogel ist und das ist sein Geplapper in dem M.Merkur Nr. 222 25/26. 09.10.: -„Und da muss ein Paradigmenwechsel her – von bisherigen „Erzeugung folgt Verbrauch“ hin zu „Verbrauch folgt Erzeugung“. …in Zukunft muss der Verbrauch an das Angebot erneuerbarer Energie angepasst werden“. Deutlicher kann man das nicht sagen! Das ist EBEN der Ökostrom-Kommunismus: Ist der Ökostrom da – bitte schön, freue Dich; sind Wind und Sonne weg – sitz‘ und sauge den Daumen! Nicht „Erzeugung folgt Verbrauch“ haben wir heute, lieber Herr Professor, sondern „Verbrauch bestimmt Erzeugung!“ und blöd ist der Staat und seine EE-Doktoren-Professoren in dem das umgekehrt läuft oder laufen wird!!!

Speicher Norwegen. „Überschüssiger“ Windstrom. Mich interessiert da, wie konnte man auf so eine blöde Idee kommen, den „überschüssigen Windstrom“ nach Norwegen schicken und ihn dort speichern?! Mir nach muss man da elektrotechnisch nicht alle Tassen im Schrank haben. Seit Jahren war da genau so eine Affäre mit dem (Trink)Süßwasser in Europa und da war ein Vorschlag – das Eis im Südpol sprengen und die Eisberge dem Atlantik entlang nach Europa bugsieren… So auch hier. Man will doch was als Ersatz haben, wenn der Wind nicht weht. Man will doch 100%-ig umsteigen! Aha, dann speichern, es gibt mehrere Methoden, nicht jeder weißt, was das ist und wie das funktioniert. So kann man die Leute für Dumm halten! Warum Norwegen?, aha, riesige von der Natur Hochbehälter und Seen, sauberes Wasser gibt sauberen Strom! Aber die sind halbleer, auch gut so, da kommt unser „Überschüssiger“ und tausende Ampere pumpen Millionen m³ Wasser in die halbleere Reservoire. Hura, gespeichert, die Reservoire und Hochseen sind voll! Ab hier sitzen die Norwegen und warten, wann Trittin anruft, um das GESPEICHERTE Wasser auf die Turbinen von Generatoren fallen lassen und den „sauberen“ Wasserstrom aus Notwegen nach D. zurückschicken um hier in D den 100%-en Umstieg auf Ökostrom zu erledigen… Ja, klar, alles umsonst. Die Frage ist nur, ob man von jedem Windpark (25 sind genehmigt!) den „Überschüssigen“ direkt nach Norwegen, das ist ja ein Katzensprung- NUR 600 km!, …oder sammeln wir den „Überschüssigen“ und dann mit einem Schiff?!

Das Norger-Projekt. Ich will diese EE-Partisanen-Affäre behalten und versuche später auf einigen Aussagen zeigen, dass die Autoren des Projektes sehr geringe Vorstellungen über gesamte Elektrizität und Elektrostromversorgung haben.

http://www.norger.biz/norger/deutsch/das_projekt/

http://www.swr.de/report/ – „Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert“.

Sage ehrlich, mir ist Brüderle genau so viel Wert, wie auch die zwei Ökostrom-Artisten Trittin und Gabriel! NorGer aber versucht rein kommerzielle Ziele der Kabelverbindung zwischen D und Norwegen mit Hilfe der Windstromspeicheraffäre durchzusetzen, unsere aber Windspeicher-Demagogen versuchen die Ausführung der Kabelverbindung mit Speichermöglichkeit auf ABRUF verbinden und es bleibt NUR noch 2-3 tausend solche Kabelleitungen 450-500 kV verlegen… Das wird interessant, das ist oder der Anfang der Kakophonie, oder das Ende! Der Speicher-Norwegen-Blödsinn fällt jetzt automatisch weg, was die Kommerz angeht, bitte schön!, wer kann gegen Elektrostrom „kaufen-verkaufen“ zwischen D und Norwegen was haben?, ABER das interessiert unsere Strom-Speicher-Bande nicht, weil so geht es nicht „mit Wasserkraft aus Norwegen auf 100% Ökostrom umstellen“.

Zum Schluss nur eine Anmerkung zu dem 100%-en Umstieg auf Ökostrom. Außerordentlich ist, dass ein führendes Land der Welt seine Propaganda auf diesen Blödsinn umstellt, der nicht mal theoretisch umsetzbar ist! Alles erkennt sich am Besten im Vergleich. Wenn die Amerikaner und Briten jahrelang kämpfen um 15% des Ökostroms im Mix zu haben und können es nicht gesetzlich durchsetzen, wenn andere -Russen und Chinesen sich nicht mal kratzen, irgendwas in dieser Richtung zu tun, wir aber wollen den 100%-en Umstieg auf Ökostrom!, ja, da ist doch jemand mit großen Defiziten im Schädel, oder? Im Elektrowesen würde ich schon raten, nicht unprofessionelle Demagogie treiben, dass alle lachen, sondern schauen, was die Amerikaner und Japaner machen…

 

05.10.10.

 

 

 

 

 

 

Andererseits der Steckdose…

Den ganzen Weg, wie der Elektrostrom von den Elektrostationen, egal ob es ein Windrad oder Atomkraftwerk (AKW) ist, zur der Steckdose kommt, habe ich in Artikeln „Diese spekulativen Erneuerbaren“ und „Aus der Steckdose“ beschrieben. Hier geht es hauptsächlich, was Elektrostrom ist und wie wir uns mit allem, was Elektrostrom angeht, auskennen. Und geht es nur um den Wechselstrom 380/220 V aus der Steckdose (SD). Die Definition, das dieser Strom eine orientierte Bewegung von Elektronen ist, sagt nicht viel, aber in der Wohnung ist der Strom alles: Licht, Musik, Kälte, Wärme usw. -und das ist wunderschön, aber der Strom hat auch negative Seiten: ihn sieht man nicht, hört man nicht, er duftet nicht-das mach ihn noch gefährlicher (Todesgefahr!), als er ist. Und was interessant ist, dass das meist das einzige ist, was wir so sicher kennen! Man soll keine Nägel in die Steckdose reinstecken, weil da kann man ohne Augen bleiben oder gar mit dem Leben bezahlen. Manche versuchen davon sogar Gebrauch machen. Da waren zwei Meldungen aus dem Gericht, in beiden Fällen wollten zwei junge Männer ihre Freundinnen loswerden. Einer nimmt eine lange Leitungsschnur, ein Ende wickelt er an die eiserne Türklinke von Innen, das andere Ende-in die Steckdose, die Freundin soll von draußen kommen, mit der Hand an die Klinke und Zack… und ist sie fertig! Der zweite hat auch die Schnurlänge ausgemessen, wartet bis seine Freundin ziemlich sauber sich gebadet hat, dann schleicht er ins Badezimmer, steckt den Stecker in die Steckdose und schmeißt ein Elektrowasserkocher der Freundin in die Wanne… Ja, klar Untersuchungsverfahren, Gericht, Presse…, aber die Tat der jungen Männern zeigt nur eins – wie wir, elektrotechnisch gesehen, primitiv sind! Nicht das der Todesausgang in beiden Fällen die NULL wert ist, da konnte praktisch nichts passieren. Im ersten Fall, wenn der „Täter“ sich in „Phase-Null“ auch auskennt, könnte er eher selber das Opfer sein; im zweiten Fall konnte man die Freundin eher aufkochen, als unter den Stromschlag bringen, OBWOHL bei bestimmten Zusammentreffen von Umständen könnte in beiden Fällen gefährliche Situation entstehen… Das aber sind die einzige Fälle, wo man sich freuen kann, dass man bei uns so elektrotechnisch naiv ist! Im Allgemeinen sollte aber das Wissen da sein, weil eben in diesem Haushaltsnetz 0,4 kV ist die Anzahl der Elektrostrom-Unglücksfälle die Größte und meist wegen dem unqualifizierten oder gar schlampigen Umgang mit dem Strom. Das elementare Wissen ist erforderlich, weil bei dieser Spannungshöhe 0,4 kV kann man bis 90% den Leuten, die sich unter Stromwirkung befinden (Schrittspannung, Kontakt mit Stromleiter usw.) helfen-das können Abschaltungsmaßnahmen sein, absichtlicher Kurzschluss oder die Trennung von Gegenständen, die sich unter Elektro-Spannung befinden… Eins ist da wichtig: Helfen kann NUR der, wer sich im Elektrowesen auskennt, dass man nicht die Situation erschwert und sich noch in die Gefahr bringt!!! Normalerweise sollte es Bücher, Broschüren, Sendungen usw. über dies geben, aber wir haben ja 80 Mio. Einwohner, ist ja nichts besonderes, wenn paar tausend Menschen im Jahr vom Strom ums Leben kommen…

Die nächste Spannungshöhen sind 6-10-20 kV. Hier sind die meisten und schwersten Stromunglücksfällen, aber meist schon (professionelle) mit den elektrotechnischem Personal. Der Zugang in die Elektroanlagen ist hier NUR für ausgebildeter Personal erlaubt, aber leider bei mehreren aller möglichen Blockierungen (mechanischen, elektronischen usw.) gegen Verkehtheit bei Schaltoperationen, EBEN hier und immer wieder passiert was: Folgen sind-meist schwere Verbrennungen und sofortiger Tod! Bei 110 kV und höher sind die Folgen dieselbe, aber das Netz ist geringer, weniger Arbeit im Netz, größere Isolation-Abstände, erschwerter Kontakt und deshalb seltener Unfälle!

 

Das ist der Elektrostrom und die Sicherheitsmaßnahmen, die beim Betrieb von Elektroanlagen zu berücksichtigen sind! Aber was ist Elektrostrom, als Technologie?! Wenn ich über die Dummheiten, was unsere Presse über die vier Konzerne gemäß eigener elektrotechnischer Unbildung verbreitet, lese, ist es mir zum Kotzen! Und Atom, und Milliarden umsonst, und was ist das Sch… in der Steckdose wert, und Räuber, und-und… Ehrlich gesagt, ich sehe nicht, dass BMW, Siemens, Klett, Cornelsen, SPIEGEL oder das Familienunternehmen „Südd. Zeitung“ bessere oder schlechtere Räuber sind! Also Strom! Habe geschrieben, im Prinzip sieht alles wirklich lächerlich leicht aus. Generator (G) – ein Magnetsystem (Rotor) wird im Stromleiterwicklungssystem (Stator) gedreht und egal was dreht – Wind, Wasser oder Atom, immer wieder ist es die Stromsnusoide (S) (wir sprechen nur um Industriewechselstrom, Ökostrom ist was ganz anderes, da muss man sich genau auskennen und das lassen wir aufs Später!), aber jeder G. hat eben NUR seine S., (Strom und Spannung S. bilden die Leistung des G) und seine Form der S. Die Standard Frequenz für Europa ist 50 Hz., das heißt, dass alle G, die auf das gesamte Euronetz arbeiten, müssen mit einer derselben Geschwindigkeit gedreht werden (3000 U/min bei 1 Paar Magnetpolen) und die S müssen ZEITGLEICH gleich sein! Die Summe aller mikro- Verschiebungen selbst bei S. und die Formabweichungen der S. aller G verursachen die Stromverluste bei Stromgenerieren (bei Stromerzeugung). Spürbare Verschiebung der S eines G zu der S anderen G oder zum NETZ ist Kurzschluss! Mehr bekannt als „Ausfall“ der G-en aus dem Synchronzyklus oder der sog. „Tanz der Frequenz“! Wenn ich mir die feine und komplizierte (Automatik, Elektronik, Sicherheitsmaßnahmen und-und) Technologie in Rahmen des Euronetzes sich vorstelle, bei mir fangen die Haaren an sich zu bewegen! Die mikroSekunden sind im Spiel! Aber das ist immer noch nur die elektrotechnische Seite der Technologie der Stromerzeugung, dazu kommen die Technologien bei G-, Trafo- und Netzbau; alle Technologien von Atom-Reaktor und Kohlenverbrennen bis zum Dampf,der die Turbinen treibt; dazu gehören ständige Forschung, Experimente und Prüfungen in allen Energiebereichen und Zwergen… Das ist nicht Zeitungen drucken und Desinformationen ausbreiten: „In Krümmel gab es einen Kurzschluss in einem Transformator!“ Ha-ha! Das ist der energetischer Alltag – brennen dutzende Trafos, Schalttechnik und Motoren, schmolzen tausende Isolatoren, fallen Masten und-und… Tausende ausgebildete Elektro-Profis sitzen rund um die Uhr vor hunderten Steuerschaltpulten in Stationen, Knotenpunkten, in Verbraucherzentralen… Die andere tausende legen sich schlafen, wissen aber, dass jede Minute sie, wie die Feuerwehr, jede Minute aus dem Bett gerisseen weerden können, dort und dort ist das und das passiert, so umschalten, dies und dies zur Reparatur vorbereiten… Leider nicht überall kann die Elektronik das Elektropersonal ersetzen, es gibt noch viele Elemente im Netz, die seit Kriegsende Zeiten noch im Betrieb sind, und-und…

Wir, besonders die jüngere Generation, sind zu sehr verwöhnt in Elektrostromfragen, niemand in der Stadt kann sich vorstellen, er soll 10 min ohne Strom sein. Sowas gibt’s doch nicht, die Steckdose ist da und kein Strom… So ein Witz! Deshalb will ich so sehr, dass die Erneuerbaren in die Städte mal kommen sollen, einen halben Tag ohne Strom und viele wären sofort gesund geworden, aber, Gott sei Dank, das alles kommt noch, da ist nicht lange warten geblieben…

Vor kurzem war in TV Los Angeles in der Nacht zu sehen. Das ist aber eine wahre Pracht! Reklame-Strom-Regen… Hab mit München verglichen, Energiewende, na ja, geborener kriechen, wird nicht fliegen! Im Stromwesen 50 Jahre Vorsprung: Das ist schon was!

Will nur noch sagen: Glauben Sie, bitte, mir, es lohnt sich manchmal andererseits der Steckdose reinzuschauen…

 

10.12.10.

Das intelligente Stromnetz. Der intelligente Stromzähler…

…was steckt dahinter?! Über die dümmste Behauptung aller Zeiten -,,Soll Deutschland tatsächlich… im Jahr 2050 FAST alle Elektrizität aus regenerativen Quellen gewinnen,…“, -wenn nur das, da würde ich die Augen schließen und akzeptieren, aber weiter steht,- „…wird das Milliarden investitionen in NEUE NETZE erfordern…“ Warum neue Strom-Netze, wenn NUR ein Primärenergieträger mit einem anderen ersetzt werden soll?! Warum immer wieder ein ungenaues und unsicheres Bla-bla über dezentrale Stromversorgung und das wird sogar mit USA verglichen!, was sind intelligente Stromnetze, intelligente Stromzähler und-und…?! Und da braucht man kein großer Elektriker zu sein, um zum Schluss zu kommen: Mit den Stromnetzen stimmt was nicht! Und da kommt auch die Hammer-Frage: OB und WIE vertragen sich die zwei Stromarten- der IS (Industrie-Wechsel-Strom) und der Ökostrom?! Und hier ist der Hund begraben!, -sagen die Russen, wenn die Ursache festgestellt ist…

Was also ist ein intelligentes Stromnetz? Mit diesem Link wollte man die Energiewelt überzeugen, was für „kluge“ Öko-Überraschungen zu erwarten sind. Ich habe damals nicht reagiert und mache es auch heute nicht gerne:

http://www.stromtip.de/rubrik2/20025/1/Das-intelligente-Stromnetz-Was-steckt-dahinter.html 

„Verbraucher können so beispielsweise überflüssigen Strom (der durch Strom-Überproduktion der Stromproduzenten in Phasen von geringem Stromverbrauch entsteht) zurück ins Netz speisen“ und „…wenn besonders viel Strom zur Verfügung steht…“. Ich war mein ganzes Berufsleben mit Elektrostrom verbunden, habe aber nie was vom „Überflüssigen…“ und „Strom-Überproduktion“ gelesen oder gehört! Es scheint diesen Blödsinn gibt es NUR beim Ökostrom! Ich will glauben, dass ich vermute um was es geht, aber hier darf man nicht Mal vermuten, so extra dumm ist das! Habe schon geschrieben, da kennt man sich einfach in den Grundlagen der Elektrotechnik nicht aus. Ich schaue eine meine im 3 OG Steckdose an und denke mir: Wie soll ja ich denn heute nachts (Nacht-Minimum) den „Überflüssigen“ erkennen um ihn schnellstmöglich zurück ins Netz speisen?! Ich werde dankbar, wer mir da einen Rat gibt!

„Neben der technischer Umrüstung…“ – da meine ich jetzt das Foto bei „stromtipp“, da wäre es besser die vier Kontaktdrähte nicht entfernen versuchen, weil, wer da sich auskennt – sagt doch sofort , dass das ein elektrisches Kontaktnetz der DB (16 oder 27,5 kV) ist. Alles was da zu sehen ist – sind Isolatoren und Halterung. Die Kontaktleitungen bilden das Netz! Wie und warum das Kontakznetz der DB „intelligent“ geworden ist, weiß ich nicht, teuer aber ist es schon, weil zu jedem Haushalt außer Kontaktleitung muss man auch noch die Eisenbahnschienen verlegen, anders funktioniert das Netz nicht… Wer das „INTELLIGENTE“ Öko-Strom-Netz genauer anschauen will, bitte, Südd. Z. Nr. 145 28.06.10. Seite 17!

Was ist ein intelligenter Stromzähler? Es tut mir Leid, aber ich will diesen Unsinn nicht kommentieren, sage nur – was ein Stromzähler überall in der Welt ist. Seine Aufgabe ist – den Verbrauchsstrom, der durch die Stromspule (oder Stromwandler beim größeren Verbrauch) fliest aufzählen, dasselbe, wie bei allen Zählern-Wasser, Tacho usw. Selbst verbrauchen sie kein Wasser und kein Strom, deshalb können sie auch kein Einfluss auf Strom-Wasser-Übergabe oder Sparen haben. Klar, man kann jeden Zähler mit so viel Elektronik vollstopfen, dass jede genutzte Kilowattstunde oder Eimer Wasser sofort in UNO in New-York registriert werden kann, aber wer braucht das?! Vielleicht ich, auf dem 3 OG eines 9-Stockigen Hauses?! Noch besser, wenn die „Steuerung“ mir nachts beim „günstigsten“ Tarif die Waschmaschine einschaltet oder der Elektrorasierer springt zu mir ins Bett und fängt mich rasieren an. Lustige Perspektive! ABER: “Der Einbau von intelligenten Stromzählern kostet fünf Milliarden“, – Südd. Z. Nr. 138 19/20.06.10. Wer wird diese Summe bezahlen müssen, die Ökostrom-Papageien oder die Verbraucher vom 3 OG?! Die ganze Idiotie ist ja, dass das mit dem Zähler nichts zu tun hat, weil, wenn die Elektrostrom-Spekulanten diese „Elektronische Steuer-Station“, die 15% Strom sparen hilft, einfach als „Stromspar-Station“ anbieten würden, ist es eine große Frage, ob die Sch… wer kauft, Stromzähler aber ist Pflicht, also zu ihm angebunden musst Du die Sch… haben, ob Du sie willst oder nicht und das heißt eben- den Rest der Menschlichkeit zu verlieren und machen das nicht die Strom-Monopolisten, sondern die Ökostrom-Spekulanten!!!

Und wie immer eine Aufgabe zum Nachdenken. Das für uns alle! Der Anteil der Windenergie in der Stromerzeugung in Bayern ist 0,8% fett! (Südd. Z. Nr. 120 28.05.10.) Aber die Stadtwerke München sind beim Ausbau eines 580 Megawatt Windpapks vor der Küste von Wales beteiligt und ab 2014 werden damit 400 000 britische Haushalte mit Strom versorgt. Dieselbe Stadtwerke nehmen Teil beim Bau eines Sonnenkraftwerkes in Südspanien und-und… Warum?! Ja, weil vor dem Bau rechtzeitig und richtig die Verbraucherfrage (Das NETZ) geregelt wurde, wir ABER bauen zuerst einen Windpark und jammern dann, dass drei Jahren könnte man das Kabel nicht ans Netz anschließen… Das hat doch mit dem Kabel nichts zu tun! Echt kommunistisch… Plakatieren, demonstrieren, schreien: Speicher Norwegen, Wind Nordsee, Sonne Sahara, Megawatt, Cente, Prozente… Schaut man aber in jede Position tiefer rein, hat man überall dasselbe unprofssionelle Elektro-Geplapper, wie auch bei „intelligente“ Stromnetze und „intelligente“ Stromzähler…

Das Gespräch über Stromnetze geht aber weiter. Was ist da der Hammer?!

04.07.10.

Zum Blog…

 Das Einfachste und Genialste in der Elektroenergetik für mich (Dank dem Vater des Wechselstroms – M. Faradei) ist das Gesetz der Umkehrbarkeit der Elektrischen Maschine:  „Dreht man den Rotor der Maschine, entnimmt man vom Stator Elektrostrom (Generator), schaltet man den Stator zum Elektrostrom an, dreht sich der Rotor (Elektromotor) !!! 

 

Mit diesem Blog will ich versuchen in die wunderbare Welt des Elektrostroms professionell tiefer reinzuschauen und meine Kenntnisse und Erfahrung (mein Studium und Arbeit bis zur Rente waren mit dem Elektrostrom verbunden) sollen vielleicht helfen einige Ungenauigkeiten und Fehlschlägen in der „Mode des Jahrhunderts“-Energiewende, wenn nicht beseitigen, dann wenigstens umgehen. Wenn das nicht der Fall wird, ist auch nichts passiert. Also, was ist Elektrostrom? Jeder kennt sich aus, was 1 Liter Wasser und 1 Kilo Mehl sind, aber wenige wissen, was 1 Ampere (A) Strom ist. Von außerordentlicher Bedeutung ist es, dass den Elektrostrom als Ware zum Anfassen gibt es nicht. Der ist überall, aber man sieht ihn nicht, hört nicht, er duftet nicht und das macht ihn gefährlicher (Lebensgefahr!), als er ist. Als Ware haben wir den Elektrostrom nur durch seine Wirkung, durch  die Arbeit des Elektrostroms. Die allen bekannte1 kWh (Kilowattstunde) das sind 3,6 Millionen Joule. Und da ist es völlig Wurst in welche Energieformen dieses Äquivalent der Arbeit(1 kWh) umgewandelt worden ist: das kann mechanische Arbeit sein, Licht, Wärme, oder diese zwei Fällen, die ich schon geschildert habe, – zwei Jugendliche im Anfang des Jahres krabbeln auf die Wagons der Bahn, nähern sich zum Kontaktleiter und einer ist sofort tot, der Zweite kommt mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus. Das ist auch die „Arbeit“ des Stromes, die Jugendliche haben versucht den Elektrostrom als Ware anfassen! Im Artikel „Andererseits der Steckdose“ habe ich geschrieben, wie schämend schlecht bei uns die Warnung vor der Stromgefahr gestellt ist-keine Bücher, keine Broschüren, keine TV-Sendungen, nichts, ja, wenn paar tausend Menschen im Jahr vom Strom ums Leben kommen, das ist ja fast nichts?!, wir haben  ja 80 Millionen…

Elektrotechnik-die verstehe ich als Lehre, die aus Physik kommt, auf dem Elektrizitätsfeld sich spezialisiert und theoretisch alle Zusammenhänge zwischen den Komponenten des Elektrostroms, wie elektrische Spannung (U), die noch als Differenz von Potenzialen (E) genannt wird, Stromstärke (A), Frequenz (Hz) und-und… beschreibt und als Elektrogesetze festlegt. Diese Gesetze sind die Grundlage  und Basis zur Projektierung und Bau aller Elektroanlagen.

Elektroenergetik-ist alles: Projektierung, Bau und Betrieb allen Elektroanlagen. Da muss man aber elektrotechnische Gesetze von elektrotechnischen Normen unterscheiden. Elektrotechnische Gesetze sind Axiomen-so, und nicht anders!, Normen dagegen sind in verschiedenen Ländern verschieden, haben aber immer welche Begründung-ökonomische, ortlichen Charakter oder einfach Rat. Z.B. die Stromerzeuger und Stromspeicher müssen möglichst Nahe vom Stromverbraucher sein, bei uns aber wollen einige den Strom-Sahara in Norwegen speichern… Elektroenergetisch gesehen ist das ein unwahrscheinlicher Schwachsinn, hat aber seine riesige Vorteile-in Norwegen ist es kühler und der Elektrostrom bleibt dort länger frisch!

Also, die Elektroenergetik ist faszinierend interessant, lassen wir uns das mitbekommen…

Eher aber es zu meinen Schreibereien kommt, wollte ich auf einige Aspekte aufmerksam machen, vor allem,, dass ich nicht jeden Artikel mit „Vater unser…“ anfangen kann: dass…  
 
…dass ich kein Feind der EE (Erneuerbare Energien) bin. Mehr gesagt, als ausgebildeter Elektriker, weiß ich genau, dass jede Form der Stromerzeugung, ob sie mit Sonne, Biomasse oder Meeresströmungen dargestellt wird, hat seinen, meist sehr niedrigen Wirkungsgrad und deshalb auch niedrige Effizienz und das macht ihre Anwendung meist sehr gering, wenn man noch die Kosten in den Betracht nimmt, dann wao!, aber trotzdem muss man sie nutzen überall, wo die Möglichkeit und die NOTWENDIGKEIT da sind. Nicht aber den Strom Sahara in Norwegen speichern oder den Strom aus Meeresströmungen in der Mongolei nutzen!
…dass ich auch gegen Atomkraft und im Lande und in der ganzen Welt bin, aber ich bin auch keine Grüne-EE-Marionette! Wenn ich gegen Atomkraft bin, dann bin ich auch gegen den Atomstrom, egal woher er kommt! Und nicht den französischen und tschechischen Atomstrom dem Volk als Ökostrom „verkaufen“ und das als riesige Fortschritte der EE-Wende reklamieren…

Also, vorwärts in das Wunderland der „ELEKTROENERGETIK“ !!!